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  • Produktbild: Die Geschichte der getrennten Wege / Neapolitanische Saga Bd.3
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Band 3

Die Geschichte der getrennten Wege / Neapolitanische Saga Bd.3 Band 3 der Neapolitanischen Saga (Erwachsenenjahre)

Aus der Reihe Neapolitanische Saga
54

Fr. 36.90

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

34800

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.08.2017

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

540

Maße (L/B/H)

21.3/13.9/4.1 cm

Gewicht

670 g

Farbe

Karamell / Kaffee

Auflage

3

Originaltitel

Storia di chi fugge e di chi resta

Übersetzt von

Karin Krieger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-42575-6

Beschreibung

Rezension

»Exzellent … und in einer findig agilen Übersetzung von Karin Krieger. Ferrante ist eine Grossmeisterin, die mit sprachlicher List brilliert.« ("Neue Zürcher Zeitung")
»Auch der dritte Band von Elena Ferrantes Neapel-Tetralogie ist bravourös … und zudem grossartig von Karin Krieger aus dem Italienischen übersetzt.« ("DIE ZEIT")
»Das erste italienische Werk seit langer, langer Zeit, das einen Nobelpreis verdient.« ("The New York Review of Books")
»Wenn Sie diesen Sommer noch etwas zu lesen suchen, dann entscheiden Sie sich für Elena Ferrante.« ("stern")
»Wir werden die beiden Freundinnen nicht mehr vergessen. Mille grazie.« ("DIE ZEIT")
»Ferrante gelingt es, die grosse soziale und politische Dimension mit der persönlichen Ebene zu verknüpfen.« ("Oberhessische Presse")
»Wer #FerranteFever googelt, findet eine florierende Subkultur leidenschaftlicher Leser, eine transnationale Gemeinschaft, die viel Zeit und Mühe darauf verwendet, fiktive Ereignisse aus dem Neapel der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu diskutieren.« ("Frankfurter Rundschau")
»Elena Ferrante ist für Neapel, was Charles Dickens für London gewesen ist.« ("Washington Post")
»Jeder sollte alles lesen, wo Elena Ferrante draufsteht.« ("Boston Globe")
»Elena Ferrante ist die massgebliche zeitgenössische Autorin Italiens – und der ganzen Welt.« ("The Sunday Times")

Produktdetails

Verkaufsrang

34800

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.08.2017

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

540

Maße (L/B/H)

21.3/13.9/4.1 cm

Gewicht

670 g

Farbe

Karamell / Kaffee

Auflage

3

Originaltitel

Storia di chi fugge e di chi resta

Übersetzt von

Karin Krieger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-42575-6

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
Deutschland
Email: verkauf@suhrkamp.de
Url: www.suhrkamp.de
Telephone: +49 30 7407440
Fax: +49 30 740744199

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  • Bewertung

    5/5

    06.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Im dritten Teil geraten die beiden Freundinnen in den gesellschaftspolitischen Umbruch der 68-er, der auch ihr privates Leben durcheinander bringt. Mit großer Offenheit wird die Geschichte weitererzählt. Lila handelt weiterhin stets nach ihren Überzeugungen, während Elena immer die Reaktionen ihres Umfelds fürchtet und so nie ganz sie selbst sein kann. Eine ganz persönliche Wendung in ihrem Leben - zum Guten oder zum Schlechten? - lässt uns gespannt sein auf den vierten Band.

  • büchernarr

    aus Düsseldorf

    5/5

    18.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Teil drei der Ferrante Saga im gleichen, gelungenen Stil

    Endlich geht die Napolitanische Saga weiter und für jeden der den zweiten Band schon vor einiger Zeit gelesen hat, gibt es am Anfang noch eine kurze Personenbeschreibung, da in den Ferrante Büchern immer so viele Namen vorkommen. Weiter geht es mit den mittlerweile Erwachsenen Freundinnen Lila und Elena, die beide ihre Schwierigkeiten zu meistern haben. Lila hat sich von ihrem reichen Mann getrennt und versucht nun ihren Lebensunterhalt als Arbeiterin in einer Wurstfabrik zu gewinnen unter schwierigen Konditionen. Deshalb ist sie auch im Vordergrund als die Gewerkschaften versuchen die unmenschlichen Arbeitsbedingungen zu verbessern.  Elena ist durch ihr Buch erfolgreich, erntet jedoch in Neapel gute und schlechte Kritik. Sie wird im Laufe der Jahre heiraten und eine Familie gründen, was sie jedoch von ihrer Eifer des Schreibens entfernen wird.  In dritten Buch der Saga merken wir, dass das Leben wie so oft seine sonnige und weniger sonnige Tage hat und so ergeht es auch den beiden Freundinnen. Ihre merkwürdige, teils liebevolle, teils voller Eifersucht beladene Freundschaft bleibt auch hier im gleichen Schema erhalten und jeder von uns mag natürlich jetzt gespannt sein auf den vierten und letzten Teil der Tetralogie.

