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Miriam Burdelski

1. Ist doch schön hier

Ist doch schön hier Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Maximiliane Häcke

Spieldauer

9 Stunden und 52 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

27.07.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

147

Verlag

Random House Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783759903907

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Maximiliane Häcke

Spieldauer

9 Stunden und 52 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

27.07.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

147

Verlag

Random House Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783759903907

Herstelleradresse

Random House Audio [9]
Neumarkter Str. 28
81673 München
Deutschland
Email: info@service.penguinrandomhouse.de
Url: www.penguinrandomhouse.de
Fax: +49 89 41363333

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  • Bewertung

    5/5

    08.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gutes Buch

    Ist doch schön hier Buch von Miriam Burdelski Eine faszinierende Geschichte über die Sehnsucht irgendwo anzukommen. Die Menschen die wir in unsere Heimat kennen haben ein Impact auf unsere Leben. So beginnt die Reise von Liesel mit ihre Großmutter und nach Antworten zu suchen. Eine Gesichte über Liebe, Heimat und Familie und wie wichtig alle sind.

  • Bewertung

    aus Wermelskirchen

    5/5

    03.08.2026

    eBook (ePUB)

    Liesel macht eine Reise

    Dieser Roman ist für mich ein echtes ✨Highlight✨, das kann ich direkt vorwegnehmen. Der Roman erzählt keine klassische Geschichte, sondern nimmt den Leser mit auf eine Reise zu sich selbst und auf eine Reise in die Vergangenheit. Im Mittelpunkt steht die 19jährige Liesel, eine frischgebackene Abiturientin, die bei ihrer alleinerziehenden depressiven Mutter lebt und sich intensiv um ihre demente Großmutter kümmert. Gemeinsam mit dem Pfleger Jascha entsteht spontan ein Roadtrip nach Ostpreußen, genauer gesagt nach Masuren in Polen. Die Reise bildet den Rahmen für eine Story, die sich zwischen Gegenwart und Vergangenheit entfaltet. Besonders gefallen hat mir die Erzählweise. Der Roman ist zugleich witzig, berührend und dramatisch. Immer wieder musste ich schmunzeln oder lachen, obwohl die behandelten Themen durchaus schwer sind. Doch der Schreibstil ist lebendig und man fühlt sich den Figuren so nah. Vor allem die Darstellung der dementen Großmutter Emmi ist sehr gelungen. Ihre Krankheit bringt sowohl tragische als auch unerwartet komische Momente hervor. Gelichzeitig wird die Tragik der Demenz sehr spürbar. Sie ist oft ängstlich, manchmal verwirrt und sie hat emotionale Ausbrüche, die sich gegen Liesel richten. Umso schöner ist es zu lesen, wie einfühlsam Jascha mit ihr umgeht. Der Roman erzählt die Geschichte von drei Frauengenerationen. Es geht um Armut, Flucht und die Folgen des Zeiten Weltkriegs, insbesondere um die Flucht aus Ostpreußen. Liesel trägt eine gewisse Melancholie in sich und die Reise verändert ihren Blick auf ihre Familie und auch auf sich selbst. Auf mich hat der Roman nie erdrückend gewirkt, sondern er verbindet eine gewisse Traurigkeit mit einer angenehmen Leichtigkeit und endet mit der Erkenntnis: „ist doch schön hier“. Ganz große Leseempfehlung!!!⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

  • Bewertung

    5/5

    02.08.2026

    eBook (ePUB)

    Eine Reise gegen das Vergessen

    Die 19-jährige Liesel führt ein emotions- und perspektivloses Leben mit ihrer arbeitslosen Mutter. Diese ist erst 36, jedoch vollkommen erloschen. Einziger Fixstern war und ist Grossmutter Emmi, die im Altersheim lebt, aber Liesel effektiv grossgezogen und tatkräftig durch die schwierige Kindheit einer sogenannt "sozial schwachen" Familie navigiert hat. Emmi ist zunehmend dement und versinkt immer tiefer in die Zeit, als sie mit der Familie im ehemaligen Ostpreusen einen Guthof betrieben hat, bis sie sich 1945 einen Flüchtlingstrek nach Westen anschliessen mussten. Kurzerhand entführt Liesel die Oma aus dem Seniorenheim, um mit ihr vor dem restlosen Vergessen die damalige Fluchtroute in entgegengesetzter Richtung zu reisen und endlich Details über die Familiengeschichte zu erfahren. Begleitet werden sie vom unbekümmerten polnischen Hilfspfleger Jascha. Die Reise beginnt chaotisch und schwierig. Mit der Zeit kann Liesel sich aber darauf einlassen und Fragmente aus Emmis brüchigem Gedächtnis setzen sich zu einem Gesamtbild zusammen. Weitere dramatische Ereignisse passieren und am Ende der Reise wird nichts nichts mehr sein wie zuvor. Besonders gefiel mir nicht nur die physische Reise an sich, sondern auch der innere Weg, den die Protagonistin Liesel nehmen musste. Weiter beeindruckten die schonungslose und entwaffnend ehrliche Darstellung einer Kindheit und Jugend in einer dysfunktionalen Familie und wie ein Leben in Armut und ohne jegliche Sozialkontakte aussehen kann. Die Distanziertheit von Familienmitgliedern, die sich nicht Mama oder Oma sagen können, sondern sich beim Vornamen nennen, hat mich berührt. Liesel könnte sich der Welt als klassische Opferrolle präsentieren und den Generationenschmerz einfach weitertragen. Doch sie wagt den Blick hinter die Fassaden und jenseits ihrer eigenen Vorurteile. In ehrlicher Selbstkritik wird sich die Protagonistin bewusst, dass sie ihr Leben lang ein zu einseitiges Bild von ihrer Mutter gezeichnet und stattdessen ihre Grossmutter glorifiziert hat. Ein wundervolles, stilles Buch mit grosser Tiefe und einer greifbaren Hauptfigur, der man gerne beim Wachsen zusieht. Meine kleine Anregung (vielleicht für die Taschenbuchausgabe): Ich hätte mir hinten im Buch gerne eine Karte mit Emmis Fluchtroute gewünscht.

