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Sarah Jäger

1. Das Feuer vergessen wir nicht

Das Feuer vergessen wir nicht

4

Fr. 33.90

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Felicia Chin-Malenski + weitere

Altersempfehlung

ab 14

Spieldauer

5 Stunden und 4 Minuten

Erscheinungsdatum

06.10.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Audio

Anzahl

1

Verlag

Diwan

Sprache

Deutsch

EAN

9783949840524

Beschreibung

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Gesprochen von

Altersempfehlung

ab 14

Spieldauer

5 Stunden und 4 Minuten

Erscheinungsdatum

06.10.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Audio

Anzahl

1

Verlag

Diwan

Sprache

Deutsch

EAN

9783949840524

Herstelleradresse

Diwan Hörbuchverlag
Schillerstraße 10
73650 Winterbach b Schorndorf, Württ
DE

Email: tina.walz@der-diwan.de

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«Solange man zusammenhält, bleibt die Hoffnung».

Boockpicker (Mitglied der Orell Füssli Book Circle Community) am 11.06.2026

Bewertungsnummer: 3165252

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wenn die Welt ohnehin am Ende ist, wofür dann noch Geschichten aufschreiben, wozu noch seine eigene Geschichte kennen? Ari und Flint, zwei Jugendliche stolpern im Altenheim übereinander; sie liest Bewohnerinnen Geschichten vor, er muss Sozialstunden abarbeiten. Aus einer unmöglichen Begegnung entsteht langsam und zögerlich eine Freundschaft, dazu gehören auch Milan und Mirjam, die im selben Haus wie Ari wohnen, Aris Mutter und ihre Schwester Hanna. Erzählt wird feinfühlig das Auf- und Ab in den Begegnungen, die unterschiedlichen Lebenswelten und die Schwierigkeit, einander darin zu verstehen. Dazwischen die Begegnungen von Ari beim Erzählen im Altenheim, vor allem ist da die Geschichte von den Streichholzfrauen und ihrem Phosphorstreik 1888, die Ari bei der dementen Frau Martin entdeckt. «Manche Menschen verschwinden, obwohl sie immer noch da sind. So wie Frau Martin. Oder sie ist gar nicht verschwunden, denke ich, innen drin ist sie noch voll da, nur finden wir sie nicht». Was bleibt von einem Leben, und was wird man vielleicht in hundert Jahren erzählen, wird sich jemand erinnern, und wird mein Leben für jemanden eine Bedeutung haben? Solche und andere Fragen stellt Mirjam zwischendurch, spannend sind die Antwortversuche. So meint der adoptierte Flint: «Wenn ich in der Akte meine Geschichte lese, kapiere ich vielleicht endlich, was los ist mit mir». «Was gibt es Neues»? «Das übliche, nichts Besonderes, antwortet er, Leben … halt». Und: «Wir müssen es wenigstens versuchen, dass nicht alles komplett den Bach runter geht». Ein schicksalhaftes Ereignis zeigt, dass die gewachsenen Beziehungen halten, dass bei allen Schwierigkeiten Leben und Zukunft möglich sein können. Das Buch ist eigentlich für Jugendliche geschrieben, enthält Fragen und Abschnitte, die zeitlos aktuell und spannend sind und geschickt in die ruhig und zum Teil ergreifend geschriebene Geschichte eingebettet sind. Sehr lesenswert!

«Solange man zusammenhält, bleibt die Hoffnung».

