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Produktbild: In die Schweiz

In die Schweiz Roman

81

Fr. 22.90

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

142

Erscheinungsdatum

18.08.2026

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

1784 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Switzy

Übersetzt von

Nikolaus Stingl

Sprache

Deutsch

EAN

9783446290020

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

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Barrierefreiheit

  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • entspricht der Vorgabe EPUB Barrierefreiheit 1.0 AA
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert

Verkaufsrang

142

Erscheinungsdatum

18.08.2026

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

1784 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Switzy

Übersetzt von

Nikolaus Stingl

Sprache

Deutsch

EAN

9783446290020

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  • Bewertung

    aus Heek

    5/5

    23.08.2026

    eBook (ePUB)

    Die letzte Reise

    Das Buchcover passt mit dem teilweise verschwindenden Mann darauf, passt sehr gut zur Geschichte. Diese wird aus Sicht von David Hastings erzählt. David Hastings hat Demenz und befindet sich mit einem Privatflugzeug, welches ihm von einem Freund zur Verfügung gestellt wird, auf die Reise in die Schweiz, um dort mittels Sterbehilfe aus dem Leben zu scheiden. Begleitet wird er von seinem persönlichen Assistenten namens Cody. Sie machen einen Zwischenhalt in London, wo David seine Tochter Rebecca und seinen Enkelsohn noch einmal sehen möchte, bevor die Reise in die Schweiz führt. Von seiner Krankheit und seiner Entscheidung sagt er seiner Tochter nichts. Die Geschichte ist sehr gut geschrieben. Als Leser spürt man die Verlorenheit, die Verwirrung, dann wieder die Erinnerungen an die Vergangenheit, die Leere und auch die Wut die David durchlebt. Dann ist da noch ein Jugendfreund Tom, mit dem er sich überworfen hat. Auch ihn möchte er nocheinmal sehen. Sehr gut wird auch das Treffen in der Schweiz beschrieben. Auf mich hat das Buch teilweise sehr beklemmend gewirkt. Die Darstellung ist sehr real und man kann so einen guten Einblick in die Gedanken eines Demenzkranken bekommen.

  • Bewertung

    aus Bad Vilbel

    5/5

    22.08.2026

    eBook (ePUB)

    Eine letzte Reise – eindringlich, aber nicht leicht zugänglich

    Nachdem „Die Einladung“ von Emma Cline eines meiner absoluten Lieblingsbücher ist, war ich sehr gespannt auf ihren neuen Roman „In die Schweiz“. Letztendlich hat mich das Buch nicht ganz so sehr begeistert wie „Die Einladung“ – was, glaube ich, vor allem am schwierigen Thema und an Clines sehr besonderem Schreibstil liegt. Wir begleiten David Hastings auf seiner wirklich letzten Reise. Auf dem Weg in die Schweiz, wo er mithilfe von Sterbehilfe der immer schlimmer werdenden Demenz zuvorkommen möchte, macht er noch einen Zwischenstopp bei seiner Tochter. Außerdem besucht er für kurze Zeit einen alten Jugendfreund, den er einmal geliebt hat. Dieser wurde damals gemobbt, und David scheint ihm in dieser Zeit nicht beigestanden zu haben. Danach brach der Kontakt vollständig ab. Diese Begegnung ist nur kurz, wirkt aber wie ein Schatten aus Davids Vergangenheit. Die letzte Station seiner Reise ist schließlich die Schweiz. Cline beschäftigt sich dabei mit einem sehr schwierigen und emotionalen Thema, ohne einfache Antworten zu liefern. Besonders eindrucksvoll fand ich, wie eng Inhalt und Schreibstil miteinander verbunden sind. Wir erleben die Geschichte aus Davids Perspektive und bekommen dabei seine teilweise sehr wirren und sprunghaften Gedanken mit. Dadurch ist der Stil nicht immer leicht zu lesen und kann durchaus verwirrend sein. Gleichzeitig schafft Cline es genau dadurch, dass man sich sehr unmittelbar in David hineinversetzen kann und ein Gefühl dafür bekommt, wie es sein muss, wenn die eigene Wahrnehmung zunehmend brüchig wird. Leicht ist „In die Schweiz“ definitiv nicht – weder thematisch noch sprachlich. Trotzdem fand ich gerade diese Konsequenz sehr beeindruckend. Auch wenn das Buch für mich nicht an „Die Einladung“ herankommt, bleibt es ein eindringlicher und ungewöhnlicher Roman, der noch lange nachwirkt.

