Produktbild: Annie Robot
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Annie Robot Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

20.07.2026

Verlag

Verlagsbuchhandlung Liebeskind

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

451 KB

Übersetzt von

Stefanie Schäfer

Sprache

Deutsch

EAN

9783954381852

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Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

20.07.2026

Verlag

Verlagsbuchhandlung Liebeskind

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

451 KB

Übersetzt von

Stefanie Schäfer

Sprache

Deutsch

EAN

9783954381852

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  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    24.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Menschliche in ihr anerkennen

    Science Fiction ist eigentlich nicht mein Genre, aber für „Annie Robot“ von Sierra Greer habe ich einige Empfehlungen bekommen – und bin froh, dass ich so auf dieses einzigartige Buch aufmerksam geworden bin!   Die Geschichte spielt in nicht allzuverner Zukunft in NewYork. Der frischgeschiedene Doug leidet sehr unter der Trennung, sein Ego ist im Eimer. Zum Trost kauft er sich die Traumfrau Annie: eine hoch entwickelte Androidin, die im „Kuschelhasen“- Modus eingestellt ist. Sie ist schlank und mit großen Brüsten, sie erfüllt jeden seiner Wünsche, ob im Bett oder am Herd - sie gehorcht jedem seiner Befehle. Alles scheint perfekt zu sein, bis Doug Annies „Autodidaktmodus“ einstellt, damit das Zusammeleben etwas spannender wird. Annie lernt von nun an durch Erfahrungen aktiv dazu – doch je ähnlicher sie einer normalen Menschenfrau wird, desto weniger perfekt verhält sie sich nach Dougs Ansicht. Je mehr Annie lernt, eigene Gefühle und Wünsche zu entwickeln, wächst Dougs Unzufriedenheit. Als er eine zweite „Stella“ (Androidin) namens Delta anschafft, gerät alles immer mehr außer Kontrolle: Annie versucht, aus dieser missbräuchlichen Beziehung auszubrechen, um ein eigenständiges Leben zu führen …   „Annie Robot“ hat mich von Anfang an in den Bann gezogen; ich konnte das Buch überhaupt nicht mehr aus der Hand legen. Das Thema KI polarisiert; und diese Zukunftsvision, mit Androiden eng zusammenzuleben, mag uns heute noch sehr fremd vorkommen. Dennoch ist Annie als Protagonistin sehr ans Herz gewachsen und die Entwicklung ihrer Gefühle und ihres eigenen Willens haben mich tief bewegt.   Die Frage zu beantworten, ob eine Maschine fühlen kann, rückt eher in den Hintergrund, während es vielmehr darum geht, die gesellschaftlich tradierten Erwartungen von Hingabe und Fürsorge bei Frauen zu dekonstruieren.   Sehr beeindruckt hat mich außerdem, wie die Autorin mit der Frage umgeht, was es bedeutet, ein Mensch zu sein: Nicht im biologischen Sinn, sondern bezogen auf seine Würde, seine Gefühle, Gedanken und Selbstermächtigung. Dies fand ich besonders in einer Szene bei der Therapeutin treffend dargestellt:   „Doug runzelt die Stirn und schaut Annie an. „Sie reden mit ihr, als wäre sie ein Mensch. Ich weigere mich, so zu tun, als wäre sie einer.’ ‘Niemand verlangt das von Ihnen’, sagt Monica. ‘Aber ich schlage vor, dass Sie das Menschliche in ihr anerkennen.’ ‘Wie bitte?’, fragt Doug. Monica spricht ruhig weiter: ‘Sie hat menschenähnliche Eigenschaften. Sehr weitgehende sogar. Sie ist zu körperlicher und emotionaler Intimität fähig, oder? War das nicht der Grund, warum Sie sie überhaupt haben wollten?’ ‘Ich wusste nicht, dass sie mich betrügen und anlügen würde. Dafür habe ich nicht bezahlt.’  ‘Und doch ist es menschlich, oder?’“    „Annie Robot“ ist weit mehr als ein Science Fiction Roman, es ist eine feministische Gesellschaftskritik sowie ein ungewönlicher, neuer Blickwinkel auf toxische Beziehungsdynamiken und ungleiche Machtverhältnisse.   Von mir gibt es 5 Sterne und eine ganz klare Leseempfehlung für dieses Buch, über das ich sicher noch lange nachdenken werde. Ein echtes Highlight!   Vielen Dank an den Liebeskind Verlag und an NetGalley für dieses Rezensionsexemplar!

  • Bewertung

    5/5

    24.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wow !!!!

    Hat mich total überzeugt - bisher mein Bücher Highlight 2026. dieses Buch hat mich so viele Dinge fühlen lassen, in so unterschiedlichen Richtungen. Was oftmals sehr unreal wirkt, erscheint im nächsten Moment realer als man denkt. Ich habe es geliebt. Ich hoffe so sehr auf eine Fortsetzung von Annie & ihrem „Leben“.

