Du dachtest, ein GPS-Tracker liefert Antworten - doch er stösst dich in finstere Abgründe!
Digital, emotional und hoch raffiniert: Dieser Psychothriller ist Domestic Noir vom Feinsten von Bestseller-Autorin Ursula Poznanski. Ein spannender Technologie-Thriller um ein altes Haus, eine Frau mit Handicap und ein digitales Katz-und-Maus-Spiel zwischen Wahrheit und Wahnsinn.
Gefangen im eigenen Haus: Bei einem Unfall verliert die junge Innenarchitektin Viola Decker ein Bein - und plötzlich besteht ihre Welt nur noch aus Hindernissen. Zwar kümmert ihr Mann Adam sich rührend um sie; mit dem barrierefreien Umbau ihres abgelegenen alten Hauses scheint er es allerdings nicht eilig zu haben. Viola sitzt buchstäblich im Erdgeschoss fest, alleine mit einer wortkargen Pflegerin, von der sie sich ständig überwacht fühlt.
Und immer wieder verschwinden wichtige Dinge aus Violas Reichweite. Um nicht lange danach suchen zu müssen, stattet sie sie mit winzigen GPS-Trackern aus. Als Adams Verhalten sich zu verändern beginnt und er immer häufiger spät nach Hause kommt, beginnt sie heimlich, auch ihn zu tracken, und entdeckt schon bald beunruhigende Muster. Offensichtlich belügt er sie über seinen Tagesablauf - und nicht nur er. Warum? Mit jedem Tag und jeder Lüge wächst in Viola ein furchtbarer Verdacht ...
Ein Psychothriller mit einem packenden Plot à la Hitchcock, einer lebensechten Heldin und raffinierten digitalen Twists
Wie kein anderer Thriller-Autor denkt Ursula Poznanski neue technische Errungenschaften konsequent zu einem Gänsehaut-Ende. Ihre Heldin Viola ist gefangen in einer klaustrophobischen Atmosphäre. Aber wird sie einfach nur langsam paranoid - oder ist sie in tödlicher Gefahr?
Entdecken Sie auch Ursula Poznanskis Thriller-Bestseller Die Burg um ein tödliches Escape Game mit einer KI.
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
fantasia
5/5
17.01.2026
Hörbuch-Download (MP3)
Nichts ist, wie es scheint!…
Nichts ist, wie es scheint! Von der ersten bis zur letzten Zeile Spannung pur- der neue Thriller von Ursula Poznanski ist ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen möchte, bevor man nicht weiß, wie es endet. Die Hauptfigur Viola, die durch einen Verlust ihres linken Beins gehandicapt ist, wirkt zunächst als Opfer- bis sich dann herausstellt, dass sie es auch faustdick hinter den Ohren hat. Ihr vermeintlich wohl gesonnene Menschen entpuppen sich als ihre Gegner und vermeintlich nicht gewogene werden zu einer Stütze. Die Handlung ist wohl durchdacht und voller Überraschungen. Dass die Hauptfigur mit winzigen Trackern ihren Mitmenschen nachspürt und Dinge wiederfindet, ist ein interessanter Schachzug und belebt das Geschehen ungemein. Der Autorin gelingt es, technologische Elemente realistisch und nah an der Gegenwart darzustellen. Insgesamt überzeugt der Thriller durch seine komplexe Hauptfigur und eine Handlung, die die Leserinnen und Leser immer wieder in die Irre führt.
Muraki
aus Spaichingen
4/5
28.01.2026
Hörbuch-Download (MP3)
Was würdest du tun, wenn ein Schicksalsschlag Dir die Beine unter den Füßen wegreißt?
Genau das passiert mit der Hauptprotagonisten. Sie ist Mitte 30, erfolgreich, hat einen vorbildlich wirkenden Mann, und sie haben sich gerade zusammen ein neues Haus gekauft. Doch das Leben meinte es anders mit ihr. Wir wachen zusammen mit ihr im Krankenhaus auf, orientierungslos, irritiert, und mit einem ausgeprägten Blackout.
Künftig leben wir nur noch mit einem Bein, denn das andere wurde amputiert. Was genau passiert ist, bleibt jedoch im Verborgenen. Wir erinnern uns nur, dass der Weinkeller von unserem neuen Haus eingestürzt ist. Wir kamen nur knapp mit dem Leben davon. Doch weswegen wir in diesem baufälligen Gewölbe gewesen sind, und was genau passiert ist, bleibt sehr lange im Verborgen.
Unser Ehemann ist ein erfolgreicher Moderator, Der ist sehr viel Wert auf Schein und Prestige legt; dementsprechend passen wir natürlich gar nicht mehr in sein Weltbild. Mr. Perfekt präsentiert seine Frau in der Außenwelt als psychisch labil und von Lebensmüdigkeit. In Wahrheit jedoch werden wir sehr stark von unserem Ehemann ausgebremst.
