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Produktbild: Canvas
Band 2
Artikelbild von Canvas
Ursula Poznanski

1. Canvas

Canvas

Aus der Reihe Cryptos
Gesprochen von
68
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

488

Gesprochen von

Laura Maire

Spieldauer

13 Stunden und 6 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

13.08.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

186

Verlag

Der Hörverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783844556902

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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488

Gesprochen von

Laura Maire

Spieldauer

13 Stunden und 6 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

13.08.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

186

Verlag

Der Hörverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783844556902

Herstelleradresse

Der Hörverlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
Deutschland
Email: info@service.penguinrandomhouse.de
Url: www.penguinrandomhouse.de
Telephone: +49 800 5003322
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  • Stefanie Bauer

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    02.10.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Eine unerwartete, aber überzeugende Fortsetzung...

    Meinung: Das es eine Fortsetzung zu „Cryptos“ geben wird, war für mich nach sechs Jahren doch etwas überraschend, aber dennoch war schnell klar, dass ich sie gerne hören möchte.  Bei „Cryptos“ haben mich vor allem die neuen Welten begeistert und genauso ist es auch mit „Canvas“. Ich liebe die Ideen und Details, die die Autorin in diese Welten gesteckt hat und mochte es auch dieses Mal sehr, die verschiedensten Welten kennenzulernen. Ob das jetzt eine Weihnachtswelt, eine Horrorwelt oder eine Spiegelwelt für Influencer ist, alle sind einfach besonders und toll und ich konnte mir alle super vorstellen.  Auch die Idee der Stellenvermittlungen fand ich echt cool. Natürlich könnte man diese Jobs evtl. auch von computergenerierten Figuren erledigen lassen, aber ich fand es stimmig, dass man darüber Punkte für neue Weltenpässe verdienen kann.  Und natürlich kommt damit auch eine ganz neue Option hinzu, nämlich, dass man mit einer ganz anderen Gestalt in Welten eintauchen kann und diese Option wird sowohl von Protagonistin Jana, als auch ihren Gegnern, doch fleißig genutzt. So weiß man nie, wer einem wirklich gegenübersteht und das fand ich schon ziemlich spannend.  Generell war ich wieder super schnell in der Geschichte, hätte mir aber die Erinnerungsstützen zum Vorgänger doch etwas mehr gebündelt im Anfangsteil gewünscht. Dadurch, dass „Cryptos“ eben schon mehrere Jahre zurücklag, hatte ich die Einzelheiten nicht mehr wirklich im Kopf und es hat mich etwas genervt, dass die Infos dazu erst nach und nach kamen. Und ich denke, dass das auch für jene, die den Vorgänger nicht kennen, nervig/störend sein könnte.  Dennoch hat mich die Handlung wirklich wieder positiv überzeugt und gut unterhalten. Und dieses Mal auch abgesehen vom unwiderstehlichen Charme der unterschiedlichen Welten und ihren Besonderheiten. Ich fand die Geschichte drum rum spannend und zumeist auch stimmig und durchaus mit einigen überraschenden Twists und Wendungen versehen. Einzig die Tatsache, dass Jana etwas viel allein kämpft und die anderen wenig ins Boot holt, fand ich manchmal etwas zu viel des Guten. Sie ist so clever und einfallsreich, da hätte es doch noch besser gepasst, sich mehr auf ihre Freunde zu verlassen. So bleiben die anderen Figuren auch dieses Mal eher etwas flach und oberflächlich, was auch wieder auf die Liebesgeschichte zutrifft. Aber naja, das ist für mich zum Glück nicht so sehr ins Gewicht gefallen, da mich der Rest dieses Mal wirklich voll überzeugen konnte. Auch das Ende hat mir dieses Mal gut gefallen und es könnte durchaus sein, dass noch ein weiterer Band kommt.  Sprecherin Laura Maire macht wieder einen wunderbaren Job. Ihre jugendliche und frische Stimme ist einfach sympathisch und passt perfekt zu Protagonistin Jana.  Fazit: Eine unerwartete, aber überzeugende Fortsetzung. Erneut kann die Autorin mit ihrer Kreativität bzgl. der einzelnen Welten punkten, aber auch die Handlung drum rum wird stimmig weitergeführt und hat einige Twists und unerwartete Wendungen zu bieten. So gibt es für Jana wieder einige Intrigen aufzudecken und erneut muss sie Menschen retten. Dabei ist es etwas schade, dass sie sich durch vieles allein durchkämpft und es dadurch manchmal etwas kopflos wirkt, aber gut, das macht es auch realistisch. Die Erinnerungsstützen zum Vorgänger wurden mir etwas zu sehr in der Handlung verteilt. Ich hätte es besser gefunden, wenn diese kompakter in den Anfangsteil integriert worden wären. So tappt man zu den Einzelheiten doch länger im dunkeln als nötig. Insgesamt fallen die Kritikpunkte für mich dieses Mal nicht so sehr ins Gewicht, weshalb ich trotzdem knapp die vollen 5 Sterne vergebe und hoffe, dass es nochmal eine Fortsetzung geben wird. 

