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Die Bernsteinfischerin Roman | Wenn die Welt zu eng wird, bleibt das Meer. Der große Sommerroman von Lisa Quentin

129

Fr. 33.90

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

573

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.08.2026

Verlag

Rütten & Loening Berlin

Seitenzahl

397

Maße (L/B/H)

21.9/14.3/3.5 cm

Gewicht

499 g

Farbe

Graublau

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-352-01027-9

Beschreibung

Rezension

»Leider war ich noch nie in Schweden, doch nach diesem Buch hat mich die Reiselust dorthin wirklich gepackt.[...] Ein absoluter Wohlfühlroman.« ("Instagram")
»Die Geschichte lebt weniger von großen Wendungen als von ihren leisen und emotionalen Momenten.« ("Instagram")
»Insgesamt versprüht dieser Roman einen großen Optimismus und bezeugt, dass man gerade auch in der heutigen Zeit [...] Bedeutendes selbst ändern und gestalten kann.« ("Literaturblog")
»[...] beindruckend, in wie vielen Formen uns Liebe begegnet in diesem Roman« Dörte Apel im Podcast Seitenweise Glück - Bild der Frau ("Bild der Frau")
»Lesehighlight: Wer ruhig erzählte und tiefgründige Geschichten liebt, ist hier bestens aufgehoben.« ("Instagram")
»›Die Bernsteinfischerin‹ zeigt auf berührende Weise viele Facetten des Lebens und macht Mut, den eigenen Weg zu gehen.« ("Literaturblog")
»Dieses Buch ist wirklich ganz wundervoll. Voll Liebe und Stärke [...]. Für mich ein Highlight und ich hoffe, das viele Menschen diese Geschichte lesen werden.« ("Instagram")
»[...] Viel mehr als eine Geschichte über zwei Frauen. Er erzählt von Heimat, Erinnerungen, Familie und davon, dass es nie zu spät ist, [...] neu anzufangen.« ("Instagram")
»Gefühlvoll und sommerlich zugleich.« ("Gong | Bild Funk | HÖRZU")
»Eine mutmachende Geschichte über Passion und Befreiung.« ("Freundin")

Produktdetails

Verkaufsrang

573

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.08.2026

Verlag

Rütten & Loening Berlin

Seitenzahl

397

Maße (L/B/H)

21.9/14.3/3.5 cm

Gewicht

499 g

Farbe

Graublau

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-352-01027-9

Herstelleradresse

Ruetten und Loening GmbH
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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  • Bewertung

    5/5

    21.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Salzluft & Bernstein

    Ich liebe das Meer und habe schon oft Bernstein an der Nordsee gesammelt. Klar, dass ich dieses Buch lesen musste! Daher hatte „Die Bernsteinfischerin“ schon deshalb bei mir gepunktet, weil das Setting so toll ist! Lisa Quentin hat mich auch nicht enttäuscht. Sie schreibt leicht und flüssig und ich konnte mich von Anfang an in die Geschichte einfühlen. Im Mittelpunkt stehen Julika und Ebba, zwei Frauen, deren Geschichte auf zwei Zeitebenen erzählt und miteinander verwoben werden. Solche Art von Story finde ich immer angenehm zu lesen, und es gab hier auch keine historischen Irrungen und Wirrungen, sondern einen klaren Erzählstil. Besonders mochte ich Ebbas Geschichte, die rückblickend erzählte wird und in den 60er Jahren spielt. Ihre Erinnerungen lassen den damaligen Zeitgeist aufleben und die Geschichte gibt nicht nur einen Einblick in das damalige Leben, sondern ist auch eine Liebesgeschichte. Trotzdem driftet der Roman nie ins Kitschige ab, sondern bleibt eine herzerwärmende Erzählung. Dann ist da natürlich das Meer und der Bernstein. Die Ostsee ist Ebbas andere Liebe. Mit ihr zusammen habe ich Salzwind geatmet und habe sie so gerne begleitet. Julika ist das wissenschaftliche Pendant und forscht mit Bernstein. Sie untersucht und schleift ihn und beim Lesen nähert man sich der Materie von der naturwissenschaftlichen Seite. Besonders die Einschlüsse im Bernstein haben mich fasziniert. Die Vorstellung, dass Pflanzen oder kleine Tiere vor Jahrmillionen in Harz eingeschlossen wurden und wir sie heute noch im Bernstein betrachten können, finde ich spannend. Leider habe ich so einen Stein noch nie gefunden, aber dafür schon mal im Museum betrachtet. Das war einfach eine schöne Mischung aus historischem Roman, Liebesgeschichte und natürlich viel Meer, die ich sehr mochte.

