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Anne Berest

1. Vatertage

Vatertage Der neue Roman der Autorin von »Die Postkarte«

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Simone Kabst

Spieldauer

10 Stunden und 17 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

29.05.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

188

Verlag

Osterwoldaudio

Übersetzt von

Michaela Messner + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

9783844945058

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Simone Kabst

Spieldauer

10 Stunden und 17 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

29.05.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

188

Verlag

Osterwoldaudio

Übersetzt von

  • Michaela Messner
  • Amelie Thoma

Sprache

Deutsch

EAN

9783844945058

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  • Bewertung

    5/5

    09.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührend, spannend

    Auch der zweite Teil dieser ungewöhnlichen Familie und ihrer mit der Zeitgeschichte so besonders verwobenen Geschichte ist einfach packend und berührend geschrieben. Die Einblicke in Frankreichs Bauernkämpfe und Studentenrevolution in den 1960er Jahren sind sehr nah und mit ungewöhnlichen Perspektiven geschrieben. Hatte eine sehr gute Zeit mit dem Buch.

  • seitenmusik

    4/5

    10.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was wir von unseren Vätern erben

    Manchmal brauchen Geschichten Zeit, um mich in ihren Bann zu ziehen. „Vatertage“ war so eine Geschichte. Doch je weiter ich in Anne Berests Roman, erschienen im Mai 2026 beim Berlin Verlag und übersetzt von Amelie Thoma & Michaela Meßner, eintauchte, desto mehr fesselten mich die Generationenkonflikte und die Verbindungen zwischen persönlicher Familiengeschichte und historischen Umbrüchen. An mein Jahreshighlight „Die Postkarte“ reicht das Buch für mich zwar nicht heran, lesenswert ist es dennoch. Worum geht’s? Nach Büchern über ihre mütterliche Familiengeschichte widmet sich Anne Berest diesmal der väterlichen Linie. Die Bretagne, in die die Familie über Generationen hinweg zurückkehrt, ist dabei weit mehr als ein Sehnsuchtsort. Sie prägt Identitäten, Beziehungen und Lebenswege. Anne Berest erzählt von einer Familie, deren Geschichte eng mit der Geschichte der Region verwoben ist: von den deutschen Besatzern im Zweiten Weltkrieg über die Zerstörung Brests bis zu gesellschaftlichen Umbrüchen und der Frauenbewegung. Meine Meinung Was Anne Berest meiner Meinung nach supergut gelingt, ist aufzuzeigen, dass Herkunft nicht einfach etwas Vergangenes ist. Sie wirkt in uns weiter, oft ohne dass wir uns dessen wirklich bewusst sind. Schon zu Beginn beschreibt die Erzählerin im Buch die Distanz, die durch ihren Geburtsort außerhalb der Bretagne entsteht: „Ich fühlte mich deswegen meinem Vater auf kaum merkliche Weise fremd.“ (S. 9) In diesem Satz steckt für mich viel von dem, worum es in diesem Roman geht: um Zugehörigkeit, Entfremdung und die Frage, wie sehr uns unsere familiären Wurzeln bestimmen. Dabei geht es nicht nur um das, was weitergegeben wird, sondern auch um das, worüber geschwiegen wird. „Nein. Die Logik des Schweigens gilt ein Leben lang.“ (S. 229) Dieser kurze Satz bringt für mich auf den Punkt, wie lange unausgesprochene Konflikte und Familiengeheimnisse auch über Generationen (!) nachwirken können. Apropos Generationen: Auch die Generationenkonflikte haben mir gefallen, ebenso wie die Einblicke in die Frauenbewegung und in die Erwartungen, mit denen Frauen verschiedener Generationen konfrontiert waren. Anne Berest verbindet persönliche Erinnerungen mit historischen Ereignissen und macht dabei auch deutlich, dass Familiengeschichte nie losgelöst von gesellschaftlichen Verhältnissen erzählt werden kann. Fazit „Vatertage“ hat mich nicht so mitgerissen wie Anne Berests „Die Postkarte“, bietet aber einen vielschichtigen Blick auf Herkunft, Erinnerung und die Spuren, die frühere Generationen in uns hinterlassen. Eine lesenswerte Familien- und Generationengeschichte, die zugleich auf spannende Weise ein Stück bretonische Geschichte erzählt.

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  • Zum Bewerterprofil von Nadia Fava

    Nadia Fava

    Orell Füssli Bahnhof St. Gallen

    Buchhändler*in

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    4/5

    16.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Heimat...

    Ich mag die Art wie Anne Berest die Geschichten ihrer Vorfahren väterlicherseits erzählt und das Meiste davon nur anhand von Heften. Ich habe Teile der französischen Geschichte kennengelernt, welche mir nicht bekannt waren. Die Berest Männer standen dafür ein, was sie wollten, und kämpften auch dafür (nicht mit Gewalt), was mir sehr gut gefallen hat. Auch wenn mir das Buch gut gefallen hat, fand ich "die Postkarte" noch etwas besser. Insgesamt aber ein spannendes Buch, welches ich empfehlen kann, es ist allerdings keine Lektüre für zwischendurch.

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