Deine Marke soll einzigartig klingen? Dann gib ihr eine unverwechselbare Stimme!
Mit Brandwriting machst du genau das: Bring die Identität deiner Brand durch Sprache zum Ausdruck und finde den Sound, der dich vom Wettbewerb abhebt. Der Profitexter und SPIEGEL-Bestseller-Autor Youri Keifens zeigt dir, wie du die Grundprinzipien des Brandings mit dem perfekten Schreibstil vereinst und eine Brand Voice mit Resonanz erschaffst.
Hier lernst du, wie du deine Markensprache in herausragendem Content einsetzt, sie auch in grösseren Teams einheitlich nutzt und sie zukunftsfähig weiterentwickelst, ohne an Authentizität zu verlieren.
Die richtige Sprache für deine unverwechselbare Markenidentität
Mit Branding, Stil und Content nachhaltig überzeugen
Markensprache pflegen, entwickeln oder ganz neu erfinden
Aus dem Inhalt:
Branding verstehen
Der wahre Wert einer Marke
Markenidentität schreibend definieren
Vision und Werte sprachlich schärfen
Stil, Tonalität und Charakter ausdrücken
Content-Routinen aufbauen
Branding mit Storytelling
Einheitliche Markensprache in Teams
Marken pflegen und weiterentwickeln
Markenevolution und Rebranding
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Olivia Grove
5/5
04.10.2026
Buch (Taschenbuch)
F.ck, ja. Genau das meine ich. Wenn Sprache plötzlich wieder nach Mensch klingt.
»Stil ist der Rhythmus, in dem deine Gedanken atmen.« (S. 119)
Sag, wann hast du zuletzt ein Fachbuch gelesen, das dich ü.... Ach komm, lassen wir das!
Du fragst dich: Warum sollte mich dieses Buch interessieren, wenn ich gerade nicht mal weiß, ob ich 34,90 € dafür ausgeben will?
Was will dieses Buch eigentlich von mir?
Der WTF-Moment.
Je mehr Texte nach Maschine aka LLM klingen, desto mehr merke ich gerade, wie sehr ich Texte mag, bei denen ich irgendwann denke: Da ist jemand.
Nicht nur Information. Nicht nur sauber formulierte Sätze. Sondern Tiefe, Eigenheit, echte Reibung, manchmal auch eine kleine Macke.
Und bei diesem Buch? Ist mir das verdammt oft aufgefallen. Chapeau, Youri Keifens!
Mein Lieblingsgedanke
„Als Texter fasziniert mich der Gedanke, dass Worte wie pharmakologische Substanzen wirken können.“ (S. 44)
Wenn Sprache diesen Punkt erwischt, an dem ich kurz denke Fuck, ja – genau das meine ich, passiert so viel.
Kurz mal rein in den Inhalt
Ich glaube, ich wäre bei einem Therapeuten erst mal ziemlich irritiert, wenn er auf mein „Ich bin ein Loser, ich kriege nichts hin“ mit „Da haben Sie wohl recht. Wahrscheinlich sind Sie der talentierteste Versager, der mir je gegenübergesessen hat.“ antworten würde. (S. 141)
Und genau da hat mich das Buch gekriegt: Nicht bei irgendeiner Marketingweisheit, sondern bei der Idee, dass Provokation jemanden so charmant aus dem eigenen Film kicken kann, dass er plötzlich für sich selbst argumentiert.
In der Passage „3.6.1 Die Kraft der heilsamen Provokation“ zieht Youri Keifens dafür eine ziemlich klare Grenze: „billige Provokation will um jeden Preis provozieren.“ Die heilsame will etwas bewegen.
Und dann kommt dieser Satz, den ich markiert habe: „Wer Deine Perspektive teilt, spürt Resonanz: Endlich sagt das mal jemand.“ (S. 139)
Gute Sprache muss nicht jedem gefallen. Sie muss etwas auslösen.
️ Hier wurde mein Textmarker das erste Mal nervös
Beim ersten Anteasen von „Neurolinguistischem Programmieren“ war mein Interesse zack da. Nicht, weil ich jetzt einen NLP-Crashkurs wollte. Sondern weil ich darüber verdammt gern noch mehr gelesen hätte. Appetit auf mehr.
Okay, aber was bleibt davon hängen?
Was würde ich morgen anders machen?
Ich habe beim Lesen gemerkt, dass ich danach anders auf Texte geschaut habe. Nicht nur auf was jemand sagt, sondern auf wie er es baut.
Rhythmus. Pausen. Kontraste. Klammern. Satzlänge. Und dieses kleine Semikolon.