  • Claudias Bücherregal

    aus Schleswig-Holstein

    5/5

    16.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    spannender Near-Future-Thriller für Jugendliche und Erwachsene

    In einer nahen Zukunft ist es auf der Erde so heiß, dass die Menschheit fast nur noch im virtuellen „Mastermind“ lebt. Dort gibt es zahlreiche Welten, in denen man seine Zeit verbringen kann. Um frei wählen zu können, benötigt man jedoch Pässe und diese bekommt man gegen Geld. Daraus ist Janas neueste Welt entstanden, eine Art Stellenvermittlung. Je schlimmer der Job, desto mehr Geld – klar. Im Mittelalter am Pranger stehen, macht keiner freiwillig. Würde aber dafür sorgen, dass die Welt realistischer aussieht. Also kann man dafür nun Jobs ausschreiben. Diese Stellenangebote werden sehr gut angenommen, doch dann entdeckt Jana Unregelmäßigkeiten, auch in anderen Welten. Ist sie einer großen Sache auf der Spur? „Canvas“ ist die Fortsetzung von „Cryptos“, kann aber unabhängig voneinander gelesen werden, da es im Buch eine kleine Einführung in das Setting gibt. Es ist ein Near-Future-Thriller, der sich zwar irgendwie noch ganz weit weg anfühlt, aber wahrscheinlich schneller Realität werden könnte, als einem lieb ist. Die Ressourcen werden knapper, die Erdtemperatur steigt, Wohnraum wird knapp, Technologien immer wichtiger und Digitalisierung in allen Bereichen – klingt nicht weit hergeholt, oder? Poznanski erzeugt hier wieder sein sehr tolles Setting und neben der Spannung und einem Widerstand, der sich im System zu etablieren scheint, liebe ich ihre Fantasie. Da wir Jana durch die verschiedenen Welten begleiten, ist man mal an einem malerischen Strand, dann bei den Dinosauriern. Die nächste Welt führt auf ein Kreuzfahrtschiff und kurz danach kämpft man gegen Vampire. Ich habe alles daran geliebt! Die unterschiedlichen Welten, das Aufspüren von Hinweisen, das Rätseln, die Gefahren und die interessante Auflösung stehen definitiv im Vordergrund dieses Jugendbuches. Dadurch kommen zwischenmenschliche Beziehungen etwas zu kurz. Jana ist zwar in einer Beziehung, aber die läuft eher am Rand mit. Aber bei einem Near-Future-Thriller für Leser ab 14 Jahren, kann ich darüber hinwegsehen und finde es toll, dass nicht auf Krampf eine Liebesgeschichte oder große Kuss-Szenen eingebaut wurden. Fazit: Poznanski, wie wir sie im Jugendbuch kennen und lieben: actionreich, neue Technologien, interessantes Setting und viel Spannung. Lese ich einfach immer gerne wieder.

