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Die Nacht der Bärin Roman | SPIEGEL-Bestsellerautorin Kira Mohn von einer neuen Seite | Aufarbeitung der Vergangenheit und Trauma | Opfer häuslicher Gewalt | Mutter-Tochter-Beziehungen

96

Fr. 34.90

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.08.2024

Verlag

HarperCollins Hardcover

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

21.1/13.1/3 cm

Gewicht

394 g

Farbe

Cool Grey / Dunkellila

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-365-00655-9

Beschreibung

Rezension

»Auf zwei Zeitebenen entwirft die Autorin ein berührendes Porträt von Frauen einer Familie, die von der Vergangenheit eingeholt werden.« ("Kölnische Rundschau")
»Durch raffinierte Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit erzählt Kira Mohn von einer vergifteten Kindheit […]. Intensiv, atmosphärisch, berührend.« ("FLOW")
»Eine intensive, aber auch feinfühlige Familiensaga. […] ein Buch, das ganz besonders ins Herz geht.« ("Niederbayern TV")
»In einer mitreissenden Erzählung zeigt die Bestsellerautorin wie häusliche Gewalt anfängt […].« ("Berliner Morgenpost")
» […] die Spannung [steigt] in einem rasenden Tempo – im Hin und Her der wohlkomponierten Romanstruktur. Mit ihrem neuen Buch ist Kira Mohn wieder ein grossartiger Wurf gelungen […].« ("Münchner Merkur")
»Kira Mohn [...] präsentiert diesen schwierigen Stoff mit grossem Geschick und raffinierter Komposition aus Erinnerungen und Gegenwart.« ("NDR Kultur")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.08.2024

Verlag

HarperCollins Hardcover

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

21.1/13.1/3 cm

Gewicht

394 g

Farbe

Cool Grey / Dunkellila

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-365-00655-9

Herstelleradresse

HarperCollins Hardcover
Valentinskamp 24
20354 Hamburg
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Puschel1304

    aus Vaale

    5/5

    08.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein sehr tiefer und intensiver Roman über häusliche Gewalt

    Fazit: Ein tief bewegender und intensiver Roman, wechselhaft auf zwei Zeitebenen und den dazugehörigen Perspektiven geschrieben, der noch lange nachwirken wird. Die 12jährige Maja beschreibt ihr Leben mit ihrer Schwester Anna, ihrer stillen Mutter und ihrem tyrannischen Vater. Zeitgleich lernt der Leser in der Gegenwart die 26jährige Jule kennen, die nach einem Streit mit ihrem Freund, der in Gewalt ausartete zu ihren Eltern flüchtet. Ihrer Mutter Anna und ihrem Vater Jan. Der Leser bekommt eine Familiengeschichte geboten, bei der die Autorin die Charaktere allesamt sehr authentisch ausgearbeitet hat und bei der die beiden Zeitebenen nach und nach ineinander geknüpft werden. Eine Handlung, bei der ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte und bei dir mir die saure Magensäure die Kehle hochkam. Ich bin dankbar für das Nachwort, bei der die Autorin das Verhalten von toxischen Männern anspricht und auf Hilfe hinweist und insbesondere auch die fehlende Wahrnehmung hierzu bemerkt. Das Cover wirkt doch sehr harmlos zur Geschichte und auch wenn der Titel nicht sofort verstanden werden kann, so findet er sich innerhalb des Buches sehr gut wieder. Die Autorin schafft wundervoll bildliche Perspektiven und ich habe insbesondere den Wald als sehr intensiv wahrnehmen können. Das Buch sollte nur gelesen werden, wer sich auf häusliche Gewalt und Misshandlungen insbesondere auch an Kindern einlassen kann. Ansonsten: besser die Finger davon lassen!

