Ein Hund namens Katze erzählt die Geschichte eines kleinen Welpen, der von seiner Mutter Katze genannt wurde - denn Katzen sind unabhängig und selbstständig. Doch der Hund namens Katze fühlt sich nicht unabhängig, sondern einfach nur einsam – bis er einem Mann namens Marder begegnet.Dieses moderne, finnische Märchen ist zugleich zart und stark, poetisch und ehrlich. Das erste Buch der fünfbändigen Reihe zeigt das Leben in all seinen Facetten - bittersüss und voller Humor. Es erzählt von grossen Themen wie Identität, Mut und Freundschaft – auf eine Weise, die Kinder wie Erwachsene mitten ins Herz trifft.
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
Bucher
5/5
16.08.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Atmosphärisch leise schön
Katze ist ein Hund. Alleine und voller Misstrauen und Einsamkeit.
Bis er auf Marder trifft und die schönen Seiten der Welt entdecken kann.
Beide sind nun nicht mehr alleine.
Ein Kinderbuch was Melancholie und Traurigkeit ausstrahlt.
Ich finde es eine sehr angenehme Atmosphäre, auch mein Sohn meint es macht traurig aber es ist schön.
Die Bilder haben was sehr ruhiges an sich, wunderschön! Der Text ist sehr direkt und trotzdem philosophisch und leise.
Ein sehr schönes Kinderbuch.
Bewertung
5/5
17.05.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Bewegend
Auch wenn der Titel "Ein Hund namens Katze" in vielen kleinen Köpfen zunächst sicher Verwunderung bringen mag, kann ich dafür definitiv eine Empfehlung aussprechen!
Das Bucb erzählt auf den 32 Seiten die Geschichte der beginnenden Freundschaft zwischen einem Mann namens Marder und einem Hund namens Katze. Ihr Freundschaft wird von Stärke und Mut, aber auch Vertrauen und Gefühlen gekennzeichnet. Die Erzählweise ist dabei sehr märchen-artig angelehnt - was sicher vielen Kindern zusagt. Dabei kommen die Emotionen poetisch sehr zum Ausdruck.
All das wird durch die schönen Illustrationen, die den Text unterstützen, abgerundet. Ich hätte nicht gedacht, dass mich dieses schmale Büchlein so bewegt, aber es ist ganz großartig.
Eine tolle Geschichte über Freundschaft, die sich super mit Kindern lesen und besprechen lässt.
LM
5/5
04.05.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein ganz besonderes Buch
"Ein Hund namens Katze" ist ein besonders Buch über eine außergewöhnliche Freundschaft. Es erzählt die Geschichte des kleinen Hundes, der "Katze" genannt wird, mit der Botschaft, unabhängig zu sein und niemandem zu vertrauen, wie es seiner Mutter nach Katzen sind. Katze will aber nicht nur unabhängig sein, er ist einsam und sehnt sich nach einem Gefährten. Dann trifft er einen Mann, der Marder genannt wird und es beginnt eine ganz besondere Freundschaft.
Das Buch ist wunderschön illustriert, die Bilder vermitteln dieselbe Stimmung wie die Worte. Die Geschichte wird in einer sehr poetischen Sprache erzählt, sehr tiefgründig und gleichzeitig ruhig. Es geht um Mut und Freundschaft, aber auch Facetten des Lebens, die außerhalb der "Norm" liegen.
Das Werk wird als "finnisches Märchen" beschrieben und ich finde, das trifft es ganz gut, wenn auch eine eher moderne Variante eines Märchens. Meines Erachtens nach ist das Buch sehr gut für Kinder ab 6 Jahren geeignet, sofern es eben auch mit Erwachsenen gelesen und besprochen wird. Insgesamt ein ganz besonders Buch, das hier sehr gern gelesen wird.
CorniHolmes
5/5
01.05.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Bittersüß, berührend und voller Poesie!
4,5 Sterne
Ein kleiner Welpe überlebt als einziger in seinem Wurf und wird von seiner Mutter auf den Namen Katze getauft. Denn Katzen sind unabhängig und selbstständig. Und da sie ihren Sohn verlassen wird, wünscht sie sich, dass er wie eine Katze ist. Mit der Mahnung, dass er niemandem trauen soll, lässt sie Katze zurück. Dieser fühlt sich jedoch gar nicht wie eine Katze, sondern unendlich einsam. Im Wald wird er von den anderen Tieren verscheucht und auch in der großen Stadt Helsinki findet er keinen Anschluss – wird von den anderen (Rasse-)Hunden sogar als räudiger Mischling beschimpft. Doch dann trifft er auf den Mann namens Marder, der es als Obdachloser ebenfalls nicht leicht hat. Er stinkt, trinkt und ist schmutzig, aber dennoch fühlt sich Katze zu ihm hingezogen. Marder ist wie er: Einsam. Als sie sich begegnen, erfahren beide zum ersten Mal, was Freundschaft und Vertrauen bedeutet.