  • mesu

    5/5

    07.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Kampf um die Welten

    Jana hat Canvas kreiert. Ihre neue Welt. Dort gibt es eine Jobbörse, die viele Menschen gern in Anspruch nehmen, denn dadurch verdienen sie Pässe für die vielfältigen Welten. Das Leben der Menschen scheint sich hauptsächlich in der virtuellen Zukunft abzuspielen. Doch es gibt auch einige elitäre Gründungsmitglieder von Mastermind, die die gute alte Erde noch schätzen. Aber die Idylle trügt, denn es rumort im Kern der Gesellschaft, turbulente und gefahrvolle Zeiten brechen an. Es könnte das Ende der virtuellen Welten bedeuten... Die Geschichte entwickelt sich fulminant und spannend in diesem zweiten Band. Die Welten sind beeindruckend, komplex und vielschichtig. Es ist ein Pageturner, den man unbedingt zu Ende lesen will. Sehr empfehlenswert.

  • Verena

    5/5

    06.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen digitalen Welten und erschreckender Realität

    Ein digitaler Stellenmarkt mit Jobangeboten wie "Lass dir den Kopf abhacken" oder "Stell dich 8 Stunden lang an den Pranger" ist Janas neuste Welt - als Belohnung winken Punkte, mit denen man dann wiederum neue Pässe für andere Welten kaufen kann. Oder man nimmt eine Stelle in einer Welt an, die man einfach mal gern besucht hätte, ohne, dass man sich große Chancen für den Pass ausrechnen kann. Nachdem es für die Menschheit mehr oder weniger nichts mehr außerhalb der digitalen Welt gibt, ist jede neue Welt ein Erlebnis für sich, eröffnet Möglichkeiten, die man im wirklichen Leben gar nicht hat - am Nachmittag mal am Great Barrier Reef schnorcheln gehen, gefolgt vom Abendessen in einem traditionellen britischen Pub und am nächsten Tag wäre ein Ausflug zu den Dinosauriern doch ideal. Aussteigen muss man nur noch zum Schlafen, draußen gibt es ohnehin nichts mehr. Die Frage ist dann nur, wieso es immer wieder Menschen gibt, die aus einer Welt aussteigen und dann nirgendwo mehr auftauchen.. Und davon gar nicht so wenige.. Ich habe selten ein Buch wie dieses gelesen - einfach, weil man es so sehr genießen kann. Die Geschichte zieht einen in ihren Bann wie kaum etwas sonst, die Welt an sich ist einfach so interessant, dass ich immer mehr wissen wollte und die Handlung dazu.. Lesen, genau so wie es sein sollte. Man vergisst alles rundherum, will sich am liebsten nur noch irgendwo hinsetzen und weitermachen, selbst, wenn man mal nicht liest, denkt man drüber nach, wie es weiter gehen könnte und welche Kleinigkeiten einem so aufgefallen sind.. Wenn man selbst in die Geschichte selbst einsteigen könnte.. Sofort. Die digitalen Welten sind ein Wunder für sich - es ist zwar eine Weile her, dass ich das erste Buch dazu gelesen habe, das ist aber gar nicht schlimm, weil man schnell wieder hinein findet. Die Welt und ihre Schauplätze sind in vielen Punkten gleich, die Charaktere sind die gleichen, aber hier muss man nicht gerade aus Cryptos kommen, um zu verstehen, was los ist. Die Handlung aus dem ersten Buch wird mehrfach angesprochen, dabei aber auch nur in den Hauptpunkten - ich würde Canvas also nicht vor Cryptos lesen, weil man sonst halt schon das Ende verraten bekommt, aber ob es schon eine Weile her ist oder nicht.. Kein Problem. Und genau so finde ich den Übergang in ein zweites Buch auch super gelöst. Die Handlung selbst ist interessant, aber am besten fand ich hier, wie sie mit der Welt an sich verwoben ist. Man bekommt ganz am Anfang mal kurz mit, dass ein paar Menschen verschwunden sind, aber dann geht es auch schon los mit Ausflügen in die verschiedenen Welten und kleineren Details, die einen schon ziemlich davon ablenken, was da am Anfang kurz angesprochen wurde. Erst später kommt dieses Verschwinden dann wieder in den Fokus und die Geschichte geht über vom fantastischen Reisen in Spannung und Dramatik. Bevor man es also wirklich bemerkt, ist man so sehr in dieser Welt verfangen, dass man gar nicht mitbekommt, wie alles plötzlich ernst wird. Und das, obwohl man doch rückblickend immer wieder Hinweise dazu bekommen hat, dass da etwas nicht ganz stimmt.. Echt super gemacht. Auch die Verbindung zwischen echter Welt und digitaler Welt fand ich toll, wie sie als zusätzliche Dimension zur Geschichte funktioniert.. Mal beruhigend, mal weniger.. Ich bin einfach begeistert. Das Ende passt perfekt zum Rest des Buches - wirklich spannend und super gemacht. Ich liebe es, wenn man am Ende eines Buches noch mal an all die kleinen Details erinnert wird, die einem vorher schon aufgefallen sind, die damals aber noch keinen Sinn gemacht haben.. Aber jetzt am Schluss dann plötzlich doch sogar sehr viel Sinn machen. Hier passiert so viel gleichzeitig, die Welt an sich ist so umfangreich, und trotzdem wird am Ende an alles gedacht und alles geklärt. Gefallen hat mir auch, wie sehr der Titel hier zum Buch passt. Canvas ist nicht nur eine Welt, die Jana geschaffen hat, sie ist auch Schauplatz für so vieles, sie hat Bedeutung. Hier geht es nicht um einen leeren Titel, der halt irgendwie gepasst hat, sondern um etwas, das beide Seiten mehrfach für sich nützen, um etwas, das die Geschichte weiterbringt und einen zentralen Ort, an den die Charaktere immer wieder zurück kehren. Insgesamt ein echt tolles Buch, bei dem man vergisst, dass man eigentlich "nur" liest und nicht wirklich selber dort ist.. Und sich gerne mal hinein wünschen würde. Hier noch so eine Geschichte hinein zu bauen, macht das ganze um so besser - ich habe das Buch absolut genossen. Danke an den Loewe Verlag für die Bereitstellung des Buches via NetGalley. Alle hier angeführten Meinungen sind meine eigenen.

