Immobilienmakler Kristan Dennermann erhält den Auftrag, ein Antiquitätengeschäft in einem alten Friesenhaus in Keitum unter seine Fittiche zu nehmen. Die Inhaberin hat es geschlossen, um ihren wohlverdienten Ruhestand auf einer langen Kreuzfahrt zu geniessen. Als Dennermann die Immobilie besichtigt, macht er allerdings eine grausame Entdeckung - die Frau war niemals auf den Weltmeeren unterwegs, sondern liegt ermordet im Lager zwischen den Möbeln. Die Ermittlungen, bei denen Dennermann dem Inselkommissar zur Seite steht, offenbaren ihm die dunkelsten Seiten von Sylt und verlangen von ihm, sich seinen grössten Ängsten zu stellen
'Eric Weissmann sei Dank - für Leselust mit Gänsehautfaktor und den echten Blick hinter die Kulissen seines Berufsstands.' Sylt-Magazin
Als authentischer Sylt-Kenner und Immobilienmakler weiss der SPIEGEL-Bestseller-Autor, wovon er schreibt!
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4.5/5.0
haberlei
aus Wien
5/5
10.06.2025
Buch (Taschenbuch)
Kristans Erkenntnisse im…
Kristans Erkenntnisse im Dunkeln „Tod im Friesenhaus“ ist Eric Weißmanns zweiter Sylt-Krimi mit dem Immobilienmakler Kristan Dennermann als Protagonist. Kurz zum Inhalt: Als Immobilienmakler Kristan Dennermann das Antiquitätengeschäft besichtigt, dessen Vermittlung er übernommen hat, findet er die Leiche der Inhaberin, die sich eigentlich auf Weltreise befinden sollte. Er unterstützt den Inselkommissar bei den Ermittlungen und muss sich im Zuge dessen seinen schlimmsten Ängsten stellen. Bereits das Cover stimmt auf Sylt ein: ein typisches Sylter Anwesen, der Leuchtturm, ein Strandkorb. Das Buch erschien 2025 im Verlag dtv. Die Kapitel sind kurz, ohne Orts- oder Zeitangaben. Die Handlung spielt in der Gegenwart. Der Schreibstil ist flüssig, beschreibend, mit Liebe zum Detail, auch atmosphärisch. Lokalkolorit fließt in einer Weise in die Handlung mit ein, dass man die Begeisterung des Autors für die Insel spürt, deren landschaftliche Vielfalt und Schönheit er so präsentiert, dass man Lust bekommt hinzufahren. Was die diversen Schauplätze anbelangt, fand ich die Landkarte von Sylt sehr hilfreich mich zu orientieren, auch die virtuelle Inseltour gefiel mir, hat mein visuelles Vorstellungsvermögen sehr bereichert. Da ich Band 1 kannte, war mir Kristan und sein Umfeld ab der ersten Seite vertraut. Es sind aber keineswegs Vorkenntnisse vonnöten. Jeder Fall ist in sich selbst abgeschlossen. Soweit notwendig, sind Hinweise zur Vorgeschichte vorhanden. Erzählt wird im Präsens in Ich-Form, aus Sicht von Kristan, wodurch man sich einerseits mitten im Geschehen fühlt und andererseits Kristans Gedanken, Gefühle, insbesondere seine Ängste gut nachvollziehbar sind. Wie im Vorgängerband stolpert Kristan wieder buchstäblich über die Leiche und wird unfreiwillig wieder zum Assistenten des Inselkommissars Kröger, ganz einfach weil er nicht nur durch seine Tätigkeit als Immobilienmakler jedes Fleckchen auf Sylt kennt, sondern auch über zahlreiche Kontakte verfügt. Einige Personen aus dem Umfeld der Ermordeten erscheinen besonders verdächtig, was Motiv und Gelegenheit anbelangt. Kröger und Kristan tappen dennoch lange Zeit im Dunkeln, denn eine Spur nach der anderen verläuft ins Leere. Spannung bis zuletzt. Bis zum dramatischen Showdown. Denn Kristan gerät in höchste Gefahr, als er den wahren, für mich ungeahnten Täter erkennt. Im Mittelpunkt steht Kristan, sympathisch, kein Heldentyp, sondern ein Mensch, der mehr Schwächen als Stärken zu haben scheint, durch ein Unfallerlebnis traumatisiert ist, extreme Angst vor Dunkelheit hat. Er ist feinfühlig und empathisch, liebt vor allem seinen Hund sehr, und verfügt über gute Menschenkenntnis und Spürsinn. Die Frauen in seinem Umfeld, sie agieren in diesem Band sehr im Hintergrund, bemuttern ihn alle, da sie seine psychischen Probleme kennen. Kommissar Kröger nimmt da weniger Rücksicht, fordert ihn durch die Ermittlungstätigkeit hingegen eher heraus, wodurch sich Kristian immer wieder seinen Ängsten stellen muss und über sich hinauswächst. Auch der zweite Band dieser Reihe hat mir sehr gut gefallen und große Lust auf weitere Sylter Mordfälle mit Kristan Dennermann als Ermittler gemacht. Ich empfehle dieses spannende Buch mit sehr viel Inselflair gerne weiter und vergebe 5 Sterne.