  • hasirasi2

    aus Dresden

    5/5

    20.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Bernstein und Lebensträumen

    „Ich bin selbst wie in Harz eingegossen und für die Nachwelt präpariert. Eine konservierte 26-jährige in ihrem ursprünglichen Habitat.“ (S. 73) Julika forscht als Doktorandin an Bernstein und (unter)sucht eingeschlossene Lebewesen und Pflanzen. Eines Tages macht sie einen Sensationsfund: eine Rhopalisomatiden-Wespe, die erste ihrer Art, die je in Bernstein entdeckt wurde. Doch am angegebenen Fundort Samland dürfte diese Wespe eigentlich gar nicht vorgekommen sein. Bei ihren weiteren Recherchen stößt Julika auf den Namen Ebba Bredow und das Jahr 1943. Könnte Ebba noch leben und ihr mehr über den geheimnisvollen Stein erzählen? Samland 1943: Ebba ist acht Jahre alt und möchte Bernsteinfischerin werden – wie ihr Vater. Bernsteinschnitzerin oder -dreherin, wie es für Frauen üblich ist, kommt für sie nicht infrage. Bernsteinfischer ist ein begehrter und gefährlicher Beruf: Die Männer stehen bei Wind und Wetter stundenlang im Meer, um die Steine aus den Wellen zu fischen. Und jeder noch so kleine Fund muss unter Strafandrohung abgegeben werden. Doch als Ebba einen apfelgroßen Bernstein mit einem Einschluss findet, behält sie ihn heimlich. „Die Bernsteinfischerin“ hat mich so gefesselt, dass ich das Buch an nur 2 Abenden förmlich inhaliert habe. Lisa Quentin erzählt die Geschichte zweier Frauen, die Jahrzehnte trennen, die aber Faszination für den Bernstein miteinander verbindet. Außerdem führen beide ein Leben, was sie so nie wollten. Ebba wollte Bernsteinfischerin werden, doch ihr Familie musste vor den Russen fliehen und landete in Niendorf. Die Liebe zum Bernstein hat sie dennoch nie losgelassen. Aus ihm und anderen Strandfundstücken erschafft sie Kunstwerke, die sie niemandem zeigt, weil sie glaubt, dass sie ohnehin niemand versteht. Stattdessen arbeitet sie in der elterlichen Pension mit und sieht sich ständig mit den Erwartungen der Gesellschaft konfrontiert: Wann heiratet sie endlich? Warum bekommt sie keine Kinder? Immer mehr fürchtet sie, als Frau zu versagen, und gibt sich selbst auf, um allen anderen gerecht zu werden. Auch Julika hat ihre eigenen Wünsche längst hintenangestellt. Sie wollte Sport studieren, muss sich nach einem Schicksalsschlag der Familie jedoch gemeinsam mit ihrem Vater rund um die Uhr um ihre Mutter kümmern. Darunter leidet nicht nur ihr Sozialleben, sondern auch ihr Selbstwertgefühl. Obwohl sie vermutlich den Fund ihres Lebens gemacht, traut sie sich selbst und ihrer Entdeckung zunächst kaum zu. Doch dann springt Julika über ihren Schatten und macht sich auf die Suche nach Ebba. Die erzählt ihr aus ihrem wechselvollen, oft tragischen Leben und gibt ihr das Wichtigstes mit: „Ich glaube, die größte Freiheit lebt man, wenn man tut, was man liebt.“ (S. 249) Auch darin zeigt sich eine weitere Parallele zwischen den Frauen. Beide Elternpaare brauchen schließlich einen Weckruf, um ihren Töchtern den Freiraum zu geben, den diese so dringend benötigen. Doch nach Jahren der Carearbeit und des ständigen Zurücksteckens fällt es sowohl Ebba als auch Julika schwer, diese neu gewonnene Freiheit überhaupt anzunehmen. Ich bin wie Ebba fasziniert von der Ostsee. Wir verbringen jeden Urlaub dort und halten natürlich auch immer Ausschau nach Bernstein – bisher allerdings mit überschaubarem Erfolg. Mehr als winzige Stücke haben wir noch nicht gefunden, von einem Bernstein mit Einschluss ganz zu schweigen. Umso mehr habe ich das Setting geliebt. Die Beschreibungen des Meeres lassen sofort Bilder vor meinem inneren Auge entstehen und machen die Sehnsucht nach der Ostsee noch größer. Ich konnte mich gut in Ebba und Julika hineinversetzen. Beide führen ein Leben, das sie so nie wollten, und müssen erst wieder lernen, ihre eigenen Wünsche ernst zu nehmen. Ebba gelingt das irgendwann, indem sie etwas anderes loslässt und dabei das Selbstbewusstsein und die Furchtlosigkeit ihrer Kindheit wiederfindet. Und dann das Ende … Ich wusste gar nicht, wohin mit meinen Gefühlen. Den Ausgang hatte ich zwar irgendwie vermutet, trotzdem hat er mich sehr berührt. Eine wunderschöne, atmosphärische Geschichte über Bernstein, die Ostsee, verpasste Lebensträume und den Mut, irgendwann doch noch das eigene Leben in die Hand zu nehmen.

