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Produktbild: Agnes Grey

Agnes Grey Ein sozialer Kommentar zu Frauenrollen und Bildung im viktorianischen England: Innere Konflikte und Alltagsleben einer Erzieherin

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

04.04.2025

Verlag

Copycat

Seitenzahl

(Printausgabe)

Dateigröße

554 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9788028382971

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ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

04.04.2025

Verlag

Copycat

Seitenzahl

(Printausgabe)

Dateigröße

554 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9788028382971

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  • Bewertung

    5/5

    03.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Bravo, Charlotte Brontë – dieses Buch übertrifft alle anderen

    Villette ist ein Roman, der tief berührt. Es ist keine klassische Liebesgeschichte mit geradlinigem Verlauf, vielmehr handelt er vom Ungesagten, vom Stillen, vom leisen Ausdruck großer Gefühle. Liebe zeigt sich hier nicht in lauten Bekundungen, sondern in kleinen Gesten, in Blicken, in unausgesprochenen Wahrheiten. Die Beziehung zwischen Lucy Snowe und Monsieur Emanuel ist fesselnd: hitzig, temperamentvoll, unberechenbar und so schön, dass sie einem Tränen in die Augen treibt. Zwischen großen und kleinen Momenten verbirgt sich immer wieder ein stummes „Ich liebe dich“. Und obwohl das Ende traurig ist, spendet es Trost. Es zeigt eine Frau, die unabhängig bleibt, eine, die sich selbst genug ist – so wie Lucy es immer war. Lucy Snowe ist eine der facettenreichsten Protagonistinnen, denen ich je begegnet bin. Eine Frau, die innerlich tobt, aber nach außen hin ruhig bleibt. Eine, die sich behauptet, still, aber entschlossen. Ich habe Lucy von Herzen geliebt – ihre inneren Monologe sind mal scharfsinnig, mal sarkastisch, oft bewegend und immer unterhaltsam. Die emotionale Tiefe dieses Romans ist kaum zu übertreffen. Gerade durch die nuancierten, lebendigen Figuren entsteht eine unglaubliche Intensität. Charlotte Brontë hat ihre Charaktere mit viel Feingefühl gezeichnet. Auch sprachlich ist Villette ein Meisterwerk: Symbolik, Metaphorik und die kunstvolle Erzählweise verleihen dem Buch eine Komplexität und Tiefe, die sogar Jane Eyre übertrifft. Villette ist der Beweis für Brontës schriftstellerische Reife. Ein stilles, kraftvolles Werk und eines, das lange nachhallt.

  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    15.11.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Absoluter Favorit

    Die Figuren in diesem Klassiker sind echt und geheimnisvoll zugleich. Heathcliff mit seiner wilden Art und Catherine mit ihrer leidenschaftlichen Intensität sind keine gewöhnlichen Romanfiguren. Sie ziehen dich in ihre Geschichte hinein und lassen dich nicht mehr los. Die raue, aber beeindruckende Schönheit der Moorlandschaft spiegelt die stürmische Atmosphäre der Handlung wider. Emily Brontë’s Art zu schreiben lässt das Moor fast lebendig werden, und man kann förmlich das Klirren der Fenster auf Wuthering Heights hören. Die Liebe zwischen Heathcliff und Catherine ist wie ein wilder Sturm. “Sturmhöhen” ist für mich nicht nur ein Buch, sondern ein besonderer Ort, den ich immer wieder besuche.

  • buecherwurm_01

    aus Heinsberg

    5/5

    17.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Aufwühlende Familiengeschichte…

    Aufwühlende Familiengeschichte Lesenswerter gesellschaftskritischer Klassiker Was für ein Buch, spannungsgeladen und intensiv. Die Autorin schafft eine eindrucksvolle Atmosphäre. Die Geschichte ist ziemlich düster, aber voller Emotionen und schicksalhafter Begegnungen. Schlagworte wie Verrat, Rache, menschliche Abgründe, Bosheit und Tragik treffen ebenso zu wie Gesellschaftskritik. Ausdrucksstarke Formulierungen und viele Schachtelsätze sorgen für diese Atmosphäre, die aufwühlt. Die Lektüre ist nicht einfach, sie erfordert volle Konzentration. Das Düstere in und rund um die Charaktere ist manchmal schwer zu ertragen, macht für mich aber auch den Reiz an der Lektüre aus. Die Entwicklung der Geschichte hat mir gut gefallen, die Charaktere sind stark und die Emotionen vielfältig. Dieser Roman ist die einzige Veröffentlichung der Autorin mit absolutem Klassiker-Potential, leider muss ich sagen. Gerne hätte ich mehr von ihr gelesen. Dieser Klassiker ist empfehlenswert, man sollte sich Zeit nehmen, ihn zu lesen und zu verstehen sowie die sprachlichen Feinheiten zu genießen.

