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Dry

Kein Wasser. Nicht heute. Nicht morgen. Vielleicht nie mehr. Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2020, Kategorie Preis der Jugendlichen

Neal Shusterman, Jarrod Shusterman

(148)
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Beschreibung

Kein Wasser. Nicht heute. Nicht morgen. Vielleicht nie mehr.
Niemand glaubte, dass es so weit kommen würde. Doch als Alyssa an einem heissen Junitag den Wasserhahn aufdreht, passiert nichts. Es kommt nicht ein Tropfen. Auch nicht bei den Nachbarn. In den Nachrichten heisst es nur, die Bewohner Kaliforniens sollen sich gedulden. Aber als das Problem nicht nur mehrere Stunden, sondern Tage bestehen bleibt, geduldet sich niemand mehr. Die Supermärkte und Tankstellen sind auf der Jagd nach Wasser längst leer gekauft, selbst die letzten Eisvorräte sind aufgebraucht. Jetzt geht es ums Überleben.

Neal und Jarrod Shusterman zeigen auf beängstigende Weise, wie schnell jegliche Form von Zivilisation auf der Strecke bleibt, wenn Menschen wie du und ich von heute auf morgen gezwungen werden, um den nächsten Schluck Wasser zu kämpfen.

Neal Shusterman, geboren 1962 in Brooklyn, USA, studierte in Kalifornien Psychologie und Theaterwissenschaften. Alle seine Romane sind internationale Bestseller und wurden vielfach ausgezeichnet. In Deutschland liegen bisher seine Serien »Vollendet« und »Scythe« vor.

Die »Vollendet-Serie« umfasst folgende Bände:
Vollendet – Die Flucht
Vollendet – Der Aufstand
Vollendet – Die Rache
Vollendet – Die Wahrheit

Die »Scythe«-Serie umfasst folgende Bände:
Scythe – Die Hüter des Todes
Scythe – Die Rache der Gerechten
Scythe – Das Vermächtnis der Ältesten (erscheint voraussichtlich im Herbst 2019)

Neal Shusterman, geboren 1962 in Brooklyn, USA, ist in den USA ein Superstar unter den Jugendbuchautoren. Er studierte in Kalifornien Psychologie und Theaterwissenschaften. Alle seine Romane sind internationale Bestseller und wurden vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem National Book Award.

Produktdetails

Einband Paperback
Seitenzahl 448
Altersempfehlung 14 - 17 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 22.05.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7373-5638-1
Verlag Fischer Sauerländer
Maße (L/B/H) 21.6/13.4/4.3 cm
Gewicht 611 g
Auflage 3. Auflage
Übersetzer Kristian Lutze, Pauline Kurbasik
Verkaufsrang 17583

Buchhändler-Empfehlungen

Fazit: OMG das war soo krass!

Geraldine Chantal Daphne Dettwiler, Buchhandlung Basel

Persönliche Meinung Das Buch ist echt nichts für schwache Nerven. Nicht weil es besonders gruselig wäre, sondern weil es so nah an der Realität ist. Sowas könnte tatsächlich passieren und genau das, verstärkt die Angst beim Lesen. Man fragt sich ständig: wie würde ich in dieser Situation reagieren? Was würde ich tun? Alleine schon zu Beginn der Story, als das Wasser abgestellt wurde. Wir trinken nur Leitungswasser und haben keinen Vorrat zu Hause, ein Auto haben wir auch nicht um Wasservorrat einzukaufen. Der Gedanke ist sehr unangenehm…. Und so zieht es sich durch das ganze Buch hindurch. Mein einziger Minuspunkt war die Hauptprotagonistin Alyssa die einfach nur nervig war und durch deren Verhalten die Geschichte zwar voran ging aber auch einiges geschah, was so nicht hätte sein müssen. Henry und Jacqui hingegen fand ich so crazy, dass sie mir wiederum gefielen. Das Buch hatte einen enormen Sog und es fiel mir extrem schwer, es wegzulegen und auch mal eine Pause einzulegen. Und jedes Mal, wenn ich dann ein Glass Wasser getrunken habe, habe ich im Hinterkopf die Geschichte gehabt. Neal und Jarrod Shusterman haben aus so wenig, ein so geniales Buch geschrieben. Es war wirklich unheimlich spannend und faszinierend und gleichzeitig auch beängstigend. Fazit: OMG das war soo krass!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
148 Bewertungen
Übersicht
98
41
7
2
0

