Die planetare Unregierbarkeit jetzt überwinden Eine Einladung zu einer Uno 2.0
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
21.12.2023
Verlag
WeQ Institute Horizonte VerlagSeitenzahl
128 (Printausgabe)
Dateigröße
529 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783894831226
Immer mehr unserer Probleme haben längst einen zutiefst planetaren Charakter. Und immer mehr verknüpfen sich diese zu einer untrennbar miteinander verflochten Multikrise. Die je einzeln bereits sich dynamisch skalierenden Herausforderungen von Meeresvermüllung über Artensterben bis Klimawandel und Migration, Fakenews und Cyberkriminalität, rasant zunehmende Radikalisierungen und Ideologisierungen bis zu fundamentalen Systemkonflikten und eine neue Welle von kriegerischen Konflikten, wirtschaftlichen Verwerfungen und Abstiegsängste oder sonstigen Ungerechtigkeiten - sie alle verwachsen sich zu wechselseitigen Krisenbeschleunigern.
Und mit jeder dieser Problemverwirbelungen schwinden die Problemlösungsfähigkeiten unserer gegenwärtigen politischen Einrichtungen. Was immer offensichtlicher heranwächst, ist eine planetare Unregierbarkeit.
Hier setzen die Autoren dieses Buches an - mit einem kühnen, einem visionären Vorschlag, der ganz bewusst die gedanklichen Grenzziehungen der sogenannten "Realpolitik" durchbricht., weil die real existierende Realpolitik die Problemeskalation nicht aufhalten konnte, sondern im Ergebnis beschleunigte.
Georgios Zervas und Claudio Weiss sehen das Kernproblem der heutigen Handlungslähmung und Unregierbarkeit der planetaren Herausforderungen in der Nicht-Globalisierung des politischen Sektors. Nicht nur Wirtschaft, sondern auch Wissenschaft, Technologie, Verkehr, Kommunikation und Zivilgesellschaft haben sich zutiefst globalisiert. Nur Politik blieb in ihrem Kern in nationalen Denk-, Interessen- und Handlungsstrukturen stehen. So konnte, kann und wird sie nicht mehr zu nachhaltiger Handlungsfähigkeit zurückgelangen.
Vor diesem Hintergrund klingen die Vorschläge der beiden Autoren plötzlich sehr realpolitisch. Sie schlagen für zwei offensichtlich zukunftsentscheidende politische Steuerungsfelder die Weiterentwicklung von bestehenden UNO-Einrichtungen vor:
Der heutige Sicherheitsrat soll zu einem Welt-Friedensministerium fortentwickelt werden mit klaren Spielregeln der vorbeugenden Konfliktvermeidung und hoch wirkmächtiger Durchsetzungsfähigkeit zur effektiven schnellen Beendigung von heissen Konflikten.
Die WTO soll zu einem starken Welt-Handelsministerium transformiert werden, das global verbindliche Handels-Spielregeln festlegen und deren Einhaltung mit entsprechender Sanktionsfähigkeit sicherstellen soll.
Beide sollen die Schlüsselthemen von globaler Sicherheit und globalem und zugleich nachhaltigem Wohlergehen meistern.
Und mit jeder dieser Problemverwirbelungen schwinden die Problemlösungsfähigkeiten unserer gegenwärtigen politischen Einrichtungen. Was immer offensichtlicher heranwächst, ist eine planetare Unregierbarkeit.
Hier setzen die Autoren dieses Buches an - mit einem kühnen, einem visionären Vorschlag, der ganz bewusst die gedanklichen Grenzziehungen der sogenannten "Realpolitik" durchbricht., weil die real existierende Realpolitik die Problemeskalation nicht aufhalten konnte, sondern im Ergebnis beschleunigte.
Georgios Zervas und Claudio Weiss sehen das Kernproblem der heutigen Handlungslähmung und Unregierbarkeit der planetaren Herausforderungen in der Nicht-Globalisierung des politischen Sektors. Nicht nur Wirtschaft, sondern auch Wissenschaft, Technologie, Verkehr, Kommunikation und Zivilgesellschaft haben sich zutiefst globalisiert. Nur Politik blieb in ihrem Kern in nationalen Denk-, Interessen- und Handlungsstrukturen stehen. So konnte, kann und wird sie nicht mehr zu nachhaltiger Handlungsfähigkeit zurückgelangen.
Vor diesem Hintergrund klingen die Vorschläge der beiden Autoren plötzlich sehr realpolitisch. Sie schlagen für zwei offensichtlich zukunftsentscheidende politische Steuerungsfelder die Weiterentwicklung von bestehenden UNO-Einrichtungen vor:
Der heutige Sicherheitsrat soll zu einem Welt-Friedensministerium fortentwickelt werden mit klaren Spielregeln der vorbeugenden Konfliktvermeidung und hoch wirkmächtiger Durchsetzungsfähigkeit zur effektiven schnellen Beendigung von heissen Konflikten.
Die WTO soll zu einem starken Welt-Handelsministerium transformiert werden, das global verbindliche Handels-Spielregeln festlegen und deren Einhaltung mit entsprechender Sanktionsfähigkeit sicherstellen soll.
Beide sollen die Schlüsselthemen von globaler Sicherheit und globalem und zugleich nachhaltigem Wohlergehen meistern.