Ilses Lesetipps
aus Wien
5/5
26.05.2025
Buch (Taschenbuch)
Kristans Erkenntnisse im Dunkeln
„Tod im Friesenhaus“ ist Eric Weißmanns zweiter Sylt-Krimi mit dem Immobilienmakler Kristan Dennermann als Protagonist.
Kurz zum Inhalt:
Als Immobilienmakler Kristan Dennermann das Antiquitätengeschäft besichtigt, dessen Vermittlung er übernommen hat, findet er die Leiche der Inhaberin, die sich eigentlich auf Weltreise befinden sollte. Er unterstützt den Inselkommissar bei den Ermittlungen und muss sich im Zuge dessen seinen schlimmsten Ängsten stellen.
Bereits das Cover stimmt auf Sylt ein: ein typisches Sylter Anwesen, der Leuchtturm, ein Strandkorb. Das Buch erschien 2025 im Verlag dtv. Die Kapitel sind kurz, ohne Orts- oder Zeitangaben. Die Handlung spielt in der Gegenwart. Der Schreibstil ist flüssig, beschreibend, mit Liebe zum Detail, auch atmosphärisch. Lokalkolorit fließt in einer Weise in die Handlung mit ein, dass man die Begeisterung des Autors für die Insel spürt, deren landschaftliche Vielfalt und Schönheit er so präsentiert, dass man Lust bekommt hinzufahren. Was die diversen Schauplätze anbelangt, fand ich die Landkarte von Sylt sehr hilfreich mich zu orientieren, auch die virtuelle Inseltour gefiel mir, hat mein visuelles Vorstellungsvermögen sehr bereichert.
Da ich Band 1 kannte, war mir Kristan und sein Umfeld ab der ersten Seite vertraut. Es sind aber keineswegs Vorkenntnisse vonnöten. Jeder Fall ist in sich selbst abgeschlossen. Soweit notwendig, sind Hinweise zur Vorgeschichte vorhanden.
Erzählt wird im Präsens in Ich-Form, aus Sicht von Kristan, wodurch man sich einerseits mitten im Geschehen fühlt und andererseits Kristans Gedanken, Gefühle, insbesondere seine Ängste gut nachvollziehbar sind.
Wie im Vorgängerband stolpert Kristan wieder buchstäblich über die Leiche und wird unfreiwillig wieder zum Assistenten des Inselkommissars Kröger, ganz einfach weil er nicht nur durch seine Tätigkeit als Immobilienmakler jedes Fleckchen auf Sylt kennt, sondern auch über zahlreiche Kontakte verfügt. Einige Personen aus dem Umfeld der Ermordeten erscheinen besonders verdächtig, was Motiv und Gelegenheit anbelangt. Kröger und Kristan tappen dennoch lange Zeit im Dunkeln, denn eine Spur nach der anderen verläuft ins Leere. Spannung bis zuletzt. Bis zum dramatischen Showdown. Denn Kristan gerät in höchste Gefahr, als er den wahren, für mich ungeahnten Täter erkennt.
Im Mittelpunkt steht Kristan, sympathisch, kein Heldentyp, sondern ein Mensch, der mehr Schwächen als Stärken zu haben scheint, durch ein Unfallerlebnis traumatisiert ist, extreme Angst vor Dunkelheit hat. Er ist feinfühlig und empathisch, liebt vor allem seinen Hund sehr, und verfügt über gute Menschenkenntnis und Spürsinn. Die Frauen in seinem Umfeld, sie agieren in diesem Band sehr im Hintergrund, bemuttern ihn alle, da sie seine psychischen Probleme kennen. Kommissar Kröger nimmt da weniger Rücksicht, fordert ihn durch die Ermittlungstätigkeit hingegen eher heraus, wodurch sich Kristian immer wieder seinen Ängsten stellen muss und über sich hinauswächst.