Dry
von einer Kundin/einem Kunden aus Luftenberg an der Donau am 31.07.2020

INHALT: Kein Wasser. Nicht heute. Nicht morgen. Vielleicht nie mehr. Niemand glaubte, dass es so weit kommen würde. Doch als Alyssa an einem heißen Junitag den Wasserhahn aufdreht, passiert nichts. Es kommt nicht ein Tropfen. Auch nicht bei den Nachbarn. In den Nachrichten heißt es nur, die Bewohner Kaliforniens sollen sich ge... INHALT: Kein Wasser. Nicht heute. Nicht morgen. Vielleicht nie mehr. Niemand glaubte, dass es so weit kommen würde. Doch als Alyssa an einem heißen Junitag den Wasserhahn aufdreht, passiert nichts. Es kommt nicht ein Tropfen. Auch nicht bei den Nachbarn. In den Nachrichten heißt es nur, die Bewohner Kaliforniens sollen sich gedulden. Aber als das Problem nicht nur mehrere Stunden, sondern Tage bestehen bleibt, geduldet sich niemand mehr. Nun geht es ums Überleben. REZENSION: Ich war schon von Anfang an begeistert wie bildlich die Welt und die Geschichte beschrieben wurde. Ich war sofort im Buch drinnen und hatte diese Angst, dass wir kein Wasser haben. Ich fieberte mit allen Charakteren mit und fand auch diese Snapshots sehr interessant, da sie eine andere Seite der Geschichte zeigte. Das Ende war unglaublich spannend und auch sehr berührend. Teilweise hätte ich gerne gewusst ob Jacqui sich das am Ende dann wirklich nur eingebildet hat oder sie recht hatte.

Tap Out
von einer Kundin/einem Kunden am 11.07.2020
Bewertet: eBook (ePUB)

Eine Welt ohne Wasser - unvorstellbar aber in "Dry" sehr schnell Realität. Plötzlich ist der Wasserhan abgedreht und die Bewohner Kaliforniens befinden sich im "Tap Out": Hilfe scheint es nicht zu geben und das Wasser wird immer knapper. Trotz Versprechen der Regierung ändert sich nichts und fünf Jugendliche sind plötzlich auf s... Eine Welt ohne Wasser - unvorstellbar aber in "Dry" sehr schnell Realität. Plötzlich ist der Wasserhan abgedreht und die Bewohner Kaliforniens befinden sich im "Tap Out": Hilfe scheint es nicht zu geben und das Wasser wird immer knapper. Trotz Versprechen der Regierung ändert sich nichts und fünf Jugendliche sind plötzlich auf sich gestellt. Ohne Eltern. Ohne Wasser. Das Lesen dieses (zum Glück!) fiktiven Szenarios war unglaublich beklemmend und furchteinflössend. Aber auch spannend und in kleinen Momenten durchaus unterhaltsam. Der Zerfall der Zivilität im Angesicht einer Katastrophe wird für den Leser sehr schnell vorstellbar. Shusterman macht die Fragilität einer funktionierenden Gesellschaft deutlich und wie wichtig Zusammenhalt und Miteinander für das Überleben jedes Einzelnen ist. Vor allem in aktuellen Zeiten eine ewichtige Lektüre, die mich persönlich sehr schätzen lässt, dass vieles eben auch gut funktioniert. Allerdings reicht es mir dann vorerst auch mit fiktiven Weltuntergangsszenarien und das nächste Buch wird wahrscheinlich etwas leichtere Kost.

