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  • Produktbild: Ich war erst Fünf
  • Produktbild: Ich war erst Fünf

Ich war erst Fünf Traumatherapie trifft auf Märchen

4

Fr. 34.90

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

07.09.2023

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

592

Maße (L/B/H)

19/12/4.1 cm

Gewicht

622 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7481-6711-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

07.09.2023

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

592

Maße (L/B/H)

19/12/4.1 cm

Gewicht

622 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7481-6711-2

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  • M.

    aus Hildesheim

    5/5

    28.09.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr gutes Buch

    Das Buch ist ein Märchen, mit dem Hintergrund der Traumatherapie. Es ist absolut keine leichte Kost. Ich finde es wirklich unbeschreiblich, was Melanie erlebt hat. Eigentlich sind Omas ja wie Mamas, nur mit Puderzucker. Wenn die eigene Oma einen missbraucht, ist das für eine Kinderseele ein großer Schaden und das Vertrauen gegenüber Mitmenschen total zerstört. Umso mehr bewundere ich, welchen Mut Melanie hatte, dieses Buch zu schreiben. Ich habe mir Stellen im Buch markiert. Es sind Erklärungen, die zwischen dem Märchen immer wieder auftauchen. Zum Beispiel was ist Flashback, Posttraumatische Belastungsstörung, Dissoziation, Trigga, Trauma usw. Diese Erklärung machen das Buch für mich zu einem "Fachbuch". Es gibt bestimmt Menschen, denen dieses Buch triggern könnte. Sicher gibt es auch Menschen, denen es hilft, es zu lesen, weil sie merken, dass sie nicht alleine sind. Das es Hilfe gibt, schlimme Erlebnisse zu verarbeiten und lernt mit ihnen umzugehen. Meine Meinung ist auch, dass es wichtig ist darüber zu sprechen. Jedes Opfer sollte wissen, dass es keine Schuld hat, an dem was passiert ist und sich nicht schämen muss. Eine Aussage vom Rektor habe ich mir auch markiert: "Jeder von euch ist gleich viel wert. Egal ob intelligent oder bummelig, frech oder schüchtern, mit brauner oder heller Haut, bucklig oder krumm, egal ob Einhorn oder Gnom. Versteht Ihr? Jedes magische Wesen ist gut so, wie es ist." Diese Textstelle finde ich richtig gut und sollte auch jedem Kind vermittelt werden. Wichtig in diesem Buch ist auch das Thema selbstbewusst "Nein" sagen zu lernen. Das Buch ist definitiv nicht zum entspannen geeignet, aber wer mit diesem Thema auf irgendeine Weise konfrontiert wurde, sollte das Buch lesen.

  • Bewertung

    aus Henstedt-Ulzburg

    5/5

    12.09.2023

    Buch (Taschenbuch)

    nichts für Betroffene oder schwache Nerven

    Liebe Leserin, lieber Leser, wie es schon im Klappentext steht: Dieses Buch ist keine leichte Kost und definitiv kein Märchen. Also bitte bitte bitte nicht Kindern vorlesen! Und wer selbst Erfahrungen machen musste mit sexuellem und psychischem Mißbrauch, der lasse bitte auch die Finger von dem Buch! Melanie Feyli beschreibt anhand des fiktiven Charakters der Hexe Funktionella, wie sich Missbrauch in der Kindheit auf das ganze Leben auswirken kann. Funktionella trägt ihren Namen zu recht: Sie funktioniert. Und sie nimmt alles hin, was das Leben ihr aufbürdet. Ihre größte Bürde ist allerdings ihre Großmutter Perfekta, die sie nach wie vor trietzt, wo sie nur kann. Doch eines Tages überschreitet Großmutter Perfekta eine Linie und Funktionellas Tochter Schillerella zieht die Reißleine und bringt ihre Mutter in einem Sanatorium unter. Dort lernt Funktionella, sich mit dem erlittenen Leid auseinanderzusetzen und schließlich auch, sich gegen ihre Großmutter zur Wehr zu setzen. Währenddessen nehmen sich Schillerella und ihre Freunde die Gegenwart vor, retten weitere Opfer von Perfekta und bereiten ein Umfeld vor, in dem sie heilen können. Doch der Weg ist lang und schmerzvoll. Ich gestehe, ungefähr bei Seite 70 musste ich das Buch zur Seite legen, um das Gelesene zu verdauen. Es war einfach schrecklich und ich verstehe nicht, wie jemand einem Kind etwas derartiges antun kann. Ich verstehe es wirklich nicht. Den Rest des Buches habe ich nahezu in einem Rutsch durchgelesen. Da ging es in erster Linie um Funktionellas Therapie sowie um Schillerellas Rettungsmission und die Vorbereitung eines "Safe Space" für die befreiten Kinder. Das ganze Buch ist sehr einfühlsam geschrieben und ich habe gemerkt, dass Melanie Feyli weiß, wovon sie schreibt. Sehr gut hat mir auch gefallen, dass nicht einfach nur die Geschichte erzählt wird (die weiß Gott nicht einfach ist!), sondern auch sehr viel aus der Traumatherapie in einfachen, nachvollziehbaren Worten erklärt wird. Ich habe aus diesem Buch sehr viel mitgenommen. Deine Smoky