Auch der zweite Band dieser Reihe hat mir sehr gut gefallen und große Lust auf weitere Sylter Mordfälle mit Kristan Dennermann als Ermittler gemacht. Ich empfehle dieses spannende Buch mit sehr viel Inselflair gerne weiter und vergebe 5 Sterne.
Ameland
aus Kierspe
5/5
18.05.2025
Buch (Taschenbuch)
Und schon wieder eine Leiche…
Und schon wieder eine Leiche für Kristan Der Immobilienmakler Kristan Dennermann soll Geschäftsräume in einem alten Friesenhaus neu vermitteln, da die bisherige Inhaberin ihren Ruhestand nun auf einer Kreuzfahrt genießen möchte. Bei der Besichtigung stolpert der Immobilienmakler erneut über eine Leiche, dabei hat er seinen letzten Fund noch gar nicht verarbeitet. Eigentlich eignet sich Eric Weissmanns Figur gar nicht zum selbsternannten Ermittler. Er leidet unter einer PTBS, hat Angst im Dunkeln und bekommt Panikattacken. Aber das Schicksal kennt keine Gnade und konfrontiert ihn erneut mit dem Auffinden einer Toten. Da es sich um eine sehr gute Bekannte handelt, fühlt er sich trotz seiner Ängste verpflichtet, den Mörder zu entlarven. Ich begab mich mit ihm auf Spurensuche, auch wenn ich die Lösung etwas eher als Kristan erkannte, war ich fast genauso überrascht wie er. Eric Weissmanns Schreibstil ist locker, flüssig und mit einer guten Portion Humor versetzt. Was mir zudem gut gefällt, sind die Beschreibungen von Sylt, die bei mir Nordsee-Feeling aufkommen ließen. Tod im Friesenhaus hat mich gut unterhalten und gefiel mir auch eine Spur besser als der Vorgänger Mord unterm Reetdach. Von mir gibt es daher vier wohlverdiente Sterne.
Mona
aus Peine
5/5
12.05.2025
Buch (Taschenbuch)
„Tod im Friesenhaus“ war mein…
„Tod im Friesenhaus“ war mein erstes Buch von Eric Weißmann, aber der zweite Fall des Ermittlerteams dem Immobilienmakler Dennermann und dem Kommissar Kröger. Der Immobilienmakler Kristan Dennermann soll ein Friesenhaus mit einem Laden vermarkten, da die ehemalige Ladenbesitzerin Dorothea Hußmann ihr Antiquitätengeschäft aufgegeben hat, um auf eine Kreuzfahrt zu gehen. Dennermann will sich den Laden anschauen, um zu überlegen, welche Teile des Ladens er am besten ins rechte Licht rückt, um den Laden gut zu vermarkten. Dabei findet er die Leiche von Dorothea Hußmann. Wer hat Dorothea Hußmann ermordet? Er informiert Kommissar Kröger, der ihn dann später immer wieder um Unterstützung bei der Aufklärung des Falles bittet. Dabei tun sich ihm und auch dem Kommissar Kröger menschliche Abgründe auf, wie Neid, Missgunst, Neid und Rache. Daher gibt es auch eine Menge Menschen, die als Täter in Frage kommen. Aber wer ist der Täter oder die Täterin? Der Schreibstil ist flüssig und flott hintereinander zu lesen. Auch die überraschenden Wendungen sind sehr gut und halten den Spannungsbogen hoch. Auch die Protagonisten sind gut dargestellt, da auch sie Ecken und Kanten haben, sowie auch kleine Macken. Das Cover ist sehr schön gestaltet und passt zum Thema. Fazit: Ein lesenswerter Syltkrimi!
Bewertung
5/5
06.05.2025
Buch (Taschenbuch)
Krimi auf der Insel
Die Beschreibung der Insel finde ich richtig toll. Man kann sich alles bildhaft vorstellen. Man kann die Verbundenheit des Autors gut spüren. Die Geschichte ist spannend geschrieben. Die Antiquitäten Händlerin Dorothea wird von dem Makler Dennemann in ihrem Lager tot aufgefunden. Er schaltet den Insel Kommissar Kröger ein. Beide versuchen zusammen den Fall zu lösen. Es gibt mehrere mögliche Täter. Am Ende kommt es zu einer unerwartetes Wende. Es is ein beeindruckendes Lesevergnügen. Ich empfehle ihn weiter.