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Die weite Wildnis Roman | New York Times Bestseller und Lieblingsbuch von Barack Obama 2023 | »Ein hinreißender Roman.« Die Zeit

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.08.2024

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

288

Maße (B/H)

12/18.7 cm

Gewicht

272 g

Farbe

Elfenbein / Olive

Auflage

1 Auflage Auflage

Originaltitel

The Vaster Wilds

Übersetzt von

Stefanie Jacobs

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-06977-7

Beschreibung

Rezension

»Es ist, als verwandele man sich lesend langsam in Moos oder in einen Baum. Natur als Droge. Toll.« ("Die Zeit")
»Ein Sprachkunstwerk, das man so nur selten in die Hände bekommt. Das müssen alle lesen.« ("SRF Literaturclub")
»Ein hinreißender Roman.« ("Die Zeit")
»Schonungslos schildert Lauren Groff die Verzweiflung und den Überlebenswillen ihrer Heldin. Ein Triumph!« ("Publishers Weekly")
»Lauren Groff hat gerade den Abenteuerroman neu erfunden.« ("Los Angeles Times")
»Ich kenne kaum eine andere Schriftstellerin, deren Sätze so schön und so treibend sind.« ("The New York Times Book Review")
»Die Natur ist Groffs Muse und ihre Gottheit. Ihre Sprache, voller Leben und Sinnlichkeit, ist wie elektrisch aufgeladen. Groffs neuer Roman ist ein Evangelium.« ("The Atlantic")
»Ein Pageturner mit eingebauter Maschine.« ("Vogue")
»Eine fesselnde, körperliche Überlebensstudie.« ("Vanity Fair")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.08.2024

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

288

Maße (B/H)

12/18.7 cm

Gewicht

272 g

Farbe

Elfenbein / Olive

Auflage

1 Auflage Auflage

Originaltitel

The Vaster Wilds

Übersetzt von

Stefanie Jacobs

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-06977-7

Herstelleradresse

Ullstein Taschenbuchvlg.
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

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  • Bewertung

    5/5

    12.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mein Highlight

    Eine junge Frau versucht sich in der fast unberührten Wildnis Nordamerikas zurechtzufinden, zur Zeit der ersten Siedler, mit denen sie dort ankam. Eine bewegende Geschichte über Natur, die Frage nach Gott, die eigene Existenz und den unerschütterlichen, menschlichen Überlebenswillen. Ein besonderes Buch, das einen nicht mehr loslässt!

  • Bewertung

    5/5

    13.01.2024

    eBook (ePUB 3)

    Ein sprachgewaltiges Leseerlebnis

    Nordamerika im 17. Jahrhundert: Ein junges Mädchen verlässt fluchtartig die Siedlung, in der sie mit ihrer Dienstherrin und deren Familie gelebt hat. Was genau geschehen ist in dieser Nacht, wie das Mädchen überhaupt erst zu ihrer Herrin gelangte und von der traumatisierenden Überfahrt nach Amerika erfahren wir im Laufe der Geschichte in Rückblenden. In der Gegenwart folgen wir dem Mädchen auf seiner Flucht durch die Wildnis, die oftmals brutal und gefährlich ist, dann wieder auch ergreifend und wunderschön. Lauren Groff erzählt hier sprachgewaltig und einfühlsam nicht nur die Geschichte eines Abenteuers, sondern auch von den Gefahren, denen vor allem Frauen ausgesetzt waren und teilweise bis heute sind. Besonders gefallen hat mir auch die innerliche Reise der Protagonistin in Bezug auf ihren Glauben an Gott, denn mit jedem Tag, den sie in der weiten Wildnis verbringt, zweifelt sie mehr und mehr an dem, was ihr bis dahin beigebracht wurde. Vor allem das Ende hat mich sehr berührt. "Die weite Wildnis" ist einer dieser Romane, über die man noch sehr lange nachdenkt!

