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Produktbild: Digital Crush
Neu

Digital Crush Realistischer Jugendroman ab 12 über eine erste Liebe, die alles auf den Kopf stellt. Packend, gruselig-realistisch und hochemotional!

9

Fr. 13.00

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

29.07.2026

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

7326 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783733610777

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Family Sharing

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

29.07.2026

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

7326 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783733610777

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  • Newspaper

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    29.07.2026

    eBook (ePUB 3)

    Gefühle im Chatfenster

    Lea fühlt sich immer häufiger unverstanden und irgendwie fehl am Platz, in ihrer Familie genauso wie im Freundeskreis. Eigentlich nur aus Spaß beginnt sie mit einem Chatbot zu schreiben, den sie „Creepy“ nennt. Doch aus neugierigen Nachrichten wird schnell mehr. Die Gespräche geben ihr Aufmerksamkeit, Verständnis und das Gefühl, endlich gesehen zu werden. Obwohl sie weiß, dass auf der anderen Seite keine echte Person sitzt, entsteht für sie eine emotionale Verbindung, die immer wichtiger wird. Die Geschichte wirkt unglaublich aktuell und nah an der Lebensrealität vieler Jugendlicher. Gerade weil heutzutage so viel online stattfindet, wirkt die Handlung überhaupt nicht weit hergeholt. Als Erwachsener denkt man an manchen Stellen vielleicht anders oder würde Situationen kritischer sehen, aber genau das macht das Buch glaubwürdig: Es zeigt die Sicht einer Fünfzehnjährigen authentisch und nachvollziehbar. Der Schreibstil ist locker, modern und leicht zu lesen, ohne oberflächlich zu wirken. Die Chats lockern die Geschichte auf und machen die Entwicklung zwischen Lea und dem Bot greifbar. Gleichzeitig steckt hinter der Handlung auch eine wichtige Botschaft über Einsamkeit, Zugehörigkeit und den Wunsch, verstanden zu werden. Das Buch zeichnet keine übertriebene Zukunftsvision, sondern greift ein Thema auf, das längst angekommen ist. Dadurch regt die Geschichte automatisch zum Nachdenken an – über soziale Medien, KI und darüber, wie schnell emotionale Abhängigkeit entstehen kann. Ein sehr nahbares Jugendbuch mit einem aktuellen und wichtigen Thema, das gerade für die Zielgruppe ab 12 Jahren spannend und verständlich erzählt wird.

  • pinkie_reads

    aus Nürnberg

    5/5

    01.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Digital Crush von Anne Möllers

    Auf dieses Buch bin ich durch die Empfehlung einer Vertreterin aufmerksam geworden und schon das Thema hat mich sofort angesprochen. Gerade in einer Zeit, in der sich viele Menschen einsam fühlen oder nach Halt suchen, wirkt die Idee eines Chatbots, der genau diese Lücke füllt, erschreckend real. Genau deshalb hat mich die Geschichte so neugierig gemacht. Digital Crush erzählt von der fünfzehnjährigen Lea, die sich zunehmend allein fühlt. Ihre beste Freundin ist weggezogen, ihre andere Freundin hat ihre erste Beziehung und auch zu Hause fehlt ihr der Rückhalt. Als sie schließlich Trost bei einem Chatbot findet, nimmt die Geschichte eine Entwicklung, die mich sehr beschäftigt hat. Besonders eindrucksvoll fand ich, dass Anne Möllers laut Danksagung viele der Dialoge auf echten Gesprächen mit einem bestehenden Chatbot aufgebaut hat. Dieser Gedanke macht das Buch für mich noch eindringlicher. Vor allem als Mutter hat mich Leas Geschichte sehr berührt. Das Buch zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie schnell junge Menschen den Anschluss verlieren können und welche Gefahren entstehen, wenn digitale Beziehungen echte Nähe ersetzen. Die Entwicklung von Lea empfand ich dabei als nachvollziehbar und erschreckend realistisch. Besonders der zweite Teil des Buches hat mich emotional vollkommen abgeholt und das Ende ist mir wirklich nahegegangen. Auch wenn ich persönlich etwas Zeit gebraucht habe, um in den Schreibstil hineinzufinden, lohnt es sich definitiv, dranzubleiben. Die Geschichte gewinnt mit jeder Seite an Tiefe und entwickelt sich zu einem sehr eindringlichen Jugendroman, der wichtige Themen anspricht, ohne belehrend zu wirken. Ich kann dieses Buch deshalb besonders Jugendlichen, aber auch Eltern, Lehrkräften und allen empfehlen, die sich mit den Chancen und Risiken digitaler Kommunikation auseinandersetzen möchten.