  • Smberge

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    14.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wechselspiel des Lebens

    Inhalt: Wir lernen in diesem Buch zwei Frauen kennen. Zum einen Julika, eine junge Bernsteinforscherin. Ihr Mutter ist schwer depressiv und beansprucht Julikas volle Aufmerksamkeit. Als sie im Archiv einen besonderen Bernstein findet macht sie sich auf die Suche nach der Geschichte des Steine. So lernt sie Ebba kennen, die zum Ende des 2. Weltkriegs im Samland an der Ostsee lebt und diesen besonderen Stein findet. Auf seltsamen Wegen findet dieser Stein den Weg in Julikas Forschungsinstitut. So verknüpfen sich die Geschichte von 2 interessanten Frauen. Meine Meinung: Diese Geschichte ist eine ruhige, die mich aber von der ersten Seite an gefesselt hat. Zunächst getrennt voneinander lernen wir die Frauen kennen und schnell wird klar, dass sich diese beiden Geschichten verbinden werden und zu einer verschmelzen werden. Ebbas Geschichte ist die einer Flucht aus dem Samland nach Niendorf an der Ostsee. Da ihre Familie eine Ferienpension eröffnen erleben wir hier auch die Entwicklung des Tourismus in der Nachkriegszeit und leider auch deren Niedergang. Julikas Leben wir von der Depression ihrer Mutter bestimmt und wir erleben mit ihr den Alltag mit einem Menschen der unter dieses Krankheit leidet. Wir erleben aber auch, wie Julika zurück ins Leben findet. Dieses Buch ist sehr einfühlsam und beschäftigt sich viel mit den Gefühlen der Protagonisten und mir hat es sehr gut gefallen, die Entwicklungen der Personen zu erleben. Ich hatte während der Lektüre das Gefühl, dass ganz vielen kleine Steinchen langsam ihren Weg an den richtigen Platz finden und das zu beobachten macht den Reiz dieses Buches aus. Für mich ist dieses Buch eine absoluten Leseempfehlung.

  • Ric

    5/5

    14.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührend

    Ich fand die Geschichte von Ebba - der Bernsteinfischerin total berührend und schön. ❤ Denn es ist die Geschichte einer starken Frau, die lange den Traum ihrer Eltern lebt, sich aber nach Freiheit & Selbstbestimmung sehnt. Schon als Kind liebte Ebba das Meer und all seine Bernstein-Schätze. Ihr Weg ist (bern-)steinig und es braucht lange, bis Ebba weiß, was sie wirklich glücklich macht. Parallel dazu verläuft Julikas Geschichte, die Bernsteine erforscht und eines Tages einen besonderen Fund macht. Doch statt sich komplett auf ihre Arbeit oder ein interessantes Angebot konzentrieren zu können, wartet abends eine kranke Mutter auf sie. Es muss immer jemand bei ihr sein. Wird es Julika trotzdem gelingen, ihr eigenes Leben führen zu können?  Wer zwei starke und absolut sympathische Hauptfiguren auf ihren Wegen begleiten möchte, wer das Meer liebt und sich für Bernsteine interessiert, hat das richtige Buch gefunden. Eine klare Sprache macht es möglich, sich die Figuren und Orte bildhaft vorzustellen und in Gedanken selbst dorthin zu reisen. Als sei man mittendrin und mit dabei. Toll geschrieben.

  • Geli

    aus Nienhagen

    5/5

    12.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eintauchen in eine andere Welt

