Produktbild: Akikos lange Reise
Band 2

Akikos lange Reise Roman. Der Autor von "Herzenhören" mit seiner neuen Reihe

Aus der Reihe Die Japan-Reihe
7

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

5929

Erscheinungsdatum

24.09.2025

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

3843 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641305338

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ePUB

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Verkaufsrang

5929

Erscheinungsdatum

24.09.2025

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

3843 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641305338

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  • Bewertung

    Orell Füssli Book Circle Community

    4/5

    10.05.2026

    eBook (ePUB)

    ​Ein literarischer Kurzurlaub in Japan

    Nachdem mich “Akikos stilles Glück” bereits begeistert hat, war ich sehr gespannt auf die Fortsetzung. Jan-Philipp Sendker versteht es auch in “Akikos lange Reise” hervorragend, eine ganz besondere Atmosphäre zu schaffen. Die Beschreibungen sind so bildhaft und lebendig, dass man beim Lesen das Gefühl hat, selbst durch Japan zu reisen und die Umgebung mit allen Sinnen wahrzunehmen. ​Die Protagonistin Akiko bleibt weiterhin eine sympathische Begleiterin, auch wenn sie in diesem Band für meinen Geschmack ein wenig zu „übertrieben alternativ“ gezeichnet wurde. Das wirkte stellenweise etwas forciert. Im direkten Vergleich zum Vorgänger gab es die ein oder andere langatmige Passage, die den Lesefluss ein wenig gebremst hat. ​Insgesamt ist es jedoch eine sehr empfehlenswerte, entschleunigende Lektüre. Wer Lust auf eine literarische Reise nach Japan hat und eine ruhige Erzählweise schätzt, wird dieses Buch genießen. Es ist das perfekte Buch zum Abschalten und Träumen.

  • Eduard Häfliger

    aus Menzingen

    4/5

    05.01.2026

    eBook (ePUB)

    Akikos lange Reise

    Der zweite Roman von Jan-Philipp Sendkers neuer Japanreihe. Erneut eine wunderbar verfasste Geschichte. So wie man es von ihm gewohnt ist. Mit viel Tiefgang und Anregung zur Selbstreflexion.

  • AnnaLovesBooks23

    5/5

    28.08.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Warm, leise und voller Gefühl. Eine Reise zu sich selbst, die mich tief berührt hat.

    Erster Satz: „Es war eine tiefe Dankbarkeit die ich empfand und ein stilles Glück.“ Eine wunderschöne Fortsetzung, die mich wieder ganz schnell in Akikos Welt gebracht hat. Akikos lange Reise knüpft direkt an den ersten Band an und genau das fand ich richtig schön. Es geht dort weiter, wo wir Akiko zuletzt verlassen haben, und ich mochte dieses Gefühl, wieder bei den bekannten Figuren anzukommen. Akiko mochte ich schon im ersten Teil sehr gerne und auch diesmal habe ich sie unglaublich gerne begleitet. Sie macht sich auf die Suche nach ihrem Vater und reist dafür hinaus aus Tokio. Aber für mich ist es vor allem eine Reise zu sich selbst. Sie versucht herauszufinden, was sie eigentlich mit ihrem Leben machen möchte und welchen Weg sie gehen will. Gerade das hat mich wieder sehr angesprochen, weil ich mich in vielen Dingen selbst in Akiko wiedergefunden habe. Ich habe gerade selbst das Gefühl, ein Stück weit auf einem ähnlichen Weg zu sein, und konnte ihre Gedanken und Gefühle deshalb an vielen Stellen sehr gut nachempfinden. Auch die bekannten Charaktere aus dem ersten Band sind wieder dabei und wir erfahren mehr über Akikos leiblichen Vater, aber auch über den Mann, den sie als ihren Vater kennengelernt hat. Ihre Freundin bekommt diesmal etwas mehr Raum, während Kento für mich ein kleines bisschen in den Hintergrund rückt. Das hat für mich aber gut gepasst. Die Verbindung zwischen Akiko und Kento fand ich wieder wunderschön. Diese Sehnsucht, die beide nacheinander haben, und wie sie sich gegenseitig weiterhelfen, ohne große Worte oder große Gesten, hat mich wieder sehr berührt. Besonders gut gefallen hat mir auch diesmal der Schreibstil von Jan-Philipp Sendker. Ich mag ihn unglaublich gerne. Er schreibt so warm, nahbar, detailliert und emotional, dass ich sofort mitten in der Geschichte war und sehr viel fühlen konnte. Es gab für mich keinen einzelnen Moment, der mich besonders getroffen hat. Vielmehr war es diese ganze Art zu erzählen, die mich immer wieder erreicht hat. Ich mag diesen Schreibstil so sehr, dass inzwischen schon zwei weitere Bücher von ihm auf meiner Wunschliste gelandet sind. Und natürlich muss ich auch Leonie Landa erwähnen. Sie hat wieder großartig gesprochen und ihre Stimme passt für mich einfach perfekt zu Akiko und dieser Geschichte. Ich habe ihr wieder sehr gerne zugehört und könnte mir inzwischen kaum eine andere Stimme für diese Hörbücher vorstellen. Im Vergleich zum ersten Teil hat mich Akikos lange Reise nicht ganz so sehr mitgenommen. Das ist aber wirklich Meckern auf hohem Niveau, denn ich habe auch diesen Teil sehr geliebt. Das Ende hat für mich eigentlich gut gepasst und trotzdem hatte ich danach das Gefühl, dass die Geschichte noch weitergehen könnte. Und genau deshalb würde ich mir sehr wünschen, dass es noch einen dritten Teil Akikos lange Reise ist für mich eine dieser ruhigen Geschichten, die gar nicht laut sein müssen, um einen tief zu erreichen. Ich habe Akiko sehr gerne auf ihrem Weg begleitet, habe mich in vielem selbst wiedergefunden und diese Geschichte einfach rundum genossen.