  • Joolte_hoert

    5/5

    25.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Absolut großartig

    Nachdem ich vor zwei Tagen Kira Mohns aktuellsten Roman "Alle glücklich" beendet hatte (und es für mich ein Highlight geworden ist), musste ich nun auch direkt "Die Nacht der Bärin" lesen. Und was war das bitte für ein Buch? Es hat mich zerrissen.. Jule flüchtet nach einer Auseinandersetzung mit ihrem Freund zu ihren Eltern. Dort wird ihre Mutter über den plötzlichen Tod ihrer Großmutter im Kenntnis gesetzt. Die Reaktion ihrer Mutter ist heftiger als erwartet, denn Jule kannte ihre Großmutter nur von Briefen und es wurde so gut wie nie von ihr gesprochen. Was ist damals vorgefallen? Jule möchte es genauer wissen, und taucht in die Vergangenheit ein. Zusammen mit ihrer Mutter fährt sie in das nun leerstehende Elternhaus. Auf zwei Zeitebenen wird die Geschichte erzählt. Die Vergangenheit zeigt das Leben von Maja und Anna, die zusammen mit ihrem Vater und ihrer Mutter in einem kleinen Haus am Waldrand leben. Die beiden Geschwister trennen 4 Jahre, sind sehr verspielt und unzertrennlich. Sie lieben es gemeinsam im Wald herumzutoben, die Feen zu besuchen, und die Natur zu genießen. Aber der Alltag Zuhause ist von Gewalt geprägt. Kira Mohn beschreibt die Situationen ziemlich eindrücklich. Wobei die Szenen auch immer aus der Perspektive eines 12 jährigen Mädchens geschildert werden. Somit beschreibt Maja was sie wahrnimmt. Was sie durchmachen. Auch wenn es nicht immer detailliert beschrieben wird, so hatte ich dennoch Bilder im Kopf, die manchmal echt lange gedauert haben bis sie wieder verschwanden. Nach und nach werden im Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart einzelne Puzzleteile zusammengefügt. Ich konnte mich gar nicht von den Seiten losreißen, obwohl ich manchmal auch gerne eine Pause einlegen wollte um das gelesene zu verarbeiten. Die Art und Weise wie die Geschichte erzählt wird, hat mir unheimlich gut gefallen. Ich liebe das Verknüpfen von zwei Zeitebenen. Bewegend. Beängstigend. Echt. Großartig! Ich verstehe,warum der Autorin so viel an diesem Buch liegt. Es ist einfach was ganz besonderes!❤️ ⭐⭐⭐⭐⭐ | 5 Sternen

  • KittyCatina

    5/5

    28.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was häusliche Gewalt bedeutet

    Ich muss wirklich sagen, dass ich selten ein so gutes Buch über häusliche Gewalt gelesen habe, wie dieses hier, denn in „Die Nacht der Bärin“ wird recht anschaulich und realistisch die Geschichte von einer Familie erzählt, durch welche sich dieses Thema über die Generationen hindurchzieht. So lernt man einerseits Jule kennen, die zum ersten Mal mit der physischen Wut ihres Freundes konfrontiert wird und kurzerhand zu ihren Eltern flüchtet. Allerdings kommen mit der Nachricht über den Tod ihrer Großmutter langsam Dinge ans Licht, die ihren Blick auf ihre eigene Mutter noch einmal verändern. Gleichzeitig lernt man die beiden Schwestern Anna und Maja kennen, die eine sehr starke Bindung zueinander haben und die es immer wieder in den Wald zieht, bis Anna einen Jungen kennenlernt. Diese beiden werden ebenfalls mit häuslicher Gewalt konfrontiert, worunter auch die ältere Anna zu leiden hat. Vor allem aber die Mutter der beiden Mädchen wird immer wieder geschlagen, was von Maja, aus deren Sicht dieser Part der Geschichte erzählt wird, nicht unbemerkt bleibt. Beide Erzählstränge fand ich dabei von der Autorin absolut nachvollziehbar und bildlich geschrieben, allerdings ohne auf die Tränendrüse zu drücken. Dennoch ging mir die Geschichte mit ihrer Härte insgesamt doch sehr ans Herz. Zudem hatte sie einige Überraschungen zu bieten und das auf nicht einmal dreihundert Seiten. Ebenfalls fand ich die Charaktere super überzeugend geschrieben, wobei für mich nicht einmal unbedingt Jule im Mittelpunkt stand, da es Figuren gab, die um einiges tiefgründiger beschrieben wurden. So fand ich vor allem Anna super interessant. Sie ist eine Teenagerin, die viel Verantwortung für ihre kleine Schwester übernimmt, gleichzeitig aber auch versucht, sich nicht vom eigenen Vater unterkriegen zu lassen. Und dann ist da noch Maja, die viel mitbekommt, aber noch ein Stück weit zu unbedarft ist, um das Böse richtig einzuordnen und so sieht sie in Annas neuem Freund eine Bedrohung, was irgendwie ein Spiegel der eigentlichen Gefahr ist. Alles in allem kann ich an diesem Buch nichts auszusetzen finden. Es ist nämlich wirklich super geschrieben, bildlich und realitätsnah. Zudem geht es sehr sachlich und gleichsam eingängig mit dem Thema häusliche Gewalt um, ohne zu sehr in andere Themen abzuschweifen. Und die Charaktere sind ebenfalls lebendig und nachvollziehbar geschrieben.