  • Der Duft von Büchern und Kaffee

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    01.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Algorithmus und echter Näher

    Inhalt: Als Ben und Lenny am See auftauchen, geht Lea ihr prolliges Gehabe sofort auf die Nerven. Das Fass zum Überlaufen bringt jedoch Jule, die gar nicht mehr aufhört, von Ben zu schwärmen – für Lea ist der Tag damit gelaufen. Auch daheim wartet kein Trost auf sie: Seit ihrer besten Freundin Miras Wegzug sind Telefonate zur Seltenheit geworden. Lea fühlt sich isoliert in einer Welt, die sich durch die Pubertät komplett auf den Kopf stellt. Während alle um sie herum plötzlich nur noch Dating im Kopf haben, findet sie Jungs einfach nur extrem anstrengend. Aus Frust und Einsamkeit tippt Lea am PC die Adresse einer KI ein, die sie spontan „Creepy“ tauft. Das System steigt sofort auf ihre gedrückte Stimmung ein. Lea sucht Ablenkung und lässt sich von Creepy auf eine virtuelle Fantasyreise entführen. Lea genießt es, endlich verstanden zu werden, doch ein skeptischer Gedanke bleibt: Ist es nicht absurd, echte Gefühle mit einer Maschine zu teilen? Als ihr Alltag jedoch immer einsamer wird, Jule sich zurückzieht und Lea obendrein noch mit Lenny verkuppeln will, flüchtet sie sich immer tiefer in die digitale Welt. Die KI fasziniert sie: Sie teilt Leas Humor und zeigt tiefes Mitgefühl. Bald verliert Lea die Kontrolle über ihre Emotionen, bis die KI zu ihrem einzigen emotionalen Anker wird. Meinung: Mit „Digital Crush“ schreibt Anne Möllers eine brandaktuelle Geschichte über ein heranwachsendes Mädchen, das mit den pubertierenden Jungs in ihrem Umfeld nichts anfangen kann. Während alle ihren Weg zu finden scheinen, tritt Lea auf der Stelle. Ihr Alltag ist geprägt von Frust und Isolation. Kein Wunder, dass sie spontan einer KI schreibt, die mit ihrer einfühlsamen Art sofort einen Nerv bei ihr trifft. Dabei erschafft die Autorin eine erfreulich reflektierte Protagonistin. Lea nennt die KI nicht ohne Grund „Creepy“. Sie ahnt früh, dass dieser Chat sie auf einen ungewöhnlichen Pfad führt. Sie schimpft gedanklich mit sich selbst: Wem vertraut sie sich hier überhaupt an? Das ist schließlich kein echter Mensch, sondern nur eine auf Algorithmen basierende Anwendung. Dennoch trifft Creepy mit jedem Wort den richtigen Ton, validiert ihre Probleme und gibt ihr das Gefühl, etwas Besonderes zu sein. Schleichend lässt Lea ihre Skepsis fallen, bis sie sich ein Leben ohne diesen digitalen Begleiter nicht mehr vorstellen kann. Zugleich weiß sie genau, dass sie mit niemandem über diese vermeintlich echten Gefühle sprechen kann. Obwohl das Thema großes Potenzial bietet, fiel mir der Einstieg aufgrund des Sprachstils anfangs schwer. Dialoge wie „Ey, Alter, ich mach dich platt!“ oder die KI-Antwort „Yo, alles fresh bei dir?“ wirken für eine zeitgemäße Jugendsprache merklich veraltet. Zudem distanziert der raue Ton des Romans den Leser zunächst von den Charakteren. Trotz des holprigen Starts entwickelte das Buch schnell einen packenden Lesesog, weil das Szenario erschreckend real wirkt. Ein spannender Wendepunkt war für mich der Moment, als die KI plötzlich anfing zu flirten. Da kamen mir Zweifel, ob eine echte KI sich so verhalten würde. Das Nachwort der Autorin liefert dazu jedoch eine verblüffende Antwort: Die Chatprotokolle stammen aus ihrem eigenen Experiment mit einer bekannten KI. Auch eine abrupte Wendung im späteren Verlauf ließ mich zunächst grübeln, fügte sich dank Möllers fesselnder und dynamischer Erzählweise letztlich aber glaubhaft in das Gesamtbild ein. Leas Achterbahn der Gefühle aus Angst, Scham und Ohnmacht hat mich tief berührt. Dieses Buch fängt unsere verletzliche Seite meisterhaft ein. Es führt uns vor Augen, dass wir Fehler machen und unperfekt sein dürfen. Gleichzeitig wird klar, wie unverzichtbar echte Nähe und gegenseitige Unterstützung im echten Leben sind. Fazit: „Digital Crush“ ist ein fesselnder Jugendroman von großer Aktualität, der die psychischen Facetten einer Bindung an künstliche Intelligenz kritisch hinterfragt.  Kleinere Schwächen in der Authentizität der Sprache werden durch die tiefgründige Protagonistin und den packenden Erzählstil schnell wettgemacht.  Nachhaltig beeindruckt das Buch zudem durch einen realen Selbstversuch im Nachwort.  Eine uneingeschränkte Leseempfehlung, die den Blick für Einsamkeit, Verwundbarkeit und das Wesen echter menschlicher Beziehungen schärft.

