Produktbild: Mein letztes Jahr der Unschuld

Mein letztes Jahr der Unschuld Roman | "Es weht ein Hauch von Donna Tartts >Geheimer Geschichte< durch diesen Roman." Deutschlandfunk Büchermarkt

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

27.03.2024

Verlag

Eisele Verlag

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

2696 KB

Übersetzt von

Pociao + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

9783961611935

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ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Erscheinungsdatum

27.03.2024

Verlag

Eisele Verlag

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

2696 KB

Übersetzt von

  • Pociao
  • Roberto de Hollanda

Sprache

Deutsch

EAN

9783961611935

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  • Bewertung

    5/5

    05.06.2024

    eBook (ePUB 3)

    Backflash zu den 90er

    Kennt ihr das Gefühl, man ist im Hirn eines Autors und spürt seine Gedanken? So habe ich mich beim lesen gefühlt. Manchmal waren die Gedanken sprunghaft, kühl, distanziert, manchmal gab es Nähe und tiefere Gedanken. Es wird das Leben von Isabel beleuchtet, eine nicht praktizierende Jüdin au NY die Ende der 90er studiert. Mir haben die Hinweise auf die damalige Situation (Bill Clinton's Affäre) sehr gut gefallen - ganz klar, ich bin ein 90er Kind und kann mich lebhaft an die Geschehnisse erinnern. Die Schreibart gefällt mir sehr gut, ich bin nur so durch die Seiten geflogen und habe es genossen. Sehr vieles war nachvollziehbar für mich, so war das einfach zu dieser Zeit, auch wenn wir heutzutage nur den Kopf schütteln können. Ein Roman, der eigentlich keine konkrete Handlung hat und mich doch mitgerissen hat. Die Liebe zur Literatur kommt immer wieder hervor, das hat mich sehr gecatcht.

  • Mandel120999

    5/5

    27.03.2024

    eBook (ePUB 3)

    Tiefsinniger Roman über das Erwachsenwerden

    Isabels letztes Jahr am College beginnt. Das Seminar bei ihrer Lieblingsdozentin, die Kreatives Schreiben unterrichtet , fällt aus, doch der neue Lehrer, Randall Connelly, fasziniert sie sogleich. Er fördert sie in ihren schriftstellerischen Ambitionen, und die beiden beginnen eine Affäre ... Der Roman spielt Ende der 90er Jahre und ist perfekt in diese Zeit eingebettet . Vor dem Hintergrund der Affäre Clinton– Lewinski geht es hier um Themen wie Verlust, Emanzipation, sexuelle Belästigung, das Leben von jungen Juden, die ihr gewohntes Umwelt verlassen. Isabel ist eine sympathische junge Frau, die noch immer unter dem Tod ihrer Mutter leidet und stark von ihrer jüdischen Herkunft geprägt ist. Die Beziehung zu ihrem Vater wird tiefsinnig und einfühlsam beschrieben. Das Buch schildert sehr anschaulich, wie Isabel mit ihrem Studienabschluss die Welt der Jugendlichen verlässt und ins Erwachsenen- und Arbeitsleben eintritt, ohne sich reif genug dafür zu fühlen. Connelly prägt sie bei diesem Schritt, behindert sie aber auch. Ich habe es sehr genossen, das Buch zu lesen, denn anders als andere Coming-of-age Romane ist es sehr tiefsinnig und macht nachdenklich.

  • Bewertung

    aus Brühl

    4/5

    06.07.2024

    eBook (ePUB 3)

    Zeitreise ins College-Leben der 1990er

    Das Buch erzählt die Geschichte von Isabel, die in den frühen 1990er Jahren aufs College geht und sich auf eine Reise der Selbstentdeckung begibt. Florin fängt die Atmosphäre dieser Zeit authentisch ein und beleuchtet einfühlsam die Herausforderungen des Erwachsenwerdens. Besonders gelungen ist die Perspektive der älteren Isabel als Erzählerin, die der Geschichte eine reflektierte Dimension verleiht. Die Rückblicke in Isabels Jugend sind fesselnd und bieten einen Einblick in ihre Entwicklung. Die College-Atmosphäre wird lebendig und realistisch dargestellt, was das Buch für Leser, die an dieser Zeit interessiert sind, besonders ansprechend macht. Florins Fokus auf Isabels Studium der Literatur und ihre Beziehung zu ihrem Professor bietet zusätzliche Einblicke, auch wenn diese Aspekte nicht für jeden Leser gleichermaßen spannend sein mögen. Insgesamt ist „Mein letztes Jahr der Unschuld“ ein fesselnder Roman, der in einer prägenden Zeit spielt und die Herausforderungen des Erwachsenwerdens einfühlsam thematisiert.

