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Produktbild: Die Woche danach
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Die Woche danach Ein Stundenbuch der Hoffnung | Das neue Buch der SPIEGEL-Bestseller-Autorin: Über die Liebe, über den Tod und über einen Neuanfang

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Fr. 18.90

inkl. gesetzl. MwSt.

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

14968

Erscheinungsdatum

08.10.2026

Verlag

Dtv Digital

Seitenzahl

176 (Printausgabe)

Dateigröße

1174 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783423450904

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Barrierefreiheit

  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • navigierbarer Index
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • Landmark-Navigation vorhanden

Verkaufsrang

14968

Erscheinungsdatum

08.10.2026

Verlag

Dtv Digital

Seitenzahl

176 (Printausgabe)

Dateigröße

1174 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783423450904

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  • Bewertung

    aus Quickborn

    5/5

    14.10.2026

    eBook (ePUB)

    „dass ich mich so erlöst fühle“

    Helga Schubert blickt zurück, auf das Sterben ihres geliebten Mannes, Derden (der, den sie liebte), auf die Woche nach seinem Tod, auf die Monate nach seinem Tod, aber auch auf Gemeinsames, Reisen, Reden, Lieben, Zweifeln. Ihr Ehemann, ein bekannter Psychologe, 17 Jahre älter als die Autorin, hat in seinem „zweiten Leben“ nach einer schweren Krankheit, frühpensioniert, ein Hobby gefunden, dass wie ein Lebenswerk erscheint, er malte bis zu seinem Tod rund 800 Bilder. Die letzten Jahre seines Lebens glitt er in die Demenz, Helga Schubert blieb bis zu seinem letzten Atemzug bei ihm, pflegt und umsorgte ihn. Als er es noch konnte, half sie ihm bei seinen Ausstellungen und Veranstaltungen, die in ihrem gemeinsamen Haus in der Nähe der Ostsee stattfanden. Sie sprach die Texte zu seinen Bildern, war für das punktgenaue Abspielen der passenden Musikstücke zuständig. Beide einte die Liebe zur klassischen Musik, das vorgestellte Motto »Musik höre ich wehrlos.« von Roger Willemsen passt dazu, wie auch das ausgewählte Chopin-Nocturne Op. 9, Nr. 1. Davon angeregt habe ich während des Lesens Klavierkonzerte von Chopin gehört, perfect match. Tag für Tag, Woche für Woche löst sich Helga Schubert auch gefühlsmäßig von dem Druck der Verantwortung, die sie über Jahre spürte, die sie trug, nicht als Last, sondern aus Liebe. Sie nimmt so viele Lesungstermine an wie noch nie, sie reist in entlegenste Orte für Gespräche und Veranstaltungen. Und wie von Zauberhand erhält sie Wünsche, die in Arbeit ausarten, sie soll einerseits in Klagenfurt die Eröffnungsrede für den Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb halten, 2026 mit zwei Jubiläen verbunden, 100. Geburtstag der Namensgeberin und bedeutenden Schriftstellerin, 50. Jubiläum der Veranstaltung, andererseits eine einstündige Schillerrede in Marbach im November 2026, als eine, ja sogar die erste aus dem Osten. Die erste Rede ist im Wortlaut in diesem Buch nachzulesen. Zum Glück war sie auf 20 Minuten begrenzt, aber das ist subjektiv, ich bin kein Freund langer Reden. An der Marbach-Rede schreibt die Autorin noch. Sie hat in beide jedenfalls eine immense Vorarbeit investiert, so viel gelesen, ja studiert. Da ziehe ich den Hut, ich bin noch einige Jahre jünger, aber diesen Enthusiasmus habe ich nicht mehr. Für die Schillerrede muss ich ihr die Daumen drücken! Während all der Wochen und Monate nach dem Tod ihres Mannes beginnt dann aber auch eine Art Rekapitulation ihrer ehelichen Gemeinschaft. Warum hat sie, die Schriftstellerin sich immer für seine Bilder interessiert, aber er sich nie für ihre Bücher? Es klingt Wehmut an, auch bei der Frage, warum sie erst jetzt so unbeschwert das Haus verlassen kann. Ich glaube, bei all der Schwere der Trauer sucht sich in ihr ein Gefühl der Erlösung seinen Platz, ohne dass sie deshalb Schuld oder Scham empfindet. Das ist gut so, nur auf diese Weise kann sie loslassen und ohne schlechtes Gewissen zurück auf das Schöne blicken, dass sie gemeinsam hatten. Schon 1989 war ihr ein Gedanke anlässlich des damaligen Bachmann-Wettbewerbs gekommen: „Ich muss nicht notgedrungen auch ein gequälter Mensch sein, nur um einmal eine gute Schriftstellerin zu werden.“ Und genauso pragmatisch wie mit der Schriftstellerei geht sie nun mit ihrem Leben um, nimmt den Rollstuhl ihres verstorbenen Mannes und fährt ins Dorf zur ersten Seniorenweihnachtsfeier ihres Lebens. Herrlich. Bevor ich es vergesse: Das Cover ist sehr stilvoll, Den Maler kenne ich gar nicht, aber hier macht das Zugreifen (wieder) Freude. Ich wünsche dieser fantastischen Autorin noch viel Freude am Schreiben neuer Bücher, am Reisen, am Leben, an allem, woran sie glaubt. Möge sie glücklich und gesund immer älter werden. Fazit: Ein Leben endet, aber das Leben hört nicht auf, Helga Schubert ist der Beweis. Lesenswert! Diese Rezension gibt meine eigene Meinung wieder und wurde nicht mit Hilfe von KI erstellt.