  • Bewertung

    5/5

    17.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Intensiv, beklemmend und sprachlich beeindruckend

    Emma Cline nimmt uns mit in den zunehmend brüchigen Verstand von David Hastings, der an Demenz erkrankt ist und in die Schweiz reist, um dort selbstbestimmt zu sterben. Schon diese Ausgangslage macht klar, dass In die Schweiz keine leichte Lektüre ist und tatsächlich hat mich der Roman immer wieder ziemlich getroffen. Besonders beeindruckt hat mich, wie unmittelbar Clines Sprache Davids Wahrnehmung vermittelt. Gedanken brechen ab, Begriffe geraten durcheinander, Erinnerungen tauchen unvermittelt auf und Situationen werden von David anders verstanden, als sie tatsächlich stattfinden. Obwohl der Roman in der dritten Person erzählt wird, fühlt man sich seinem Kopf erstaunlich nah. Gerade diese Unsicherheit darüber, was real ist und was nur Davids Wahrnehmung entspricht, erzeugt eine enorme Intensität. Dabei geht es nicht nur um das Vergessen. Nach und nach setzt sich aus Erinnerungsfragmenten Davids früheres Leben zusammen: sein Erfolg und Wohlstand, seine Familie, aber auch alte Schuld und eine zerbrochene Freundschaft. Besonders seine Begegnungen mit seiner Tochter und einem früheren Freund fand ich bewegend. Die Hilflosigkeit und das Unbehagen, die im Umgang mit seiner Erkrankung entstehen, werden sehr glaubwürdig dargestellt. Trotz des schweren Themas gibt es überraschend viel feinen, teilweise skurrilen Humor. Gerade Davids verdrehte Wörter und seine eigenwilligen Interpretationen lockern die Geschichte auf, ohne seine Erkrankung ins Lächerliche zu ziehen. Kein schönes Buch im klassischen Sinne und definitiv keine Wohlfühllektüre, aber ein sprachlich außergewöhnlicher, eindringlicher und lange nachwirkender Roman. Für mich vor allem deshalb so stark, weil man Demenz nicht nur von außen beobachtet, sondern für einige Stunden erlebt, wie sich eine vertraute Welt langsam verschiebt.

  • Bewertung

    aus Berlin

    5/5

    10.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was bleibt?

    Im Mittelpunkt des Romans "In die Schweiz" von Emma Cline steht die Lebensgeschichte von David, der stark dement ist und sich für einen assistierten Suizid in der Schweiz entscheidet. Im Buch geht es um die gebliebenen Erinnerungen und damit auch um die Frage, was von eigenen Leben wirklich einmal bleibt. Die Geschichte hat mir richtig gut gefallen und hat sich beim Lesen authentisch angefühlt. Darüber hinaus war ich total überrascht von einem männlichen Hauptprotagonisten - Mir ist bei der ersten Hälfte irgendwann aufgefallen, dass ich lange kein Buch mehr gelesen habe, in denen ein Mann im Vordergrund steht (Besonders weil ich fast ausschließlich Bücher von Frauen lese). Also war das hier echt mal wieder eine Abwechslung und ich finde, dass Emma Cline ganz tolle Figuren schreibt. Ich kann das Buch wirklich weiterempfehlen, weil ich auch noch nach dem Lesen lange daran zurückgedacht habe.

  • Bewertung

    5/5

    07.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bewegend, nachdenklich und spannend!

    So verschwommen das Bild auf dem Cover ist, so verschwommen sind teilweise die Gedanken Davids. Im neuen Roman "In die Schweiz" von Emma Cline wird die letzte Reise eines (finanziell doch recht privilegierten) an Demenz Erkrankten aus der Sicht des Betroffenen beschrieben. David reist mit seinem persönlichen Betreuer zum selbst bestimmten Suizid in die Schweiz, besucht auf dem Weg dorthin seine Familie und andere Wegbegleiter. Ruhig und intensiv kommt der Roman daher, sehr eindringlich werden dem Leser die Gedankensprünge dieses kranken Gehirns vor Augen geführt. Erinnerungen und Erlebnisse aus der Vergangenheit wechseln ständig mit Episoden, Gedanken oder Situationen in der Gegenwart. Das Buch ist dadurch nicht ganz leicht zu lesen. Wenn man sich aber einmal darauf einlässt, so fesselt es einen kolossal und man will es kaum weglegen.

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