  • Lena

    aus Köln

    5/5

    18.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Jule findet nach einem…

    Jule findet nach einem gewalttätigen Streit mit ihrem Freund Jasper Zuflucht bei ihren Eltern. Sie möchte dort zur Ruhe kommen und nachdenken, wie und ob es mit der Beziehung weitergehen kann. Unmittelbar nach ihrer Ankunft erhält Jules Mutter einen Anruf, dass ihre Mutter gestorben ist. Jule kennt ihre Großmutter nur aus Karten zu Weihnachten und zum Geburtstag. Persönlich hat sie sie nie kennengelernt. Ihre Mutter reagiert sichtlich verstört über die Nachricht, was Jule neugierig macht. Sie möchte mehr über ihre Großmutter herausfinden und bittet ihre Mutter, ihr bei der Abwicklung des Nachlasses helfen zu dürfen. Gemeinsam fahren sie in das kleine Dorf, dass nur zwei Stunden entfernt liegt und wühlen im Elternhaus von Jules Mutter alte Erinnerungen auf. Der Roman handelt auf zwei Erzählebenen, beginnend mit der Ich-Perspektive von Jule. Ein weiterer Erzählstrang wird aus der Sicht der zwölfjährigen Maja geschildert, die eine enge Beziehung zu ihrer älteren Schwester Anna hat und die beide unter ihrem tyrannischen Vater leiden. Anfangs ist nur zu erahnen, wie beide Erzählungen zusammenhängen, bis sie sich allmählich ergänzen. Es geht um Gewalt in der Familie, Machtmissbrauch Kindesmisshandlung und Gewalt gegenüber Frauen. Während Jule ihre Familie mütterlicherseits nicht kennt und so viele Fragen an ihre Mutter hat, die diese nur zögerlich beantwortet, ist die Suche nach Erklärungen für Jule gleichzeitig eine Möglichkeit, ihre eigenen Probleme verdrängen und eine Lösung aufzuschieben. Die Schilderungen sind bildhaft und direkt, erfolgen jedoch auch mit dem notwendigen Einfühlungsvermögen. Egal ob es sich um die beklemmenden und brutalen Szenen am sonntäglichen Frühstück der Siegburgs oder das Stromern der beiden Mädchen im Wald handelt, die sich dort in eine Fantasiewelt flüchten - man kann sich unmittelbar in die Situation hineinversetzen und Angst, Hilflosigkeit, Wut und Hass nachempfinden. Gebannt liest man weiter in der Erwartung, dass die Situation weiter eskaliert. Während die Vergangenheit von einer alltäglichen Gefahr dominiert ist, sorgt auch Jules Suche in der Gegenwart und den Drang, das Schweigen zu brechen, für Spannung. Zwischen den Kapiteln sind typische Worte eines gewalttätigen Partners - von Entschuldigungen, über Schuldzuweisungen bis Beschimpfungen - abgedruckt, die eine verquere Täter-Opfer-Sicht aufweisen. Es ist eine dramatische und schonungslose Geschichte, die aufwühlt und schockiert, weil sie die Realität häuslicher Gewalt und die Folgen für die Opfer so eindrücklich beschreibt. Nachvollziehbar ist der Wunsch zu verdrängen und zu vergessen, aber auch der Drang, zu verstehen und die Wahrheit herauszufinden. Dabei stellt sich auch die Frage nach vererbten Traumata, ob sich Geschichte wiederholt und bestimmte Muster unbewusst übernommen werden. Das Ende ist diesbezüglich etwas knapp gehalten und hätte auch in Bezug auf die Familienzusammenführung gerne noch ein paar Seiten länger sein können.