    Mir ist das Cover direkt ins Auge gesprungen und Romane, die an der See spielen, lese ich ohnehin gerne. Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt, einmal aus Sicht von Julika, einer 26-jährigen Bernsteinforscherin aus Frankfurt und auch Sicht Ebbas, einer Künstlerin, die in Niendorf an der Ostsee lebt. Julika fühlt sich wie eingesperrt. Seit dem Tod ihrer kleinen Schwester bei einem Unfall ist vor allem ihre Mutter so stark beeinträchtigt, dass sie an Depressionen leidet und das Leben kaum bewältigen kann. Julika und ihr Vater stehen an ihrer Seite, doch es wird nicht besser. Julika verkneift sich alles, was das zerbrechliche Gleichgewicht der Familie aus dem Takt bringen könnte, und so fährt sie heimlich Rennrad, hat keine Freunde, ist entweder in der Uni oder zuhause und nur, wenn sie an ihrer Dissertation zum Thema Bernstein arbeitet, vergisst sie die Zeit. Ebba lernen wir als kleines Mädchen kennen, das lieber mit dem Vater frühmorgens bei stürmischer See nach Bernstein sucht statt das brave Kind zu sein, das ihre Mutter so gerne hätte. Diese Wildheit zieht sich durch ihr Leben, sie fühlt sich eingeschränkt bei der Hauswirtschaftsschule, die sie notgedrungen besucht, um ihren Eltern bei der Pension helfen zu können. Erst ihr Jugendfreund Leo, den sie in den letzten Kriegstagen auf der Flucht in der alten Heimat zurücklassen musste, bringt Ruhe und Liebe in ihr Leben, doch nicht für ewig. Die beiden Frauen begegnen sich, als Julika einen seltenen Einschluss in einem Bernstein entdeckt und herausfindet, dass er einst von Ebba gefunden wurde. Doch der Bernstein ist unvollständig und so macht sich die junge Frau auf die Suche. Mich konnte dieser Roman richtig mitreißen. Ich habe viel über Bernstein und die Forschung erfahren, aber auch die persönliche Geschichte der beiden Frauen hat mich berührt. Beide fühlen sich wie gefangen in der Welt, die sie ausfüllen sollen, um die Erwartungen anderer zu erfüllen. Dazu die anschaulichen Schilderungen der Ostsee, die Entwicklung des Tourismus und die Beschreibung der Kunst, die Ebba herstellt, so dass ich mich total in das Setting fallen lassen konnte. Hat mir sehr gefallen.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Isabel Widmer-Sinz

    Isabel Widmer-Sinz

    Orell Füssli Schaffhausen

    Buchhändler*in

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    5/5

    20.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Geschichte mit starken Figuren

    Julika ist die junge Hauptfigur des Romans. Sie arbeitet als Bernsteinforscherin und untersucht unter dem Mikroskop uralte Einschlüsse im Bernstein. Gleichzeitig kümmert sie sich um ihre kranke Mutter, wodurch ihr eigenes Leben scheinbar stillsteht. Ein aussergewöhnlicher Bernsteinfund führt sie schliesslich an die Ostsee zu Ebba, eine 90-jährige Künstlerin, die zurückgezogen an der Steilküste der Lübecker Bucht lebt. Sie hat eine bewegte Vergangenheit. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, liebevoll erzählte Geschichte mit einer besonderen Stimmung und spannende Handlung. Ein schönes Buch für alle, die Familiengeschichten, Abenteuer, Geheimnisse und starke Figuren mögen.
  • Zum Bewerterprofil von Kathrin Bögelsack

    Kathrin Bögelsack

    Orell Füssli Bern

    Buchhändler*in

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    4/5

    16.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Faszinierender und tröstlicher (Ostsee-)Roman

    Lisa Quentin verwebt in «Die Bernsteinfischerin» gekonnt Aspekte der Zeitgeschichte Lübecks mit geologischer Forschung und den Biografien zweier Frauen. Mit jedem Kapitel wechseln wir die Perspektive zwischen ihren Hauptfiguren Ebba und Julika. Ebba, Pensionswirtin wider Willen und leidenschaftliche Künstlerin, begleiten wir ab Ende des Zweiten Weltkriegs bis heute. Die zeitlichen Sprünge zwischen ihren Kapiteln sind teils gross, um ihr Leben abdecken zu können, teils geht es nach einem Einschub Julikas aber auch nahtlos dort weiter, wo wir Ebba zuletzt begegnet sind. Eine clevere Erzählweise, die für Spannung und Abwechslung sorgt. Julika, eine junge Bernsteinforscherin, lernen wir in der Gegenwart kennen. Ihr Erzählstrang umfasst nur wenige Wochen, ihre Handlung ist somit dichter. Beide Frauen sind an ihre Familien gebunden, beide wünschen sich, auszubrechen, frei(er) zu sein, ihrer Berufung folgen zu können. Gerade Ebbas Perspektive ist dabei tröstlich und versöhnlich, da sie ihre Erlebnisse rückblickend wohlwollender einordnet. Eine faszinierende Lektüre, zugleich leicht und tiefgründig, mit einer Ostsee in täglich neuem Gewand. Ein Roman über Trauer, Verlust, Familie und neue Chancen. Für Fans von Julia Dibbern («Unter Wasser ist es still») und Beatrix Gerstberger («Die Hummerfrauen»).

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