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GOTT Ein Theaterstück

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

49706

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.09.2020

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

21.8/13.9/2 cm

Gewicht

320 g

Farbe

Weiß / Rost

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-630-87629-0

Beschreibung

Rezension

»Ferdinand von Schirach ist ein grossartiger Erzähler, was er auch in diesem Theaterstück unter Beweis stellt.« ("Simon Rilling / Stuttgarter Zeitung")
»Von Schirach holt in seinen Büchern die Gesellschaft auf die Bühne, um sie mit Fragen zu konfrontieren, die sich ihr sonst nicht stellen.« ("Christian Eger / Mitteldeutsche Zeitung")
»Schirach führt überzeugende Plädoyers, auf jeder Seite. Mit grossem Ernst, ohne ironische Brechung. Er ist als Dramatiker wie auch als Schriftsteller vor allem Menschenfreund.« ("Stefanie Wirsching / Augsburger Allgemeine")
»Es ist didaktisch von höchster Hubraumklasse, wie von Schirach die Frage, wem unser Leben gehört, diskutieren lässt.« ("Peer Teuwsen / NZZ am Sonntag")
»Eine sehr lohnenswerte Lektüre.« ("Jürgen Kanold / Südwest Presse")
»Ferdinand von Schirach stiftet zur Auseinandersetzung mit einem wahrlich fundamentalen ethischen Problem an. Und die ist so, so nötig.« ("Hubertus Büker / Verlagsgruppe Bistumspresse")

Produktdetails

Verkaufsrang

49706

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.09.2020

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

21.8/13.9/2 cm

Gewicht

320 g

Farbe

Weiß / Rost

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-630-87629-0

Herstelleradresse

Luchterhand Literaturvlg.
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Großartig!

hamburg.lesequeen aus Bargfeld-Stegen am 29.01.2024

Bewertungsnummer: 2118991

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was passiert, wenn ein 78-jähriger Mann nach dem Tode seiner Frau nicht mehr leben möchte? Der Mann ist weder krank noch depressiv, sondern einfach lebensmüde - er hat keine Freude mehr an seinem Leben. Soll ein Arzt ihm dabei helfen und ihm ein Medikament, das ihn tötet, verschreiben? Oder soll der Arzt das ablehnen und damit riskieren, dass der Mann vom Balkon springt? Dieses birgt wiederum die Gefahr, dass der Suizid misslingt und der Patient paralysiert zurückbleibt. Darf man selbst über sein Leben bestimmen? GOTT Ferdinand von Schirach Ein Theaterstück Der Ethikrat kommt zusammen und soll klären, ob Herr Gärtner mithilfe seiner Ärztin Suizid begehen darf. Anwesend ist die Ärztin des Betroffenen, sein Rechtsanwalt, eine Rechtssachverständige sowie ein medizinischer und ein theologischer Sachverständiger. Argumente dafür und dagegen werden aufgeführt, am Ende soll das Publikum entscheiden, ob Herr Gärtner das Medikament bekommt oder nicht. Wie immer lässt Ferdinand von Schirach mich zum Fähnchen im Wind werden. In dem einen Moment denke ich: „Na klar darf er über sein Leben entscheiden!“ Doch in der nächsten Sekunde kippe ich schon wieder um, genau in dem Moment, wo eine Frau sterben will, weil sie vor sechs Jahren, mit 25, bei einem Unfall ein Kind totgefahren hat. Sie konnte nichts dafür. „Alle haben mir verziehen, aber ich selbst kann mir nicht verzeihen.“ (S. 106) Nein, natürlich darf diese Frau sich nicht umbringen! Ferdinand von Schirach ist ein Meister der Erzählkunst, man wird in die Geschichte eingesogen und kann sich dem sensiblen und hochemotionalen Thema nicht entziehen. Ein wunderbares Buch zum Diskutieren, hervorragend auch für die Oberstufe im Ethikunterricht geeignet. Ein schmales Buch, das schnell gelesen ist und lange nachwirken wird. Am Ende bleibt die Frage: Darf man Gott spielen? 5/ 5

Großartig!