  • Esther N.

    Book Circle Community

    5/5

    04.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine stille Reise voller Mut und Empathie

    Akikos lange Reise von Jan-Philipp Sendker ist der zweite Band einer Reihe, die mit Akikos stilles Glück begann. Wieder nimmt uns der Autor mit nach Japan und öffnet eine Tür zu einer Welt, die vielen von uns fremd ist – und doch so nah wirkt. Es ist ein stiller, poetischer Roman, der von Mut, Empathie und der Suche nach innerem Frieden erzählt. Sendkers Sprache ist klar und zugleich voller feiner Nuancen. Er versteht es, die japanische Kultur respektvoll und atmosphärisch einzufangen, ohne jemals belehrend zu wirken. Besonders beeindruckend ist die Charakterzeichnung der Hauptfigur: Akiko ist bodenständig, mutig und voller Verständnis für andere. Sie urteilt nicht vorschnell, sondern hört zu, versucht zu begreifen – eine Haltung, die in unserer schnelllebigen Welt fast schon revolutionär wirkt. Ihre Gedanken und Gefühle sind so authentisch beschrieben, dass man sich leicht mit ihr identifizieren kann. Die Stärke des Romans liegt in seiner Ruhe. Wer Action und rasante Wendungen sucht, wird hier nicht fündig. Doch wer bereit ist, sich auf eine kontemplative Reise einzulassen, wird reich belohnt: mit Einsichten über das Leben, über menschliche Nähe und über die Kraft des Zuhörens. Für mich war es ein Geschenk, dank Sendker in eine fremde Kultur einzutauchen und dabei etwas über Japan zu lernen.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    14.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Von alten Mustern und neuen Wegen

    Akikos lange Reise von Jan-Philipp Sendker knüpft nahtlos an den Vorgänger an. Akiko hat ihren Job aufgegeben und damit Zeit gewonnen – doch diese Freiheit ist zunächst eine Leerstelle. Sie findet keinen Rhythmus, auch das Schreiben will nicht gelingen. Schritt für Schritt wird deutlich: Freiheit ist kein Zustand, sondern etwas, das gestaltet werden will. Im Zentrum steht Akikos Auseinandersetzung mit ihrer Herkunft. Die Suche nach ihrem leiblichen Vater ist weniger eine biografische Notwendigkeit als ein innerer Zwang. Sie erkennt, dass Herkunft prägt, aber nicht definiert, und dass Wahrheit immer vom Blickwinkel abhängt. Der Roman urteilt nicht, er umkreist; er nähert sich vorsichtig, im Bewusstsein, dass es keinen eindeutigen Kern gibt. Eine eindrucksvolle Parallele zwischen Akiko, ihrem Vater und Kento offenbart die psychologische Tiefe der Geschichte: Alle drei kämpfen mit dem Gefühl von Unzulänglichkeit. Kreativität – Schreiben, Musik, Handwerk – spiegelt ihre inneren Ansprüche, doch was entsteht, scheint nie zu genügen. Erst Kento gelingt es, diesen Kreislauf zu durchbrechen. Seine Erkenntnis, dass Zufriedenheit nicht das Ziel, sondern womöglich das Ende von Entwicklung wäre, markiert einen Wendepunkt – für ihn selbst, aber auch für Akiko. Die Rollen verschieben sich: Aus dem Zurückgezogenen wird ein Mutmacher, aus der Vorsichtigen eine, die sich tastend vorwärts bewegt. Die Beziehung zwischen Akiko und Kento bleibt wohltuend unaufgeregt. Nähe entsteht nicht aus Bedürftigkeit, sondern aus gegenseitigem Respekt. Kento erweitert Akikos Blick, stellt Fragen, ohne Antworten zu verlangen. Er drängt nicht, sondern traut ihr etwas zu – eine leise, aber nachhaltige Form von Unterstützung. Auffällig ist, wie stark er sich seit dem ersten Band verändert hat: Er tritt wieder in die Welt hinaus, reflektiert seine Vergangenheit, stellt sich seinen Ängsten und arbeitet konsequent an sich selbst. Wie genau dieser Wandel zustande kommt, bleibt offen, was seine Entwicklung umso eindrucksvoller macht. Auch Akiko wirkt auf ihre Umgebung – etwa auf ihre Freundin Naoko – und inspiriert so andere, eigene Schritte zu wagen. Ein weiteres zentrales Motiv ist Freiheit. Immer wieder stellt der Roman die Frage, was sie bedeutet – und für wen. Was für den einen Schutz ist, kann für den anderen ein Käfig sein. Akiko durchläuft dabei eine intensive emotionale Entwicklung: Von anfänglicher Wut, Enttäuschung und Unsicherheit – besonders im Umgang mit ihrer Familie – gewinnt sie allmählich Klarheit über sich selbst. Schritt für Schritt lernt sie, ihre eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen, Entscheidungen zu treffen und Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen. Am Ende ist Akikos lange Reise ein stiller Selbstfindungsroman – von Umwegen, vom Aushalten widersprüchlicher Gefühle, von Wut und Dankbarkeit, Enttäuschung und Akzeptanz. Ein Buch, das sanft nachklingt, voller Weisheit und Wärme, und das zeigt, wie man in der Welt, in der Familie und im eigenen Herzen ankommen kann. Zwar ist Akiko noch nicht angekommen – aber sie ist unterwegs, und man möchte sie weiter begleiten.

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