Probably Virginia Woolf¿s best-known novel, Mrs. Dalloway, originally published in 1925, is a glorious, ground-breaking text. On the surface, it follows Clarissa Dalloway, an Englishwoman in her fifties, minute by minute through the June day on which she is having a party. At a deeper level, however, the novel demonstrates, through an effortless stream of consciousness, the connections formed in human interaction¿whether these interactions are fleeting, or persist through decades. This is a novel to read and cherish, if only to marvel at Woolf¿s linguistic acrobatics. Words and phrases swoop and soar like swallows. Woolf¿s sentences are magnificent: sinuous, whirling, impeccably detailed. As narrative perspective shifts from character to character¿sometimes within a single sentence¿readers come to understand the oh-so-permeable barrier between self and other. Through Clarissa we meet Septimus Warren Smith, his wife Rezia, and a cast of dozens more, all connected by the ¿leaden circles¿ of Big Ben marking the passage of every hour, by the pavements of Bloomsbury that lead everywhere and nowhere. Modernist London has never been portrayed more sublimely: replete with birdsong and flowers, resplendent in sunshine, youthful yet eternal¿and even in the aftermath of war and pandemic, resilient. Mrs. Dalloway is Woolf¿s attempt to express that which may be inexpressible. It offers a close examination of how difficult it is, even when our hearts are brimming, to say what we really feel; and it examines the damage we inflict through our reticence with words, our withholding of love. It is a novel of the soul, and a work of immense beauty.
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Meinung aus der Buchhandlung
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Dank einer ganz lieben (Lese-)Freundin habe ich das neue Jahr auch gleich mit einem Klassiker begonnen: "Mrs Dalloway" von Virginia Woolf.
Die Handlung spielt an einem einzigen Tag, Mitte Juni, im Jahr 1923, wenn ich mich richtig erinnere. Gemeinsam mit einem allwissenden Erzähler begleiten wir zunächst Mrs Dalloway bei ihren Vorbereitungen für ihre Party am Abend und wechseln dann immer wieder die Perspektive. Wir lauschen den Gedanken und Erinnerungen ganz unterschiedlicher Figuren, die alle, irgendwie und teils um Ecken, mit Mrs Dalloway zu tun haben und alle wie mit einem Faden verbunden scheinen. Das ganze Buch ist wie ein langer innerer Monolog, mehr noch ein Bewusstseinsstrom. Entsprechend sprunghaft kann die Erzählung sein. Das Buch ist daher nicht geeignet als entspannende Feierabendlektüre ;-)
Spannend lesen sich die Geräuschkulisse Londons damals, die Schläge Big Bens, die das Leben der Figuren und die Handlung takten, die Beschreibung der Stadt und der Gesellschaft und wie modern letztere geworden ist.
Woolfs Szenen erinnern in ihrer Bildhaftigkeit oft ans Theater - vieles konnte ich mir problemlos auf der Bühne vorstellen. Ihre Perspektivwechsel, dieses Raus- und wieder Reinzoomen aus/in verschiedene/n Leben, erinnerte wiederum an den Film.
Auch sprachlich ist es faszinierend, in der Hinsicht hätte ich es weitaus aufmerksamer lesen sollen. Allein mit Wiederholungen, die sie über mehrere Seiten fortwährend variiert, gelingt es ihr beispielsweise Spannung aufzubauen.
Weil es sich nicht leicht lesen lässt, würde ich es nicht blindlings allen empfehlen. Aber wer Freude an Klassikern hat und sich gerne mit Texten auseinandersetzt, die nicht sofort zugänglich sind, wird von Virginia Woolf mit einer besonderen Lektüre belohnt.