Ein kleiner Einschub (der Text flüstert kurz).
Ein überraschendes Wort.
Eine feine Pointe; eine Pause, die plötzlich etwas verändert.
Die Stilkiste hat bei mir jedenfalls funktioniert.
Was hätte ich mir gespart?
Ganz ohne Wiederholungen kommt das Buch allerdings nicht aus. Und auch die Eigenwerbung des Autors war mir stellenweise etwas zu präsent. Mehrfach frühere Titel einzustreuen hat mich tatsächlich aus dem Lesefluss geholt.
Nicht dramatisch. Aber ich hab's gemerkt.
Für wen lohnt sich der Ritt durch diese 343 Seiten?
Für Texter, Content-Leute, Selbstständige, Markenmenschen und für alle, die ihre Sprache nicht dem KI-Einheitsbrei überlassen wollen.
Und auch für Leute, die schon ziemlich tief im Thema stecken. Man spürt, wie viel man längst weiß und trotzdem plötzlich wieder anders darüber nachdenkt.
Der Satz, der bei mir hängen blieb
„Eine Marke, die alle für sich gewinnen will, berührt am Ende niemanden. Wenn niemand ausgeschlossen wird, ist es keine Marke, sondern Tapete. Resonanz entsteht nur da, wo auch Abgrenzung möglich ist und wo eine Marke klar sagt: Das ist der Raum, den wir öffnen. Und das sind die Menschen, für die er gedacht ist.“ (S. 42)
Würde ich das Buch weitergeben?
Nein. Ich hab noch Passagen, die ich markieren will.
Und vielleicht ist das gerade in einer Zeit, in der KI uns Texte in Sekunden ausspuckt, tatsächlich das schönste Kompliment, das ich einem Buch über Sprache machen kann:
Es hat mich wieder genauer lesen lassen.
»Als Texter fasziniert mich der Gedanke, dass Worte wie pharmakologische Substanzen wirken können. Sie können Schmerz lindern oder ihn erzeugen. Sie können Menschen aufwühlen, beängstigen und herunterziehen oder beruhigen und aufbauen. Sie können heilen oder vergiften.« (S. 44)
Bewertung
5/5
01.10.2026
Buch (Taschenbuch)
Pflichtlektüre für Copywriter, Marketer und die, die es werden wollen.
Nicht nur, dass Brandwriting eine neue Wortschöpfung ist – Brandwriting beschreibt in einer tiefen und gleichzeitig verständlichen Art und Weise die Verbindung zwischen Branding, Marketing und Verkaufen.
Youri Keifens ist dabei für mich eindeutig die beste Adresse: Fundiertes Fachwissen trifft auf modernes Marketing! Youris komplette Bandbreite an Know-how und Erfahrungen aus Sprachwissenschaften, NLP, Hypnose, Copywriting und Marketing finden in diesem Werk ihren Platz.
Zentral geht es dabei um Marken. Was ist überhaupt eine Marke? Wie „baue“ ich eine Marke, welche Herangehensweisen gibt es dabei? Welche Stilmittel kann ich nutzen, um Haltung, Werte und Story der Marke nach außen zu tragen? Wie schreibe ich Content für mehr Markenbekanntheit, Resonanz und echte Verbindung zu den Menschen aus der Zielgruppe? Wie setze ich dabei Storytelling ein, das wirklich hängen bleibt?
Die Liste könnte ich noch länger fortführen … deswegen überzeug dich am besten einfach selbst. Zudem liebe ich Youris Schreibstil. Das Buch ist weit von trocken und langweilig entfernt. Anekdoten, Witze und Youris persönliche Meinung in ironischen Statements spicken den Text und machen ihn zu einer Lese-Wonne.
Ich wollt gar nicht mehr aufhören! Youri hat zudem das Talent, mit seinen Werken auch immer zu der persönlichen Weiterentwicklung des Lesenden beizutragen. Es steckt so viel Fach- und Allgemeinwissen in und zwischen den Zeilen, dass manche Seiten mehr bunt, markiert und kommentiert sind, als nur schwarze Buchstaben auf weißem Hintergrund zu sein.
Für mich als Copywriter und Online-Marketing-Expertin ist Brandwriting eine wertvolle Erweiterung meines Wissens und es unterstützt mich dabei, Strategien für Markenentwicklungen, Marketing-Texte und auch Sales noch besser zu machen.
PS: Das Buch ist zusätzlich außerordentlich robust. Der Einband hält selbst widrigen Umständen wie Meerluft, Sonne, Sand, Salz- und Sonnencremefingern stand: eine Bereicherung für jeden Urlaub. =) So war es zumindest in meinem Falle …