  • EineMami

    3/5

    03.06.2025

    eBook (ePUB 3)

    „Allein, ein bisschen traurig, aber auch voller Hoffnung“

    1998. In ihrem letzten Collegejahr gerät Isabel Rosen in den Strudel des Erwachsenwerdens. Sie stammt aus ärmlichen Verhältnissen, ist abhängig von ihrem Vater und träumt davon Schriftstellerin zu werden. Gesehen zu werden. Als Professor Connelly für eine Kollegin einspringt, fühlt sie sich zu dem deutlich älteren Mann unwiderruflich hingezogen. Isabel liebt das Geheime, das Verbotene. Doch schicksalhafte Ereignisse um sie herum zeigen, dass auch sie lernen muss, Verantwortung zu übernehmen und sich aus Abhängigkeiten zu lösen. Isabels Geschichte ist eine Reise in die Vergangenheit und eine Geschichte des Patriarchats. Die junge Frau ist umgeben von männlichen Figuren und teilweise toxischen Beziehungen. Aber auch die weiblichen Charaktere haben ihre Tücken. Immer wieder trotzt Isabel der Abhängigkeit und sehnt sich doch nach Vertrauen, Liebe und Zugehörigkeit. Die Vorstellung von erwachsener Klarheit, ja Weisheit, gerät ins Wanken, denn sie erkennt, dass diese Fähigkeiten nicht zwangsläufig mit dem Alter zusammenhängen. Was ich an „Mein letztes Jahr der Unschuld“ wirklich mochte, ist Daisy Alpert Florins Schreibstil. Sie hat das Talent, eindringlich, flüssig und stimmungsvoll zu schreiben und doch blieb mir Isabel trotz Ich-Perspektive stets fremd. Sie ist für mich keine Sympathieträgerin, obwohl ich mich durchaus mit einigen ihrer Wesenszüge identifizieren konnte. Die Atmosphäre des Romans würde ich als größtenteils bedrückend beschreiben, als melancholisch und ohne Perspektive auf wahres Glück. Das liegt aber vor allem an Isabel selbst, ihrer durch Schicksalsschläge getrübten Sicht und dem haltlosen Strudeln. Sich nicht entscheiden, nicht selbst fühlen können. Was will sie wirklich? Bis zuletzt blieb mir die Message des Buches verborgen, sein Sinn unerschlossen. Vielleicht, weil jeder auf seine Weise erwachsen wird und nie wirklich durch die Augen eines anderen schauen kann.

  • Ralf H.

    3/5

    18.12.2023

    eBook (ePUB 3)

    Ein Jugendroman dreier Freundinnen über das Erwachsenwerden.

    Isabel ist im letzten Jahr auf dem College. Außer mit ihren beiden besten Freundinnen, mit denen sie sich ein Zimmer teilt, driften alle Freundschaften auseinander. Sie studiert Literatur aber was genau sie nach dem Studium damit machen will, weiß sie noch nicht. Und ausgerechnet in dem letzten Jahr fällt die Lieblingsdozentin Joanna aus, wegen einer laufenden Scheidung. Auf diesen Kurs hatten sich zahlreiche Studenten beworben, aber nur wenige erhalten das Privileg teilnehmen zu dürfen. Isabel hat es geschafft. Stattdessen übernimmt jetzt R. H. Connelly (Randy) die Vorlesung. Er unterstützt sie und ermutigt sie auch als Schriftstellerin zu arbeiten. So freunden sich beide immer mehr an und beginnen eine Affäre… Meinung: Ein Jugendroman mit einer Liebesgeschichte und die Suche einer jungen Frau nach dem eigenen Ich. Ich bin hin und hergerissen. Ich habe selten einen derart innerlich zerrissenen Menschen „kennengelernt“ wie Isabel. Entsprechend schwer verdaulich sind die Charaktere. Isabel ist scheinbar ziellos, probiert zahlreiches aus ohne eine wirkliche Richtung. So stolpert sie etwas umher und gerät immer wieder in problematische Umgebungen und Beziehungen. Sie zeigt keine Grenzen auf. Auch lässt sie jede eigene Entschlossenheit vermissen und lässt sich auch von den Freundinnen hin und wieder in eine bestimmte Richtung lenken. Und diese Freundinnen sind das genaue Gegenteil von ihr. Debra ist furchtbar spontan und oft völlig unreflektiert. Kelsey das genaue Gegenteil davon. Zusätzlich stammen beide aus wohlhabenden Familien während Isabel arm ist und der Vater das Geld für das Studium nicht wirklich aufbringen kann. Nur eines haben sie gemeinsam: sie sind auf dem Weg, erwachsen zu werden. Der Erzählstil hat mir nicht so gefallen. Er ist sprunghaft. Von einer Schriftstellerin bin ich das gar nicht gewohnt. Entsprechend gibt es einige Zeitsprünge nach vorne wo etwas von ihrer Zukunft aufblitzt und andere Zeitsprünge zurück in die Vergangenheit. Auch die Liebesaffäre mit Randy ist einseitig, denn er erzählt fast nichts aus seinem Leben. Auch nicht von der Ehe mit seiner Frau Roxanne, die selbst eine berühmte Schriftstellerin ist. Nur dass er schon lange mit dem Schreiben aufgehört hat. Entsprechend einseitig ist der Kenntnisstand von ihr über ihn, während er fast alles von ihr weiß, einschließlich der dunklen Vergangenheit. Der Trennung zwischen Joanna und Tom hat furchtbare Folgen und Randy ist darin verstrickt. Schon bald hat Isabel eine schreckliche Vermutung. Entsprechend dramatisch ist das Finale. Fazit: Eine Geschichte die zu wenig Struktur hat und größtenteils vor sich hin plätschert. Mich konnte sie leider nicht vom Hocker hauen. Ein Roman über die Geschichte des Erwachsenwerdens: drei Sterne.

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