Wenn ein Mädchen Toni heißt Sophienlust Bestseller 233 - Familienroman
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB 3
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
16.12.2025
Verlag
Blattwerk Handel GmbHSeitenzahl
100 (Printausgabe)
Dateigröße
752 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783690497527
Das Kinderheim Sophienlust erfreut sich einer grossen Beliebtheit und weist in den verschiedenen Ausgaben der Serie auf einen langen Erfolgsweg zurück. Denise von Schoenecker verwaltet das Erbe ihres Sohnes Nick, dem später einmal, mit Erreichen seiner Volljährigkeit, das Kinderheim Sophienlust gehören wird.
»So, jetzt noch eine Aufnahme von dir, Nick«, sagte Toni Uhlig, und ehe es sich der Junge versah, klickte schon der Apparat. Dominik von Schoenecker lachte dem bildhübschen jungen Mädchen zu. »So schön bin ich nun auch wieder nicht«, entgegnete er. »Aber eine liebe Erinnerung an diesen schönen Tag«, widersprach Toni Uhlig fröhlich. »Ihr seid beneidenswerte Kinder. Ich wünschte, mein kleiner Bruder könnte auch mal hier sein. Es würde ihm guttun.« »Das kann er doch«, meinte Nick. Sie brauchen ihn bloss herzubringen, Fräulein Uhlig.« Er stellt sich das so einfach vor, dachte Toni. Das muss doch sündhaft teuer sein, ein Kind für ein paar Wochen in Sophienlust unterzubringen. Toni hatte von Denise von Schoen? ecker zwar erfahren, dass Kinder in Ausnahmefällen auch ohne jede Bezahlung in dem herrlichen Kinderheim Sophienlust aufgenommen wurden, aber es wäre ihr vermessen erschienen, solche Erwartungen für Jerry zu hegen. Sie kam ja zusammen mit ihrem Bruder eigentlich ganz gut zurecht, denn sie war trotz ihrer jungen Jahre schon eine recht bekannte Fotografin, und der Auftrag, eine Bildserie über Sophienlust zu machen, hatte sie sehr gereizt. In ihrer liebenswürdigen, unkonventionellen Art hatte Denise von Schoenecker sich lange mit dem jungen Mädchen unterhalten und ihm auch manches über die Entwicklung dieses Heimes erzählt. ?wundert, war mit den Kindern durch den Park gegangen, hatte Aufnahmen noch und noch gemacht und war immer wieder voller Entzücken darüber gewesen, welch eine herrliche Zufluchtstätte die Kinder hier hatten, wie liebevoll sie betreut wurden und wie aufgeschlossen und fröhlich sie waren.
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