Der Feuilletonchef Fred Hildenbrandt (1892-1963) und das Berliner Tageblatt
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Ja
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
22.11.2024
Verlag
TranscriptSeitenzahl
409 (Printausgabe)
Dateigröße
7680 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783839475904
Theodor Wolff etablierte 1923 im Berliner Tageblatt das neue, thematisch offene, aber besonders in der Massenkultur verankerte Feuilleton von 'Weimar'. Sein Leiter Fred Hildenbrandt galt damals als viel beachteter Kritiker, wiewohl sein ausgeprägter Individualismus und der demokratische Geist der Zeitung keine stabile Verbindung eingingen. Bodo-Michael Baumunk zeichnet die Biographie des Journalisten nach. Besonderes Augenmerk legt er dabei auf Hildenbrandts Verbindungen zum Nationalsozialismus, die ihn vom Duzfreund Alfred Kerrs zum Illustrierten-Autor von 'Landser'-Geschichten werden liessen und den einst mächtigen Akteur des Kulturbetriebs trotz seiner kometenhaften Karriere fast aus dem kollektiven Gedächtnis verdrängten.
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