Band 88
Politischer und wirtschaftsbürgerlicher Wissenserwerb Eine Längsschnittstudie mit kaufmännischen Auszubildenden
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
10.09.2025
Verlag
Wbv Media GmbH & Co. KGSeitenzahl
220 (Printausgabe)
Dateigröße
12471 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783763978335
Wie erwerben kaufmännische Auszubildende politisches und wirtschaftsbürgerliches Wissen - und welche Bedingungen fördern oder hemmen diesen Prozess? Die vorliegende Dissertation liefert ein umfassendes theoretisches und empirisches Modell zur Klärung dieser Frage. Im Zentrum steht dabei die Förderung von Mündigkeit als Bildungsziel beruflicher Bildung, das zunehmend auch demokratietheoretische Anforderungen mit ökonomischer Handlungsfähigkeit verknüpft.
Im theoretischen Teil wird ein differenziertes Rahmenmodell entwickelt, das politische und wirtschaftsbürgerliche Wissensdimensionen systematisch beschreibt. Der Wissensbegriff wird theoretisch fundiert und in seinen verschiedenen Ausprägungen beleuchtet, inklusive klassifikatorischer Zuordnungen, möglicher Lernhindernisse und kognitiver Repräsentationsformen. Im Anschluss analysiert die Arbeit die normativen Grundlagen politischer und ökonomischer Bildung sowie die curriculare Verankerung dieser Themenfelder in ausgewählten kaufmännischen Ausbildungsberufen. Es folgen eine Analyse der Bildungsinhalte im Überschneidungsbereich politischer und wirtschaftlicher Bildung sowie eine Betrachtung potenzieller Lerngelegenheiten in Berufsschule und Ausbildungsbetrieb.
Der empirische Teil basiert auf einem kombinierten Panel- und Kohortendesign zur Untersuchung des Wissenserwerbs im Ausbildungsverlauf. Es werden Erhebungsinstrumente und Stichprobe dargestellt sowie Testinstrumente schrittweise empirisch geprüft. Die Leistungsdaten werden anschliessend längsschnittlich skaliert. Auf dieser Grundlage wird untersucht, wie sich politisches und wirtschaftsbürgerliches Wissen im Ausbildungsverlauf entwickelt und welche individuellen und institutionellen Faktoren den Wissenserwerb beeinflussen. Die Ergebnisse zeigen unter anderem, dass individuelle Dispositionen der Lernenden und auch berufsschulische und betriebliche Bedingungen des Lehrens und Lernens unterschiedliche Beiträge zum Wissenserwerb leisten können. Nicht zuletzt bekräftigen die Ergebnisse die aktuellen Diskussionen zur Vernachlässigung politischen Bildung an Berufsschulen.
Die Studie richtet sich an Bildungsforscher:innen, Fachdidaktiker:innen, politisch und wirtschaftspädagogisch Interessierte sowie an Akteur:innen in der Berufsbildungspraxis und Bildungspolitik. Sie liefert fundierte Erkenntnisse zur Förderung von politischen und wirtschaftsbürgerlichen Kompetenzfacetten junger Menschen im Ausbildungskontext.
Im theoretischen Teil wird ein differenziertes Rahmenmodell entwickelt, das politische und wirtschaftsbürgerliche Wissensdimensionen systematisch beschreibt. Der Wissensbegriff wird theoretisch fundiert und in seinen verschiedenen Ausprägungen beleuchtet, inklusive klassifikatorischer Zuordnungen, möglicher Lernhindernisse und kognitiver Repräsentationsformen. Im Anschluss analysiert die Arbeit die normativen Grundlagen politischer und ökonomischer Bildung sowie die curriculare Verankerung dieser Themenfelder in ausgewählten kaufmännischen Ausbildungsberufen. Es folgen eine Analyse der Bildungsinhalte im Überschneidungsbereich politischer und wirtschaftlicher Bildung sowie eine Betrachtung potenzieller Lerngelegenheiten in Berufsschule und Ausbildungsbetrieb.
Der empirische Teil basiert auf einem kombinierten Panel- und Kohortendesign zur Untersuchung des Wissenserwerbs im Ausbildungsverlauf. Es werden Erhebungsinstrumente und Stichprobe dargestellt sowie Testinstrumente schrittweise empirisch geprüft. Die Leistungsdaten werden anschliessend längsschnittlich skaliert. Auf dieser Grundlage wird untersucht, wie sich politisches und wirtschaftsbürgerliches Wissen im Ausbildungsverlauf entwickelt und welche individuellen und institutionellen Faktoren den Wissenserwerb beeinflussen. Die Ergebnisse zeigen unter anderem, dass individuelle Dispositionen der Lernenden und auch berufsschulische und betriebliche Bedingungen des Lehrens und Lernens unterschiedliche Beiträge zum Wissenserwerb leisten können. Nicht zuletzt bekräftigen die Ergebnisse die aktuellen Diskussionen zur Vernachlässigung politischen Bildung an Berufsschulen.
Die Studie richtet sich an Bildungsforscher:innen, Fachdidaktiker:innen, politisch und wirtschaftspädagogisch Interessierte sowie an Akteur:innen in der Berufsbildungspraxis und Bildungspolitik. Sie liefert fundierte Erkenntnisse zur Förderung von politischen und wirtschaftsbürgerlichen Kompetenzfacetten junger Menschen im Ausbildungskontext.
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