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  • Produktbild: Demon Copperhead
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Demon Copperhead Roman | Pulitzer-Preis & Women’s Prize for Fiction | »Ebenso klug wie wortmächtig. Ein Buch, das einen die USA mit neuen Augen sehen lässt.« Denis Scheck

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

4307

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.06.2025

Verlag

dtv

Seitenzahl

864

Maße (L/B/H)

19.4/12.3/5.1 cm

Gewicht

627 g

Farbe

Himbeer

Auflage

4. Auflage

Übersetzt von

Dirk van Gunsteren

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-14932-7

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

4307

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.06.2025

Verlag

dtv

Seitenzahl

864

Maße (L/B/H)

19.4/12.3/5.1 cm

Gewicht

627 g

Farbe

Himbeer

Auflage

4. Auflage

Übersetzt von

Dirk van Gunsteren

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-14932-7

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

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  • Bewertung

    5/5

    05.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Hart, bewegend und sehr eindringlich – ein Roman, der lange nachhallt.

    Ein wuchtiger, berührender Roman über Armut, Sucht und Überleben im heutigen Appalachia. ️ Barbara Kingsolver erzählt die Geschichte von Demon mit einer Stimme, die gleichzeitig roh, witzig und zutiefst menschlich ist. Man leidet, lacht und hofft mit ihm – auch wenn das Leben ihm ständig neue Steine in den Weg legt. Die moderne Neuinterpretation von David Copperfield funktioniert erstaunlich gut und macht soziale Ungerechtigkeit erschreckend greifbar. ⚡ ⭐ Fazit: Hart, bewegend und sehr eindringlich – ein Roman, der lange nachhallt.

  • Bewertung

    5/5

    25.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Wenn man denkt...

    Wenn man denkt, es kann nicht schlimmer kommen, kommt es garantiert schlimmer. Wie begleiten Demon von seiner Geburt bis ins junge Erwachsenenalter. Wir erleben das totale Versagen des amerikanischen Sozialstaats und die Opioidkrise in den 90gern. B.K. gelingt der Spagat zwischen Sozialstudie und Coming of Age warmherzig, beobachtend und immer spannend.

  • sommerlese

    5/5

    30.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein amerikanisches Leben

    Bei DTV erscheint der mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Roman Demon Copperhead von Barbara Kingsolver in der deutschen Übersetzung von Dirk van Gusteren. In den 90er Jahren erblickt Damon Fields, genannt Demon Copperhead, das Licht der Welt in einem Trailer in den Wäldern Virginias. In den Appalachen leben Tabakfarmer und Schwarzbrenner, die weiße Unterschicht in Trailerparks, deren Leben von Drogen und Armut bestimmt wird. Demons Teenie-Mutter ist zu seiner Geburt frisch auf Entzug, der Vater bereits tot. Der Junge hat kupferrote Haare, eine große Klappe und weiß sich zu behaupten - doch was ihn so einzigartig macht, ist sein starker Überlebenswillen. Den braucht er auch, denn das Leben meint es nicht gut mit Demon, er muss sich mit vielen Widrigkeiten und Verlusten auseinandersetzen "Ich war tätowiert mit der Scheiße des Lebens: Ich war verprügelt und belogen, tagelang stoned und wochenlang hungrig gewesen. Ich wollte nicht wie diese anderen Kinder sein. " Zitat S. 355 Der Blick auf Amerika ist häufig ein verklärter, der Traum vom Tellerwäscher zum Millionär! In vielen ländlichen Gegenden sind aber die Armut, Drogensucht und Arbeitslosigkeit an der Tagesordnung, die soziale Absicherung lässt zu wünschen übrig und Kinder leiden unter der Vernachlässigung. Barbara Kingsolver transportiert die Geschichte von David Copperfield in die US-amerikanische Gegenwart und zeigt mit ihrem in Armut aufwachsenden Demon Copperhead aktuelle Probleme wie Drogensucht und Arbeitslosigkeit die sozialen Missstände des White Trash auf. Sie lässt Demon sehr authentisch mit seiner schroffen Sprache die Geschichte erzählen, was den Erzählstil massgeblich beeinflusst und der Leser aushalten muss. Es ist eine aufwühlende Geschichte voller Emotionen, die tief in die Gefühle des Lesers eingreift und ihn betroffen und fest an Demons Seite hält bis die letzte Seite gelesen ist. Es ist eine Kindheit in schwierigen Verhältnissen, Demon wächst bei Pflegefamilien auf, lernt echte Familiennähe kennen, aber nicht alle meinen es gut mit ihm. Er kämpft sich durch, passt sich an und hat Ziele, kommt zwischendurch zu Fall und wird abhängig von Schmerzmitteln (Oxys). Ein tragischer Held mit einem großen Herzen, der mir ans Herz wächst, während ich ihn beim Erwachsenwerden begleitet habe. Der Roman ist voller Tiefschläge, tragischer Verluste und Einsamkeit, angefüllt mit bewegenden Situationen, durch die die Tristesse in Demons Leben sichtbar wird. Er erlebt auch schöne Momente mit seinen Freunden, empfindet Nähe und Zuneigung in einer Ersatzfamilie oder ist glücklich beim Footballspielen. Er verliebt sich und die Sprache nimmt auf einmal ganz andere Züge an, die ich genossen habe. "Ich sah sie und war verloren. ...Ich fiel durch einen Brunnenschacht in einen wunderbaren Traum....Manche nennen es Sucht. Andere nennen es Liebe. Ein schmaler Grat." Zitat S.507 Das alles zeigt viele aktuelle Probleme auf, Kinder vernachlässigen durch die Drogensucht ihrer Eltern und die Aussicht auf ein besseres Leben ist kaum denkbar. Ich empfinde den Roman als tragisch und sehr berührend und erlebte an Demons Seite die verschiedenen Lebensstationen mit. Doch über allem schwebt ein Hoffnungsschimmer, weil sich Demon trotz Einsamkeit nie aufgibt oder in seinem Schicksal verloren glaubt und diese Hoffnung trägt mich als Leserin durch den Roman. Allerdings hat die Geschichte auch einige Längen, die ich nur in Etappen überwinden konnte. Was kann ein Mensch ertragen, ohne daran zugrunde zu gehen? Eine beeindruckende Figur, dessen Schicksal mitreißend erzählt wird. Demons Geschichte wird mir in Erinnerung bleiben.

