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Beklaute Frauen Denkerinnen, Forscherinnen, Pionierinnen: Die unsichtbaren Heldinnen der Geschichte - Der #1 SPIEGEL-Bestseller im Taschenbuch – mit einem neuen Vorwort der Autorin

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

2211

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.02.2026

Abbildungen

Mit zahlreichen Abbildungen und Infokästen

Verlag

Penguin

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

21.1/14/3.6 cm

Gewicht

493 g

Farbe

Terracotta / Bordeaux

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-11294-5

Beschreibung

Rezension

»Ein ausgesprochen interessantes Buch, bei dessen Lektüre man sich fragen kann, warum die eine oder andere Fehlentscheidung der Vergangenheit nicht längst gerade gerückt wurde.« ("NDR Kultur")
»Schölers grandioses Werk gleicht einer Beweissammlung, welche die Existenz eines Systems, das Männer bevorzugt und alle anderen blockiert, ein weiteres Mal bestätigt.« ("Der Standard")
»Keine leichte Kost, aber spannend!« ("Sonntags-Express")
»Fundiert recherchiert.« ("P.M. History")
»Wichtig und aufschlussreich. Ein Muss für alle, die sich für die Geschichte der Wissenschaft und die Situation von Frauen in der heutigen Welt interessieren.« ("Wild Magazin")

Produktdetails

Verkaufsrang

2211

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.02.2026

Abbildungen

Mit zahlreichen Abbildungen und Infokästen

Verlag

Penguin

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

21.1/14/3.6 cm

Gewicht

493 g

Farbe

Terracotta / Bordeaux

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-11294-5

Herstelleradresse

Penguin TB Verlag
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Maxim

    5/5

    16.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Gutes Buch

    Habe mir aus Interesse das Buch gekauft und habe ziemlich viel neues Gelernt zum Beispiel, dass die abgeblich großen Männer von den Frauen unterstützt wurden, aber die Frauen keine Anerkennung bekammen. Eine Pflichtlektüre für jeden!

  • Lissi_Filibuster

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    28.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Schockierend, aber leider so wahr! Große Leseempfehlung!

    Genau wegen Buchempfehlungen zu Büchern wie “Beklaute Frauen” von Leonie Schöler liebe ich meine Buchcommunities. Ohne den Beitrag einer lieben anderen Leserin wäre ich wohl noch einige Male an dem Buch vorbeigegangen. Aber es jetzt zu lesen, war für mich genau richtig, denn nachdem mich eines meiner letzten Bücher ein wenig schockiert über die Rolle der Protagonistin zurückgelassen hat, brauchte ich ein Buch, das auf eine andere Art aufwühlt. Leonie Schöler hat es geschafft, dass ich mich einen ganzen Tag lang mit den Leben verschiedener Frauen befasst habe, die für ihre Leistungen nie die verdiente Anerkennung erhalten haben. Die hinter ihren Ehemännern verschwanden, von Kollegen hintergangen wurden oder von den männlichen Geschichtsschreibern bewusst ausgelassen wurden. “Beklaute Frauen” prangert dabei nicht nur einzelne Männer an, die Frauen ausgenutzt haben, sondern das Patriarchat als solches, das dazu führt, dass Frauen noch immer nicht für ihre Leistungen gewürdigt werden und dass ihnen zusätzlich noch Steine in den Weg gelegt werden. Die historischen Begebenheiten und Hintergründe werden dabei sehr verständlich erklärt. Auch wenn man bisher keine große Ahnung von Physik, Chemie, Kunstgeschichte, Literatur oder Geschichte hat, kann man Leonie Schölers Ausführungen wunderbar folgen. Jede hier ausgewählte Geschichte hat mich dabei auf eine andere Weise bewegt, schockiert und zum Nachdenken gebracht, denn die Bezüge zu unserer heutigen Gesellschaft sind offensichtlich und werden von der Autorin im letzten Kapitel noch einmal ganz klar vor Augen geführt. Für mich war es gerade genau die richtige Lektüre, denn sie zeigt, dass es so viele starke Frauen in unserer Welt gibt.

