Musik per Post Bildpostkarten und das visuelle Wissen von der Musik
Aus der Reihe
Brill Österreich Ges.m.b.H.
Fr. 85.00
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
17.06.2024
Herausgeber
Dietrich Helms + weitereVerlag
Böhlau VerlagSeitenzahl
637 (Printausgabe)
Dateigröße
13572 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783205218685
Für die Jahrzehnte um 1900 sind Bildpostkarten ein Schlüsselmedium zur Erforschung des populären visuellen Wissens von der Musik. Dieser Band erschliesst erstmals in grosser Breite und aus der Perspektive von Musik-, Kultur- und Kunstgeschichte das Medium Postkarte als Quelle zur Erforschung der Musik, ihrer Geschichte, Kultur und Soziologie.
Als kommerzielles Massenmedium spiegeln historische Bildpostkarten die Ansichten ihrer Zeit. Darstellungen musikalischer Praxen belegen idealisiertes oder reales Musikmachen, sein Gendering und seine sozialen Funktionalisierungen, z. B. für politische Propaganda. Illustrationen dokumentieren mit erstaunlicher Übereinstimmung verbreitete visuelle Assoziationen mit Liedern oder Arien. Bilder von Komponist:innen, Musiker:innen und Ensembles ermöglichen Einblicke in zeitgenössische Images. Postkarten dokumentieren Orte der Musik von der bürgerlichen Stube bis zum Opernhaus und zeigen Soundscapes von der Strasse bis zum Jahrmarkt. Die Vielfalt der 'Musik per Post' ist dabei fast unüberschaubar. Sie spannt sich von Gemälden, Zeichnungen und Fotografien ohne und mit eingedruckten Text- und Musikincipits bis hin zu verkleinert gedruckten Notenblättern und Schallplatten-Ansichtskarten. Im vorliegenden Buch erkunden Musikwissenschaftler:innen, Kultur- und Kunsthistoriker:innen erstmals in dieser Breite die Vielfalt dieses faszinierenden Mediums.
Als kommerzielles Massenmedium spiegeln historische Bildpostkarten die Ansichten ihrer Zeit. Darstellungen musikalischer Praxen belegen idealisiertes oder reales Musikmachen, sein Gendering und seine sozialen Funktionalisierungen, z. B. für politische Propaganda. Illustrationen dokumentieren mit erstaunlicher Übereinstimmung verbreitete visuelle Assoziationen mit Liedern oder Arien. Bilder von Komponist:innen, Musiker:innen und Ensembles ermöglichen Einblicke in zeitgenössische Images. Postkarten dokumentieren Orte der Musik von der bürgerlichen Stube bis zum Opernhaus und zeigen Soundscapes von der Strasse bis zum Jahrmarkt. Die Vielfalt der 'Musik per Post' ist dabei fast unüberschaubar. Sie spannt sich von Gemälden, Zeichnungen und Fotografien ohne und mit eingedruckten Text- und Musikincipits bis hin zu verkleinert gedruckten Notenblättern und Schallplatten-Ansichtskarten. Im vorliegenden Buch erkunden Musikwissenschaftler:innen, Kultur- und Kunsthistoriker:innen erstmals in dieser Breite die Vielfalt dieses faszinierenden Mediums.
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