  • Crazzoline_leseratte

    4/5

    25.09.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Traumatherapie verständlich für jeden

    Die Autorin hat mit "Ich war erst fünf" ein ganz besonderes Buch geschrieben. Mit viel Liebe zum Detail wurde der komplizierte Ablauf einer Traumatherapie in ein gut durchdachtes Hexenmärchen verpackt. Begriffe wie Dissoziation, inneres Kind, Achtsamkeit und die Täterentmachtung werden verständlich erklärt. Es handelt sich vom Aufbau nicht um einen klassischen Roman. Es gibt immer wieder Merkkästen mit Begriffserklärungen. Auch wenn es sich hier um ein Märchen handelt, ist die Thematik echt harter Tobak und definitiv nicht für jeden geeignet. Das Buch liest man nicht mal eben nebenbei. Ich habe bestimmt eine Woche mit Pausen gelesen. Worum geht es? Hexe Funktionella wurde bereits im Alter von 5 Jahren von ihrer Oma Perfekta misshandelt und missbraucht. Nach einem Schicksalsschläg gerät ihr scheinbar normales Leben aus den Fugen. Die Erinnerungen kommen ans Tageslicht. Für ihre Tochter Schillerella steht fest, Funktionella muss eine Therapie machen. Es geht nach Schloss Geistreich, die Schule für das kleine Ich. Dort unterrichten Herr Mutmacher, Frau Freudentänzerin, Frau Achtsamkeit, Herr Innere Stärke, Frau Selbstliebe... Dort lernen die Schüler beispielsweise, mit Schuld, Scham, Schmerz und Angst umzugehen. Auch die Täterentmachtung wird thematisiert und bildet das große Finale der Geschichte. "Eine Täterentmachtung... ist das seelische Erklimmen des Mount Everests." Besonders berührend fand ich auch den Anhang, in welchem die Autorin nochmal unbeschönigt über ihre Vergangenheit spricht. Was sie erlebt hat, wünscht man nicht seinem größten Feind . Ich empfehle das Buch jedem, der mit der Thematik klarkommt.

  • Crazzoline_leseratte

    4/5

    25.09.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Die Autorin hat mit "Ich war…

    Die Autorin hat mit "Ich war erst fünf" ein ganz besonderes Buch geschrieben. Mit viel Liebe zum Detail wurde der komplizierte Ablauf einer Traumatherapie in ein gut durchdachtes Hexenmärchen verpackt. Begriffe wie Dissoziation, inneres Kind, Achtsamkeit und die Täterentmachtung werden verständlich erklärt. Es handelt sich vom Aufbau nicht um einen klassischen Roman. Es gibt immer wieder Merkkästen mit Begriffserklärungen. Auch wenn es sich hier um ein Märchen handelt, ist die Thematik echt harter Tobak und definitiv nicht für jeden geeignet. Das Buch liest man nicht mal eben nebenbei. Ich habe bestimmt eine Woche mit Pausen gelesen. Worum geht es? Hexe Funktionella wurde bereits im Alter von 5 Jahren von ihrer Oma Perfekta misshandelt und missbraucht. Nach einem Schicksalsschläg gerät ihr scheinbar normales Leben aus den Fugen. Die Erinnerungen kommen ans Tageslicht. Für ihre Tochter Schillerella steht fest, Funktionella muss eine Therapie machen. Es geht nach Schloss Geistreich, die Schule für das kleine Ich. Dort unterrichten Herr Mutmacher, Frau Freudentänzerin, Frau Achtsamkeit, Herr Innere Stärke, Frau Selbstliebe... Dort lernen die Schüler beispielsweise, mit Schuld, Scham, Schmerz und Angst umzugehen. Auch die Täterentmachtung wird thematisiert und bildet das große Finale der Geschichte. "Eine Täterentmachtung... ist das seelische Erklimmen des Mount Everests." Besonders berührend fand ich auch den Anhang, in welchem die Autorin nochmal unbeschönigt über ihre Vergangenheit spricht. Was sie erlebt hat, wünscht man nicht seinem größten Feind . Ich empfehle das Buch jedem, der mit der Thematik klarkommt. 4,5 Sterne von mir.

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