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Artikelbild von Tage am Fluss
Jochen Mariss

1. Tage am Fluss

Tage am Fluss

Gesprochen von
199

Fr. 37.90

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

340

Gesprochen von

Heike Warmuth + weitere

Spieldauer

8 Stunden

Erscheinungsdatum

09.07.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Audio

Anzahl

1

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783839822524

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

340

Gesprochen von

Spieldauer

8 Stunden

Erscheinungsdatum

09.07.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Audio

Anzahl

1

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783839822524

Herstelleradresse

Argon Verlag GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

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  • lielo99

    aus Bad Münstereifel

    5/5

    02.08.2026

    Hörbuch (Audio)

    Ein wunderbares Buch, das lange nachhallt

    Sara kann es nicht fassen. Sie hat tatsächlich verschlafen und ihre Kunden warten an der Fähre. Einige erbost und andere gelassen. Da gibt es die Schüler, welche pünktlich zum Unterricht erscheinen müssen oder andere Leute, die wichtige Termine zu erledigen haben. Aber Sara kennt alle seit Jahren und auch die Nörgler ignoriert sie geflissentlich. Es sind immer die gleichen Passagiere, die ihre Fähre nutzen. Bis völlig unerwartet ein fremder Mann das Fährschiff betritt. Er ist verletzt und bittet darum, dass sie ihn versteckt. Zunächst war Sara klar, dass sie Leon nur vorübergehend aufnimmt. Sie säubert seine Wunde, verbindet sie und lässt ihn im Bett ihres verstorbenen Bruders schlafen. Kleidung, die sie Leon anbietet stammt von dem Bruder. Als der dann offenbart, dass er eigentlich länger bleiben möchte, zieht sie ihn für Reparaturen in Haus und Hof heran. Mit der Zeit vertrauen sich die beiden und Sara erzählt ihm von ihrem schlimmsten Alptraum in ihrer Vergangenheit. „Tage am Fluss“ ist ein Buch der leisen Töne. Der ansprechende Stil zog mich sofort in seinen Bann. Dazu gehört auch, dass die Hauptperson Sara sehr naturverbunden ist und diese Tatsache immer mal wieder thematisiert wird. Und ja, spannend ist das Buch ebenfalls. Die Sprecherin Heike Warmuth und ihr Kollege Nils Kretschmer haben den Inhalt perfekt vorgetragen. Ein Hörbuch, dass neben der guten Unterhaltung auch zum Nachdenken anregt.

  • wal.li

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    26.07.2026

    Hörbuch (Audio)

    Die Fähre

    Sara Harmsen übt einen Beruf aus, den es heutzutage kaum noch gibt. Sie steuert eine kleine Gierseilfähre über den Fluss. Autos können nicht übersetzen, aber Fußgänger und Radfahrer können Wegstrecke und Zeit einsparen, wenn sie die Fähre nehmen. Trotzdem gibt es eine Initiative für eine Brücke. Die Arbeit hat Sara von ihrem Vater übernommen, häufiger denkt sie aber an ihren kleinen Bruder Jan. Als Leon man könnte sagen auf ihrer Fähre strandet, erinnert dieser sie irgendwie an Jan. Auf Gesellschaft ist Sara allerdings nicht eingerichtet. Mit ihren sieben Hühnern und ihrem Hund Luna ist sie vollauf beschäftigt.  Eigentlich will Sara niemanden bei sich haben und sie hat, nachdem sie seine Wunde versorgt hat, Leon auch bedeutet, dass er wieder verschwunden sein soll, wenn sie zurückkommt. Aber ganz so hart mag sie dann doch nicht sein. Und so kommen sie und Leon sich näher. Leon nimmt an Saras Alltag teil und so nach und nach erzählen sie sich gegenseitig etwas aus ihrem Leben. Bei Sara kommen Erinnerungen hoch und Leon denkt so manches Mal daran, wieso er ursprünglich nach Erlengrund gekommen ist. Ein wenig schwanken sie zwischen Annäherung und sich entfernen. Die gemeinsame Zeit verändert sowohl Sara als auch Leon. Doch die viel Zeit wird ihnen vergönnt sein. Aus den Perspektiven von Sara und Leon kann man an der Zeit am Fluss teilhaben. Da ist es sehr passend, dass das Hörbuch von zwei Sprechern nämlich Heike Warmuth und Nils Kretschmer eingelesen wurde. Beide erfüllen ihre Aufgabe mit viel Einfühlungsvermögen in die handelnden Personen.  In der Handlung des Romans dreht es sich so ein wenig um alles. Die Umwelt, den Naturschutz, die persönliche Entwicklung der Protagonisten und letztlich auch um den Kampf für oder gegen eine Brücke. Man könnte meinen, der Ansatz ist etwas zu groß gewählt. Aber wie der Autor seine Bogen schlägt, passt sehr gut zusammen. Vielleicht gehen am Rande ein paar Einzelheiten verloren oder werden recht schnell abgehakt, aber dennoch fühlt man sich mit dem Buch irgendwie abgeholt und beschließt es mit einem Lächeln. Ein gelungenes Romandebüt, dessen Lektüre gerne empfohlen wird.

