Produktbild: Legion - Die vielen Leben des Stephen Leeds

Legion - Die vielen Leben des Stephen Leeds Roman

7

Fr. 20.90

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

8039

Erscheinungsdatum

15.07.2026

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

416 (Printausgabe)

Dateigröße

2838 KB

Originaltitel

The Many Lives of Stephen Leeds

Übersetzt von

Michael Siefener

Sprache

Deutsch

EAN

9783641340438

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ePUB

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  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

8039

Erscheinungsdatum

15.07.2026

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

416 (Printausgabe)

Dateigröße

2838 KB

Originaltitel

The Many Lives of Stephen Leeds

Übersetzt von

Michael Siefener

Sprache

Deutsch

EAN

9783641340438

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  • Bewertung

    5/5

    15.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    higlight

    Was für ein grossartiges Buch! Legion hat mich von der ersten Seite an gefesselt und ich habe die Geschichte regelrecht verschlungen. Brandon Sanderson verbindet spannende Ideen mit tiefgründigen Themen rund um die menschliche Psyche, Menschlichkeit und die Frage: Was wäre, wenn …? Besonders die verschiedenen Charaktere sind mir unglaublich ans Herz gewachsen – allen voran J.C. und Ivy. ❤️ Die Figuren wirken authentisch, vielschichtig und bleiben definitiv im Gedächtnis. Auch der Schreibstil hat mich begeistert: flüssig, mitreissend und unglaublich gut zu lesen. Die Geschichte ist spannend, emotional und gleichzeitig regt sie zum Nachdenken an. Legion war für mich ein absolutes Highlight. Brandon Sanderson hat mich mit diesem Buch endgültig neugierig auf weitere Werke von ihm gemacht. Ich werde definitiv noch mehr von ihm lesen! ✨

  • Bewertung

    Orell Füssli Book Circle Community

    4/5

    12.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Hat Potenzial für weitere Geschichten

    Ich hatte mir anfänglich etwas anderes erwartet und musste dann merken, dass es in dieser Geschichte hauptsächlich um die Hauptfigur und ihre vielen Aspekte ging. Das Ende der Geschichte lässt Raum für eine Fortsetzung. Alles in allem ein spannendes Buch mit interessanten technologischen Ideen, aus welchen man locker separate Romane schreiben könnte. Vielleicht kommt da ja mal noch was. 