  • Bewertung

    5/5

    14.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hoffnung

    Hoffnung für eine eigene Gegenwart und Zukunft nach jahrelanger Pflege eines Lebensmenschen. Das vermittelt Helga Schubert in ihrem Buch. Auch wer es nicht selbst erlebt hat, kann anhand dieses klugen und empathischen Buches diesen Aspekt vom Leben nachspüren. Ein Glücksfall für die deutsche Literatur, eine Schriftstellerin und Psychologin. Danke.

  • Bewertung

    aus Buchen

    5/5

    08.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erzählerische Eleganz

    Wenn man mehrere Bücher von Helga Schubert gelesen hat, sieht man die Zusammenhänge, die teilweise autobiografisch bedingt sind, teilweise auch thematisch. Sie hat Jahrelang ihren demenzkranken Mann gepflegt. Dieses Buch setzt nach seinem Tod ein. Er wurde 98 Jahre alt. Fast 5 Jahrzehnte waren sie verheiratet. Neben den Gedanken an ihren Mann schreibt Helga Schubert auch über Ingeborg Bachmann und den Bachmannpreis, zu dem sie in DDR-Zeiten nicht lesen durfte, später aber Jurorin wurde und als Autorin den Preis 2020 sogar gewann. Mich konnte vieles am Buch wirklich fesseln. Gerade bei diesem Buch beeindruckt mich Helga Schuberts erzählerische Eleganz.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    08.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Trauer und Neubeginn: „Ich lebe nun in einer anderen Welt.“

    Seit ich „Vom Aufstehen“ gelesen hatte, bin ich ein großer Fan von Helga Schubert. Ihre Bücher beruhen oft auf ihrer eigenen Biografie, so auch ihr neues Buch “Die Woche danach. Ein Stundenbuch der Hoffnung”, in dem Sie den Tod ihres Ehemannes verarbeitet. 98 Jahre wurde er alt, jahrelang hatte sie ihn gepflegt.   „Als er gestorben war, an einem Freitag im August, in der Frühe, mein Lebensmensch, Derden, der, den ich liebte, mit geschlossenen Augen, die Hände übereinander, wie zwei Stunden zuvor, als ich ihm gesagt hatte, dass ich mich nun in mein Bett legen werde bis zum Weckerklingeln in zwei Stunden, damit ich dem Krankenpfleger wie immer kurz nach acht Uhr die Haustür öffnen könne, nach den durchwachten letzten Nächten, und ich an seinem Bett stand morgens um acht, war mein bisheriges Leben zu Ende. Und, wie ich jetzt weiß, fast ein Jahr danach: Es war für immer zu Ende.“   Beginnend mit dem Todestag ihres Mannes schreibt Helga Schubert in tagebuchartigen Einträgen über die folgende Zeit, gibt Einblicke in ihre Seele, ihren Umgang mit dem Verlust. Doch nach der jahrelangen Belastung durch die intensive Pflege, die Entbehrungen, bezeichnet ein Pastor es auch so, dass sie „eine ganz schwere Examensarbeit bestanden habe“.   So beginnt für Helga Schubert mit fast 86 Jahren ein neuer Lebensabschnitt, in dem sie ihre Selbstbestimmtheit zurückerlangt: Sie darf wieder Lesungen geben, unbeschwert Reisen, Besuche empfangen und kann tagsüber ungestört schreiben und arbeiten. Doch die Trauer ist allgegenwärtig, ihr Mann noch immer präsent, oft in kleinen alltäglichen Begebenheiten und Beobachtungen.   Neben den Erinnerungen an ihren Ehemann widmet sich Helga Schubert auch Ingeborg Bachmann und dem nach ihr benannten Preis. Während ihr die Teilnahme zu DDR-Zeiten noch verwehrt blieb, war sie später erst als Jurorin dabei und gewann die renommierte Auszeichnung im Jahr 2020 schließlich selbst als Autorin, mit ihrem Werk „Vom Aufstehen“. Wer das noch nicht kennt, sollte das unbedingt nachholen, allergrößte Empfehlung von mir!   Auch „Die Woche danach“ ist ein sehr persönliches und berührendes Werk von Helga Schubert, eine Mischung aus Trauer, Schmerz und Hoffnung. Ich hoffe, es wird nicht ihr letztes Buch gewesen sein.   Vielen Dank an den dtv Verlag und an NetGalley für das Rezensionsexemplar!

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