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Als wir im Schnee Blumen pflückten Roman | DER große Familienroman aus Schweden über ein samisches Paar auf seinem letzten Weg

114

Fr. 34.90

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.10.2024

Verlag

List Hardcover

Seitenzahl

400

Maße (B/H)

12.8/21 cm

Gewicht

454 g

Farbe

Graugrün

Auflage

1 Auflage Auflage

Originaltitel

Folk som sår i snö

Übersetzt von

Susanne Dahmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-471-36070-5

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Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.10.2024

Verlag

List Hardcover

Seitenzahl

400

Maße (B/H)

12.8/21 cm

Gewicht

454 g

Farbe

Graugrün

Auflage

1 Auflage Auflage

Originaltitel

Folk som sår i snö

Übersetzt von

Susanne Dahmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-471-36070-5

Herstelleradresse

List Paul Verlag
Friedrichstrasse 126
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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  • Marie1

    aus Stuttgart

    5/5

    16.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einfach nur schön

    Dass dieses Buch sehr emotional werden wird habe ich mir schon anhand des Klappentextes und der Leseprobe gedacht. Dazu war der Bestseller das Buch des Jahres 2023 in Schweden. Und das will etwas heißen. Vorab muss ich sagen dass mir zuerst das wunderschöne, malerische Cover aufgefallen ist. Es ist so schön gestaltet und hat mich deshalb auch sehr berührt. Als großer Schwedenfan liebe ich außerdem die roten Häuschen, die Seen und die Fjorde. Überhaupt die ganze nordische Landschaft. Und das Buch hat mich nicht enttäuscht. Sehr einfühlsam erzählt die Autorin die Geschichte der Samin Mariddja die an Krebs erkrankt ist, und ihrem dementen Mann Biera, die sehr spartanisch, aber zufrieden in ihrem Häuschen im hohen Norden Schwedens leben. Erzählt wird eine emotional sehr berührende Verbindung zwischen dem alten Ehepaar. Es geht um, Krankheit, Ängste, Sorgen und Verlust, aber auch um Liebe, Hoffnung und Vertrauen Ein zweiter Erzählstrang handelt von den jungen Ärzten Kaj und Mimmi die es zurück zieht zu ihren samischen Wurzeln. Von der Autorin wunderschön und sehr empathisch geschrieben ist es wirklich ein Genuss dieses Buch zu lesen. Ich bin wirklich begeistert denn so ein emotionales Buch habe ich wirklich schon lange nicht mehr gelesen. Der Schreibstil ist wirklich toll, und die Autorin hat somit genau meinen Nerv getrofffen. Auch der Einblick in das Leben der Samen ist sehr interessant. Einfach nur empfehlenswert dieses wunderschöne Buch.

  • nami08

    5/5

    10.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dieses Buch war so wunderwunde…

    Dieses Buch war so wunderwunderschön!!! Angefangen mit dem Cover, auf dem man diese malerische Kulisse sieht, über den poetischen Titel, über die Protagonisten, den Plot und den Schreibstil bis hin zu den unglaublich wichtigen Themen, die darin stecken. Der Roman ist eine bereicherung für jedes Bücherregal, ich finde toll, wie viele Gesellschaftliche Themen, Krankheit, Pflege, Häusliche Gewalt, Queerness, Alkoholsucht und viele mehr in eine tolle Handlung verwoben werden, angesprochen werden, ohne als dominantes Hauptthema in den Vordergrund zu rücken. Der schreibstil ist gigantisch, ich habe mir so oft wie noch nie schöne Sätze herausgeschrieben. Wörter malen Bilder im Kopf, lassen Gefühle aufkommen und einem wird ganz wohlig, wenn man solche schönen Passagen liest, wie es sie in diesem Roman gibt! Ich habe gelacht und geweint, war gespannt und unterhalten, das Buch in einfach großartig und auf jeden Fall eins meiner Jahreshighlights!

  • Bewertung

    5/5

    02.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Raue Schwedin

    Das Gemälde auf dem Cover von „Als wir im Schnee Blumen pflückten“ lässt einen sofort die unendliche Weite Schwedens spüren, wo dieses Buch spielt. Wir begleiten Marridja, die sich nach einer terminalen Diagnose auf die Suche nach ihrem Neffen macht. Harnesk hat das Erzähltalent ihrer samischen Vorfahren geerbt. Wir tauchen tief in Mariddjas Denken und Erleben ein – ihre harte, aber herzliche Liebe zu ihrem dementen Mann, ihre unantastbaren Wertvorstellungen und Selbstbild, ihre naiven Versuche, ihren Neffen wiederzufinden, ihre mutige Aufarbeitung der schwierigen Beziehung zu ihrer Schwägerin, ihr trotziger Lebenswille, ihre eigenwillige Herangehensweise an moderne Technik – so tief, dass wir manches erst nach und nach erfahren, wenn die Außensicht von anderen dazukommt. Man erlebt, wie dramatische Lebensumstände wie Vertreibung und Armut so zu einem Teil der eigenen Existenz werden, dass man sie kaum wahrnimmt. Das hat mir bisweilen beim Lesen fast den Atem geraubt. Durch diese Nähe schließt man Mariddja trotz ihrer Verschrobenheit und ihrer bisweiligen Missachtung aller Regeln ins Herz. Die Handlung entwickelt sich unaufgeregt, wir beobachten einzelne Episoden aus dem Leben des Paares über viele Wochen und oft passiert im Außen wenig, trotzdem habe ich durchgehend gerne weitergelesen. Harnesks Art zu erzählen, der nicht gefühllose, aber unverstellte Umgang ihrer Protagonisten mit den Schicksalsschlägen in ihrem Leben hat mich sehr in seinen Bann gezogen. Gleichzeitig schildert sie mit einer unvergleichlich trockenen Art absurde Situationen, die mich zwischendurch immer wieder zum Lachen gebracht haben. Auch den Einblick in die Geschichte der samischen Urbevölkerung Schwedens fand ich spannend. Ein kleiner Wermutstropfen war ein fehlendes Glossar für die samischen Begriffe, wodurch man sich bestimmte Details nur im Nachhinein erschließen kann. Insgesamt ein unter seiner Rauheit sehr feinfühliges und damit lesenswertes Buch.

