Bombenstimmung Eine Geschichte der atomaren Abschreckung von Hiroshima bis zur Gegenwart
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
22.02.2027
Verlag
C.H. BeckSeitenzahl
208
Maße (B/H)
13.9/21.7 cm
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-406-85783-6
Die Geschichte des Kalten Krieges zeigt, dass atomare Abschreckung mehr Probleme schafft, als sie löst und dass die realen Risiken eines Atomkrieges die imaginierten Vorteile der Abschreckung bei weitem überwiegen. Brenzlige Krisen gab es damals zuhauf, von irrwitzigen Versehen gar nicht erst zu reden. Und obwohl es niemand zum Äussersten treiben wollte, schrammte die Welt mehrmals nur um Haaresbreite an einer Katastrophe vorbei. Wir hatten oft einfach nur Glück, das Glück derer, die von Zufällen oder anderen unvorhersehbaren Umständen profitieren und darüber allzu gerne verdrängen, dass ihr Glück irgendwann zur Neige gehen wird. Denn atomare Abschreckung beruht im Grunde auf einer Wette. Der Einsatz ist das Leben von Milliarden Menschen auf allen Kontinenten. Gewettet wird, dass ein nicht perfektes System immer perfekt funktioniert und dass die grundsätzlich fehlbare Spezies Mensch sich keine fatalen Fehler leistet. Dass also das Unwahrscheinlichste auf Dauer Bestand hat. Nicht wegen, sondern trotz atomarer Abschreckung wurde also bislang ein Zustand bewahrt, der den Namen Frieden eigentlich nicht verdient.
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