Produktbild: Helden
Band 2

Helden Roman

Aus der Reihe Jacop der Fuchs
Gesprochen von
37
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

2741

Gesprochen von

Simon Jäger

Spieldauer

32 Stunden und 27 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

16.10.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

399

Verlag

Der Hörverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783844552881

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Verkaufsrang

2741

Gesprochen von

Simon Jäger

Spieldauer

32 Stunden und 27 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

16.10.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

399

Verlag

Der Hörverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783844552881

Herstelleradresse

Der Hörverlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
Deutschland
Email: info@service.penguinrandomhouse.de
Url: www.penguinrandomhouse.de
Telephone: +49 800 5003322
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  • Bewertung

    aus Hürth

    2/5

    13.12.2024

    Hörbuch-Download

    Die Fortsetzung von Tod und Teufel?

    Tod und Teufel überzeugt auf so vielen Ebenen. Es ist ein wirkliches Top-Werk. Helden hingegen plätschert dahin, ohne dieses Ich-lass-dich-nicht-mehr-los-Gefühl von Tod und Teufel zu erzeugen. Schade, aber das war auch zu erwarten, denn ein Top-Werk zu toppen, ist auch für Schätzing schwer. So bleibt mir ein fader Eindruck von Helden und müsste ich dafür ein Wort nutzen, um es zu beschreiben, dann wäre es wohl "langweilig".

  • Bewertung

    5/5

    30.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dieses Buch hat mich zerstört – und neu zusammengesetzt.

    Was für ein Meisterwerk! Frank Schätzing ist mit Helden ein literarischer Wurf gelungen, der in meinen Augen Maßstäbe setzt – nicht nur innerhalb seines eigenen Werkes, sondern im gesamten Genre des historischen Romans. Für mich ist Helden der Mittelalterroman eines deutschen Schriftstellers – kraftvoll erzählt, klug komponiert und von einer sprachlichen Wucht, die ihresgleichen sucht. Schätzing entführt uns in eine Zeit des Umbruchs, der Mythen und der menschlichen Extreme – und tut das mit einer Präzision und erzählerischen Opulenz, wie sie sonst nur in internationalen Bestsellern zu finden ist. Doch Helden ist weit mehr als ein klassischer Historienroman: Es ist ein Epos, ein Sittengemälde, ein Spiegel menschlicher Abgründe und Ideale. Was Ken Follett für die angloamerikanische Welt ist, schafft Schätzing hier für den deutschsprachigen Raum – nur kompromissloser, düsterer und oft erschreckend gegenwärtig. Die Figuren leben. Sie atmen, zweifeln, kämpfen – und wachsen einem ans Herz, selbst wenn sie moralisch ambivalent bleiben. Die Schauplätze wirken so plastisch, dass man meint, den Lehm unter den Füßen, das Blut auf der Haut und die Angst im Nacken zu spüren. Dabei verzichtet Schätzing nicht auf seine typische erzählerische Intelligenz: Historische Genauigkeit trifft auf erzählerische Freiheit, und heraus kommt ein Roman, der Bildung und Spannung mühelos miteinander vereint. Helden hat mich gepackt, bewegt, überwältigt. Es ist ein Buch, das nachhallt – in Gedanken, Gesprächen und im literarischen Gedächtnis. Ein Werk, das den Anspruch hat, groß zu sein – und diesem Anspruch auf jeder Seite gerecht wird. Mein Fazit: Wer wissen will, was deutscher Erzähldrang in Hochform leisten kann, muss Helden lesen. Für mich ist es der deutsche Mittelalterroman schlechthin – und eine absolute Empfehlung an alle, die sich nach Geschichten sehnen, die bleiben.

  • Bewertung

    5/5

    04.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Besser als Band 1

    Gefällt mir besser als Band 1. Aber das ist wohl Geschmaksache. Persönlich kann ich die 3 Sterne Bewertungen nicht verstehen. Abwechslungsreichsr als Band 1 und gut recherchiert..

  • Gavroche

    5/5

    16.01.2025

    eBook (ePUB 3)

    Fortsetzung nach langer Zeit

    "Tod und Teufel" von Schätzing habe ich damals kurz nach dem Erscheinen des Buches gelesen und war begeistert. Und nun gibt es also eine Fortsetzung, da habe ich noch rasch den ersten Band erneut gelesen, was schneller ging als bei diesem Buch. Aber meines Erachtens kann man dieses Buch auch ohne die Vorkenntnisse lesen. Es fängt schon ganz dramatisch an: auf dem Ärmelkanal, eine geplante heimliche Landung im Dunkeln, aber dann ein Verrat, eine überraschende Fracht, eine Schlacht - und dann springen wir zurück zu den Ereignissen kurz nach dem Ende von "Tod und Teufel". Man muss hier immer gut aufpassen, in welchem Jahr man sich befindet. Man erfährt mehr über Jacops Herkunft, aber es geht auch weiter mit den Ereignissen in Köln. Man darf nicht vor lateinischen Ausdrücken zurück schrecken oder vor Beschreibungen und historischen Einordnungen, aber da ich Geschichte studiert habe, war ich fasziniert davon, habe viel wiedererkannt und noch mehr gelernt. Ab und zu hatte das Buch ein paar Längen, aber dann ging es wieder flott weiter. Der Fantasyanteil bleibt ein wenig vage und ich hätte ganz darauf verzichten können. Insgesamt ein toller, dicker Schmöker - passend für lange Winterabende.

