Produktbild: Der Künstlerinnen-Klub
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Der Künstlerinnen-Klub Zwei Künstlerinnen und der Aufbruch in die Moderne: Emmy Worringer und Olga Oppenheimer - Historischer Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

20.08.2026

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

5888 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783987074233

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Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

20.08.2026

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

5888 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783987074233

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  • nathalielamieux

    4/5

    20.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Kunstgeschichte vor der Haustür

    Ich liebe Romane, die sich der Kunst widmen. Wenn diese Kunstgeschichte dann auch noch direkt vor meiner Haustür spielt – in Köln und sogar mit Verbindungen in die Region –, bin ich natürlich besonders neugierig. „Der Künstlerinnen-Klub“ von Hanka Meves hat mich deshalb sofort angesprochen. Und meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Wir sind im Jahr 1911 in Köln. Zwei junge Frauen, die unterschiedlicher kaum sein könnten und doch eine gemeinsame Leidenschaft verbindet, gründen im Gereonshaus einen Künstlerinnen-Klub: Olga Oppenheimer, Malerin, und Emmy Worringer, die sich als Ausstellungsorganisatorin für die Kunst begeistert und engagiert. Sie wollen mehr, als Frauen ihrer Zeit eigentlich zugestanden wird: Sie wollen Kunst sehen, zeigen, diskutieren und selbst Teil dieser neuen, modernen Kunstwelt sein. Der Klub wird zu einem Treffpunkt für die Avantgarde der damaligen Zeit. Van Gogh, Picasso, August Macke, Gabriele Münter und die Künstler des Blauen Reiters gehören zu der Kunst, für die Olga und Emmy sich begeistern. Was für die beiden Aufbruch und Freiheit bedeutet, ist für die konservative Kölner Presse ein ziemlicher Affront. Denn Frauen, die sich so selbstverständlich in der Kunstwelt bewegen und ihre eigenen Vorstellungen verfolgen, passen nicht in das gesellschaftliche Bild dieser Zeit. Und genau das macht den Roman für mich so interessant: Es geht nicht nur um Kunst, sondern auch um zwei Frauen, die sich ihren Platz in einer von Männern dominierten Welt erkämpfen. Olga als Künstlerin, Emmy als Organisatorin und Netzwerkerin – beide auf ihre Weise mitten in einer Bewegung, die die Kunst verändert. Zwischen Begeisterung und Widerstand, Kunst und Liebe wird aber auch deutlich, welchen Preis es haben kann, seiner Zeit voraus zu sein. Und dann wirft der Erste Weltkrieg bereits seine Schatten voraus. Besonders gerne habe ich die vielen realen Persönlichkeiten kennengelernt, die durch die Geschichte spazieren. August Macke ist natürlich für mich als Rheinländerin ein besonderer Name, aber auch Museumsdirektoren und weitere Protagonisten der damaligen Kunstszene tauchen auf. Der Klub war tatsächlich mehr als ein privater Zirkel: Er war Treffpunkt, Ausstellungsort und ein Ort, an dem sich die moderne Kunst in Köln versammelte. Und ich muss zugeben: Ich habe beim Lesen einiges gelernt. Genau das liebe ich an historischen Romanen, die gut recherchiert sind. Man bekommt nicht das Gefühl, einen kunsthistorischen Vortrag zu lesen, sondern entdeckt ganz nebenbei eine Geschichte, von der ich vorher erstaunlich wenig wusste. Vor allem die regionale Perspektive hat mir gefallen. Köln einmal durch die Augen von Olga Oppenheimer und Emmy Worringer zu sehen, verändert den Blick auf die Stadt. Dass hier vor mehr als hundert Jahren Frauen für moderne Kunst kämpften und Künstler nach Köln holten, die heute zu den ganz Großen der Moderne gehören, fand ich faszinierend. „Der Künstlerinnen-Klub“ ist für mich deshalb ein Roman über Kunst, Frauen, Freundschaft und den Mut, etwas Neues zu wagen. Vor allem aber ist es eine spannende Entdeckung vergessener Kunstgeschichte – und die spielt hier tatsächlich direkt vor meiner Haustür. Ich mochte das Buch sehr. Und jetzt habe ich definitiv Lust, mich noch einmal genauer mit Olga Oppenheimer und ihrem Werk zu beschäftigen.

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