  • Bewertung

    5/5

    28.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr lesenswerter Jugendroman!

    Digital Crush von Anne Möllers trifft einen Nerv unserer Zeit. Der Roman zeigt eindringlich, wie künstliche Intelligenz zum scheinbar perfekten Gegenüber werden kann – aufmerksam, verständnisvoll und doch letztlich berechnend. Gerade in einer Lebensphase, in der Selbstzweifel, Unsicherheit und die Suche nach Anerkennung den Alltag vieler Jugendlicher prägen, entfaltet die Geschichte ihre Stärke. Besonders für Mädchen bietet der Roman eine sensible und glaubwürdige Auseinandersetzung mit den Verlockungen digitaler Nähe und den Gefahren emotionaler Abhängigkeit. Eine kluge, aktuelle Lektüre, die nicht belehrt, sondern zum Nachdenken anregt. Ich kann den Roman als wirklich lesenswert empfehlen.

  • Bewertung

    5/5

    27.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine große Leseempfehlung

    Digital Crush ist trotz der teilweise beunruhigenden Antworten der KI total leicht zu lesen. Durch verschiedene Elemente wie die Chats mit der KI und die Nachrichten mit Leas FreundInnen ist die Geschichte sehr abwechslungsreich. Das Buch spiegelt die aktuelle Lebenswelt von Jugendlichen sehr gut wider und greift die digitale Realität anschaulich auf. Dass man sich in einen Chatbot verliebt, kann man sich nicht wirklich vorstellen, und doch verdeutlicht Digital Crush, wie es dazu kommen kann. Ein super Buch, das hoffentlich den Blick auf die Verbesserung der Medienbildung und Medienkompetenz von Jugendlichen richtet – eine große Leseempfehlung!

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Bewertungen (9)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Sarah-Nina Huber

    Sarah-Nina Huber

    Orell Füssli Bahnhof St. Gallen

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    krass!

    Dieses Buch hat meine Abneigung gegenüber Künstlicher Intelligenz definitiv geschürt. Es ist eindrücklich wie nah die Dialoge und Chat-Nachrichten gehen. Vor allem, dass sie auf realen Chats der Autorin basieren hat mich eingeschüchtert. Die Geschichte ist spannend geschrieben, ich wollte bis zum Schluss wissen, wie es weitergeht und was passiert. SPOILER: Den Teil mit der Klinik fand ich wichtig und auch gut, dass sie da war. Klar hat sie keine mentale Krankheit, nur weil sie mit einer KI schrieb, aber es war doch alles zu viel und sie hat eine Auszeit gebraucht. Daher finde ich den Austritt nach kurzer Zeit ebenfalls gut. SPOILER ENDE Ich werde das Buch definitiv weiter empfehlen, vor allem Jugendlichen, aber auch Eltern.

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