  • dannylovesreading

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    05.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Virtuelle Welten und reale Gefahren

    Canvas von Ursula Poznanski (erschienen bei Loewe im August 2026), die Fortsetzung von Cryptos, ist opulent und spannend, unglaublich fantasievoll und wendungsreich.   Wir treffen wieder auf die Weltendesignerin Jana, die abermals gemeinsam mit ihren Freunden und Kollegen aus Mastermind das Leben vieler Menschen retten muss. In einer Welt, in der die Menschen nicht mehr im realen Hier und Jetzt ihre Zeit verbringen, sondern in digital erschaffenen, hyper-realistischen Welten, droht ein Klassenkampf.   Die Menschen verbringen ihre Tage in zahllosen unterschiedlichen Welten. Ihre physischen Körper liegt dabei in Kapseln und werden dort auch ernährt. Doch sie selbst, ihr Geist, ihr Ich bewegt sich durch unterschiedlichste Welten. Da gibt es die von Jana geschaffene Welt Kerrybrook, in der alles schön zu sein scheint. Es gibt Weihnachtswelten, in denen das ganze Jahr über Weihnachten ist und der Duft von Plätzchen durch die Straßen weht, es gibt gruselige Vampirwelten und Welten, die das alte römische Reich nachahmen. Die Auswahl ist schier unendlich. In diesem dystopischen Setting muss Jana gemeinsam mit den anderen Weltendesigner*innen ein Verwirrspiel durchschauen und   Die Idee hinter Mastermind und den zahllosen Welten ist verführerisch und unglaublich spannend. Wer möchte nicht morgens mit Blick auf das karibische Meer frühstücken, im Meer baden, anschließend durch das Louvre schlendern oder Tokyo bestaunen und abends in einem angesagten Club feiern. All das geht mit Mastermind ohne beamen. Doch das hat auch seine Schattenseiten, denn das echte, reale Leben wird nicht mehr gelebt. Die Menschen verbringen all ihre Zeit in den virtuellen Welten. Echte Begegnungen finden kaum mehr statt.   Hervorheben möchte ich neben der kreativen Geschichte auch die Gestaltung des Covers. Es passt so gut im Inhalt des Buches und fügt sich auch toll an den ersten Band an. Die schwebende Welt und die vielen kleinen Kacheln darunter, die zahllose weitere virtuelle Welten repräsentieren, finde ich überaus gelungen.   Mir hat der dystopische Thriller sehr viel Spaß gemacht und ich habe ihn gerne gelesen. Ich habe mich in die Welten geträumt und mir gewünscht, auch mal durch Kerrybrook zu spazieren. Zugleich ist die Vorstellung einer solchen Zukunft für die gesamte Menschheit natürlich sehr beängstigend.  Ich finde den Schreibstil von Ursula Poznanski immer wieder faszinierend, spannend und wendungsreicht. Sowohl Cryptos als auch Canvas könnte ich mir als sehr spannende Kinofilme vorstellen. Schon beim Lesen habe ich die bildgewaltigen und opulenten Beschreibungen geliebt.  