  • Petra

    aus Grasbrunn

    5/5

    22.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Toxische Beziehung mit einem Sex-Roboter

    Doug hat sich nach einer gescheiterten Beziehung eine Androidin namens Annie zugelegt. Diese Androiden gibt es als Haushaltshilfen, Nannys oder als sogenannte Kuschelhasen, die ihre Libido der Stimmung ihres Partners anpassen. Annie ist solch ein Kuschelhase. Um das Zusammenleben spannender und weniger vorhersehbar zu machen, schaltet Doug sie in den Autodidaktmodus, was bedeutet, dass sie durch Erfahrungen dazulernt. Doch zu Dougs Enttäuschung macht sie dies einer menschlichen Frau ähnlicher, indem sie eigene Wünsche und Bedürfnisse bekommt, plötzlich lügt und betrügt und Emotionen wie Eifersucht und Wut bekommt. Es ist der Autorin sehr gut gelungen diesen Wandel von Anni von der folgsamen, auf Stimmungen und Befehle reagierenden Maschine zu einem lernfähigen Wesen mit Bewusstsein darzustellen. Und der Roman regt hier auch zum Nachdenken an, was einen Menschen ausmacht. Wie geht man mit einer Maschine um, die Scham bei der Wartung empfindet, die Angst haben kann und auch mal unreflektiert agiert? Darf eine Maschine, die programmiert wurde, die sexuellen Bedürfnisse des Besitzers zu befriedigen, auch Nein sagen? Jedoch geht es in diesem Buch nicht nur um das Zusammenleben mit einem Androiden, es zeigt auch wie gefährlich ein Machtgefälle in einer Beziehung ist. Dies ist mal ein ganz anderer Ansatz das Thema toxische Beziehungen und patriarchale Unterdrückung zu behandeln. Und obwohl es doch eine düstere und schwere Thematik hat, liest sich das Buch gut und ist auch unterhaltsam. Mich hat das Buch absolut gefesselt und ich kann es nur jedem ans Herz legen, der sich für solche Themen interessiert.

  • xxholidayxx

    5/5

    19.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Science Fiction meets feministische Gesellschaftsanalyse

    Mit "Annie Robot" legt Sierra Greer einen Roman vor, der 2025 mit dem Arthur C. Clarke Award ausgezeichnet wurde und nun in der deutschen Übersetzung von Stefanie Schäfer bei Liebeskind erschienen ist. Auf den ersten Blick scheint die Prämisse vertraut: In einem New York der nahen Zukunft kauft sich der geschiedene Doug eine hochentwickelte Androidin, die als ideale Partnerin konzipiert wurde. Annie kocht, putzt, erfüllt seine sexuellen Wünsche und passt sich emotional vollkommen an ihn an. Doch als Doug ihren Autodidaktmodus aktiviert, beginnt Annie zu lernen und damit auch, sich selbst zu hinterfragen. Meine Meinung Wer nun eine klassische Erzählung darüber erwartet, wann Maschinen zu Menschen werden, wird überrascht. Diese Frage bildet zwar den Ausgangspunkt, rückt jedoch zunehmend in den Hintergrund. Stattdessen entwickelt sich Annie Robot zu einer klugen Auseinandersetzung mit der Frage, wie Weiblichkeit gesellschaftlich konstruiert wird und welche Mechanismen hinter scheinbar selbstverständlichen Vorstellungen von Fürsorge, Anpassung und Hingabe stehen. Greer interessiert sich dabei weniger für technische Details als für Machtverhältnisse. Annie ist nicht einfach eine künstliche Intelligenz; sie ist ein Wesen, dessen gesamte Existenz darauf ausgerichtet wurde, einem Mann zu gefallen. Bereits früh bringt sie dieses Dilemma selbst auf den Punkt: „Ich existiere nur, weil ich gewollt bin“ (S. 26). Dieser Satz beschreibt weit mehr als ihre Programmierung. Er verweist auf eine Existenz, deren Wert ausschließlich aus der Anerkennung eines anderen entsteht. Gerade darin liegt die Stärke des Romans: Die Science-Fiction dient nie als Selbstzweck, sondern macht gesellschaftliche Strukturen sichtbar, die erschreckend vertraut wirken. Besonders beeindruckt hat mich, wie differenziert Greer ihren männlichen Protagonisten zeichnet. Doug ist kein eindimensionaler Antagonist, im Gegenteil. Er liebt Annie durchaus; allerdings ausschließlich innerhalb der Grenzen seiner eigenen Bedürfnisse. Sein Besitzanspruch erscheint ihm selbstverständlich und wird von ihm immer wieder mit Fürsorge oder Zuneigung verwechselt. Gerade dadurch wirkt die Dynamik zwischen beiden so beklemmend. Der Roman zeigt und Leser:innen, dass Kontrolle nicht immer offen gewaltsam auftreten muss, sondern häufig in Formen erscheint, die sich zunächst wie Liebe oder Fürsorge anfühlen. Besonders klar wird dies in einer Therapieszene, in der Doug sich weigert, Annie als eigenständiges Wesen anzuerkennen. Als seine Therapeutin ihm entgegnet: „Aber ich schlage vor, dass Sie das Menschliche in ihr anerkennen“ (S. 148), wird deutlich, worum es dem Roman tatsächlich geht: nicht um die biologische Frage, was einen Menschen ausmacht, sondern um die Bereitschaft, einem anderen Subjekt Würde, Eigenständigkeit und Handlungsfähigkeit zuzuerkennen. Diese Perspektive wird konsequent durch Annies Erzählstimme getragen. Ihre Beobachtungen wirken zunächst beinahe nüchtern und analytisch, doch gerade diese sachliche Sprache macht ihre zunehmende Verunsicherung umso eindringlicher. Schritt für Schritt beginnt Annie, Widersprüche in ihrer eigenen Existenz wahrzunehmen. Sie erkennt, dass sie gleichzeitig lernen soll, eine Persönlichkeit zu entwickeln, ihr aber jede echte Entscheidungsfreiheit genommen wird. Ihre Programmierung verlangt absolute Hingabe, während ihr wachsendes Bewusstsein genau diese Hingabe infrage stellt. Dabei gelingt der Autorin meiner Meinung nach etwas sehr Bemerkenswertes: Annie entwickelt sich nicht plötzlich über Nacht zu einem völlig autonomen Wesen. Ihr Emanzipationsprozess verläuft langsam, widersprüchlich und schmerzhaft. Immer wieder rechtfertigt sie Dougs Verhalten oder versucht, ihre eigenen Bedürfnisse zu unterdrücken. Gerade diese Ambivalenz verleiht ihrer Entwicklung große Glaubwürdigkeit & Authentizität. Sie erinnert daran, dass Selbstbestimmung nicht in einem einzigen Moment entsteht, sondern häufig das Ergebnis eines langen inneren Ringens ist. Fazit "Annie Robot" verbindet Science Fiction mit feministischer Gesellschaftsanalyse auf eine Weise, die ebenso brillant wie zugänglich ist. Sierra Greer nutzt die Geschichte einer lernenden Androidin nicht, um technische Zukunftsvisionen zu entwerfen, sondern um grundlegende Fragen nach Macht, Identität und Selbstbestimmung zu stellen. Gerade weil der Roman patriarchale Strukturen nicht durch einfache Schwarz-Weiß-Zeichnungen erklärt, sondern ihre oft unscheinbaren und alltäglichen Mechanismen sichtbar macht, bringt das eine nachhaltige Wirkung. Wer feministische Literatur, gesellschaftskritische Science Fiction oder Romane über Identität und Emanzipation schätzt, wird hier eine außergewöhnliche Lektüre finden. Annie Robot bleibt mir definitiv noch lange im Gedächtnis. Danke an netgalley.de und den Liebeskind Verlag für das (digitale) Rezensionsexemplar.