  • LaNasBuchclub

    5/5

    06.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die in Leinen gebundene und…

    Die in Leinen gebundene und mit Goldfolienprägung ausgestaltete Ausgabe vom Nikol-Verlag ist ein wirklicher Hingucker im Regal und das zeitlose Design hat es mir durchaus angetan. Vermutlich in Anpassung an das kompakte Format, ist die Schriftart relativ klein gewählt (da sind andere Ausgaben vielleicht etwas angenehmer für die Augen), dafür lässt sich das Buch aber hervorragend überall hin mitnehmen. Der Erzählung vorangestellt findet man auch einen Stammbaum der Familien Earnshaw und Linton. Das Buch ist zwar beschränkt auf einen festgelegten Kreis von Protagonisten, aber bei den Namen kommt man doch leicht durcheinander, daher war das eine sehr wertvolle Stütze beim Lesen. Sturmhöhe wollte ich wirklich schon seit einer ganzen Weile lesen und endlich hat sich für mich der richtige Moment dafür aufgetan. Natürlich kann man sagen, dass das Warten auf den richtigen Zeitpunkt und die richtige Stimmung, um ein Buch zu lesen, nur dazu führt, dass man es vielleicht nie lesen wird, allerdings ist das in diesem Fall doch gar kein schlechter Rat. Denn Sturmhöhe ist kein Buch, dass man so nebenbei zum Lesen in die Hand nimmt. Dafür ist es zu aufwühlend, zu fordernd und ja, auch sprachlich anspruchsvoll. Ich kann also nur empfehlen, es mit der erforderlichen Zeit und Ruhe anzugehen. Wie wohl die meisten, wusste ich vorher schon, dass die Geschichte von Catherine und Heathcliff keine schöne ist. Liebe und Hass spielen eine zentrale Rolle, aber keineswegs ist es eine Liebesgeschichte. Und obwohl ich das wusste, war es trotzdem fast überwältigend wie viel Boshaftigkeit, Grausamkeit und menschliche Niedertracht einem in diesen Zeilen begegnet. Schwierig wurde das Lesen auch dadurch, dass ich, mit Ausnahme von Nelly, keiner Figur gegenüber Sympathien entwickeln können. Normalerweise tu ich mich schwer damit Bücher zu lesen, in denen mir die Figuren so vollkommen abgehen. In diesem Fall liegt hierin aber auch der besondere Reiz. Keiner der Protagonisten ist auf dieselbe Weise, aus denselben Gründen oder ganz und gar schlecht und es ist faszinierend, wie sich diese Facetten Menschlicher Schlechtigkeit nach und nach enthüllen. Und auch wenn es keine positiven Gefühle sind, so hat die Darstellung der verschiedenen Charaktere doch sehr viele Emotionen bei mir ausgelöst. Meistens schwankte ich zwischen Abscheu und Mitleid. Besonders der Teil der Handlung über die jüngste Generation, die durch Heathcliffs grenzenlose Rachsucht mit in den Abgrund gezogen wird, hat mich nachhaltig berührt. Emily Bronte hat meisterhaft dargestellt, was Grausamkeit, Vernachlässigung und Lieblosigkeit mit Kindern anzustellen vermag. Jetzt fragt man sich vielleicht, warum sollte man sich diese Geschichte überhaupt antun, wenn es so wenig einnehmende Aspekte gibt und dazu sage ich: Emily Brontes Erzählkünste machen es zu einer einzigartigen Leseerfahrung. Die Zerstörungskraft von Liebe und Hass wie Catherine und Heathcliff sie empfinden scheint vor der Kulisse des sturmgeplagten Gutshofs und der kargen Moorlandschaft erst richtig entfesselt zu werden. Die Handlung, Figuren und Atmosphäre sind enorm gut aufeinander abgestimmt und das kreiert beim Lesen einen Sog, dem ich persönlich sehr schnell verfallen bin. Faszinierend ist auch, wie viel sie mit nur einem einzigen Satz zu transportieren vermag. Deshalb nochmal der Hinweis das Buch nicht „mal eben nebenbei“ zu lesen, sondern so aufmerksam wie möglich. Ansonsten entgehen einem wohlmöglich noch die vielen Feinheiten, die teilweise in einem einfachen Nebensatz Erwähnung finden. Auch sehr geschickt ist die Art und Weise wie die Geschichte erzählt wird. Der erste Erzähler, Mr. Lockwood, hat im Grunde einen ähnlichen Kenntnisstand wie der Leser und führt an die Schrecken und Geheimnisse von Wuthering Heights und dem Herren Heathcliff heran. Ellen Dean, die Haushälterin übernimmt den Großteil der weiteren Erzählung und das ist ein Gewinn, denn die Grausamkeiten durch die Perspektive einer freundlichen und zur Empathie fähigen Person zu erleben, macht es um einiges erträglicher. Schließlich hat Sturmhöhe mir auch sprachlich sehr gefallen. Man muss sich vielleicht zunächst an die Ausdrucksweise gewöhnen, doch die Übersetzung von 1938 ist toll und jeder der gerne zu britischer Literatur des 19.Jh. greift, oder im Allgemeinen zu älteren Klassikern, wird das mit Sicherheit zu schätzen wissen.

