Band 6535
Byzanz Das Neue Rom und die Welt des Mittelalters
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
21.09.2023
Verlag
C.H.Beck DigitalSeitenzahl
352 (Printausgabe)
Dateigröße
3777 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783406806810
Dieser Band bietet einen Überblick über mehr als 1 000 Jahre Geschichte. Das Besondere an dieser Erzählung vom 4. bis zum 15. Jahrhundert ist jedoch, dass sie als ein weiteres Millennium römischer Geschichte über die Geschichte der Antike hinaus dargeboten wird. Sie folgt damit dem Selbstverständnis der Zeitgenossen in Byzanz, die ihr Reich weiterhin als ein die Erdteile übergreifendes, für die Weltordnung unersetzliches Imperium verstanden; damit machten sie sich den römischen Weltherrschaftsanspruch zu eigen und hielten ihn bis 1453 aufrecht.
Die Verwaltungssprache in diesem neuen Römerreich am Bosporus war nicht mehr Latein, sondern Griechisch - aber in den heraufziehenden Jahrhunderten war Latein auch in den traditionellen Herrschaftsräumen der «alten Römer» längst zu einer toten Sprache geworden. Neu in Byzanz war zudem die intensive Verflechtung - nicht selten in Form blutiger Konflikte - mit der islamischen Welt. Doch kaum geringer waren die Gefahren, die aus dem «lateinischen Westen» drohten, verbunden mit den verheerenden Kreuzzügen. Und schliesslich steigert Byzanz mit seinen Kontakten nach Ostafrika, in den Indischen Ozean, den Kaukasus, Osteuropa und Zentralasien die Dynamik der Globalisierung historischer Prozesse. Über all das weiss Johannes Preiser-Kapeller gleichermassen spannend wie informativ zu erzählen.
Die Verwaltungssprache in diesem neuen Römerreich am Bosporus war nicht mehr Latein, sondern Griechisch - aber in den heraufziehenden Jahrhunderten war Latein auch in den traditionellen Herrschaftsräumen der «alten Römer» längst zu einer toten Sprache geworden. Neu in Byzanz war zudem die intensive Verflechtung - nicht selten in Form blutiger Konflikte - mit der islamischen Welt. Doch kaum geringer waren die Gefahren, die aus dem «lateinischen Westen» drohten, verbunden mit den verheerenden Kreuzzügen. Und schliesslich steigert Byzanz mit seinen Kontakten nach Ostafrika, in den Indischen Ozean, den Kaukasus, Osteuropa und Zentralasien die Dynamik der Globalisierung historischer Prozesse. Über all das weiss Johannes Preiser-Kapeller gleichermassen spannend wie informativ zu erzählen.
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