Materie und Gedächtnis Abhandlung über die Beziehung zwischen Körper und Geist
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
13.09.2023
Verlag
Apebook VerlagSeitenzahl
(Printausgabe)
Dateigröße
2672 KB
Auflage
1. Auflage
Übersetzt von
Julius Frankenberger
Sprache
Deutsch
EAN
9783961305964
"Materie und Gedächtnis" (Französisch: "Matière et mémoire", 1896) ist ein Buch des französischen Philosophen Henri Bergson. Sein Untertitel lautet "Essai sur la relation du corps à l'esprit" (Abhandlung über die Beziehung zwischen Körper und Geist). Das Werk stellt eine Analyse der klassischen philosophischen Probleme bezüglich dieser Beziehung dar. Innerhalb dieses Rahmens dient die Analyse des Gedächtnisses dazu, das Problem zu klären.
"Materie und Gedächtnis" wurde als Reaktion auf das 1881 erschienene Buch "Les maladies de la mémoire" von Théodule Ribot geschrieben. Ribot behauptete, dass die Erkenntnisse der Hirnforschung bewiesen, dass das Gedächtnis in einem bestimmten Teil des Nervensystems angesiedelt sei, nämlich im Gehirn, und dass es daher materieller Natur sei. Bergson war gegen diese Reduktion von Geist auf Materie. Er vertrat eine klare antireduktionistische Position und vertrat die Auffassung, dass das Gedächtnis eine zutiefst spirituelle Natur hat und das Gehirn dem Bedürfnis dient, das gegenwärtige Handeln zu orientieren, indem es relevante Erinnerungen einfügt. Da das Gehirn also praktischer Natur ist, neigen bestimmte Läsionen dazu, diese praktische Funktion zu stören, ohne jedoch die Erinnerung als solche zu löschen. Die Erinnerungen sind stattdessen einfach nicht 'inkarniert' und können ihren Zweck nicht erfüllen.
"Materie und Gedächtnis" wurde als Reaktion auf das 1881 erschienene Buch "Les maladies de la mémoire" von Théodule Ribot geschrieben. Ribot behauptete, dass die Erkenntnisse der Hirnforschung bewiesen, dass das Gedächtnis in einem bestimmten Teil des Nervensystems angesiedelt sei, nämlich im Gehirn, und dass es daher materieller Natur sei. Bergson war gegen diese Reduktion von Geist auf Materie. Er vertrat eine klare antireduktionistische Position und vertrat die Auffassung, dass das Gedächtnis eine zutiefst spirituelle Natur hat und das Gehirn dem Bedürfnis dient, das gegenwärtige Handeln zu orientieren, indem es relevante Erinnerungen einfügt. Da das Gehirn also praktischer Natur ist, neigen bestimmte Läsionen dazu, diese praktische Funktion zu stören, ohne jedoch die Erinnerung als solche zu löschen. Die Erinnerungen sind stattdessen einfach nicht 'inkarniert' und können ihren Zweck nicht erfüllen.
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