  • Bewertung

    aus Quickborn

    3/5

    24.07.2026

    Hörbuch (Audio)

    Über diese Brücke geht man nicht

    Tage am Fluss vereint zwei sehr unterschiedliche Protagonisten, die zu einer ungewollten Zweckgemeinschaft werden. Jochen Mariss hat seinen Debütroman in der Nähe von Hamburg angesiedelt, Sara Harmsen betreibt eine kleine Fähre, die sie von ihrem Vater geerbt hat, und lebt ansonsten allein mit ihrer Hündin Lara am Rande des Dorfes Erlengrund. Eines Tages erscheint ein junger Mann, Leon, reichlich lädiert, ohne Geld oder Papiere. Sie versorgt seine Verletzungen und nimmt ihn bei sich auf. Er könnte ihr Sohn sein, zumindest vom Alter. In der Gemeinde sind die Leute nicht gut auf Sara zu sprechen, die kleine Fähre ersetzt nun mal keine richtige Brücke, besonders als Niedrigwasser der Fährverkehr zum Erliegen kommen lässt, kochen die Emotionen hoch. Aber Sara ist dickköpfig und nicht kooperativ, das für eine Brücke benötigte Land gehört ihr und das verkauft sie nicht. Niemals! Leon erweist sich als gelehriger Schüler in Sachen Landarbeit und Reparaturen, aber er ist auch ein sehr sturer Klimaaktivist. Deshalb weder fürs private Abzweigen von Wasser aus dem Fluss zu begeistern, noch für eine neue Brücke zu haben. Wenn man seinen Gedankengängen zuhört, mutet es wie Agitation und Propaganda aus dem ÖRR an. Natürlich liegt auch Sara die Natur am Herzen, aber aggressive Klimaaktivisten sind auch nicht ihr Fall. Dass die beiden noch so einiges voreinander verbergen, stellt sich im Laufe der Erzählung heraus. Sara wirkt gar ein bisschen verliebt, Leon ist das ein bisschen peinlich, aber auch er fühlt sich mit Sara verbunden. Wie sich das alles ausgeht, hört jeder am besten selbst. Die Vorlesestimmen von Sara und Leon sind Heike Warmuth und Nils Kretschmer. Der Argon Verlag hat mit der Auswahl der Sprecher wieder ein gutes Händchen bewiesen, Es macht Spaß, den beiden zuzuhören, so verschieden die Protagonisten, so anpassungsfähig sind die Sprecherstimmen. Mir hat das gefallen, auch wenn ich wahrlich kein Verfechter des Klimaaktivismus bin, Baumbesetzer und Leute, die Moltowcocktails auf Polizisten werfen finden meine Zustimmung nicht. Mariss verharmlost das etwas, wenn er z. B. von Mollies spricht, die ja tödliche Waffen sein können. Dass die olizisten nur als Bullen tituliert werden, mag ja in der Szene üblich sein, mich stößt das ab. Leon versucht, seine Taten im Wald zu vertuschen, was am Ende dabei heraus kommt, muss sich jeder bitte selbst anhören. Alles kann ich hier nicht verraten. Mariss Sprache ist poetisch, durch die Landschaftsbeschreibungen und die liebevolle Art des Umgangs zwischen Sara und Leon machte mir das Hörbuch auch Freude. Manchmal sind die Beschreibungen etwas langatmig, aber die Specherin Heike Warmuth fängt das auf. Der Leon ist mir etwas zu philosophisch geraten, auch die Stimmlage von Nils Kretschmer, der ab und an einen recht leidenden Ton anschlägt, ist nicht ganz mein Geschmack. Fazit: ein Hörbuch, das mir verschiedene Meinungen nahebrachte und das auch zum Nachdenken anregt. Die aufdringlichen Argumentationen bezüglich Klimawandel und Klimaaktivisten fallen bei mir trotz aller Bemühungen des Autors nicht auf fruchtbaren Boden. Sara im Buch sieht das anders. Diese Rezension gibt meine eigene Meinung wieder und wurde nicht mit Hilfe von KI erstellt. 3 Sterne.