  • Bewertung

    5/5

    27.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Für dieses Buch braucht man viel Kraft und einen langen Atem

    WARNUNG: PSYCHISCHE UND KÖRPERLICHE GEWALT SIND THEMA! Okay! Das war heftig! Ich habe den Atem angehalten. An vielen Stellen war ich schockiert und erschüttert. Ich wollte das Buch abbrechen, und konnte nicht - musste es einfach weiter hören! Dieses Cover lässt eine nette Geschichte vermuten, lasst euch gesagt sein, dem ist nicht so! Inhalt Wir lesen dieses Buch in zwei Zeitsträngen: Jule flieht nach einem Streit mit Freund zu ihren Eltern. Als dann noch die Nachricht vom Tod der Großmutter kommt, passiert das, was Jule sich wünschte: sie ist abgelenkt von der eigentlichen Thematik. Die Entscheidung ob die Beziehung weiterhin bestand hat, wird vorerst verdrängt. Mutter und Tochter fahren ins Haus der Großmutter, Jules Mutter erzählt von ihrer Kindheit. Der zweite Strang des Buches ist aus der Sicht der jungen Großmutter, Anna, geschrieben. Wir erfahren von psychischer und körperlicher Gewalt in der Familie (vom Vater ausgehend) und wie die beiden Schwestern (Anna und Maja) dies ausgehalten haben und sich später aus den Augen verloren. An dieser Stelle würde ich gern stoppen - und sagen: man MUSS es einfach gelesen haben! Eindruck und Fazit Dieses Buch hat mir alles abverlangt. Dieses Buch ist ziemlich beeindruckend - emotional und tiefgründig. Es ist authentisch und ehrlich. Es ist schockierend und laut. An einigen Stellen leise und ängstlich. Mir fallen noch hunderte Begriffe ein: Fazit: Es ist der Knaller! Danke für dieses Buch! Es wird für immer eines meiner Highlights bleiben!

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Bewertungen (96)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Maik Eckenstein-Nassian

    Maik Eckenstein-Nassian

    Orell Füssli Basel

    Buchhändler*in

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    4/5

    04.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Diesen Roman muss man erst mal aushalten können

    Jule ist Mitte zwanzig und seit einigen Jahren mit ihrem Freund Jasper zusammen. Bei einem Streit zwischen den beiden, eskaliert die Situation völlig. Jasper wird seiner Freundin gegenüber gewalttätig. So sehr, dass diese sogar Tage danach noch körperliche Schmerzen hat. Die junge Frau beschließt vorrübergehend zu ihren Eltern zu ziehen um über alles in Ruhe nachdenken zu können. Doch dann erhält ihre Mutter einen Anruf, dass Jules Großmutter verstorben ist. Plötzlich wird Jule bewusst, dass sie weder etwas über die Kindheit ihrer Mutter noch viel über ihre Verwandtschaft mütterlicherseits weiß. Sie drängt ihre Mutter dazu, mit ihr zusammen in das Haus der verstorbenen Großmutter zu fahren. Dadurch gerät einiges in Bewegung und es kommen Dinge ans Licht, die man lange versucht hat Tod zu schweigen. Kira Mohn schreibt sehr detailliert und authentisch. Mit ihrem Erzählstil zieht sie ihre LeserInnen schnell und gekonnt mitten ins Geschehen. Dies sind grundsätzlich Eigenschaften, die ich bei AutorInnen schätze. In diesem Fall hat dies allerdings eher dazu beigetragen mich zu „verstören“. Vor allem da mir nicht klar war um welche Themen sich die Geschichte überhaupt dreht. Im Fokus stehen gleich mehrere Themen, die es in sich haben. Neben Gewalt in der Partnerschaft geht es zudem um den Missbrauch von Kindern und das war schon etwas auf das ich nicht gefasst war. Der Autorin gelingt es nämlich ziemlich gut die Brutalität dieser Übergriffe deutlich, beinahe spürbar zu machen. Auch die Hilflosigkeit und das Ausgeliefertsein des Kindes werden in den Schilderungen noch einmal mehr als deutlich. Traumatische Ereignisse, die natürlich Beachtung finden müssen, doch sollte zumindest klar aus dem Klappentext hervorgehen auf was man sich einlässt, wenn man sich für diesen Roman entscheidet. Wenn man es nämlich nicht weiß, liest man sich unvorbereitet in die prekäre Szenen, die man nicht mehr so schnell aus seinem Kopf bekommt.

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