  • Sue

    aus Uelzen

    4/5

    20.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Genie oder Wahnsinn

    "Verraten Sie mir, warum Sie mich als wahnsinnig ansehen, nicht aber den Mann, der es in keinem Job aushält, der seine Frau betrügt und sein Temperament nicht zügeln kann?" "Was wäre, wenn sich die Halluzinationen eines Menschen als hilfreich für sein Leben erweisen, statt eine Ablenkung für ihn darzustellen?" Mit dieser Frage beschäftigt sich Brandon Sanderson in seinem Buch "Legion", das alle drei Novellen rund um den Detektiv Stephen Leeds enthält. Übersetzt wurde das Ganze aus dem Amerikanischen von Michael Siefener. "Sie erschaffen diese Trugbilder, damit Sie ihnen alles Mögliche unterschieben können. Ihre Brillanz zum Beispiel, die Sie als Last empfinden. Ihre Verantwortung - die Halluzinationen drängen Sie dazu, anderen Menschen zu helfen. Dadurch können Sie so tun, als wären Sie normal, Mr. Leeds. Aber DAS ist das wahre Trugbild." Doch wer ist Stephen Leeds eigentlich? Man sagt, er sei ein überaus genialer Detektiv. Ein unvergleichliches Genie. Es gibt aber auch viele Stimmen, die ihn einfach nur für wahnsinnig halten. Manch einer würde vielleicht nicht so weit gehen ihm Wahnsinn zu unterstellen und Leeds lefigöuch exzentrisch nennen. Auf jeden Fall finden ihn Psychologen ungemein interessant. Generell erträgt Stephen andere Menschen nicht so gut und lebt sehr zurückgezogen auf einem großen Anwesen. Natürlich stellt sich da die Frage, wozu braucht ein einziger Mann, der nie Gäste empfängt ein Anwesen mit über 50 Zimmern? Nun ja, genaugenommen ist Leeds nicht ganz allein. Er hat eine Vielzahl von halluzinierten Persönlichkeiten, die alle ein Zimmer benötigen - der Preis für seine Genialität. Jetzt mag manch einer denken, das ist ein klarer Fall von dissoziativer Identitätsstörung, doch dem ist nicht so. Leeds' Psychologe sagt, er "leide" an einer besonderen Form der Schizophrenie, auch wenn er nicht wirklich in ein bestimmtes Profil passt. Denn seine Halluzinationen - Leeds selbst nennt sie treffender Aspekte -, sind Teile seiner selbst, die er in verschiedene Personen aufgespaltet hat. Sie sind seine Erinnerungen und sein gesammeltes Wissen. So kann Stephen sich in kurzer Zeit neue Fähigkeiten oder auch Sprachen aneignen, indem er diese als neue Persönlichkeit in seine Psyche integriert. Ich finde das ganze Konzept mega spannend. "Die formelle Definition des Wahnsinns ist ziemlich unscharf. Zwei Menschen können sich im gleichen Zustand von gleicher Intensität befinden, doch der eine wird nach offiziellen Standards als geistig gesund betrachtet, während der andere als krank angesehen wird. Man überschreitet die Grenze zur Verrücktheit, wenn einen der geistige Zustand davon abhält, korrekt zu funktionieren und ein normales Leben zu führen." In den drei Novellen bekommt Stephen Leeds verschiedene Aufträge. Da gibt es zum Beispiel den Auftrag eine gestohlene Kamera zu finden, die angeblich Bilder der Vergangenheit machen kann. Leeds ist sofort klar, dass das gefährlich sein könnte, da sie sämtliches vermeintliche Wissen im Nu zerstören könnte. Mit dieser Kamera könnte man ganze Regierungen und Religionen zerstören. In der zweiten Novelle geht es um eine Entdeckung, die die Fundamente der Wissenschaft zerstören könnte und in den falschen Händen fatal wäre. In der letzten Novelle geht es neben virtuellen Realitäten vor allem um Leeds selbst. Um seine psychische Gesundheit. "Wer zugleich Wissenschaftler und religiös ist, erschafft in sich selbst einen brüchigen Waffenstillstand. In der Wissenschaft geht es darum, nur das als Wahrheit anzusehen, was bewiesen werden kann. Im Glauben hingegen wird die Wahrheit als unbeweisbar angesehen." Ich bin ein großer Fan von Sandersons Werken und liebe seinen Ideenreichtum und seine Kreativität. Dieser Mann ist wirklich unglaublich und ich würde manchmal nur zu gerne einen Blick in seinen Geist werfen. Wer Sandersons Bücher kennt, der weiß dass seine Helden oft mit persönlichen Problemen zu kämpfen haben, seien es Depressionen oder Identitätsstörungen, Sanderson macht ihnen das Leben nicht leicht. Ich mag das sehr gerne, denn obwohl es ihnen nicht gut geht und sie manchmal in ein tiefes Loch fallen, schaffen sie es doch immer wieder sich daraus zu befreien und sich nicht gehen zu lassen. In "Legion" zeigt uns Brandon Sanderson wie viel wichtiger es ist, wie wir uns selbst sehen und einschätzen und wie wir das nutzen, was uns gegeben ist. Talent und Geschick sind nur zweitrangig. "Und niemand konnte sich in meine Welt vergraben, ohne ein wenig von ihr ... berührt zu werden." Und am Ende bleibt die Frage: Was ist Stephen Leeds? Ein Genie oder ein Wahnsinniger? Meine Meinung steht fest, eure müsst ihr euch selbst bilden, indem ihr das Buch lest. Ich hatte auf jeden Fall eine Menge Spaß mit Stepho und vor allem auch mit J. C. (4⭐️ von 5⭐️)

  • Bewertung

    Orell Füssli Book Circle Community

    3/5

    21.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Gut zu lesen - aber etwas zu wenig in die Tiefe

    Das Buch ist gut geschrieben und lässt sich flüssig lesen. Die Geschichten um Stephen sind spannnend und machen Lust auf mehr. Er erinnert mich stark an Sherlock Holmes. Jedoch ist es mit den 3 Kurzgeschichten an der einen oder anderen Stelle etwas oberflächlich, wodurch der Spannungsbogen leidet. Vor allem zu den einzelnen Fällen und auch den Aspekten und der psychologischen Betrachtung hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht.

