Briefkultur im Jungen Wien Ästhetik - Medialität - Biographik
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
31.03.2025
Herausgeber
Wilhelm Hemecker + weitereVerlag
De Gruyter OldenbourgSeitenzahl
206 (Printausgabe)
Dateigröße
3484 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783111350875
Das Verhältnis der Dichter des Jungen Wien zum Medium Brief ist bislang von der Forschung wenig beachtet worden. Dieser Band analysiert und reflektiert inhaltliche, ästhetische und mediale Spezifika von Korrespondenzen des Wiener Literatenkreises. Dabei stützen sich die Beiträge auf neuere Ansätze der Epistolaritätsforschung und legen die ganze Palette fernmedialer Ausdrucksformen dar: Untersucht werden Briefe, Ansichts- und Postkarten, Telegramme, Rohrpost und sogar telefonische Kommunikation aus den gemeinsamen Jahren des Jungen Wien und darüber hinaus. Dabei werden die epistolarische Verarbeitung bekannter zeithistorischer Momente wie etwa des bereits grassierenden Antisemitismus, das ganz eigene "Zusammengehen von geistigem und erotischem Leben" (Lou Andreas-Salomé) auch in den Korrespondenzen, der poetische Anspruch der Dichter an das Gebrauchsmedium Brief sowie medienhistorische Veränderungen der Briefkultur in Betracht genommen. Damit leistet der Band einen wesentlichen Beitrag zur weiteren Erforschung des Jungen Wien wie auch grundsätzlich zur Epistolarität um die Jahrhundertwende.
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