  • Bewertung

    4/5

    06.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Wichtiges Thema verständlich aufgearbeitet

    Beim Lesen wurde mir wieder bewusst, wie einseitig Geschichte häufig erzählt wird. Viele Namen erfolgreicher Männer sind bis heute bekannt, während die Frauen, die einen entscheidenden Anteil an ihren Werken und Erkenntnissen hatten, kaum erwähnt werden. Leonie Schöler zeigt anhand zahlreicher Beispiele, wie Frauen in Wissenschaft, Kunst, Literatur und Politik systematisch übergangen wurden und Männer stattdessen die Anerkennung erhielten. Von einigen der vorgestellten Frauen hatte ich vorher noch nie gehört, obwohl ihre Leistungen bedeutend waren. Umso interessanter fand ich es, mehr über Persönlichkeiten wie Mileva Marić, Elisabeth Hauptmann, Lise Meitner oder Rosalind Franklin zu erfahren. Das Buch beschränkt sich dabei nicht nur auf einzelne Lebensgeschichten, sondern zeigt auch, welche gesellschaftlichen Strukturen hinter ihrer fehlenden Anerkennung stehen und wie ähnliche Mechanismen bis heute weiterwirken. Der Schreibstil ist zugänglich und stellenweise sehr locker, weshalb sich das Sachbuch trotz des ernsten Themas gut lesen lässt. Auch die Verbindungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart fand ich gelungen. Viele Stellen haben mich nachdenklich und wütend gemacht, weil deutlich wird, wie viel Wissen, Arbeit und Einfluss Frauen abgesprochen oder anderen zugeschrieben wurde. Gut gefallen hat mir auch die Gestaltung. Durch die zahlreichen Abbildungen bekommen die vorgestellten Frauen ein Gesicht, wodurch ich mir ihre Namen besser merken konnte. Von bekannten Männern aus der Geschichte hat man schließlich oft sofort ein Bild vor Augen. Umso schöner fand ich es, auch die häufig vergessenen Frauen nicht nur namentlich kennenzulernen. Anhand des Klappentextes hatte ich allerdings mehr ausführliche biografische Porträts erwartet. Stattdessen liegt der Fokus häufig auf übergeordneten Strukturen und aktuellen Bezügen. Trotzdem habe ich sehr viel aus dem Buch mitgenommen. Es ist ein wichtiger und gut verständlicher Einstieg in ein Thema, das in der Geschichtsschreibung noch immer zu wenig Aufmerksamkeit erhält und regt dazu an, bekannte Erzählungen stärker zu hinterfragen.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    19.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Man möchte schreien

    Leonie Schölers Buch über beklaute Frauen ist nun als Taschenbuch erschienen und damit günstiger und besser zugänglich. Sie schreibt darin nicht über Taschendiebstähle, sondern geht ein viel brisanteres Thema in unserer Gesellschaft an. Frauen kommen in der Geschichte jahrhundertelang kaum vor. Ihre Leistungen in Kunst und Wissenschaft werden nicht gewürdigt, sondern sogar explizit von Männern gestohlen und als ihre eigenen Erkenntnisse ausgegeben. Besonders gravierend fand ich den Fall von Rosalind Franklin, die die Struktur der DNS entschlüsselte, aber Watson/Krick stahlen ihre Erkenntnisse aus ihrem Labor und heimsten Preise und Ruhm und den Nobelpreis ein, ohne sie mit einem Wort zu würdigen. Aber auch Namen wie Lise Meitner oder Clara Immerwahr sind heute fast vergessen, in der Literatur gehen sie als “Assistentinnen” berühmter weißer Männer durch, obwohl sie einen großen Teil der Forschungen erledigten. In der Kunst sollen Frauen die gutaussehende “Muse” spielen, aber nicht eigenständig künstlerisch arbeiten. Zum Glück entdeckt man heute - zwar langsam - die Frauen, die im Schatten standen, aber viele sind weitestgehend unbekannt. Es ist ein Verdienst von Schöler, dass sie einige dieser Frauen ans Licht holt. Dabei gibt es noch viel mehr davon, z.B. in der Musik Klara Schumann oder Florence Price, die als erste farbige Komponistin gilt und deren Qualität man erst jetzt lange nach ihrem Tod entdeckt. Das Buch gibt viele neue Erkenntnisse und wichtige Denkanstöße und lädt zur Diskussion ein. Ein wichtiges Buch nicht nur für Frauen!