  • Bewertung

    Orell Füssli Book Circle Community

    3/5

    14.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    47 Stimmen verpackt in einem Buch

    Legion war mein erstes Buch von Brandon Sanderson. Da ich bereits sehr viel über ihn und insbesondere seine berühmten Fantasy-Reihen gehört habe, war ich neugierig auf dieses Werk und wollte endlich selbst einen Eindruck von seinem Schreibstil gewinnen. Bevor man das Buch liest, sollte man wissen, dass es keine leichte oder klassische Geschichte ist. Das Buch besteht aus drei miteinander verbundenen Erzählungen und verlangt dem Leser einiges an Aufmerksamkeit ab. Im Mittelpunkt steht Stephen Leeds, ein aussergewöhnlicher Falllöser, der ausserhalb der Polizei arbeitet. Seine Besonderheit: Er sieht sogenannte „Aspekte“ oder besser gesagt Menschen, die nur in seinem Kopf existieren. Davon hat er ganze 47. Jeder dieser Aspekte verfügt über spezielles Wissen oder besondere Fähigkeiten und unterstützt Stephen bei der Lösung seiner Fälle. Während einige Experten für Wissenschaft, Sprache oder Technik sind, übernehmen andere ganz unterschiedliche Rollen. Dieses ungewöhnliche Konzept macht einen grossen Teil des Reizes der Geschichte aus. Natürlich reagiert die Umwelt unterschiedlich auf Stephen. Für viele ist er schlicht verrückt, während andere versuchen zu verstehen, wie seine Fähigkeit funktioniert. Genau dieses Spannungsfeld zwischen Genie und Wahnsinn macht die Hauptfigur interessant. Mir hat das Buch insgesamt durchaus gefallen. Besonders der erste und der dritte Teil lassen sich schnell lesen und bieten spannende Ideen. Die teilweise skurrilen Fälle regen zum Nachdenken an und bieten viel Diskussionsstoff. Gerade deshalb halte ich Legion für ein perfektes Buch für einen Buchclub oder eine Leserunde. Man kann über die Handlung, die Aspekte und die aufgeworfenen Fragen lange diskutieren. Trotzdem würde ich das Buch nicht uneingeschränkt weiterempfehlen. Mein grösstes Problem war, dass viele interessante Ideen nur an der Oberfläche bleiben. Kaum hat man das Gefühl, die Welt, Stephen oder seine Aspekte besser zu verstehen, wird das Verständnis wieder in Frage gestellt und alles in eine andere Richtung gelenkt. Das macht die Geschichte zwar interessant und überraschend, verhindert aber auch, dass man wirklich tief eintauchen kann. Gerade die Aspekte hätten für meinen Geschmack deutlich mehr Raum verdient. Ihre Entstehung, ihre Beziehungen zu Stephen und ihre Auswirkungen auf sein Leben bleiben oft nur angedeutet. Hier hätte ich mir mehr Hintergrund, mehr Tiefe und insgesamt mehr Zeit für die Charakterentwicklung gewünscht. Am Ende hinterliess mich das Buch etwas zwiegespalten. Einerseits ist die Grundidee originell, intelligent und sehr gut geschrieben. Andererseits fehlte mir die Charaktere, auch wenn sie nicht wirklich existierten. Vielleicht passt genau das zu Legion: Selbst die Bewertung fühlt sich beinahe so komplex an wie das Buch selbst. Es ist ein Werk voller spannender Ideen und ungewöhnlicher Konzepte, das viel Stoff zum Nachdenken bietet, mich persönlich aber nicht vollends überzeugte.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (7)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Isi Grahl

    Isi Grahl

    Orell Füssli Zürich Bellevue

    Buchhändler*in

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    4/5

    23.09.2026

    eBook (ePUB)

    Packend aber etwas "viel"

    Stephen Leeds hat nicht nur ein Leben, sondern dutzende. Das ganze passiert durch seine Halluzinationen, die ihn nicht simpel in den Wahnsinn treiben sondern ihm von Fremdsprachenkenntnissen über Code-Entschlüsselung bis zum Umgang mit Schusswaffen allerlei ermöglichen. In 3 episodenhaften Ausschnitten erfahren wir, wie Stephen lebt und ihm zugetragene Fälle bearbeitet. Dabei gibt es immer wieder Einblicke in Unterhaltungen mit Aussenstehenden die zeigen, wie skurril seine Art der Kommunikation auf andere wirkt. Während Stephen versucht den Fall um eine Kamera, mit der man angeblich die Vergangenheit fotografieren kann, zu lösen, versuchen andere ihn und seine Halluzinationen für ihre Zwecke unter Kontrolle zu bringen. "Legion" ist rasant erzählt und fesselt schnell. Einziges Manko in meinen Augen sind die vielen Charaktere, sowohl Stephens über 40 Halluzinationen (oder "Aspekte" wie er sie nennt) als auch die Nebencharaktere in den einzelnen Fällen.

Unsere Meinungen

Bewertungen (1)

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