Heimlich im Kalten Krieg Die Geschichte von Christina Ohlsen und Bill Heimlich
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Produktdetails
Format
ePUB 3
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
17.10.2023
Verlag
Aufbau DigitalSeitenzahl
299 (Printausgabe)
Dateigröße
444 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783841234254
Eine wahre Liebesgeschichte aus den Wirren des Kalten Krieges.
Da wäre zunächst ein Amerikaner in Berlin. Der ehrgeizige junge Oberstleutnant Bill Heimlich aus Ohio bereitet schon im Februar 1945 die militärische Einnahme der Reichshauptstadt vor. Dort angekommen, führt ihn seine erste Mission in die unterirdischen Gänge des Führerbunkers. In den verkohlten Ruinen der zerstörten Stadt findet er die Tagebücher Goebbels', verhört Rudolf Hess und verbrennt ein Schwein im Grunewald, um zu beweisen, dass Adolf Hitler nicht verbrannt sein kann. Er pflegt Kontakte zu Kurt Schumacher, Willy Brandt und Ernst Reuter und späht mit archaischen Observierungsmethoden die Sowjets aus, die freilich auf ebenso unfeine Art zurückschlagen. Als amerikanischer Geheimdienstchef und erster RIAS-Direktor erteilt er den Deutschen Nachhilfe in Demokratie und lanciert im RIAS schon nach kurzer Zeit ein 24-Stunden-Programm, das in allen vier Sektoren der Stadt gehört wird. Selbst die Russen haben höchste Hochachtung vor dem "unheimlichen Mr. Heimlich".
Und dann gibt es da ein Mädchen - bildschön, blond, langbeinig und ein komödiantisches Naturtalent. Während der letzten Kriegsjahre feiert sie an der Seite von Grete Weiser, Erik Ode und Georg Thomalla erste Bühnenerfolge und macht sich in der Nachkriegszeit mit der RIAS-Sendung "Die Stimme Berlins" einen Namen als antikommunistische Kabarettistin. Fräulein Ohlsen lernt Bill Heimlich am 6. Oktober 1945 bei Kaffee und Steinhäger kennen, und Amors Pfeile treffen beide mitten ins Herz. Doch dann reist Bill Heimlichs Gattin aus Ohio an, und die Nachkriegswirren machen ihnen das Leben und die Liebe zusätzlich schwer.
Tamara Domentat hat die Geschichte von Bill Heimlich und Christina Ohlsen anhand von privaten Aufzeichnungen und Tonbändern rekonstruiert. Aus den authentischen Zeugnissen hat sie ein temporeiches, spannendes Buch geschrieben, an dem nichts erfunden ist. Denn die besten Geschichten schreibt noch immer das Leben selbst.
Kundinnen und Kunden meinen
RIAS war nicht nur ein Radiosender, er war ein Lebensgefühl
Bewertung aus Quickborn am 07.11.2023
Bewertungsnummer: 2063799
Bewertet: eBook (ePUB 3)