Anfänglich sind es nur Kleinigkeiten, die uns aufhorchen lassen:
Ein Rollstuhl im Krankenhaus, der an der Treppenkante steht, dessen Bremsen nicht angezogen werden - natürlich aus versehen. Ein belauschtes Arztgespräch, indem ihr Mann behauptet wie lebensmüde sie sei. Eine verlorene Liste mit Fachkräften, die auf Prothesenanfertigung und Krankengymnastik spezialisiert sind. Ein Fernsehinterview in dem er wie erholt wird sehr der Unfall seiner Frau ihr zu schaffen mache und wie wenig sie mit dieser Situation zurechtkäme.
Doch ein gutes hat die digitale Welt. Indem sie sich mit ihrem Schicksal beschäftigt, wird der Algorithmus aktiv und íhr werden neben Prothese auch typisches Zubehör vorgeschlagen, das eigentlich für alte Menschen produziert wurde u.a.. anderem Tracker man mal seinen Schlüssel verlegt, sein Gehstock nicht wiederfindet oder sich nicht erinnert, wo man was zuletzt abgelegt hat. Sie bestellt ein solches Paket und stattet ihren Mann unwissentlich mit diesen GPS-Signalen aus. Hierbei wird in kürzester Zeit deutlich, dass er nicht nur in Hinsicht auf ihren Gesundheitszustand lügt, sondern vor allem auch was geschäftliche Termine anbelangt. Zudem wird deutlich, dass er sie immer mehr zu isolieren versucht, von ihren Freundinnen, von ihrer Familie und von der Außenwelt im Allgemeinen. Auch die eingestellte Pflegekraft, die ihr Mann innerhalb kürzester Zeit organisiert hat, und die eine unglückliche Vergangenheit in Bezug auf ihre Patienten hat, nimmt ihr weiter das Gefühl von Sicherheit.
Wir wandeln mit der Protagonistin auf schmalem Pfad, sehr langsam steigert sich das Tempo. Wir durchleben mit ihr die Zeit ihres Unfalls und der mühsame Kampf in ein selbstständiges Leben zurück. Dabei sind wir uns nicht immer sicher, inwiefern es eingebildete Wahrnehmung ist oder ob an dem Gefühl, dass man die Last ist, die beseitigt werden soll, etwas dran ist. Zudem erfahren wir in sehr mühsamen kleinen Schnipseln, dass das Leben vor dieser Ehe, nicht ganze reibungslos verlaufen ist, wie sie dem prächtigen anscheinend zu wahren versucht. Die Affäre ihres Mannes, für die er sie verlassen möchte, ist da nur ein sehr kleiner fast schon unwichtiger Teil davon. Denn die Ursache des Unfalls, ist nicht ihr Ehemann, der ihre überdrüssig wurde, sondern die Vergangenheit, die sie langsam aber sicher einholt.
Unsere Protagonistin wäre nicht so weit gekommen, Wenn sie auf den Kopf gefallen wäre. So ist es selbstverständlich, dass die Schutzmaßnahmen ihrerseits in Angriff nimmt. Hierbei sind wir wie Detektive unterwegs, die sich mühsam ihre Wissen Schnipsel zusammentragen müssen. Denn abgesehen vom eingesperrt sein im Haus und da steht ein Kontrolle ihrer Pflegerin, macht natürlich auch eher lückenhaftes Gedächtnis ihr Probleme.
Die Lage bzw. die gefühlte Lage spitzt sich immer mehr zu. Und wir werden von Ursula Poznanski auf eine spannende Jagd mitgenommen, in dem es um Vertrauen und Sicherheit, Verlust und Selbstständigkeit, sowie die Sorge ums Leben alias überleben vorangetrieben wird.
Dieses Buch eignet sich für Laser, die detektivische Schnitzeljagd mögen. Denn das Tempo ist anfangs langsam und mühsam, eben wie auch der Kampf zurück in ein selbstständiges ,soweit wie möglich gesundes Leben , doch die Spannung wird mehr und mehr aufgebaut , das Gefühl der Bedrängnis, da lebensgefahrenen stetig zu. Und man fiebert mit der Protagonistin, rätselt mit ihr, und überlegt, wie man am besten weiter verfährt, um aus dieser Situation herauszukommen.
Persönliches Fazit:
Insgesamt nachdem man den Anfang, der etwas mühselig ist, geschafft hat, ist es ein faszinierendes Buch, das aufzeigt, wie sehr man in Bedrängnis kommen kann, wenn man hilfsbedürftig ist.