  • clematis

    5/5

    04.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Kaufmann

    Jacop der Fuchs ist in Köln nur knapp dem Tode entronnen und führt auch jetzt kein beschauliches Leben. 1263 begegnen wir ihm auf einem Schiff und blicken immer wieder zurück auf die vergangenen drei Jahre. Ein Abenteuer jagt das nächste. Fulminant beginnt dieser zweite Teil der Jacop-der-Fuchs-Trilogie und fesselt den Leser sofort mit Frank Schätzings brillanter Ausdrucksweise, mit der er die Atmosphäre der damaligen Zeit auf beachtenswerte Art einfängt. Genaueste Recherche lässt das Geschehen im Roman lebendig werden, seien es die Details rund um den Rahsegler im Ärmelkanal, seien es die Farben und Gerüche am Markt, seien es kaufmännische und politische Einzelheiten, seien es die Unterredungen in französischer und lateinischer Sprache, oft (nicht immer) vermittels Fußnoten für jedermann verständlich übersetzt. Häufig springt der Autor hin und her zwischen Gegenwart (1263) und Vergangenheit, trotz der genauen Kapitelüberschriften fällt es nicht immer leicht, diesen Wechseln zu folgen und die Figuren richtig einzuordnen. Nichtsdestotrotz trägt genau dieser Erzählstil dazu bei, dass die Geschichte spannend und eindrucksvoll wird und den Leser mitnimmt auf eine abenteuerliche Mittelalterreise. Großartig in seiner Wortwahl, bildreich in seinen Beschreibungen, so entwirft Frank Schätzing sehr anschauliche Szenen rund um einen gerissenen Fuchs, den man am besten von Anfang an (Tod und Teufel) liest. Ich hoffe, Teil 3 erreicht uns mit einem kürzeren Zeitabstand als das zwischen den ersten beiden Bänden der Fall war. Leseempfehlung für jene, die sich gerne ausschweifenden und detaillierten Betrachtungen hingeben.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Kathrin Bögelsack

    Kathrin Bögelsack

    Orell Füssli Bern

    Buchhändler*in

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    5/5

    29.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mittelalterliche Intrigen und Machtkämpfe

    Erneut wandeln wir auf den Spuren von Jacop dem Fuchs. Fast dreissig Jahre nach Veröffentlichung seines Debüts, «Tod und Teufel», kehrt Frank Schätzing zurück zum Helden seines historischen Romans. Die eigentliche Handlung spielt drei Jahre nach den Ereignissen von «Tod und Teufel», im Jahr 1263. Doch in diesen drei Jahren ist in Jacops Leben einiges passiert, woran uns Schätzing in unzähligen Rückblenden teilhaben lässt. Voll Vergnügen springt er als allwissender Erzähler zwischen Zeiten, Orten und Figuren hin und her, beschert uns erneut Intrigen, politische Ränkespiele, Verfolgung, kleinere Schlachten – diesmal jedoch auf grösserem europäischen Parkett, unter Einbeziehung des Machtkampfs um die englische Krone, in den auch die Kölner Kaufleute unter Federführung der Overstolzen sich einmischen, um ihre Vorteile gegenüber ihren Konkurrenten zu verteidigen. Auch philosophische Gedankenspiele tischt er auf und streut nach Belieben französische und lateinische Sätze und Wendungen mit ein (Übersetzung im Anhang). Neben altbekannten Gesichtern, wie jenen von Jacop, Jaspar Rodenkirchen, den Overstolzen, Goddert und Richmodis, stellt er uns auch neue, fiktive und historisch verbriefte, vor. Nachdem die Frauen in «Tod und Teufel» mehr Randfiguren waren, bekommen sie nun eine leicht prominentere Rolle – auf dem Schlachtfeld in Form der Galloglass Muirgheal, aber vor allem als Ränkespinnerinnen in Form der englischen Königin, Eleanor, ihrer Schwägerin, Nora, und Mathias Overstolzens Frau, Gertrud. Der Spannungsbogen ist diesmal durch die vielen Rückblenden und Seitenblicke leicht zerstückelt. Auch fehlt es am Countdown, der «Tod und Teufel» dominierte und die Handlung auf wenige Tage beschränkte. Doch er ist da, der rote Faden, und ich fand gerade auch die übrigen Fäden gekonnt miteinander zu einem Ganzen verwoben. Mir hat «Helden» ausgesprochen gut gefallen. Ich hab mich gerne in die Geschichte und die Wirren jener Zeit vertieft, bin völlig abgetaucht. Habe auch oft an Eva Fellners «Highlanderin» gedacht, von der ich gleich den vierten Band an dieses Abenteuer anschliessen werde. Aber man muss Schätzings Stil mögen, sonst wird es schwer, die knapp 1000 Seiten umfassende Lektüre bis zum Ende durchzulesen. So bleibt mir nur zu hoffen, dass Band Drei nicht weitere dreissig Jahre auf sich warten lässt, vor allem nicht nach dem Cliffhanger am Schluss.

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