  • Bewertung

    5/5

    02.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bewegend!

    Die Geschichte von Liesel hat mich zum Nachdenken gebracht, berührt und beschäftigt mich immer noch. Liesel ist die Hauptfigur der Geschichte. Eine sympathische junge Frau, die ihren Weg nach dem Abi noch nicht gefunden hat. Mit ihrer dementen Oma Emmi und ihrer depressiven Mutter Melanie hat sie hier aber auch schwierigere Startbedingungen als andere. Im Fokus des Buchs steht Emmis Reise zur sich, welche durch die Heimat der Großmutter führt. Die Reise läuft anders als geplant und plötzlich hat Emmi nicht nur ihre Oma, sondern auch Jascha dabei. Das Buch zeigt, wie einen das Leben prägt, was Geheimnisse mit einem machen und wie trotzdem Liebe möglich ist, auch in schweren und herausfordernden Zeiten. Die Entwicklung der Protagonistin hat mir hierbei auch sehr gut gefallen. Ein schönes Buch für Erwachsene, ich würde es aber durchaus bereits ab 15 Jahren auch jüngeren Lesern empfehlen.

  • Bewertung

    5/5

    31.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührend und fesselnd

    Eine kleine Familie, lauter unbeantwortete Fragen, eine Reise nach Polen - und damit in die Vergangenheit der eigenen Oma. Liesel will verstehen, was vor ihr da war, was ihre Familie bewegt hat, und begibt sich dabei auf die Suche nach Antworten. Mit im Schlepptau: Der Hilfspleger Jascha aus dem Altenheim und ihre demente Großmutter höchstersönlich. Letzteres macht die Reise gar nicht so unanstrengend. Und Liesel findet dabei etwas ganz anderes, als was sie sich eigentlich erhofft hatte... Der Roman "Ist doch schön hier" ist unglaublich berührend, die vielen offenen Fragen erzeugen Spannund; immerzu will man wissen: "Was hat es denn damit jetzt auf sich?" und "Was ist damals wirklich passiert?" Nur nach und nach erhalten Liesel und die Leser*innen Antworten. Dafür ist auch die Reise an sich eine Antwort. Denn sie erlaubt Liesel, neue Seiten an sich zu entdecken, sich selbst besser kennenzulernen. Die polnischen Ortschaften durch die die drei kommen sind eindrücklich beschrieben, sodass man glaubt, selbst mit dabei zu sein und die Gefühle der Protagonistin bleiben immer sehr nachvollziehbar und nahbar. Der Schreibstil von Miriam Burdelski ist ganz besonders - nicht alles wird immer benannt, aber doch versteht man immer, wie viel noch zwischen den Zeilen steht. Die Gefühle und Ambivalenzen der Figuren transportiert sie glaubhaft und lässt sie sehr lebendig wirken. Ich habe beim Lesen die ein oder andere Trände vergossen und habe sehr mit Liesel und ihrer Familiengeschichte mitgefühlt. Klare Leseempfehlung!

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Bewertungen (54)

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  • Zum Bewerterprofil von Janet Hamann

    Janet Hamann

    Orell Füssli Schaffhausen

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    5/5

    15.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schöner Debütroman

    Miriam Burdelski hat mit diesem Debüt einen Roman mit Tiefgang geschrieben. Zwischen Familiengeheimnissen, den Depressionen ihrer Mutter Melanie und der Demenz von Oma Emmi, steht Liesel ganz allein. Zwischen Tragik, Komik und einen auf den Punkt gebrachten Schreibstil, nimmt uns M.Burdelski mit Liesel, dem Pfleger Jascha und Oma Emmi mit auf die Reise in deren ostpreusische Vergangenheit. Ganz klare Leseempfehlung.

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Bewertungen (1)

  • Produktbild: Ist doch schön hier