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Band 2

Helden Roman

Aus der Reihe Jacop der Fuchs
37

Fr. 49.90

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.10.2024

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

1040

Maße (L/B/H)

22/15.3/6.1 cm

Gewicht

1207 g

Farbe

Graugrün / Schwarz

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00097-9

Beschreibung

Rezension

»Der Autor des Science-Fiction-Bestsellers ›Der Schwarm‹ setzt auch im Mittelalter-Sujet auf sein erzählerisches Talent und den grossen Effekt.« ("Kölner Stadtanzeiger")
»Ein wilder Ritt durch das späte Mittelalter, ein Thriller über die Geburtsstunde des Kapitalismus, eine Auseinandersetzung mit starken Frauen und frühen Brexit-Bestrebungen.« ("Die Presse am Sonntag")
»›Helden‹ ist ein spannender und detailreicher Roman über eine Zeitenwende, die wirklich eine war.« ("NDR Kultur")
»Dieser Schätzing ist ein Lesevergnügen.« ("Südkurier")
»Der oftmals amüsierte und gern ironische Tonfall ist (...) ein grosses Vergnügen.« ("Aachener Zeitung")
»Schätzing-Fans werden es lieben.« ("Hörzu")
»ein Mittelalter-Epos« ("Die Zeit")
»›Helden‹ ist unterhaltsam, actionreich - und tausend Seiten dick!« ("ZDF Morgenmagazin")
»Grosses Kino zwischen Buchdeckeln.« ("General-Anzeiger Bonn")
»Schätzing versteht sich allerdings hervorragend auf die bekömmliche Mischung von Drama, Geschichtsnachhilfe, Witz (...) und Erotik« ("Westdeutsche Allgemeine Zeitung")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.10.2024

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

1040

Maße (L/B/H)

22/15.3/6.1 cm

Gewicht

1207 g

Farbe

Graugrün / Schwarz

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00097-9

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

1 Sterne

Dieses Buch hat mich zerstört – und neu zusammengesetzt.

Bewertung am 30.05.2025

Bewertungsnummer: 2503633

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was für ein Meisterwerk! Frank Schätzing ist mit Helden ein literarischer Wurf gelungen, der in meinen Augen Maßstäbe setzt – nicht nur innerhalb seines eigenen Werkes, sondern im gesamten Genre des historischen Romans. Für mich ist Helden der Mittelalterroman eines deutschen Schriftstellers – kraftvoll erzählt, klug komponiert und von einer sprachlichen Wucht, die ihresgleichen sucht. Schätzing entführt uns in eine Zeit des Umbruchs, der Mythen und der menschlichen Extreme – und tut das mit einer Präzision und erzählerischen Opulenz, wie sie sonst nur in internationalen Bestsellern zu finden ist. Doch Helden ist weit mehr als ein klassischer Historienroman: Es ist ein Epos, ein Sittengemälde, ein Spiegel menschlicher Abgründe und Ideale. Was Ken Follett für die angloamerikanische Welt ist, schafft Schätzing hier für den deutschsprachigen Raum – nur kompromissloser, düsterer und oft erschreckend gegenwärtig. Die Figuren leben. Sie atmen, zweifeln, kämpfen – und wachsen einem ans Herz, selbst wenn sie moralisch ambivalent bleiben. Die Schauplätze wirken so plastisch, dass man meint, den Lehm unter den Füßen, das Blut auf der Haut und die Angst im Nacken zu spüren. Dabei verzichtet Schätzing nicht auf seine typische erzählerische Intelligenz: Historische Genauigkeit trifft auf erzählerische Freiheit, und heraus kommt ein Roman, der Bildung und Spannung mühelos miteinander vereint. Helden hat mich gepackt, bewegt, überwältigt. Es ist ein Buch, das nachhallt – in Gedanken, Gesprächen und im literarischen Gedächtnis. Ein Werk, das den Anspruch hat, groß zu sein – und diesem Anspruch auf jeder Seite gerecht wird. Mein Fazit: Wer wissen will, was deutscher Erzähldrang in Hochform leisten kann, muss Helden lesen. Für mich ist es der deutsche Mittelalterroman schlechthin – und eine absolute Empfehlung an alle, die sich nach Geschichten sehnen, die bleiben.

Dieses Buch hat mich zerstört – und neu zusammengesetzt.