  • Soulfire

    5/5

    31.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Geschichte ist wie eine herzlich berührende und humorvolle Umarmung

    Die Autorin Tina Harnesk hat mit dem Buch "Als wir im Schnee Blumen pflückten " einen ganz besonderen und wunderbaren Toman geschrieben. Diese Geschichte ist tiefgründig, schicksalshaft und berührend und gleichzeitig herzerwärmend und humorvoll erzählt. Gerne greift man zu dieser Geschichte und begleitet Mariddja und Biera im Alter auf der Suche nach ihrem nun schon erwachsenen Neffen, der eine zeitlang bei ihnen aufgewachsen ist. Mariddja die am liebsten die Erkrankung von sich und ihrem Biera verleugnen will, sucht nach dem Mann nachdem sich ihr Herz so lange schon sehnt. Durch außergewöhnliche und unterhaltsame Weise versucht Mariddja ihrem Ziel näher zu kommen und nimmt auch die Hilfe ihres Smartphones in Anspruch indem sie zu der Dame "Siré" am Telefon Kontakt aufnimmt und zu "Siré" Vertrauen aufbaut und ihr Herz ausschütten. In wunderschön poetischer Sprache erzählt die Autorin diese Geschichte und schafft es, dass einem die Figuren tief ans Herz wachsen und ihr Schicksal und ihre Gefühle tief berühren. Die Protagonisten werden in meinem Herzen bleiben und die Geschichte gehört für mich zu den Highlights in diesem Jahr.

  • Bewertung

    5/5

    25.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fremd, aber schön

    "Als wir im Schnee Blumen pflückten" von Tina Harnesk hat mich beim Lesen immer wieder sehr berührt. Nicht zuletzt, weil ich vor ca. 30 Jahren einmal Samen begegnet bin als ich eine Reise nach Russland unternahm und bei einer Führung teilnahm. Ich erfuhr von einer mir fremden Welt, damals kurz bei einer Führung, aber jetzt sehr tief in diesem Buch. Es ist wunderschön geschrieben, beschreibt die Protagonisten liebenswert in ihrer eigenen Art. Allen voran Mariddja und ihren dementen Mann Biera. Bis -fast- zuletzt-kämpfen sie für ihr Leben so wie sie es immer gewohnt waren. Mariddja offen, etwas verrückt, und Biera zurückgezogen in seiner Vergangenheit gefangen. Parallel wird die Geschichte von Kai, ihrem "verlorenen" Kind erzählt, über dessen Verlust sie nie hinweg kamen. Zum Ende des Buches kann man es kaum aus der Hand legen.........Der Leser darf gespannt sein! Sehr passend ist auch das romantische Cover.

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Bewertungen (114)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von R. Jokinen

    R. Jokinen

    Orell Füssli Wil

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr berührend

    Dieses Buch hat mich trotz schwerer Themen wie Krebs, Demenz, Verlust und Trauer ungemein berührt. Es liest sich sehr leicht und ist durchsetzt mit humorvollen Passagen. Ein abolutes Highlight für mich. Mariddja wird eröffnet, dass sie Krebs hat . Stur wie sie ist, wirft sie ihr altes Handy vor dem Spital weg, damit sie für die Ärzte nicht mehr erreichbar ist. Keine Menschenseele soll etwas von der Diagnose erfahren. Vor allem nicht Biera, ihr Mann, der an Demenz leidet. Sie will auch keinerlei Hilfe. Mariddjas grösster Wunsch wäre es, ihren Neffen, der wie ein Sohn für sie und Biera war, noch einmal zu sehen. Gerade einmal 4-jährig war der Junge, als er ihnen entrissen wurde. Seither haben sie ihn nie mehr gesehen. Mariddja versucht alles, um ihn ausfindig zu machen. Ausgerechnet in Sire (Siri, die Sprachassistentin auf ihrem neumodischen Handy), dem vermeintlichen Fräulein vom Amt, findet Mariddja Trost und Unterstützung. Ich kann das Buch nur allen ans Herz legen. In Schweden landete das Buch auf der Bestsellerliste. Zu Recht.

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