Produktbild: Dass es uns überhaupt gegeben hat

Dass es uns überhaupt gegeben hat

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

31058

Erscheinungsdatum

19.08.2025

Verlag

Paul Zsolnay Verlag

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

1765 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783552075962

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert

Verkaufsrang

31058

Erscheinungsdatum

19.08.2025

Verlag

Paul Zsolnay Verlag

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

1765 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783552075962

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  • Magnolia

    4/5

    17.09.2025

    eBook (ePUB)

    Marco Wanda – der Mensch hinter der Band

    „Eine bestechend ehrliche Geschichte über das Leben“ will er präsentieren. Ich bin mal gespannt. Marco Wanda berichtet über die Entstehungsgeschichte seiner Band. Ein Wiener, den es auch in die Welt hinaus treibt. Ich mag Wien, ich mag die Wiener und ich mag ihre Lieder. Aber … …Marco Wanda? Nie gehört. Und plötzlich liegt das Buch vor mir. Ganz schön leichtsinnig, denke ich mir, als ich das Cover betrachte, das zugegebenermaßen seinen Anteil an meiner Neugier hat. Bevor ich zu lesen beginne, höre ich mir so einiges an und das, was ich höre, gefällt mir. Die erste Hürde ist genommen, auf geht´s – direkt ins Buch. Und das hat es in sich. Musik ist das, was ihn antreibt. Er probiert sich aus, nimmt Drogen, verfällt dem Alkohol. Und dies alles exzessiv, bis zur Schmerzgrenze. Passt eigentlich ganz gut, denken wir nur an all die Rockstars und deren zertrümmerte Hotelzimmer. Gelegentlich schweift er ab, hat direkt ein nostalgisches Heimatgefühl. Er erzählt vom italienischen Teil seiner Familie, die in Bologna lebt. Geht weit zurück zu seinem Urgroßvater, den es nach Rumänien verschlägt. Und von seiner Mutter, die schließlich über Umwege in Wien landet. Und dann natürlich ist es die Musik, sind es seine Freunde, die nicht bleiben. Gar zerstörerisch ist er zuweilen unterwegs. Kaputte Bilder auf der Bühne, damit kokettiert er. Kaputt aber glücklich fühlt er sich nach einem Konzert. Er steht zu seiner Glatze, will keinen Hut wie Udo, er hat sein Innerstes nach außen gekehrt, beschönigt nichts. Das muss man mögen oder eben nicht, ich bin hin- und hergerissen, mag die Musik, das Buch etwas weniger, um dann doch wieder ganz gebannt weiterzulesen. Es ist ein tiefer Einblick, den Marco Wanda gewährt. In seinen Schreibstil musste ich mich wie gesagt erst einfinden, nicht jede Passage ist gleich flüssig zu lesen. Er wollte eigentlich Autor werden, wie er verlauten lässt. Als Musiker ist er vielleicht besser dran. Nun, dass es sie überhaupt gegeben hat, hat er teils kurzweilig und dann doch wieder ziemlich langatmig ausgeführt. Neben dem Lesen hab ich immer wieder in die gerade angesprochenen Titel hineingehört, was für mich unbedingt dazugehört, was auch dafür verantwortlich ist, dass ich lange mit Wanda und seinem Buch zu tun hatte. Er schreibt von seinem Leben, von der Band, von Drogen und Alkoholexzessen, von Freundschaft, von Verlust und Tod und wird daneben erwachsen. Irgendwie.

  • Bewertung

    3/5

    09.09.2025

    eBook (ePUB)

    Gemischte Gefühle

    Ich kannte Wanda nicht und bin über eine Rezension von DLF Kultur auf dieses Buch gekommen. Ich habe schon einige Bücher von Musikern/Künstler über ihr ausschweifendes Leben gelesen (Udo Lindenberg, Rocko Schamoni, etc.) und dieses hier empfand ich als das schwächste Buch. Was mir in Erinnerung bleibt, das sind die exzessiven Beschreibungen von Alkohol und Drogenkonsum. Die Beschreibung der anfänglichen 5 Freunden, hätte mehr Raum einnehmen können und auch Marco Wanda verrät nicht wirklich viel über sich selber. Alles liegt hinter einem großen Schleier aus Drogen. Irgendwie ist man froh, wenn man das Buch durch hat und mir kommt immer wieder der Vergleich zu Rocko Schamoni, der sich amüsanter las. Vermutlich sieht man das als Wanda Fan anders. Ich habe parallel zum Buch Wanda auf YouTube angeschaut und bin dennoch nicht zum Fan geworden.