Boockpicker (Mitglied der Orell Füssli Book Circle Community) am 11.06.2026
Bewertungsnummer: 3165252
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wenn die Welt ohnehin am Ende ist, wofür dann noch Geschichten aufschreiben, wozu noch seine eigene Geschichte kennen? Ari und Flint, zwei Jugendliche stolpern im Altenheim übereinander; sie liest Bewohnerinnen Geschichten vor, er muss Sozialstunden abarbeiten. Aus einer unmöglichen Begegnung entsteht langsam und zögerlich eine Freundschaft, dazu gehören auch Milan und Mirjam, die im selben Haus wie Ari wohnen, Aris Mutter und ihre Schwester Hanna. Erzählt wird feinfühlig das Auf- und Ab in den Begegnungen, die unterschiedlichen Lebenswelten und die Schwierigkeit, einander darin zu verstehen. Dazwischen die Begegnungen von Ari beim Erzählen im Altenheim, vor allem ist da die Geschichte von den Streichholzfrauen und ihrem Phosphorstreik 1888, die Ari bei der dementen Frau Martin entdeckt. «Manche Menschen verschwinden, obwohl sie immer noch da sind. So wie Frau Martin. Oder sie ist gar nicht verschwunden, denke ich, innen drin ist sie noch voll da, nur finden wir sie nicht». Was bleibt von einem Leben, und was wird man vielleicht in hundert Jahren erzählen, wird sich jemand erinnern, und wird mein Leben für jemanden eine Bedeutung haben? Solche und andere Fragen stellt Mirjam zwischendurch, spannend sind die Antwortversuche. So meint der adoptierte Flint: «Wenn ich in der Akte meine Geschichte lese, kapiere ich vielleicht endlich, was los ist mit mir». «Was gibt es Neues»? «Das übliche, nichts Besonderes, antwortet er, Leben … halt». Und: «Wir müssen es wenigstens versuchen, dass nicht alles komplett den Bach runter geht». Ein schicksalhaftes Ereignis zeigt, dass die gewachsenen Beziehungen halten, dass bei allen Schwierigkeiten Leben und Zukunft möglich sein können. Das Buch ist eigentlich für Jugendliche geschrieben, enthält Fragen und Abschnitte, die zeitlos aktuell und spannend sind und geschickt in die ruhig und zum Teil ergreifend geschriebene Geschichte eingebettet sind. Sehr lesenswert!

Tolles Jugendbuch

Nourea aus Straubing am 15.03.2026

Bewertungsnummer: 3077371

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ari wächst zwar ohne Vater und finanziell in eher bescheidenen Verhältnissen auf, aber sie hat eine liebevolle Mutter, eine tolle ältere Schwester, die gerade schwanger ist, und vor allem in Mirjam und Milan zwei gleichaltrige Freunde, absolute Lieblingsmenschen, die im gleichen Haus wohnen. Jeden Samstag jobbt sie als Vorleserin in einem Altenheim. Dort lernt sie den etwa gleichaltrigen Flint kennen, der Sozialstunden ableisten muss und reichlich Wut und Frust mit sich herumträgt. Während Ari hoffnungsvoll in die Zukunft blickt, sieht Flint darin nur düstere Aussichten. Dennoch fühlt Ari sich sehr zu diesem Jungen hingezogen. Aber kann eine Beziehung zwischen den beiden funktionieren und ist es möglich, dass Flint sich in die Freundesgruppe einfügt? Und dann kommt es zu einem Brand im Altenheim. Sarah Jäger ist mir bereits als Jugendbuchautorin von „Schnabeltier Deluxe“ und „Und die Welt, sie fliegt hoch“ bekannt Beides ganz tolle Jugendbücher wie auch „Das Feuer vergessen wir nicht“. Ari ist eine sehr interessante und liebenswerte Protagonistin mit einem großen Herzen und viel Empathie. Der Schreibstil ist sehr angenehm, man kommt den einzelnen Figuren recht nahe und kann sich gut in sie hineinversetzen. Gerne mehr von Sarah Jäger.

Tolles Jugendbuch

Nourea aus Straubing am 15.03.2026
Bewertungsnummer: 3077371
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ari wächst zwar ohne Vater und finanziell in eher bescheidenen Verhältnissen auf, aber sie hat eine liebevolle Mutter, eine tolle ältere Schwester, die gerade schwanger ist, und vor allem in Mirjam und Milan zwei gleichaltrige Freunde, absolute Lieblingsmenschen, die im gleichen Haus wohnen. Jeden Samstag jobbt sie als Vorleserin in einem Altenheim. Dort lernt sie den etwa gleichaltrigen Flint kennen, der Sozialstunden ableisten muss und reichlich Wut und Frust mit sich herumträgt. Während Ari hoffnungsvoll in die Zukunft blickt, sieht Flint darin nur düstere Aussichten. Dennoch fühlt Ari sich sehr zu diesem Jungen hingezogen. Aber kann eine Beziehung zwischen den beiden funktionieren und ist es möglich, dass Flint sich in die Freundesgruppe einfügt? Und dann kommt es zu einem Brand im Altenheim. Sarah Jäger ist mir bereits als Jugendbuchautorin von „Schnabeltier Deluxe“ und „Und die Welt, sie fliegt hoch“ bekannt Beides ganz tolle Jugendbücher wie auch „Das Feuer vergessen wir nicht“. Ari ist eine sehr interessante und liebenswerte Protagonistin mit einem großen Herzen und viel Empathie. Der Schreibstil ist sehr angenehm, man kommt den einzelnen Figuren recht nahe und kann sich gut in sie hineinversetzen. Gerne mehr von Sarah Jäger.