  • Elisabeth

    5/5

    14.12.2023

    eBook (ePUB 3)

    Überleben ganz allein

    Das Mädchen hat beschlossen, aus dem Fort zu fliehen: vor dem Hunger, der an allen nagt, und vor der Aussichtslosigkeit der Siedlung. Ihrer Dienstherrn hat sie das nötigste gestohlen, um sich auf den Weg gen Norden zu machen, in Richtung der Franzosen. Auf ihrem Weg muss sie den Widrigkeiten des Winters und den Launen des Tauwetters widerstehen und während das Mädchen sich durch das Land schlägt, lernen wir als Leser:innen mehr über ihr Leben im Fort und in England vor der Überfahrt in die neue Welt. Lauren Groff erzählt mit minimaler Besetzung die Lebensgeschichte des Mädchens, die trotz der ihr widerfahrenden Grausamkeiten und ihres Überlebenskampfes als sanfte, entschlossene Protagonistin erhalten bleibt. Ich hatte zuvor schon sehr viel Gutes über die Autorin gehört und war wirklich nicht enttäuscht. Lauren Groffs Naturbeschreibungen sind zwar den Umständen entsprechend teilweise sehr brutal, aber dennoch frisch und nahbar, ihr Schreibstil insgesamt etwas ganz besonderes (An dieser Stelle auch ein großes Lob an die Übersetzerin Stefanie Jacobs!). Die weite Wildnis ist trotz der vielen Naturbeschreibungen spannend und aufregend, die Protagonistin plastisch und greifbar und ihr Weg fesselnd. Ich habe dieses Buch sehr gern gelesen!

  • literaturbine (ehemalige Buchhändlerin Osiander)

    aus Speyer

    5/5

    04.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Poesie und Überlebenskampf

    Poetisch und kraftvoll schreibt die Autorin in ihrem neuen Buch über ein junges Mädchen, das am beginnenden 17.Jh. aus einem Fort der Engländer flieht, um an das andere Ende des Landes, in Sicherheit, zu den Franzosen zu gelangen. Es ist der Beginn der Kolonisierung Amerikas. Eine Flucht voller Ängste und Sorgen, mit Rückblicken und Erinnerungen an die vergangenen Lebensjahre. Der Überlebenskampf ist grausam, die Natur unerbittlich aber in ihrer Schönheit allumfassend und heilend. Die Poesie der Sprache hat mich in dieses Buch hinein gezogen, die Härte oft schlucken lassen und das Ende fasst alles zusammen, was die wahre Essenz des Lebens ausmacht. Aber es ist auch politisches Buch. Der weiße Mensch, der kam um sich auszubreiten, Land anzueignen, seiner Gier und seiner Herrschsucht freien Lauf zu lassen. Die Grundlage des Kolonialismus. Ganz große Literatur! Aus dem Englischen von Stefanie Jacobs übersetzt.

  • fraedherike

    5/5

    05.11.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Sie fiel in einen schweren,…