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Bewertungen (68)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Maik Eckenstein-Nassian

    Maik Eckenstein-Nassian

    Orell Füssli Basel

    Buchhändler*in

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    5/5

    19.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein sehr gelungener zweite Band!!!

    „Canvas“ von Ursula Poznanski hat mich von Anfang an gepackt und für mich wieder einmal gezeigt, warum die Autorin zu den spannendsten Stimmen im Bereich Thriller und Jugendthriller gehört. Die Geschichte verbindet eine spannende Handlung mit aktuellen Themen rund um digitale Welten, künstliche Intelligenz und die Frage, wie weit Menschen bereit sind zu gehen, wenn Realität und virtuelle Welt immer stärker miteinander verschmelzen. Besonders gut gefallen hat mir, wie Poznanski eine Atmosphäre aufbaut, in der man als Leser selbst immer wieder überlegen muss, was eigentlich real ist und wem man vertrauen kann. Die Handlung entwickelt sich Schritt für Schritt und hält dabei immer wieder Überraschungen bereit. Gerade diese Mischung aus Spannung und Unsicherheit hat dafür gesorgt, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen wollte. Auch die Figuren fand ich sehr gelungen. Sie wirken nicht oberflächlich, sondern haben ihre eigenen Ängste, Zweifel und Beweggründe. Dadurch konnte ich ihre Handlungen gut nachvollziehen und gleichzeitig mit ihnen mitfiebern. Besonders spannend fand ich, wie sich ihre Wahrnehmung der Ereignisse im Laufe der Geschichte verändert und immer neue Fragen aufwirft. Der Schreibstil von Ursula Poznanski ist gewohnt flüssig und fesselnd. Sie schafft es, auch komplexere Themen verständlich in die Handlung einzubauen, ohne dass die Geschichte dadurch trocken oder überladen wirkt. Stattdessen entsteht ein spannender Mix aus Thriller, Mystery und technischen Zukunftsvisionen. Besonders gefallen hat mir dabei, dass die Geschichte nicht nur unterhalten möchte, sondern auch zum Nachdenken über die zunehmende Digitalisierung und die Grenzen zwischen Mensch und Technik anregt. Was mich außerdem überzeugt hat, ist das hohe Erzähltempo. Es gibt kaum Stellen, an denen die Spannung vollständig abfällt, und immer wenn man glaubt, eine Lösung gefunden zu haben, taucht die nächste Frage auf. Dadurch entsteht ein richtiger Sog, dem ich mich nur schwer entziehen konnte. Für mich ist „Canvas“ ein absolut gelungener Thriller, der Spannung, aktuelle Themen und interessante Charaktere miteinander verbindet. Die Geschichte hat mich gefesselt, überrascht und gleichzeitig zum Nachdenken gebracht. Genau diese Kombination macht für mich einen richtig guten Poznanski-Thriller aus

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