hamburg.lesequeen aus Bargfeld-Stegen am 29.01.2024
Bewertungsnummer: 2118991
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was passiert, wenn ein 78-jähriger Mann nach dem Tode seiner Frau nicht mehr leben möchte? Der Mann ist weder krank noch depressiv, sondern einfach lebensmüde - er hat keine Freude mehr an seinem Leben. Soll ein Arzt ihm dabei helfen und ihm ein Medikament, das ihn tötet, verschreiben? Oder soll der Arzt das ablehnen und damit riskieren, dass der Mann vom Balkon springt? Dieses birgt wiederum die Gefahr, dass der Suizid misslingt und der Patient paralysiert zurückbleibt. Darf man selbst über sein Leben bestimmen? GOTT Ferdinand von Schirach Ein Theaterstück Der Ethikrat kommt zusammen und soll klären, ob Herr Gärtner mithilfe seiner Ärztin Suizid begehen darf. Anwesend ist die Ärztin des Betroffenen, sein Rechtsanwalt, eine Rechtssachverständige sowie ein medizinischer und ein theologischer Sachverständiger. Argumente dafür und dagegen werden aufgeführt, am Ende soll das Publikum entscheiden, ob Herr Gärtner das Medikament bekommt oder nicht. Wie immer lässt Ferdinand von Schirach mich zum Fähnchen im Wind werden. In dem einen Moment denke ich: „Na klar darf er über sein Leben entscheiden!“ Doch in der nächsten Sekunde kippe ich schon wieder um, genau in dem Moment, wo eine Frau sterben will, weil sie vor sechs Jahren, mit 25, bei einem Unfall ein Kind totgefahren hat. Sie konnte nichts dafür. „Alle haben mir verziehen, aber ich selbst kann mir nicht verzeihen.“ (S. 106) Nein, natürlich darf diese Frau sich nicht umbringen! Ferdinand von Schirach ist ein Meister der Erzählkunst, man wird in die Geschichte eingesogen und kann sich dem sensiblen und hochemotionalen Thema nicht entziehen. Ein wunderbares Buch zum Diskutieren, hervorragend auch für die Oberstufe im Ethikunterricht geeignet. Ein schmales Buch, das schnell gelesen ist und lange nachwirken wird. Am Ende bleibt die Frage: Darf man Gott spielen? 5/ 5

Must read bei Sterbehilfe-Interessierten

Bewertung am 15.11.2023

Bewertungsnummer: 2068957

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich interessiere mich sehr fürs Thema Sterbehilfe und bin auch Voreingenommen an das Buch rangegangen. Das Buch ist dermaßen intelligent und durchdacht, dass das Buch es tatsächlich geschafft hat, meine Meinung zur Sterbehilfe zu ändern. Nach dem Lesen musste ich allen davon erzählen. Die Gedanken und unterschiedlichen Positionen, die in diesem Buch diskutiert werden, schwirren mir noch immer manchmal durch den Kopf. Hut ab vorm Autor.

Must read bei Sterbehilfe-Interessierten

Bewertung am 15.11.2023
Bewertungsnummer: 2068957
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich interessiere mich sehr fürs Thema Sterbehilfe und bin auch Voreingenommen an das Buch rangegangen. Das Buch ist dermaßen intelligent und durchdacht, dass das Buch es tatsächlich geschafft hat, meine Meinung zur Sterbehilfe zu ändern. Nach dem Lesen musste ich allen davon erzählen. Die Gedanken und unterschiedlichen Positionen, die in diesem Buch diskutiert werden, schwirren mir noch immer manchmal durch den Kopf. Hut ab vorm Autor.

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GOTT

von Ferdinand von Schirach

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Raffael B

Orell Füssli Uster

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4/5

Ohne Titel

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine umfassende Pro- und Kontradiskussion zum Thema Sterbehilfe, geschickt verpackt in Form einer Gerichtsverhandlung. Argumente erfolgen seitens Medizin, Recht und Theologie. Am Ende entscheiden Sie als Leser*in über die Frage. Eine kurze und verdichtete Lektüre. Wiewohl die Diskussion ausgeglichen erscheint, spricht sich von Schirach m.E. für eine Seite der Diskussion aus - mit der ich im übrigen übereinstimme.
  • Raffael B
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4/5

Ohne Titel

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine umfassende Pro- und Kontradiskussion zum Thema Sterbehilfe, geschickt verpackt in Form einer Gerichtsverhandlung. Argumente erfolgen seitens Medizin, Recht und Theologie. Am Ende entscheiden Sie als Leser*in über die Frage. Eine kurze und verdichtete Lektüre. Wiewohl die Diskussion ausgeglichen erscheint, spricht sich von Schirach m.E. für eine Seite der Diskussion aus - mit der ich im übrigen übereinstimme.

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GOTT

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