  • Bewertung

    4/5

    15.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Demon

    Eine Achterbahnfahrt - wow. Zwischendurch war es etwas langatmig- aber dann kam es wieder zu spannenden, und vorallem traurigen Situationen die einen die Luft anhalten ließen. Wahnsinn toller Roman

  • Bewertung

    5/5

    27.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Für die Überlebenden

    Barbara Kingsolver sagte in einem Interview sie wolle über die Opioidepidemie der USA schreiben und über „ihre massiven Auswirkungen auf Kultur, Familien und Gemeinschaften…über diese Region, die Schaden genommen hat, und über die Kinder und Jugendlichen, die Schaden genommen haben.“ Genau das ist ihr gelungen und zwar auf eine intensive, bedrückende und sehr facettenreiche Art und Weise. Sprachlich detailliert und dennoch präzise, oft roh und damit lebensnah an ihren Figuren erzählt Demon seine eigene Lebensgeschichte ohne sie zu bewerten. Sprache und Inhalt passen so gut zueinander, dass man gar nicht aufhören möchte zu lesen. Die Geschichte hat mich innerhalb der ersten Seiten tief in ihren Bann gezogen und bis zur letzten Seite nicht mehr losgelassen. Zusammen mit Demon habe ich Unglaubliches erlebt und erfahren, viel gelitten, erstaunt die Augen aufgerissen, manchmal geweint oder laut aufgelacht. Bis zuletzt hatte ich Angst um ihn und sorgte mich, gab aber die Hoffnung niemals (ganz) auf… Nun muss ich ihn loslassen und frage mich: „Das war’s jetzt?“ - wie um alles in der Welt soll ich dieses scharfsinnige, epische Werk einfach so ins Regal stellen? Demon Copperhead ist ein ganz besonderes Buch, dem man mit Worten kaum gerecht werden kann, deshalb: Lesen! Den fast schon üblichen Verweis auf Charles Dickens „David Copperfield“ möchte ich hier übrigens bewusst nicht bemühen – mich persönlich hat der gesamte „Kosmos“ Demon Copperhead an den von mir sehr verehrten John Irving erinnert - zu dessen literarischen Vorbildern -und hier schließt sich der Kreis- auch Charles Dickens gehört. Das Cover punktet mit der Farbgebung, wird dem Inhalt aber gar nicht gerecht; hier hätte ich mir etwas anderes als einen Schriftzug gewünscht.

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Bewertungen (204)

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    Lee Ann Müller

    Orell Füssli Wirz Aarau

    Buchhändler*in

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    5/5

    29.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Drogenkrise in den USA verpackt in einen fantastischen Roman

    Dieses Buch erzählt die Geschichte von Demon Copperhead, angelehnt an den englischen Klassiker „David Copperfield“ von Charles Dickens. Der Junge wächst als Halbwaise bei seiner drogenabhängigen Mutter auf und sein Schicksal ist damit bereits von Beginn weg entschieden. Der Roman spielt in den Appalachen, inmitten der Drogenkrise in den USA, mit einem Protagonisten, der einem ans Herz wächst, der von Familie zu Familie gereicht wird, der immer wieder Hoffnung schöpft und sie am Ende doch immer wieder verliert. Das Buch gewann sowohl den Pulitzerpreis wie auch den Women‘s Prize for Fiction, erinnert mich entfernt an Yanagiharas „Ein wenig Leben“ - ohne ausufernde Leidensschilderungen, mit mehr Schalk (man muss trotz Tragik oft lachen)- aber vor allem aufgrund seiner GROSSEN Erzählkunst, von der man nicht genug kriegen kann. Seit kurzer Zeit auch auf Deutsch, übersetzt von Dirk van Gunsteren, erhältlich.

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