Bewertung am 30.05.2025
Bewertungsnummer: 2503633
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was für ein Meisterwerk! Frank Schätzing ist mit Helden ein literarischer Wurf gelungen, der in meinen Augen Maßstäbe setzt – nicht nur innerhalb seines eigenen Werkes, sondern im gesamten Genre des historischen Romans. Für mich ist Helden der Mittelalterroman eines deutschen Schriftstellers – kraftvoll erzählt, klug komponiert und von einer sprachlichen Wucht, die ihresgleichen sucht. Schätzing entführt uns in eine Zeit des Umbruchs, der Mythen und der menschlichen Extreme – und tut das mit einer Präzision und erzählerischen Opulenz, wie sie sonst nur in internationalen Bestsellern zu finden ist. Doch Helden ist weit mehr als ein klassischer Historienroman: Es ist ein Epos, ein Sittengemälde, ein Spiegel menschlicher Abgründe und Ideale. Was Ken Follett für die angloamerikanische Welt ist, schafft Schätzing hier für den deutschsprachigen Raum – nur kompromissloser, düsterer und oft erschreckend gegenwärtig. Die Figuren leben. Sie atmen, zweifeln, kämpfen – und wachsen einem ans Herz, selbst wenn sie moralisch ambivalent bleiben. Die Schauplätze wirken so plastisch, dass man meint, den Lehm unter den Füßen, das Blut auf der Haut und die Angst im Nacken zu spüren. Dabei verzichtet Schätzing nicht auf seine typische erzählerische Intelligenz: Historische Genauigkeit trifft auf erzählerische Freiheit, und heraus kommt ein Roman, der Bildung und Spannung mühelos miteinander vereint. Helden hat mich gepackt, bewegt, überwältigt. Es ist ein Buch, das nachhallt – in Gedanken, Gesprächen und im literarischen Gedächtnis. Ein Werk, das den Anspruch hat, groß zu sein – und diesem Anspruch auf jeder Seite gerecht wird. Mein Fazit: Wer wissen will, was deutscher Erzähldrang in Hochform leisten kann, muss Helden lesen. Für mich ist es der deutsche Mittelalterroman schlechthin – und eine absolute Empfehlung an alle, die sich nach Geschichten sehnen, die bleiben.

Besser als Band 1

Bewertung am 04.05.2025

Bewertungsnummer: 2482867

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Gefällt mir besser als Band 1. Aber das ist wohl Geschmaksache. Persönlich kann ich die 3 Sterne Bewertungen nicht verstehen. Abwechslungsreichsr als Band 1 und gut recherchiert..

Besser als Band 1

Bewertung am 04.05.2025
Bewertungsnummer: 2482867
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Gefällt mir besser als Band 1. Aber das ist wohl Geschmaksache. Persönlich kann ich die 3 Sterne Bewertungen nicht verstehen. Abwechslungsreichsr als Band 1 und gut recherchiert..

