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  • Produktbild: Demon Copperhead
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Demon Copperhead Roman | Pulitzer-Preis & Women’s Prize for Fiction | »Ebenso klug wie wortmächtig. Ein Buch, das einen die USA mit neuen Augen sehen lässt.« Denis Scheck

204

Fr. 38.90

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.02.2024

Verlag

dtv

Seitenzahl

864

Maße (L/B/H)

20.4/13.3/5.6 cm

Gewicht

773 g

Farbe

Bordeaux

Auflage

5. Auflage

Übersetzt von

Dirk van Gunsteren

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28396-0

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Demon Copperhead ist ein praller, von Dirk van Gunsteren grossartig übersetzter Roman, der vom unverschuldeten Elend und vom Überlebenswillen erzählt, ein Roman über Freundschaft, Verrat, Hochstapelei, Rassismus und nicht zuletzt die Liebe. ("Deutschlandfunk Kultur, Studio 9")
Ja, es gibt Drogen, die glücklich machen und nicht den Verstand kosten. Dieses Buch ist eine davon. ("Stuttgarter Zeitung")
Ein grosses Literaturvergnügen, ebenso klug wie wortmächtig. Ein Buch, das einen die USA mit neuen Augen sehen lässt. ("ARD Druckfrisch")
Grossartig geschrieben. Ein Wahnsinnsbuch! ("rbb radioeins")
Was für ein Roman! Was für ein grosses Stück Literatur! Was für ein Geschenk! ("Sonntag Express")
Mit seinen unvergesslichen Bildern vom Elend der Moderne hat Demon Copperhead schon jetzt Klassikerpotenzial. ("Rolling Stone")
Wegen solcher Bücher liebt man das Lesen. ("Hamburger Abendblatt")
Ein Buch, das man nicht vergisst. ("Freundin")
Dieser wahrhaftige und bedrückende Roman handelt von den Verlusten, die man im Leben erleiden kann. Demon Copperhead gibt den abgeschriebenen Habenichtsen Amerikas Würde und Menschlichkeit zurück, indem er über den Schmerz spricht, den sie täglich empfinden. ("Der Freitag")

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.02.2024

Verlag

dtv

Seitenzahl

864

Maße (L/B/H)

20.4/13.3/5.6 cm

Gewicht

773 g

Farbe

Bordeaux

Auflage

5. Auflage

Übersetzt von

Dirk van Gunsteren

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28396-0

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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2 Sterne

1 Sterne

Für die Überlebenden

Bewertung am 27.08.2025

Bewertungsnummer: 2578745

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Barbara Kingsolver sagte in einem Interview sie wolle über die Opioidepidemie der USA schreiben und über „ihre massiven Auswirkungen auf Kultur, Familien und Gemeinschaften…über diese Region, die Schaden genommen hat, und über die Kinder und Jugendlichen, die Schaden genommen haben.“ Genau das ist ihr gelungen und zwar auf eine intensive, bedrückende und sehr facettenreiche Art und Weise. Sprachlich detailliert und dennoch präzise, oft roh und damit lebensnah an ihren Figuren erzählt Demon seine eigene Lebensgeschichte ohne sie zu bewerten. Sprache und Inhalt passen so gut zueinander, dass man gar nicht aufhören möchte zu lesen. Die Geschichte hat mich innerhalb der ersten Seiten tief in ihren Bann gezogen und bis zur letzten Seite nicht mehr losgelassen. Zusammen mit Demon habe ich Unglaubliches erlebt und erfahren, viel gelitten, erstaunt die Augen aufgerissen, manchmal geweint oder laut aufgelacht. Bis zuletzt hatte ich Angst um ihn und sorgte mich, gab aber die Hoffnung niemals (ganz) auf… Nun muss ich ihn loslassen und frage mich: „Das war’s jetzt?“ - wie um alles in der Welt soll ich dieses scharfsinnige, epische Werk einfach so ins Regal stellen? Demon Copperhead ist ein ganz besonderes Buch, dem man mit Worten kaum gerecht werden kann, deshalb: Lesen! Den fast schon üblichen Verweis auf Charles Dickens „David Copperfield“ möchte ich hier übrigens bewusst nicht bemühen – mich persönlich hat der gesamte „Kosmos“ Demon Copperhead an den von mir sehr verehrten John Irving erinnert - zu dessen literarischen Vorbildern -und hier schließt sich der Kreis- auch Charles Dickens gehört. Das Cover punktet mit der Farbgebung, wird dem Inhalt aber gar nicht gerecht; hier hätte ich mir etwas anderes als einen Schriftzug gewünscht.

