Produktbild: Rule Breaker Investing

Rule Breaker Investing Wie unkonventionelle Anleger die Börsenstars von morgen finden

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

28782

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.06.2026

Verlag

Börsenbuchverlag

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21.1/13.3/3 cm

Gewicht

470 g

Farbe

Kiwi

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-689-32071-3

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

28782

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.06.2026

Verlag

Börsenbuchverlag

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21.1/13.3/3 cm

Gewicht

470 g

Farbe

Kiwi

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-689-32071-3

Herstelleradresse

Plassen Verlag
Am Eulenhof 14
95326 Kulmbach
DE

Email: info@boersenmedien.de

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  • VolkerM

    4/5

    03.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Buch, das Anlegern das Verlieren beibringt – um zu gewinnen

    Anleger, die langfristig erfolgreich sein wollen, müssen lernen, Unsicherheit auszuhalten und Entwicklungen zu erkennen, bevor sie offensichtlich werden. Dieses Spannungsfeld bildet den Kern von David Gardners „Rule Breaker Investing“, das einen bewusst unkonventionellen Blick auf Unternehmensanalyse und Portfoliostrategie wirft. Gardner, Mitbegründer von „The Motley Fool“, beschreibt ein Mindset, das klassische Börsenregeln infrage stellt: Gewinne laufen lassen, Verluste akzeptieren und konsequent auf die starken Positionen setzen. Seine Überzeugung, dass wenige außergewöhnliche Gewinner ein ganzes Portfolio tragen können, ist schlüssig, verlangt aber ein hohes Maß an Geduld und psychischer Stabilität. Auffällig ist sein Fokus auf qualitative Faktoren wie Marktführerschaft, Markenstärke und visionäre Führung. Dass er hohe Bewertungen als Ausdruck von Innovationskraft deutet, ist mutig und für traditionellere Anleger durchaus herausfordernd. Die sechs Kriterien, mit denen er „Rule Breaker“-Aktien identifiziert, wirken plausibel, aber stark auf die US-Tech-Welt zugeschnitten. Im Abschnitt zum Portfolioaufbau plädiert Gardner für eine breite Startaufstellung, eine klare persönliche Risikotoleranz („Sleep Number“) und den Verzicht auf Rebalancing. Das ist konsequent, aber auch radikal: Wer starke Gewinner nicht zurückschneidet, muss Schwankungen aushalten können. Die Empfehlung einer quartalsweisen Depotreflexion wirkt dagegen pragmatisch. Die Stärken des Buches liegen in der verständlichen Sprache, der motivierenden Grundhaltung und der klaren Struktur, die den Ansatz gut nachvollziehbar macht. Gardner vermittelt überzeugend, warum langfristiges Denken und das Zulassen von Volatilität entscheidend sein können. Die Schwächen zeigen sich in der starken US-Perspektive, der geringen Berücksichtigung internationaler Märkte und der deutlichen Distanz zu klassischen Bewertungsmodellen. Manche Analogien – insbesondere Sportvergleiche – funktionieren in der deutschen Ausgabe weniger gut und wirken etwas bemüht. „Rule Breaker Investing“ ist kein neutrales Lehrbuch, sondern ein Plädoyer für eine bestimmte Art des Investierens. Wer bereit ist, sich auf diesen Ansatz einzulassen, findet ein inspirierendes, klar umrissenes Konzept. Wer stärker daten- oder bewertungsgetrieben arbeitet, wird manche Thesen kritisch hinterfragen.

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