    "Sie fiel in einen schweren, traumlosen Schlaf, und als sie mitten in der Nacht aufwachte, waren sämtlich Sterne aufgegangen, und der Mond, nur einen Spalt von einem vollen Rund entfernt, leuchtete hell von oben herab. Sie lauschte den nächtlichen Geräuschen aus dem Wald und hatte zum ersten Mal keine Angst." (S. 126) Nordamerika im 17. Jahrhundert. In weißen Wolken treibt ihr Atem in die kalte Nacht, das feuchte Schmatzen des Waldbodens unter ihren schnellen Schritten das einzige Geräusch in der Dunkelheit. Das junge Mädchen ist auf der Flucht, allein, hatte sich allem entsagt, was sie kannte; ihrem Namen, ihrer Sprache, der kleinen Bess - ihr Herz sticht. Sie rennt, rennt immer weiter: weg von ihren Dämonen, in Richtung der Lebenden. Im Kopf hat sie die vagen Umrisse einer Karte, die sie einst sah: zarte Linien, wo Land und Wasser sich berühren, Gebirgszüge und Ländereien. Die neue Welt, das große Unbekannte. Sie kämpft ums Überleben, jeden Tag aufs Neue, doch ihre Furcht vor der Wildnis ist nicht so groß wie die Wut, die sie auf die Menschen verspürt, auf ihren frevelhaften Umgang mit diesem gottgegebenen Wunder, das die Natur ist. Ihr Blick verändert sich, sie verändert sich – und etwas in ihr beginnt zu wachsen: ein neuer Blick und eine Liebe, die sie am Leben hält. „Die Welt, das wusste das Mädchen, war noch schlimmer als wild, die Welt war gleichgültig. Es kümmerte sie nicht, was mit ihr geschah, es konnte sie nicht kümmern, nicht im Geringsten. Sie war ein Sandkorn, ein Sprenkel, ein Flugstaub im Spiel des Windes.“ (S. 29) Hm, was soll ich sagen. Gefunkt hat es wirklich oft, jedes Mal nämlich, wenn das Mädchen versuchte, ein Feuer zu machen – aber auf mich ist der Funke leider nicht gänzlich übergesprungen. Lauren Groff schafft es, „[D]ie weite Wildnis“ mit ihren Worten, mit ihrem unnachahmlichen Blick für Licht und Schatten, für das Sichtbare und Unsichtbare erfahrbar zu machen. Und das mit allen Sinnen. Unendlich zart, ehrfurchtsvoll und poetisch lässt sie das Mädchen Teil dieser unberührten Natur werden, den Zauber der Vollkommenheit auf sie übergehen und sie formen. Während sie gegenwärtig ums Überleben kämpft, schweifen ihre Gedanken immer wieder zurück zu den Menschen, die sie zurückließ, um die rauschende Einsamkeit zu ummanteln: sie denkt an Bess, an die Schifffahrt von England in die neue Welt, die sie alle beinahe das Leben kostete, an die zarten Berührungen des Schiffsjungen, die sie innerlich brennen ließen, an die scharfen Worte ihrer Herrin und ihre Ehegatten. Nach und nach füllt Groff blinde Flecken mit Licht und Farbe, und mit Gewissheiten, die umso schwerer auf dem Herzen liegen. Grausamkeiten und Gewalt werden manifest, dunkle Schatten, die das Mädchen in der traumwandlerischen Schönheit der Natur verfolgen – bis sie die Welt mit einem neuen Blick zu betrachten lernt. . Etwas fehlte. Zu leise war der Wind, mich vollends mitzureißen, fallenzulassen in das weiche Moos, denn es sind eben die Rückblicke, die mich in Atem hielten, das Leben fernab des Waldes und des Überlebenskampfes des Mädchens, ihrer Heldinnenreise – obwohl gerade dem ja ein naturgegebener Spannungsbogen innewohnt. Keine Frage, sprachlich ist diese Geschichte herausragend, nicht zuletzt wegen der grandiosen Übersetzung von Stefanie Jacobs. Aber der Zeitpunkt passte einfach nicht. Ich komme wieder, mit leichterem Gepäck.

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    R. Jokinen

    Orell Füssli Wil

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Flucht in die Freiheit?

    Selten habe ich ein Buch gelesen, dass mich derart in Bann gezogen hat. Es ist eine faszinierende, gewaltige, poetische, erschütternde und trotzdem auch wunderschöne Geschichte. "Durch einen Spalt zwischen den hohen schwarzen Palisaden, scheinbar zu schmal für einen Menschen, kletterte das Mädchen hinaus in die grimmige, weite Wildnis." Es ist im frühen 17. Jahrhundert, an der nordamerikanischen Ostküste, als das Mädchen aus dem Fort der englischen Siedler flüchtet, hinaus in die ihr unbekannte Wildnis. Mit dabei hat sie ein Messer, eine Axt, einen Zinnbecher und zwei Decken. Sie ist hungrig. Lebensmittel gab es im Lager schon lange keine mehr, und sie friert. Sie rennt um ihr Leben hinaus in die winterliche Nacht. Fasziniert habe ich Seite um Seite verschlungen und mit dem Mädchen mitgefiebert. Das Mädchen, das im Geiste eine grosse Wandlung durchmacht, wird immer mehr Teil der Natur. Auf jeder Seite gab es Sätze, die ich am liebsten aufgeschrieben hätte, so voller Poesie sind sie. Aber auch die schrecklichen Erfahrungen und Ereignisse werden ungeschönt beschrieben und sind nichts für schwache Nerven. Dieses Buch, dass ich im Moment als mein Lieblingsbuch bezeichne, muss man einfach gelesen haben.

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