  • Bewertung

    5/5

    05.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sansibar

    Tage am Fluss von Jochen Mariss Sara Harmsen ist Fährfrau nahe beim Dorf Erlengrund. Wie schon ihr Vater und Grossvater verbindet sie das Dorf mit der Fähre und den Rest der Welt.....An einem sehr heissen Sommertag strandet ein junger Mann auf der Fähre. Er sieht verletzt und wirklich nicht gut aus. Leon so heisst der junge Mann mit einer Kopfverletzung. Sara verarztet ihn und gibt im gegen Arbeit Obdach. Er hilft ihr bei den Schafen und Hühner. Und auch bei den Sonstigen Arbeiten auf dem Grundstück. Sara erzählt ihm auch von den Plänen von einigen Leuten ihr bei ihr eine Brücke zu Bauen... Sie lernen sich immer besser kennen und erzählen sich von ihren alten Wunden. Mir hat das Hörbuch sehr gut gefallen. Wie jung und ,,alt,, zusammen Arbeiten und ihre alten Wunden heilen dürfen. Auch das Thema Umweltschutz hat einen hohen Stellenwert bei der Geschichte.

  • theagri_liest

    5/5

    03.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Sommer für Veränderungen

    Tage am Fluss von Jochen Mariss, Kiepenheuer & Witsch Etwas von Grund auf ändern und Zeichen setzen. "Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.« Durch das schöne Cover wurde ich auf das Romandebüt von Jochen Mariss aufmerksam und habe mich gefreut ihn dank Vorablesen vom LovelyBooks und dem Kiepenheuer & Witsch Verlag, lesen können. Das Buch, ist wunderschön gestaltet, mit angenehmer Schriftgröße und Zeilenabstand, so dass es gut in der Hand liegt und prima lesbar ist. Sara lebt auf einem kleinen Hof mit ihren Tieren am Fluss in einem kleinen Dorf. Sie ist die Fährfrau. Jonas kommt mit einer Kopfverletzung und einem Geheimnis auf ihre Fähre und sie versorgt ihn. Dafür hilft er auf dem Hof. Heiße Sommertage, kein Regen, der Pegelstand des Flusses wird immer niedriger. Trotzdem kann man sich die Idylle vorstellen, dazwischen der heruntergekommene Hof, die träge machende Hitze, der trockene Garten. Man spürt Wärme und riecht Sommer, so gut geschildert. Es gelingt dem Autor ausgezeichnet, Bilder mit schönen Worten vor Augen zu transportieren. Doch auch den Kummer, die Einsamkeit, die Erinnerungen sind spürbar. Und sehr schön wird der Prozess beschreiben, wie man sich öffnen und füreinander da sein kann. Berührend und tiefgehend erzählt. Was auch nicht zu kurz kommt, sind der leichte humorvolle Sequenzen, wie die unvergesslichen Orakel. Die beiden Protagonisten werden allmählich eingeführt und geduldig entwickeln sich ihre Charaktere, die glaubhaft und authentisch beschrieben werden, die ihren Überzeugungen gemäß handeln und leben. Man spürt ihre Sorge um den Zustand unserer Welt, ihr Bemühungen zu verstehen und zu bewahren. Jochen Mariss erzählt seine Geschichte langsam, so dass sich die Problematik allmählich entwickelt und auf die Höhepunkte zusteuert. Dabei werden seine Themen - Natur, Klima, Umwelt - dem Lesenden nicht übergestülpt, sondern plastisch vor Augen gemalt. Alles folgt logisch aufeinander. Auch wenn das Ende etwas abrupt und nicht ganz so harmonisch daherkommt, wie gewünscht, zeigt es dennoch etwas vom Leben, indem nicht alles so ist, wie man es sich ausmalt, in dem trotz allem gute Dinge geschehen und Menschen ihre Wege finden. Mir hat dieser ruhig erzählte Roman, den eine stille Spannung durchzieht und der verschiedene Problematiken im zwischenmenschlichen und in unserer Umwelt zum Thema macht, sehr gefallen. Nicht besser wissend sondern gut wissend erzählt.