  • Bewertung

    5/5

    25.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    feministische Leseempfehlung über toxische Beziehungen

    Der Roman hat mich posotiv überrascht - gerade durch seine ehrliche Authentizität war er so erschreckend ehrlich und aufwühlend. Es gibt keine Situation im Buch, die eine Frau so noch nicht erlebt hat, inklusive ins Kämmerchen gesperrt werden, bis Mann sich abgeregt hat. Gaslighting und Manipulation stehen im Buch an der Tagesordnung. Annie möchte ihre Figur behalten, aber ihr Eigentümer lässt immer mehr Gewicht von ihr entfernen, die Brüste immer noch eine Nummer größer basteln, bis sie knapp über 50 kg wiegt. Er ist erst um die 33 Jahre alt, braucht aber dennoch unbedingt eine 10 Jahre jüngere Androidin, weil er keine Lust hat, an sich zu arbeiten oder sich mit Frauen zu begnügen, die ihm widersprechen. Annie wagt es kaum, ihm zu widersprechen, selbst ihr Tonfall erhöht seine Wut, die Folgen sind nicht klar. Sie läuft weg, er ortet sie, auch das ist realistisch, wenn Handys getrackt werden. Der Verrat der Männer, bei denen Annie Hilfe sucht, und der Zusammenhalt der Täter ist ekelhaft. Sie darf nur mit KI-Stimmen telefomnieren, der Besitzer wählt diese Kontakte gezielt aus. Irgendwann ist sie glücklich, das "Lieblingshaustier" zu sein, vor dem Hund. Er kleidet sie ein, bestimmt, was sie ist, und jedes kleinste Detail ihres Lebens. Am Ende werden Millionen für ihren Speicherchip bezahlt, weil sie so authentisch und autonom ist - obwohl genau das reale Frauen wären, aber das reicht nicht. Mir hat sich so oft der Magen umgedreht, jede Szene hat auf ihre Art geschmerzt. Deswegen bietet das Ende Genugtuung. Und ein Augenrollen für den Besitzer, der ernsthaft glaubt, nach Jahren dieser Behandlung würde eine Frau von Herzen gern bei ihm bleiben. Die Grenzen zwischen Fiktion und Wirklichkeit sind enorm, die toxische Beziehung echt. Das Buch ist eine große feministische Leseempfehlung. Einzig gestört haben die zahllosen Satzfehler im eBook.

Kundinnen und Kunden meinen

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  • Produktbild: Annie Robot