Für die Überlebenden

Bewertung am 27.08.2025
Bewertungsnummer: 2578745
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Barbara Kingsolver sagte in einem Interview sie wolle über die Opioidepidemie der USA schreiben und über „ihre massiven Auswirkungen auf Kultur, Familien und Gemeinschaften…über diese Region, die Schaden genommen hat, und über die Kinder und Jugendlichen, die Schaden genommen haben.“ Genau das ist ihr gelungen und zwar auf eine intensive, bedrückende und sehr facettenreiche Art und Weise. Sprachlich detailliert und dennoch präzise, oft roh und damit lebensnah an ihren Figuren erzählt Demon seine eigene Lebensgeschichte ohne sie zu bewerten. Sprache und Inhalt passen so gut zueinander, dass man gar nicht aufhören möchte zu lesen. Die Geschichte hat mich innerhalb der ersten Seiten tief in ihren Bann gezogen und bis zur letzten Seite nicht mehr losgelassen. Zusammen mit Demon habe ich Unglaubliches erlebt und erfahren, viel gelitten, erstaunt die Augen aufgerissen, manchmal geweint oder laut aufgelacht. Bis zuletzt hatte ich Angst um ihn und sorgte mich, gab aber die Hoffnung niemals (ganz) auf… Nun muss ich ihn loslassen und frage mich: „Das war’s jetzt?“ - wie um alles in der Welt soll ich dieses scharfsinnige, epische Werk einfach so ins Regal stellen? Demon Copperhead ist ein ganz besonderes Buch, dem man mit Worten kaum gerecht werden kann, deshalb: Lesen! Den fast schon üblichen Verweis auf Charles Dickens „David Copperfield“ möchte ich hier übrigens bewusst nicht bemühen – mich persönlich hat der gesamte „Kosmos“ Demon Copperhead an den von mir sehr verehrten John Irving erinnert - zu dessen literarischen Vorbildern -und hier schließt sich der Kreis- auch Charles Dickens gehört. Das Cover punktet mit der Farbgebung, wird dem Inhalt aber gar nicht gerecht; hier hätte ich mir etwas anderes als einen Schriftzug gewünscht.

"Loser zu sein ist wie ein Sturz von einer Klippe. Es gibt kein zurück."

Bewertung am 16.04.2025

Bewertungsnummer: 2468212

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In Barbara Kingsolvers Roman verfolgen wir das Leben des jungen Demon. Er wächst in einem Trailer, ohne Vater, aber mit einer drogenabhängigen Mutter auf, welche selbst noch ein Kind ist zum Zeitpunkt seiner Geburt. Schnell wird klar, dass wir eine schonunglose Geschichte verfolgen, die uns tief in die Abgründe Virginias in den USA führt, wo Tabak ernten und Schwarzbrennen an der Tagesordnung steht und wo man noch Wild jagt um seine Familie zu ernähren. Und wo nach und nach die Verzweiflung und die Drogen Einzug halten... Ein fulminanter, einfühlsamer, tragischer, schonungsloser und trotzdem hoffnungsvoller Roman, der mich auf jeder Seite mitgerissen hat. Die Charaktere sind alle samt unfassbar nahbar, detailliert ausgearbeitet und greifbar dargestellt und größtenteils einfach großartig! Gerade mit Demon fiebert man jeden Moment mit. Trotz allem was er erlebt, bleibt er im Kern irgendwie immer der gleiche verletzliche Junge, der einfach nur geliebt werden und ein Zuhause haben will. Der an sich so wenig vom Leben fordert und erwartet, und trotzdem immer enttäuscht zu werden scheint. Doch trotz all dem Negativen schafft er es immer irgendwie Oberwasser zu behalten, schafft es sich vor dem Ertrinken zu bewahren. Jede Seite war einfach nur ein Vergnügen!