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  • Zum Bewerterprofil von Kathrin Bögelsack

    Kathrin Bögelsack

    Orell Füssli Bern

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hitzige Temperaturen, Gemüter und Themen

    … aber ruhig erzählt ;-) Dieses Romandebüt erschien mir wie eine Mischung auf «Offene See» von Benjamin Myers und Büchern von Ewald Arenz. An Myers erinnert mich die Konstellation aus jungem Mann und alleinstehender Frau mittleren Alters mit Anwesen im Grünen. An Arenz die Erzählweise. Und doch ist Jochen Mariss mit «Tage am Fluss» etwas ganz Eigenes gelungen. Seine beiden Protagonisten sind auf ähnliche Weise einsam und auf der Suche nach Halt und finden diesen tatsächlich ineinander. Gleichzeitig setzen sie sich, ob gewollt oder gezwungenermassen, auseinander mit Wandel und Umbrüchen, im Kleinen wie im Grossen. Sara ist zupackend, unabhängig und stachelig. Sie knabbert noch immer an den diversen Verlusten, die das Leben ihr beschert hat, ihre Tage im Grünen Mond und als Fährfrau scheinen gezählt. Leon wiederum ist ein sensibler Mensch, den seine Angst vor dem Klimawandel und der ungewissen Zukunft zum überzeugten Aktivisten hat werden lassen, dem Unverständnis im Elternhaus zum Trotz. Einfühlsam führt uns Mariss als allwissender Erzähler an seine Figuren heran, wechselt zwischen ihren Perspektiven und bringt sie uns so gleichermassen nah. Über sie stellt er auch uns die Frage, wie es weitergehen soll, wie notwendig ist Fortschritt im Angesicht von Naturschutz? Eine berührende Geschichte, die sich auf das Wesentliche im Leben konzentriert.
  • Zum Bewerterprofil von Joana Huber

    Joana Huber

    Orell Füssli Zug - Metalli – Einkaufs-Allee

    Buchhändler*in

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    4/5

    24.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Landleben, Sommerhitze und neue Wege

    Ein Roman voller Sommerhitze, ländlicher Atmosphäre und leiser Lebensweisheit. Die Geschichte von Sara und Leon, die beide ihre eigenen Lasten mit sich tragen und einander dabei helfen, wieder zu sich selbst zu finden, hat mich tief berührt. Die Beschreibungen des Lebens am Fluss, der Arbeit mit den Tieren und der engen Verbundenheit zur Natur lassen eine Welt entstehen, in die man sofort eintauchen möchte. Gleichzeitig regt der Roman zum Nachdenken über Gemeinschaft, Heimat, Veränderung und den Umgang mit unserer Umwelt an. Warmherzig, entschleunigend und voller Hoffnung – ein Buch, das die Lust auf das Landleben weckt und lange im Herzen bleibt.

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Bewertungen (2)

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    1. Tage Am Fluss