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Das Feuer vergessen wir nicht

von Sarah Jäger

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Meinung aus der Buchhandlung

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Kathrin Bögelsack

Orell Füssli Bern

Zum Portrait

5/5

Lebendig, ehrlich, wunderschön

Bewertet: eBook (ePUB 3)

In ihrem neuesten Jugendroman schlüpft meine Lieblingsautorin Sarah Jäger in die Rollen von Ari (17) und Flint. Ari liest jeden Samstag den Bewohner*innen eines Altersheims vor, Flint leistet dort Sozialstunden. Wer erzählt unsere Geschichten, wenn wir es nicht selber machen? Diese Frage ist Ausgangspunkt für das vorliegende Buch. Ari beginnt aufzuschreiben, wer sie ist, was sie und ihr Leben ausmachen. Das ist Sarah Jäger einmal mehr so wunderbar authentisch gelungen. Ari wird vor unseren Augen lebendig, wir sehen sie praktisch vor uns. Sie beschönigt nichts, lässt höchstens Dinge weg, wie wir später erfahren. Toll ist auch die Form des Buches: Ari erzählt nicht chronologisch, sondern assoziativ. Dazu gehören Rückblicke in die jüngere und nicht mehr so junge Vergangenheit, quasi-Transkripte von Unterhaltungen mit ihren Lieblingsmenschen, Listen uvm. Das lockert die kurzweilige Lektüre weiter auf, verleiht ihr auch bei schwierigeren Themen etwas Unbeschwertes. Zudem sorgt der Cliffhanger am Anfang für ordentlich Spannung. Berührend fand ich Aris Beschreibungen vom Zusammenhalt der Nachbar*innen im Gerberweg Nummer 5, zu denen auch ihre beiden besten Freunde, Mirjam und Milan gehören. Ein rundherum grandioses Buch, das Jugendliche ernst nimmt, von erster Liebe, Zukunftsängsten, Familie, alltäglichem und weniger alltäglichem Gefühlswirrwarr erzählt, mit einer Protagonistin, die wir in ihrer Ungeduld, Ehrlichkeit und mit ihrer Energie einfach lieben müssen! Für alle ab 14 Jahren.
  • Kathrin Bögelsack
  • Buchhändler/-in

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5/5

Lebendig, ehrlich, wunderschön

Bewertet: eBook (ePUB 3)

In ihrem neuesten Jugendroman schlüpft meine Lieblingsautorin Sarah Jäger in die Rollen von Ari (17) und Flint. Ari liest jeden Samstag den Bewohner*innen eines Altersheims vor, Flint leistet dort Sozialstunden. Wer erzählt unsere Geschichten, wenn wir es nicht selber machen? Diese Frage ist Ausgangspunkt für das vorliegende Buch. Ari beginnt aufzuschreiben, wer sie ist, was sie und ihr Leben ausmachen. Das ist Sarah Jäger einmal mehr so wunderbar authentisch gelungen. Ari wird vor unseren Augen lebendig, wir sehen sie praktisch vor uns. Sie beschönigt nichts, lässt höchstens Dinge weg, wie wir später erfahren. Toll ist auch die Form des Buches: Ari erzählt nicht chronologisch, sondern assoziativ. Dazu gehören Rückblicke in die jüngere und nicht mehr so junge Vergangenheit, quasi-Transkripte von Unterhaltungen mit ihren Lieblingsmenschen, Listen uvm. Das lockert die kurzweilige Lektüre weiter auf, verleiht ihr auch bei schwierigeren Themen etwas Unbeschwertes. Zudem sorgt der Cliffhanger am Anfang für ordentlich Spannung. Berührend fand ich Aris Beschreibungen vom Zusammenhalt der Nachbar*innen im Gerberweg Nummer 5, zu denen auch ihre beiden besten Freunde, Mirjam und Milan gehören. Ein rundherum grandioses Buch, das Jugendliche ernst nimmt, von erster Liebe, Zukunftsängsten, Familie, alltäglichem und weniger alltäglichem Gefühlswirrwarr erzählt, mit einer Protagonistin, die wir in ihrer Ungeduld, Ehrlichkeit und mit ihrer Energie einfach lieben müssen! Für alle ab 14 Jahren.

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