"Loser zu sein ist wie ein Sturz von einer Klippe. Es gibt kein zurück."

Bewertung am 16.04.2025
Bewertungsnummer: 2468212
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In Barbara Kingsolvers Roman verfolgen wir das Leben des jungen Demon. Er wächst in einem Trailer, ohne Vater, aber mit einer drogenabhängigen Mutter auf, welche selbst noch ein Kind ist zum Zeitpunkt seiner Geburt. Schnell wird klar, dass wir eine schonunglose Geschichte verfolgen, die uns tief in die Abgründe Virginias in den USA führt, wo Tabak ernten und Schwarzbrennen an der Tagesordnung steht und wo man noch Wild jagt um seine Familie zu ernähren. Und wo nach und nach die Verzweiflung und die Drogen Einzug halten... Ein fulminanter, einfühlsamer, tragischer, schonungsloser und trotzdem hoffnungsvoller Roman, der mich auf jeder Seite mitgerissen hat. Die Charaktere sind alle samt unfassbar nahbar, detailliert ausgearbeitet und greifbar dargestellt und größtenteils einfach großartig! Gerade mit Demon fiebert man jeden Moment mit. Trotz allem was er erlebt, bleibt er im Kern irgendwie immer der gleiche verletzliche Junge, der einfach nur geliebt werden und ein Zuhause haben will. Der an sich so wenig vom Leben fordert und erwartet, und trotzdem immer enttäuscht zu werden scheint. Doch trotz all dem Negativen schafft er es immer irgendwie Oberwasser zu behalten, schafft es sich vor dem Ertrinken zu bewahren. Jede Seite war einfach nur ein Vergnügen!

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Demon Copperhead

von Barbara Kingsolver

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Lee Ann Müller

Orell Füssli Wirz Aarau

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5/5

Die Drogenkrise in den USA verpackt in einen fantastischen Roman

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch erzählt die Geschichte von Demon Copperhead, angelehnt an den englischen Klassiker „David Copperfield“ von Charles Dickens. Der Junge wächst als Halbwaise bei seiner drogenabhängigen Mutter auf und sein Schicksal ist damit bereits von Beginn weg entschieden. Der Roman spielt in den Appalachen, inmitten der Drogenkrise in den USA, mit einem Protagonisten, der einem ans Herz wächst, der von Familie zu Familie gereicht wird, der immer wieder Hoffnung schöpft und sie am Ende doch immer wieder verliert. Das Buch gewann sowohl den Pulitzerpreis wie auch den Women‘s Prize for Fiction, erinnert mich entfernt an Yanagiharas „Ein wenig Leben“ - ohne ausufernde Leidensschilderungen, mit mehr Schalk (man muss trotz Tragik oft lachen)- aber vor allem aufgrund seiner GROSSEN Erzählkunst, von der man nicht genug kriegen kann. Seit kurzer Zeit auch auf Deutsch, übersetzt von Dirk van Gunsteren, erhältlich.
  • Lee Ann Müller
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5/5

Die Drogenkrise in den USA verpackt in einen fantastischen Roman

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch erzählt die Geschichte von Demon Copperhead, angelehnt an den englischen Klassiker „David Copperfield“ von Charles Dickens. Der Junge wächst als Halbwaise bei seiner drogenabhängigen Mutter auf und sein Schicksal ist damit bereits von Beginn weg entschieden. Der Roman spielt in den Appalachen, inmitten der Drogenkrise in den USA, mit einem Protagonisten, der einem ans Herz wächst, der von Familie zu Familie gereicht wird, der immer wieder Hoffnung schöpft und sie am Ende doch immer wieder verliert. Das Buch gewann sowohl den Pulitzerpreis wie auch den Women‘s Prize for Fiction, erinnert mich entfernt an Yanagiharas „Ein wenig Leben“ - ohne ausufernde Leidensschilderungen, mit mehr Schalk (man muss trotz Tragik oft lachen)- aber vor allem aufgrund seiner GROSSEN Erzählkunst, von der man nicht genug kriegen kann. Seit kurzer Zeit auch auf Deutsch, übersetzt von Dirk van Gunsteren, erhältlich.

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