Produktbild: Leichter Wahnsinn

Leichter Wahnsinn

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inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

10249

Erscheinungsdatum

28.05.2026

Verlag

Weissbooks Verlagsgesellschaft

Seitenzahl

496 (Printausgabe)

Dateigröße

1260 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783863372408

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

10249

Erscheinungsdatum

28.05.2026

Verlag

Weissbooks Verlagsgesellschaft

Seitenzahl

496 (Printausgabe)

Dateigröße

1260 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783863372408

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  • Lust_auf_literatur

    5/5

    08.07.2026

    eBook (ePUB 3)

    Leichter Wahnsinn?

    Dieser Roman hat fast 500 Seiten und dreht sich eigentlich nur um die intimen Reflexionen und langsame Desillusionierung einer verliebten Frau in einen unerreichbaren Mann. Und ich habe ihn sehr, sehr gerne gelesen! Es ist bereits der dritte Roman der niederländischen Autorin Emy Koopman, aber der erste, der über weite Teile autobiografische Bezüge hat. Er wurde in den Niederlanden sehr gelobt und überwiegend positiv besprochen. Die Erzählerin Emy ist eine niederländische Journalistin und Autorin und verliebt sich während Dreharbeiten in Kanada in den kanadischen Kollegen A. Durch verschieden Zufälle und Umstände verbringen sie schließlich eine Nacht gemeinsam in einem Hotelzimmer in Québec. Obwohl die Luft zwischen den beiden knistert und aufgeladen von erotischer Spannung ist, kommen sie sich nicht körperlich näher. Sowohl A als auch Emy sind in funktionierenden Beziehungen. Auch nachdem Emy wieder zurück in den Niederlanden ist, bleiben die beiden in Kontakt und tauschen sich intensiv und auch über philosophische Themen und gemeinsame Interessen aus. Während Emy offen mit ihrem Freund Johannes über ihre Gefühle für A spricht, verschweigt A seiner Partnerin Charlotte die gemeinsame Nacht. Für mich als Leserin ist eigentlich von Anfang an klar, wer mehr in diese Fernbeziehung involviert ist. Emy überinterpretiert minutiös jede Nachricht von A, entwickelt immer stärkere Gefühle für diesen Mann, die komplett unabhängig von ihrer Liebe für ihren Partner Johannes sind. A hingegen scheint weit weniger involviert, er ist es, der die Intensität und die Bedingungen ihres Kontaktes vorgibt. Oder wie die Populärpsychologin Stefanie Stahl sagen würde: er ist der Alleinherrscher über Nähe und Distanz. Das Ding ist: Emy ist eine feministische, intelligente und sehr reflektierte Frau und durchschaut sehr wohl mit der Zeit die Mechanismen dieser Fernbeziehung und kann sich TROTZDEM nicht davon lösen. Für mich ist das teilweise wirklich quälend zu lesen, ich möchte sie gerne schütteln und mit dem ganzen Bündel von Red Flags winken, aber Emy hat sie eigentlich schon längst gesehen. “Ich will meine Begierde und meine Scham noch einmal durchleben, einschließlich der erniedrigenden Eigenevaluierungen des Moments, aber ohne den Spott, der alle Gefühle derart kategorisch niedermäht, als hätte es sie nie gegeben. Es gab sie, glorreich und unansehnlich. Ich will sie ans Licht bringen und damit letztlich, hoffentlich, etwas erträglicher machen.” Die ganze Situation spitzt sich emotional zu, als Emy und Johannes für einen Monat nach Kanada reisen und dort auch Zeit mit A und seiner Freundin Charlotte verbringen. Und obwohl die ganze Geschichte irgendwann nur noch einen Ausgang zulässt, verfolge ich die Gedanken der Erzählerin wirklich gespannt über den ganzen Umfang des Romans. Das liegt daran, dass Koopman Emys Geschichte in eine überaus reizvolle Mischung aus feministischen und philosophischen Überlegungen einbettet und auch manchmal zurück in die Vergangenheit ihrer Erzählerin blickt. Ich würde außerdem sagen, dass es schon eine Art Tabu ist, gerade für emanzipierte und moderne Frauen, in dieser schwärmerischen und ja, irrationalen Art einem Mann verfallen zu sein und es Mut braucht, sich so zu zeigen. Ich fand „Leichter Wahnsinn“ wirklich einen sehr lesenswerten und intellektuell stimulierenden Roman, der mich aber auch emotional überzeugen konnte.