  • oneveganbooknerd

    5/5

    28.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unterwegs mit Wanda

    Zwischen Rausch und Vergessen, Höhen und Tiefen erzählt Michael Marco Fitzthum alias Marco Wanda von seinem Aufstieg als Künstler und seinem Leben neben und auf der Bühne. Als die Band Wanda 2014 ihren Durchbruch erlebt, kann der Frontsänger sein Glück kaum fassen. Hatte er doch eine Zeit lang als Möbelpacker und bei McDonald's gejobbt, steht er jetzt im Rampenlicht und ist u. a. auf dem Cover des Musikexpress zu sehen. Mit der Band oder auch alleine zieht er von einer Bar in die nächste, und auch der Konsum härterer Drogen schleicht sich so langsam ein. Bald wird der Bandalltag von ausschweifenden Eskapaden geprägt. Die autobiografische Erzählung Marco Wandas liest sich teilweise wie ein Roadtrip auf Drogen und biegt dann plötzlich ab in ruhigere, geradezu poetische Abschnitte. Die Leser*innen erfahren nicht nur viel über die Bandentstehung Wandas, sondern erleben zudem die hohen Hochs und tiefen Tiefs des Sängers. Ich empfand das Buch als sehr ehrlich und schonungslos. Die einzelnen Kämpfe, die jede Partei für sich mit sich herumträgt, gingen mir nahe, obwohl ich die Hälfte der genannten Personen nicht kenne. Den Eindruck, der Autor würde seinen Drogen- und Alkoholkonsum verherrlichen, kann ich nicht bestätigen. Ich empfand die Schilderung sehr authentisch und ungeschönt. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und erinnerte mich teilweise an Jack Kerouacs "On the Road". Obwohl ich die Musik der Band nur oberflächlich kenne, empfand ich das Buch als fesselnd und konnte mich sehr gut in die Zeit zurückversetzen, von der Wanda u. a. erzählt. Das Buch ist auf jeden Fall auch für Leser*innen geeignet, die keine Wanda-Fans sind und sich einfach für Musik und Biografien interessieren. Klare Leseempfehlung!

  • Y.

    5/5

    13.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ungefiltert

    "Dass es uns überhaupt gegeben hat" ist das Debüt von Marco Wanda, dem Frontmann der österreichischen Rockband Wanda. Das Buch ist weniger eine klassische Bandbiografie, sondern vielmehr ein literarisches Selbstporträt und eine schonungslose, anekdotische Auseinandersetzung mit dem turbulenten Leben, das den rasanten Erfolg der Band begleitete. Der Roman gewährt einen tiefen und ungefilterten Einblick in die Jahre des Durchbruchs von Wanda, die von einem beinahe selbstzerstörerischen Tempo geprägt waren. Wanda erzählt ehrlich und direkt von exzessivem Drogen- und Alkoholkonsum, dem Rausch auf und abseits der Bühne, und der emotionalen Leere, die oft auf den größten Triumph folgte. Er stilisiert oder glorifiziert den Rock-'n'-Roll-Mythos dabei nicht, sondern legt die Schattenseiten des Ruhms offen. Die Schilderungen sind oft so intensiv und voller Adrenalin, dass das Buch selbst wie ein langer, treibender Rocksong wirkt. Für Wanda-Fans ist das Buch eine unbedingte Leseempfehlung, da es das Chaos, die Leidenschaft und die menschliche Geschichte hinter der Musik transparent macht. Aber auch wer die Band nicht kennt, findet in "Dass es uns überhaupt gegeben hat" ein rasantes und kluges literarisches Selbstporträt über die Kunst, das Chaos und die schmerzhafte Suche nach sich selbst in einer überbordenden Welt. Es ist ein Buch, das hängen bleibt.

  • Bewertung

    5/5

    13.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Amore mit Beigeschmack

    Die Gruppe Wanda war mir eigentlich kein großer Begriff, obwohl ich Bologna durch Spotify Vorschläge in einer meiner Playlists hatte. Durch eine Kritik wurde ich auf das Buch aufmerksam, habe mir dann auch trotz der sehr unterschiedlichen Bewertungen ein Exemplar gekauft und habe meine Entscheidung auch nicht bereut. Ich habe jedenfalls im Gegensatz zu manch anderen Rezensenten nicht lange gebraucht "reinzukommen", ganz im Gegenteil, die ersten 160 Seiten habe ich in einem Rutsch gelesen und wäre es nicht spät abends gewesen, dann wäre der Rest auch noch gefolgt. Ja es geht viel um Drogen und manches mal fragt man sich, wieso sich Menschen so unreflektiert selbst zerstören wollen. Doch auch wenn die Auflistungen der konsumierten Drogen oft sehr nüchtern und fast schon wie eine Einkaufsliste für den Supermarkt wirkt, so werden die negativen Auswirkungen meist indirekt deutlich, zum Ende des Buches auch direkt vom Autor negativ dargestellt. Auch für einen Nicht-Fan der Band ist es jedenfalls eine eindrucksvolle Geschichte über die Entwicklung der Band und ein interessanter Einblick in die (österreichische) Musikwelt.

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