Alarmierend - Der Tap out
von einer Kundin/einem Kunden am 03.07.2020

Neal Shusterman hat mit seinem Sohn Jarrod einen apokalyptischen Zukunftsroman geschrieben, der in Zeiten des Klimawandels näher an die Realität herankommt als einem lieb sein sollte. Der Roman spielt in Südkalifornien, wo es schon lange Anzeichen einer dramatischen Wasserknappheit gab, die aber mehr oder weniger ignoriert wurde... Neal Shusterman hat mit seinem Sohn Jarrod einen apokalyptischen Zukunftsroman geschrieben, der in Zeiten des Klimawandels näher an die Realität herankommt als einem lieb sein sollte. Der Roman spielt in Südkalifornien, wo es schon lange Anzeichen einer dramatischen Wasserknappheit gab, die aber mehr oder weniger ignoriert wurden. An einem heißen Junitag passiert das Undenkbare. Aus den Wasserhähnen kommt kein Wasser mehr, ein Zustand der sich Tap out nennt. Die Protagonisten dieser erschreckenden Geschichte sind zunächst einmal das ganz normale Highschoolmädchen Alyssa und ihr 10jähriger Bruder Garrett. Sie leben in der Nachbarschaft von Kelton und seiner Familie. Alyssa hält Kelton eigentlich für einen Spinner und Nerd. Seine Familie gehört allerdings zu der Gruppe der Prepper und fühlt sich für jegliche Katastrophen bestens gerüstet. Neben unzähligen Vorräten und Waffen zur Selbstverteidigung gehört sogar ein Fluchtbunker zum Familienbesitz. Alyssa's Familie ist nicht so gut vorbereitet und so versuchen ihre Eltern nach dem Tap out für die Familie Wasser zu organisieren. Sie machen sich auf den Weg zur Entsalzungsanlage am Strand und kehren nicht zurück. Als Leser beginnt man schon selbst zu überlegen, wie man in einer solch lebensbedrohlichen Situation handeln würde. Man könnte natürlich in einer Nachbarschaft , in der man ansonsten friedlich und freundlich zusammenlebt erwarten, dass man seine Vorräte an Wasser teilt und seine Kräfte bündelt. Aber leider denken die meisten Menschen doch zunächst einmal an sich , die Glücklichen, die noch Wasser haben, schotten sich ab wie Kelton's Familie, und die Menschen, die fürchten verdursten zu müssen, legen jegliches menschliches Verhalten ab und mutieren zu Wasserzombies. Eigentum wird nicht mehr respektiert, die Gewalt eskaliert. Die Regierung steht dem Ansturm der Durstigen machtlos gegenüber, und es ist schnell klar, dass die Versprechungen, die gegeben werden, leere Worte sind. Zwischen Alyssa, Garrett und Kelton und 2 Charakteren (Jacqui und Henry), die etwas später hinzukommen, entsteht eine Zweckgemeinschaft. Der kleinen Gruppe ist klargeworden, dass die Evakuierungszentren der Regierung eher Sterbezentren sind , als dass sie Leben retten könnten, und so beginnt eine abenteuerliche Flucht und die Hoffnung rechtzeitig an Wasser zu kommen und zu überleben. Die später in die Geschichte eingeführten Figuren fand ich auch sehr interessant. Beide waren mir eher unsympathisch. Die junge Ausreißerin Jacqui ist wild und unberechenbar, ihr Mitgefühl bewegt sich im Gegensatz zu Alyssa's eher am unteren Ende der Skala. Auch Henry ist hauptsächlich auf sein eigenes Wohl programmiert. Er ist der Kapitalist der Gruppe,verkauft die Wasservorräte seiner sich im Urlaub befindenen Eltern und verbiegt gerne mal die Wahrheit, wenn es ihm dienlich ist. Die Gruppe hat also in ihrer Zusammensetzung schon eine gewisse Sprengkraft, die die gemeinsame Flucht nicht einfacher macht, die Geschichte für den Leser aber umso spannender. Was mir auch gut gefallen hat sind kurze Sequenzen zwischendurch aus der Sicht von anderen Personen, die in die Krise involviert sind. So bekommt man noch zusätzliche Eindrücke auch von Erwachsenen. Nicht so ganz einverstanden bin ich mit dem Verhalten von Garrett, dem kleinen Bruder von Alyssa. Für sein Alter ist er erstaunlich reif. Ich bringe sein Alter oft nicht mit seinem Verhalten zusammen und halte es für nicht ganz realistisch. Es mangelt meiner Meinung nach auch an Erklärungen. Die Entwicklung, wie es zu dieser Katastrophe kommen konnte, warum von einem Tag auf den anderen kein Wasser mehr da ist, wird nur angedeutet und erschliesst sich mir nicht komplett. Genauso plötzlich ist am Ende wieder Wasser da. Wie genau wurde das Problem gelöst? Leider bleiben die Autoren die Antwort schuldig. Dieses Jugendbuch ist auf jeden Fall harter Tobak. Das Autorenteam nimmt kein Blatt vor den Mund und schildert das Katastrophenszenario in seiner ganzen Grausamkeit. Mir hat der Roman im Großen und Ganzen sehr gut gefallen. Es war auf jeden Fall ein spannendes Buch, dass zum Nachdenken anregt.


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