Band 53
Aufhören können Gegen den Wahn des permanenten Wachstums
Aus der Reihe
Scheidewege Online-Ausgabe
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
13.09.2023
Verlag
S. Hirzel Verlag GmbHSeitenzahl
192 (Printausgabe)
Dateigröße
18524 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783777634517
Allem Anfang wohne ein Zauber inne? Vielleicht. Gewiss aber jedem Zauber ein Ende.
Wir Modernen waren die Bewohner eines Zeitalters des ungestümen Vorwärts und der gefrässigen Unzufriedenheit. Unsere Haupttugend war die der Reichweitenvergrösserung. Vermehrung des Habens und Beschleunigung des Seins bildeten die Hinweisschilder in Richtung Zukunft. Genug konnten wir nicht kriegen. Mittels der Scheuklappen der Ignoranz und der Selbstnarkotisierung vergassen wir allerdings die enormen Kosten, die durch diesen Rausch entstanden. Inzwischen ist Ernüchterung eingetreten. Mit bangen Blicken schauen wir auf die Zukunft. Wir wissen, dass wir längst eine Grenze überschritten haben und eine Revision unseres Lebensstils ansteht. Wir ahnen nichts Gutes und Fortschrittszweifel weichen nicht selten Wut und Rebellion. Wie geht es weiter ¿ oder besser gesagt ¿, wie geht es nicht weiter? Welche Bestände der Moderne-Erzählung sollten wir verteidigen, welche aber besser loslassen? Wie werden wir überhaupt ¿Aufhören können"? Der Pfad in eine andere Gesellschaft braucht aber ein attraktives Ziel, denn ohne die Aussicht auf ein anderes, weil besseres Leben werden wir nicht vorankommen. Wir sollten mit dem Üben unverzüglich anfangen. Es gilt, keine Zeit zu verlieren.
Aus dem Inhalt:
Aufsätze
Marianne Gronemeyer, Es ist Zeit! Über die Kunst des Aufhörens - Arjen Kleinherenbrink, Zur Philosophie eines planetarischen Richtungswechsels ¿ eine Hommage an das Werk von Bruno Latour - Dirk Schulte-Tickmann, Naturphilosophische Reflexionen über Nachhaltigkeit - Martin Teising, Leben mit dem Wissen um den Abschied
Praktiken
John von Düffel, Man muss sich den Asketen der Zukunft als einen glücklichen Menschen vorstellen - Reem Almannai, Florian Fischer, Neue Freiheit im Wohnen - Manja Kisner, Unser Leben ändern ¿ aber was bewegt uns?
Wir Modernen waren die Bewohner eines Zeitalters des ungestümen Vorwärts und der gefrässigen Unzufriedenheit. Unsere Haupttugend war die der Reichweitenvergrösserung. Vermehrung des Habens und Beschleunigung des Seins bildeten die Hinweisschilder in Richtung Zukunft. Genug konnten wir nicht kriegen. Mittels der Scheuklappen der Ignoranz und der Selbstnarkotisierung vergassen wir allerdings die enormen Kosten, die durch diesen Rausch entstanden. Inzwischen ist Ernüchterung eingetreten. Mit bangen Blicken schauen wir auf die Zukunft. Wir wissen, dass wir längst eine Grenze überschritten haben und eine Revision unseres Lebensstils ansteht. Wir ahnen nichts Gutes und Fortschrittszweifel weichen nicht selten Wut und Rebellion. Wie geht es weiter ¿ oder besser gesagt ¿, wie geht es nicht weiter? Welche Bestände der Moderne-Erzählung sollten wir verteidigen, welche aber besser loslassen? Wie werden wir überhaupt ¿Aufhören können"? Der Pfad in eine andere Gesellschaft braucht aber ein attraktives Ziel, denn ohne die Aussicht auf ein anderes, weil besseres Leben werden wir nicht vorankommen. Wir sollten mit dem Üben unverzüglich anfangen. Es gilt, keine Zeit zu verlieren.
Aus dem Inhalt:
Aufsätze
Marianne Gronemeyer, Es ist Zeit! Über die Kunst des Aufhörens - Arjen Kleinherenbrink, Zur Philosophie eines planetarischen Richtungswechsels ¿ eine Hommage an das Werk von Bruno Latour - Dirk Schulte-Tickmann, Naturphilosophische Reflexionen über Nachhaltigkeit - Martin Teising, Leben mit dem Wissen um den Abschied
Praktiken
John von Düffel, Man muss sich den Asketen der Zukunft als einen glücklichen Menschen vorstellen - Reem Almannai, Florian Fischer, Neue Freiheit im Wohnen - Manja Kisner, Unser Leben ändern ¿ aber was bewegt uns?
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