  • Bewertung

    5/5

    24.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine leidenschaftliche Empfehlung für dieses starke Buch!

    In dem Buch „Beklaute Frauen“ nimmt uns die Historikerin Leonie Schöler mit auf eine Reise durch die letzten zwei Jahrhunderte europäischer Geschichte und rückt all jene Frauen ins Licht, deren Leistungen und Erkenntnisse allzu oft ignoriert, ausgelöscht oder Männern zugeschrieben wurden. Anhand zahlreicher Biografien zeigt Schöler, wie Denkerinnen, Forscherinnen, Künstlerinnen und Autorinnen Einfluss auf Politik, Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft genommen haben – und wie ihnen trotz aller Errungenschaften Anerkennung und Sichtbarkeit verwehrt blieben. Dabei wird schnell klar, dass sich diese strukturelle Benachteiligung quer durch alle Bereiche zieht: Wissenschaftlerinnen, deren Entdeckungen von männlichen Kollegen beansprucht wurden, Autorinnen hinter Pseudonymen und Künstlerinnen im Schatten ihrer Ehemänner. Viele der einzelnen Schicksale waren mir bereits bekannt. Was dieses Buch jedoch auszeichnet, ist, dass Schöler innerhalb der vielgestaltigen Einzelschicksale das Verbindende sucht – den roten Faden, der aus dem persönlichen Leben beklauter Frauen eine Systemfrage macht. Denn es ist eben keine Randdiskussion oder bloße „Frauengeschichte“, die hier behandelt wird, sondern eine Thematik, die uns alle betrifft. Im Schlusswort wirft die Autorin einen mutigen Blick auf Gegenwart und Zukunft und fragt, wie viele beklaute Frauen wir noch entdecken werden. Sehr gut gefallen hat mir die persönliche Note. Das Buch ist trotz umfangreicher Recherche und großen Tiefgangs keine nüchterne wissenschaftliche Abhandlung. Wir lernen Schölers Motivation und ihren persönlichen Blick auf Geschichte kennen. Das spiegelt sich auch in einer verständlichen, lockeren und oftmals unterhaltsamen Sprache wider. So verbindet das Buch, ausgestattet mit zahlreichen Abbildungen und informativen Infokästen, auf 416 Seiten wissenschaftliche Tiefe mit erzählerischer Kraft.

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Bewertungen (63)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Maik Eckenstein-Nassian

    Maik Eckenstein-Nassian

    Orell Füssli Basel

    Buchhändler*in

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    2/5

    07.05.2025

    eBook (ePUB)

    Ich hab etwas anderes erwartet…

    Durch einen TV Beitrag zum Thema, bin ich auf die Autorin und das Buch aufmerksam geworden. Als geschichtlich interessierte Person, hat das Buch dann meinen persönlichen Geschmack leider nicht getroffen. Ich war kurz davor beim Vorwort auszusteigen, das bereits hier sehr stark politisiert wird. In den einzelnen Kapiteln wird dann zwar an Beispielen und an einzelnen Biografien erläutert wie die jeweilige Protagonistin um ihrem Erfolg oder Ruhm gebracht wurde. Jedoch nimmt den Hauptteil eines jeden Kapitels die Kritik der Autorin an marginalisierten Gruppen in unserer heutigen Gesellschaft ein. Immer wieder verfällt das Thema auf die ungleiche Stellung und Behandlung aller aktuell gesellschaftlich diskutierten Gruppen, Gruppierungen und Communities zurück. Es wird fast schon der Zeigefinger erhoben und der Leser darüber nahezu belehert warum und wie schwer diese Gruppen es geschichtlich hatten und aktuell haben. Zudem erfolgt stets die recht einseitige Erklärung, dass die Situation aller dieser Gruppen und vorrangig natürlich die der Frauen auf der Existenz von Männern beruht. Dies alles mag im aktuellen gesellschaftlichen Kontext sicher seine Berechtigung haben. Da sich die Autorin aber meiner Meinung nach zu sehr darauf konzentriert, geht leider genau das in diesem Buch verloren, was der Titel eigentlich verspricht: eine Auseinandersetzung und die Würdigung von Frauen und deren Leistung, die diese, aus welchen Gründen auch immer, zeitlebens nicht erhalten haben.

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