Rothschild - Mythos und Macht des Kapitals Wie eine Bankiersfamilie Finanzmärkte, Politik und Verschwörungsnarrative bis heute prägt
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Altersempfehlung
1 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum
28.08.2026
Verlag
EpubliSeitenzahl
138 (Printausgabe)
Dateigröße
1917 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783565705849
Wer über Finanzkrisen, "Eliten" oder Weltpolitik diskutiert, landet schnell bei Geschichten über die Rothschilds - oft ohne zu wissen, was historische Fakten und was Projektion ist. Dieses Buch setzt genau dort an: Es erzählt die Entstehung und den Aufstieg der Familie und zeigt zugleich, wie aus Finanzgeschichte ein dauerhafter Mythos wurde.
Der Band zeichnet nach, wie aus einem Frankfurter Handelshaus ein europäisches Finanznetzwerk wurde, das Kriege, Staaten und Eisenbahnen mitfinanzierte - und wie daraus der Ruf einer unsichtbaren Supermacht entstand. Der Fokus liegt dabei immer auf der Funktionsweise von Kapital, nicht auf Spekulation.
Konkret erfahren Sie unter anderem:
- wie Staatsanleihen, Konsortialfinanzierungen und Infrastrukturprojekte im 19. Jahrhundert organisiert wurden - und welche Rolle die Rothschilds dabei spielten;
- welche Netzwerke aus Familienbanden, Filialen und persönlicher Diplomatie entstanden und warum sie für Regierungen so attraktiv waren;
- wie die Familie in Revolutionen, Weltkriegen, bei der Industrialisierung und der europäischen Einigung in Erscheinung trat - und wo ihr Einfluss klar begrenzt war;
- wie sich das Rothschild-Imperium seit dem 20. Jahrhundert veränderte: Investmentbanking, Beteiligungen, Stiftungen und moderne Finanzplätze;
- warum antisemitische Verschwörungserzählungen ausgerechnet an den Rothschilds andocken - und wie man sie mit historischen Fakten und ökonomischem Verständnis kritisch hinterfragen kann.
Alexander Weiss verbindet wirtschafts- und politikgeschichtliche Analyse mit erzählerischen Szenen und einer klaren Abgrenzung zu verschwörungsideologischer Literatur. So entsteht ein Bild, das weder verklärt noch dämonisiert, sondern die Mechanik von
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