  • Christian1977

    aus Leipzig

    5/5

    25.07.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Yorkshire, 1801: Als der neu…

    Yorkshire, 1801: Als der neu zugezogene Mr. Lockwood seinem Mietsherrn Heathcliff einen ersten Besuch abstattet, wird er von diesem und dessen seltsamen Mitbewohner:innen der Wuthering Heights, der Sturmhöhe, nicht gerade freundlich empfangen. Doch wieso lebt dieser Heathcliff überhaupt zusammen mit dem jungen Hareton, der nicht sein Sohn ist? Als Lockwood sich von einer Krankheit erholen muss, erzählt ihm seine Haushälterin Nelly Dean die ganze unglaubliche Geschichte - und blickt dafür fast 40 Jahre zurück auf die Familie Earnshaw, deren beschauliches Leben durch die Aufnahme des Findelkinds Heathcliff eine dramatische Wendung erfuhr. Vor etwa einem Jahr startete der Penguin Verlag mit seiner "Penguin Edition" eine neue Klassiker-Reihe im Taschenbuchformat, in der populäre Werke der Weltliteratur in knallbuntem Design "Farbe ins Bücherregal" bringen sollten. In knalligem Rot ist nun Emily Brontës einziger Roman "Sturmhöhe" (Übersetzung: Siegfried Lang) erschienen und selten wirkte eine Farbwahl so angemessen wie in diesem Fall. Denn "Sturmhöhe" ist ein gewaltiger Ritt auf der Klaviatur aller menschlicher Emotionen. Und nicht nur Protagonist Heathcliff sieht auf seinem Rachefeldzug mehr als einmal Rot. Die Ausgabe verzichtet auf den Abdruck des in anderen Editionen üblichen Stammbaums, was Vor- und Nachteil zugleich ist. Zum einen sind die teilweise sehr ähnlichen Namen und Verwandtschaftsverhältnisse so komplex, dass man ohne den Stammbaum doch häufiger durcheinander gerät. Zum anderen nimmt der Stammbaum durch bestimmte Geburts-, Hochzeits- und Todesdaten auch einiges vorweg, wodurch der Überraschungseffekt etwas verpuffen würde. Zunächst einmal ist es Emily Brontës Sprache, die auffallend schön ist und die Leser:innen unmittelbar teilhaben lässt an den Empfindungen Lockwoods, als dieser sich erstmals der rauen Landschaft der Heights nähert und auf eine unwirtliche Mischung aus Mooren, Heide und einem stetig wehenden Wind trifft. Die schillernden Naturbeschreibungen und die Einsamkeit des Anwesens lassen ihn beglückt ausrufen: "Der wahre Himmel für einen Menschenfeind!" Dass sich dieser für die Beteiligten als wahre Hölle entpuppt, kann er zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal ahnen. Äußerst gelungen ist auch die komplexe Erzählstruktur, die beim Erscheinen des Romans im Jahre 1847 - und damit einem Jahr vor Emily Brontës viel zu frühem Tod - als revolutionär galt. So erfahren wir es im informativen Nachwort von Susanne Ostwald. Das Besondere daran ist, dass sich Brontë hauptsächlich auf zwei unterschiedliche Erzählstimmen verlässt: Lockwood in der Rahmenhandlung und eben Nelly Dean in den Rückblicken. Beide schildern völlig subjektiv ihre Eindrücke und man muss ihnen als Leser:in vertrauen, um das ganze Drama für bare Münze zu nehmen. Vor allem mit Lockwood geht die Leserschaft eine Art Symbiose ein, denn wenn dieser den Heights und ihren Bewohner:innen am Ende des Romans einen weiteren Besuch abstattet, sieht er die Figuren eben mit genau denselben Augen wie die Leser:innen. Ein äußerst gelungener Schachzug der Autorin, die in weiteren Verschachtelungen der Erzählstruktur ihr großes Können beweist, indem sie beispielsweise Briefe oder Zitate der handelnden Figuren geschickt in die Erzählungen Nellys einwebt und dadurch für Abwechslung, Spannung und eine permanente Aufmerksamkeit der Leser:innen sorgt. Ein weiterer Pluspunkt sind die äußerst komplexen und ambivalenten Figuren. So gibt es wohl keinen der Charaktere, der durch sein Fehlverhalten nicht den Zorn der anderen Figuren und der Leser:innen auf sich zieht. Andererseits gelingt es Brontë, dass man dafür Verständnis zeigt, dass man mit den Figuren leidet und sie nicht permanent verurteilt - wie schlimm ihr Verhalten auch sein mag. In dieser Hinsicht sticht besonders Heathcliff hervor, und es ist umso bemerkenswerter, dass Emily Brontë ausgerechnet ihn zum Fixpunkt ihres Romans macht. Heathcliff ist ein klassischer Bösewicht, ein Antiheld ersten Grades, ein

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