Das Ende ist leider etwas mau und fährt nicht wirklich mit frischem Wind auf, sondern verläuft sehr zu erwarteten Strukturen. Dennoch eine unterhaltsame Freizeitlektüre.
Bewertung
5/5
19.08.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein Buch zum nicht mehr aus der Hand legen!
Wie von Ursula Poznanski gewohnt wieder ein Thriller, den man nicht mehr weglegen kann!
Das ganze Buch durchweg spürt man die Emotionen von Hauptfigur Viola, ihre Sorge, Frustration und auch ihr wachsendes Misstrauen ist total greifbar. Nachdem sie zunächst ohne die Erinnerung wieder zuhause ist und von ihrem Mann umsorgt wird, fühlt sie sich mehr und mehr unter Beobachtung und nicht mehr wirklich sicher im eigenen Zuhause. Die Spannung, die durch die Nutzung der GPS Tracker aufgebaut wird, bringt einen dazu, mit Viola mit zu fiebern, wo sich wer befindet und was das zu bedeuten haben könnte. Dass ihr dabei permanent die Pflegekraft im Nacken sitzt tut sein Übriges zur drückenden Stimmung Nervenkitzel bei.
Nach und nach kommen dann immer mehr Details und Hintergründe ans Licht, bis zu einer unerwarteten Wendung, mit der ich trotz permanenten miträtseln nicht gerechnet habe. Der Twist fügt sich wie von Ursula Poznanski gewohnt perfekt in die Geschichte ein, klärt alle Fragen auf und verknüpft Details miteinander die man zunächst gar nicht als so gravierend betrachtet hatte.
Viola und ihr kreativer Einfallsreichtum war großartig, aber auch die anderen Figuren sind authentisch und zeigen bestimmte Charakterzüge, was das Buch sehr realistisch macht.
Der Schreibstil des Buches ist wie immer bei Poznanski flüssig, fesselnd und baut eine unglaubliche Spannung auf. Das Cover erinnert mich vom Stil her etwas an das Cover von "Die Burg" und auch die Stimmung der beiden Bücher hat etwas ähnliches wie ich finde.
Große Leseempfehlung für "Das Signal" und ein "must-read" für alle, denen bereits "Die Burg" gefallen hat.
Tauriel
aus Wuppertal
5/5
04.08.2026
Hörbuch-Download (MP3)
Hörenswert
In diesem fesselnden Technologie-Thriller von Frau Ursula Poznanski nimmt uns Tessa Mittelstaedt mit ihrer perfekten Lesung mit auf die Reise der Protagonistin Viola. Seit einem schweren Unfall ist Viola auf einen Rollstuhl angewiesen, doch sie sucht nach kreativen Wegen, um ihrem Gefängnis im Erdgeschoss zu entkommen, und nutzt dabei geschickt die digitalen Fortschritte aus.
Der flüssige und aussagekräftige Schreibstil der Autorin fesselt mich ans Hörbuch und lässt mich nicht mehr los. Jedes Kapitel bringt eine neue Wendung und steigert die Spannung. Stück für Stück wird das Geschehen aufgedeckt , und die Puzzle-Teile fügen sich langsam zusammen. Gegen Ende legt die Autorin noch eine Schüppe Spannung drauf. Die Auflösung ist schlüssig und rundet diesen Thriller perfekt ab. Ich kann ihn nur empfehlen.
Bewertung
5/5
27.07.2026
eBook (ePUB 3)
Ein page-turner
Wie (fast) alle Thriller von ihr war auch dieser absolut fesselnd, so dass ich das Buch kaum aus der Hand legen wollte. Aus der Ich-Perspektive sehr anschaulich beschrieben - man war sich erst nicht sicher: Paranoia oder gerechtfertigte Ängste? Die Protagonistin handelt nicht völlig absurd zum Spannungsaufbau (gerne genommen in anderen Romanen), sondern in vielem sehr nachvollziehbar. Das macht es so spannend für mich. Ich mag auch ihren Schreibstil, habe alles von ihr gelesen. Eine absolute Empfehlung.
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3/5
10.02.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
eher ein Spannungsroman
Normalerweise versclinge ich die Bücher von Ursula Poznanski, hier musste ich mich sehr motivieren um weiter zu lesen. Der Schreibstil ist zwar gewohnt flüssig und man kommt voran. Die Geschichte könnte grundsätzlich auch spannend sein, ich habe aber keinen richtigen Zugang zu den Personen gefunden. Es war mir bis zum Schluss egal was mit ihnen geschieht. Ich denke alle die eher einen Spannungsroman als einen Thriller suchen, werden mit dem Buch glücklich, ich hatte mir mehr erhofft.