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Helden

von Frank Schätzing

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Kathrin Bögelsack

Orell Füssli Bern

Zum Portrait

5/5

Mittelalterliche Intrigen und Machtkämpfe

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Erneut wandeln wir auf den Spuren von Jacop dem Fuchs. Fast dreissig Jahre nach Veröffentlichung seines Debüts, «Tod und Teufel», kehrt Frank Schätzing zurück zum Helden seines historischen Romans. Die eigentliche Handlung spielt drei Jahre nach den Ereignissen von «Tod und Teufel», im Jahr 1263. Doch in diesen drei Jahren ist in Jacops Leben einiges passiert, woran uns Schätzing in unzähligen Rückblenden teilhaben lässt. Voll Vergnügen springt er als allwissender Erzähler zwischen Zeiten, Orten und Figuren hin und her, beschert uns erneut Intrigen, politische Ränkespiele, Verfolgung, kleinere Schlachten – diesmal jedoch auf grösserem europäischen Parkett, unter Einbeziehung des Machtkampfs um die englische Krone, in den auch die Kölner Kaufleute unter Federführung der Overstolzen sich einmischen, um ihre Vorteile gegenüber ihren Konkurrenten zu verteidigen. Auch philosophische Gedankenspiele tischt er auf und streut nach Belieben französische und lateinische Sätze und Wendungen mit ein (Übersetzung im Anhang). Neben altbekannten Gesichtern, wie jenen von Jacop, Jaspar Rodenkirchen, den Overstolzen, Goddert und Richmodis, stellt er uns auch neue, fiktive und historisch verbriefte, vor. Nachdem die Frauen in «Tod und Teufel» mehr Randfiguren waren, bekommen sie nun eine leicht prominentere Rolle – auf dem Schlachtfeld in Form der Galloglass Muirgheal, aber vor allem als Ränkespinnerinnen in Form der englischen Königin, Eleanor, ihrer Schwägerin, Nora, und Mathias Overstolzens Frau, Gertrud. Der Spannungsbogen ist diesmal durch die vielen Rückblenden und Seitenblicke leicht zerstückelt. Auch fehlt es am Countdown, der «Tod und Teufel» dominierte und die Handlung auf wenige Tage beschränkte. Doch er ist da, der rote Faden, und ich fand gerade auch die übrigen Fäden gekonnt miteinander zu einem Ganzen verwoben. Mir hat «Helden» ausgesprochen gut gefallen. Ich hab mich gerne in die Geschichte und die Wirren jener Zeit vertieft, bin völlig abgetaucht. Habe auch oft an Eva Fellners «Highlanderin» gedacht, von der ich gleich den vierten Band an dieses Abenteuer anschliessen werde. Aber man muss Schätzings Stil mögen, sonst wird es schwer, die knapp 1000 Seiten umfassende Lektüre bis zum Ende durchzulesen. So bleibt mir nur zu hoffen, dass Band Drei nicht weitere dreissig Jahre auf sich warten lässt, vor allem nicht nach dem Cliffhanger am Schluss.
  • Kathrin Bögelsack
  • Buchhändler/-in

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Mittelalterliche Intrigen und Machtkämpfe

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Erneut wandeln wir auf den Spuren von Jacop dem Fuchs. Fast dreissig Jahre nach Veröffentlichung seines Debüts, «Tod und Teufel», kehrt Frank Schätzing zurück zum Helden seines historischen Romans. Die eigentliche Handlung spielt drei Jahre nach den Ereignissen von «Tod und Teufel», im Jahr 1263. Doch in diesen drei Jahren ist in Jacops Leben einiges passiert, woran uns Schätzing in unzähligen Rückblenden teilhaben lässt. Voll Vergnügen springt er als allwissender Erzähler zwischen Zeiten, Orten und Figuren hin und her, beschert uns erneut Intrigen, politische Ränkespiele, Verfolgung, kleinere Schlachten – diesmal jedoch auf grösserem europäischen Parkett, unter Einbeziehung des Machtkampfs um die englische Krone, in den auch die Kölner Kaufleute unter Federführung der Overstolzen sich einmischen, um ihre Vorteile gegenüber ihren Konkurrenten zu verteidigen. Auch philosophische Gedankenspiele tischt er auf und streut nach Belieben französische und lateinische Sätze und Wendungen mit ein (Übersetzung im Anhang). Neben altbekannten Gesichtern, wie jenen von Jacop, Jaspar Rodenkirchen, den Overstolzen, Goddert und Richmodis, stellt er uns auch neue, fiktive und historisch verbriefte, vor. Nachdem die Frauen in «Tod und Teufel» mehr Randfiguren waren, bekommen sie nun eine leicht prominentere Rolle – auf dem Schlachtfeld in Form der Galloglass Muirgheal, aber vor allem als Ränkespinnerinnen in Form der englischen Königin, Eleanor, ihrer Schwägerin, Nora, und Mathias Overstolzens Frau, Gertrud. Der Spannungsbogen ist diesmal durch die vielen Rückblenden und Seitenblicke leicht zerstückelt. Auch fehlt es am Countdown, der «Tod und Teufel» dominierte und die Handlung auf wenige Tage beschränkte. Doch er ist da, der rote Faden, und ich fand gerade auch die übrigen Fäden gekonnt miteinander zu einem Ganzen verwoben. Mir hat «Helden» ausgesprochen gut gefallen. Ich hab mich gerne in die Geschichte und die Wirren jener Zeit vertieft, bin völlig abgetaucht. Habe auch oft an Eva Fellners «Highlanderin» gedacht, von der ich gleich den vierten Band an dieses Abenteuer anschliessen werde. Aber man muss Schätzings Stil mögen, sonst wird es schwer, die knapp 1000 Seiten umfassende Lektüre bis zum Ende durchzulesen. So bleibt mir nur zu hoffen, dass Band Drei nicht weitere dreissig Jahre auf sich warten lässt, vor allem nicht nach dem Cliffhanger am Schluss.

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