  • Bewertung

    5/5

    04.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    dieses Buch hat mich richtig erwischt

    Bin durch eine Besprechung in der FR auf das Buch aufmerksam geworden. Was für ein spannendes und reflektiertes autobiografisches Werk über das Lieben und Sich-kleinmachen! Es geht um ihre eigenen Erfahrungen mit (obsessiver) Verliebtheit, die den Rahmen für lauter kluge, intellektuelle Ausflüge in die Literatur, Philosophie und Kunst bietet - ohne dass es dabei je abstrakt oder "verkopft" wird. Beeindruckend.

  • Bewertung

    5/5

    30.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    sehr lesenswert

    So feministisch fand ich es jetzt gar nicht (Definition Feminismus?), sondern einfach ein starkes Buch das man nicht so leicht wieder weglegt. Gnadenlos ehrlich und intelligent wie sie sich dem eigenen aussichtslosen Verlangen stellt. Viele kleine Exkurse zu Sozialwissenschaft, und Kunst, Literatur, etc. Hat viel Spass gemacht und einiges gelernt.

  • Bewertung

    5/5

    21.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    feministischer Autofiktionsthriller

    Ich wusste nach den ersten paar Seiten noch nicht so recht was ich mit dem Buch anfangen soll. Aber war dann doch sehr begeistert. Ein mutiges konfrontierendes Buch über den 'Wahnsinn' des unerwiderten Verliebtseins. Liest sich wie ein feministischer Autofiktionsthriller mit starkem Essay-Anteil. Zurecht so hoch gelobt.

  • Bewertung

    4/5

    12.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein zartes Buch voller Tiefgänge

    „Was auch immer wir voneinander erwarten, es spielt keine Rolle, weil wir gar nicht in der Position sind, Erwartungen zu erfüllen. Nichts zu erwarten ist meiner Meinung nach das Beste.“ Seite 68 INHALT Wer eine romantische, klassische Liebesgeschichte erwartet, wird hier leider nicht fündig. Es geht um Liebe, ja. Aber eher einseitig und fast obsessiv. Die Journalistin Emy trifft auf A. und beide fühlen sich zueinander hingezogen. Im Laufe der Zeit bleibt diese Bekanntschaft zwar platonisch - aber Emy verliebt sich. Eine Liebe die einseitig bleibt. EINDRUCK UND FAZIT Das war ein wilder Ritt durch verschiedene, beim lesen auftretende Gefühle. Ein besonderes Buch, eine etwas andere Liebesgeschichte. Der Schreibstil ist ruhig, fast melancholisch. Ich habe lange gebraucht um richtig ins Buch zu finden, aber als ich dann drin war, konnte und wollte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Diese beiden Protagonisten sind so zart gezeichnet, dass es mir manchmal so vorkam, als ob ich beteiligt bin. Eine stumme Zuschauerin. An anderen Stellen, wollte ich hingegen einfach nur flüchten. Ein Buch, welches mich am Ende mit gemischten Gefühlen zurücklässt. Wann genau wird Liebe erwidert? Was ist wenn nicht? Sollte man den Kontakt beenden - oder ist es wirklich schlau, mit dem Mann und seiner Frau Zeit zu verbringen? Wann wird Liebe wahnhaft und wie kann man sich daraus lösen? Ein gutes Buch, welches sich genau damit auseinandersetzt. „An meinem Geburtstag selber regnet es in Strömen, schon früh morgens. Ich hoffe, er schickt mir was, irgendwas, was Freude bringt. Er weiß, wann ich Geburtstag habe, er könnte es wissen, Facebook erinnert einen bis zum abwinken an die Geburtstage sämtlicher digitaler Freunde. Außerdem habe ich das Datum Charlotte gegenüber erwähnt (…).“ Seite 392

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