„Ein Hund namens Katze“ ist der erste Band einer fünfbändigen finnischen Bilderbuchreihe, bei der alle Bände eigenständig lesbar sind. Schon das Cover lässt erahnen, dass es sich hierbei um kein typisches, fröhlich-buntes Kinderbuch handelt. Poetisch und eindringlich, aber auch voller Humor und Zärtlichkeit erzählt Tomi Kontio aus der Sicht von Hund Katze von Einsamkeit, Obdachlosigkeit, Vorurteilen, Identität, Freundschaft und Vertrauen. Die Erzählung trifft einen mitten ins Herz, regt zum Nachdenken an und hat etwas Melancholisches an sich, vor allem zu Beginn. Gleichzeitig vermittelt sie aber auch viel Hoffnung und Lebensfreude. Sie zeigt uns, wie wertvoll es ist, jemanden an seiner Seite zu haben, der einen versteht und so akzeptiert und liebt, wie man ist. Es macht richtig Freude, Katze auf seinem Weg zu begleiten und mitzuerleben, wie sein Wunsch nach Nähe und Liebe erhört wird und er in dem Obdachlosen namens Marder einen Gleichgesinnten und Freund fürs Leben finden wird.
Genauso zart und liebevoll wie der Text sind auch die wunderhübschen Illustrationen von Elina Warsta. Mit feinem Strich, gedämpften Farben und viel Liebe zum Detail machen die Bilder die Emotionen greifbar und fangen die Stimmung perfekt ein.
Fazit: „Ein Hund namens Katze“ ist eine poetische und berührende Geschichte ab 6 Jahren über die Suche nach dem eigenen Platz in der Welt, das Anderssein, Zugehörigkeit und Freundschaft. Ein leises und kraftvolles Bilderbuch für Jung und Alt, das nachhallt. Ungeschönt, bittersüß und mit ganz viel Herz. Mich hat die Geschichte über die beiden Außenseiter Katze und Marder sehr bewegt, ich kann diesen Reihenauftakt nur empfehlen. Von mir gibt es 4,5 – hier gerundet auf 5 von 5 Sternen.
Nina Albert
5/5
12.04.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
„Wenn Einsamkeit einen Namen trägt – und Freundschaft ein Zuhause schenkt.“
Mit „Ein Hund namens Katze“ erschafft Tomi Kontio ein modernes Märchen, das leise beginnt und doch lange nachklingt– wie ein Flüstern, das sich tief im Herzen festsetzt.
Im Zentrum des Auftakts der fünfbändigen Reihe steht ein kleiner Welpe, der von seiner Mutter „Katze“ genannt wird – ein Name, der Stärke und Unabhängigkeit verspricht, während in ihm selbst jedoch vor allem eines wohnt: Einsamkeit. Erst die Begegnung mit dem eigenwilligen Mann namens Marder öffnet eine Tür in eine andere Welt – eine Welt, in der Nähe möglich wird und Fremdheit nicht länger trennen muss.
Die Geschichte entfaltet sich behutsam, beinahe scheu, und gerade darin liegt ihre Kraft. Ohne laute Worte erzählt sie von Identität, vom Anderssein und von der stillen Sehnsucht, irgendwo dazuzugehören. Es ist ein Wandern durch zarte Gefühlslandschaften, in denen Schmerz und Hoffnung eng beieinander liegen – wie Schatten und Licht in einem alten Märchenwald.
Besonders eindrucksvoll ist das Zusammenspiel von Text und Bild: Die Illustrationen von Elina Warsta tragen die Geschichte weiter, wo Worte enden. Sie verleihen der Einsamkeit eine sichtbare Form, lassen Stille greifbar werden und machen selbst kleinste Regungen der Figuren spürbar. So entsteht eine Atmosphäre, die gleichermaßen tröstlich wie melancholisch ist.
Was zunächst wie ein Kinderbuch erscheint, entpuppt sich als zeitlose Erzählung für alle Altersstufen. Denn hinter der sanften Oberfläche verbirgt sich eine stille Tiefe, die berührt, ohne sich aufzudrängen. Es ist ein Buch über Mut und Vertrauen, über das fragile Glück der Freundschaft – und darüber, wie heilsam es sein kann, jemanden zu finden, der bleibt.
„Ein Hund namens Katze“ ist ein leises Juwel: warmherzig, klug und von einer poetischen Zartheit, die noch lange nach dem letzten Bild weiterlebt.
| 5