  • Bewertung

    aus Mainz

    5/5

    18.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auf der Suche nach dem Glück

    Endlich geht es weiter mit Elena und Lila. Das Leben der beiden verläuft weiterhin in sehr unterschiedlichen Bahnen. Elena ist Schriftstellerin und kommt mit Hilfe ihres Verlobten in die höheren Akademikerkreise. Ihr privates Glück wird gekrönt von zwei Töchtern, aber beruflich geht es nach einem erfolgreichen Buch nicht so richtig weiter. Und Elena ist mit ihrem Leben überfordert. Lila dagegen versucht nach der Trennung sich und ihren Sohn über die Runden zu kommen. Sie arbeitet in Fabriken und hat die typische Arbeiterkarriere, also keine. Erst die neue Welt der Computer eröffnet ihr neue Möglichkeiten, Karriere zu machen. Die beiden Freundinnen sehen sich nur noch selten, aber dennoch bleibt ihre Freundschaft bestehen und zerreißt auch in den wilden 70ern nicht. Aber es ist keine lockere gleichwertige Freundschaft. Elena hat immer ein schlechtes Gewissen gegenüber Lila und Lila nutzt Elena aus. Die Leben der beiden Frauen in dieser Zeit zeigen die Veränderungen und Zerrissenheit der jungen Menschen sehr gut. Während Elena es geschafft hat in die besseren Kreise aufzusteigen und mit Job, Mann, Kinder glaubt, ihr Glück gefunden zu haben, ist Lila mit ihrem täglichen (Über-)Leben beschäftigt. Wie auch in den letzten Teilen besticht der Roman vor allem durch seine Vielschichtigkeit seiner zwei Protagonistinnen. Ihre Entwicklung mit allen Höhen und Tiefen hat die Autorin wieder großartig beschrieben. Daneben geht die Autorin viel auf die politischen Verstrickungen dieser Zeit ein, dass muss man mögen, ansonsten könnte es etwas langatmig sein. Es ist wirklich wieder ein sehr guter Roman, wenn für mich auch nicht unbedingt der beste der bisherigen Teile. Seine Besonderheit entfaltet er in der Reihe. Die Vorgängerbände und den Nachfolger sollte man lesen, um die Entwicklungen der beiden Frauen wirklich nachzuvollziehen und das grandiose im Gesamtwerk zu sehen.

  • Bewertung

    aus Zwingenberg

    5/5

    18.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wunderbares Buch

    Den Lebensweg zweier Frauen zu verfolgen, und das in vier Bänden, das ist schon eine gewaltige Aufgabe. Elena Ferrante ist das bis zu diesem Band, es ist der dritte Band der Tetralogie, wunderbar gelungen. In diesem Band liegt der Hauptschwerpunkt auf der unterschiedlichen Entwicklung der beiden Frauen, Lenù und Lila. Und dem Umgang mit den daraus entstehenden Gefühlen. Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt ist die politische Entwicklung Italiens in den 70er bis 90er Jahren, die Zeit der Umwälzungen, der Studentenunruhen und des Aufblühen des Kommunismus. Sorgsam beschreibt Ferrante die Hoffnungen, den Glauben und die festen Überzeugungen einer ganzen Generation. Den Glauben daran, etwas verändern zu können, die Hoffnung eine bessere, gerechtere Welt erschaffen zu können, den unbedingten Willen, alles dafür zu tun, zu opfern und wenn nötig Leib und Leben zu riskieren. Ich glaube, das war die letzte Generation, die wirklich überzeugt davon war, etwas in dieser Welt verändern zu können und zwar nicht nur in Italien sondern in der ganzen Welt. Wie zynisch, ungläubig und unflexibel sind doch die nachfolgenden Generationen geworden. Zurück zu den zwei beeindruckenden Frauengestalten. Aus einem schüchternen Mädchen wird einerseits durch die Heirat und andererseits durch ihren schriftstellerischen Erfolg eine selbstsichere junge Frau. Aus einer selbstbewussten, lebenslustigen Frau wird eine unzufriedene, unglückliche, schwer arbeitende Frau, die zur Liebe kaum noch fähig ist. Selbst ihr kleiner Sohn kann ihre Liebe nicht im nötigen Umfang bekommen. Beide Frauen haben immer noch unregelmäßig Kontakt miteinander, dabei werden die gesellschaftlichen Unterschiede immer deutlicher. Ein Beispiel findet man auf Seite 236 .Lila sagt zu Lenù: Du siehst aus, als wärst du einem dieser Gemälde entsprungen, du bist die feine Dame, und ich bin das Dienstmädchen. Elena Ferrante schreibt ihre Geschichten aus feministischer Sicht. Lenù, die Ich-Erzählerin, seziert die Situation der Frauen, unabhängig davon, welcher Generation sie angehören. Aber sie handelt nicht. Alle Entscheidungen, die sie trifft, und die die Außenwirkung einer feministischen Entscheidung zeigen, sind in Wirklichkeit persönliche spontane, meist unüberlegte Entscheidungen. Lila dagegen ist sich der persönlichen Entwicklung bewusst, geht weiter laut und unbeeindruckt ihren Weg, lebt ihre Enttäuschungen fast immer ungefiltert aus, aber sie bleibt sich treu. Und wieder ist es ein Mann, der die beiden Freundinnen vermutlich auseinander bringen wird. Wie in den beiden vorherigen Romanen habe ich die genaue Sprache der Autorin sehr genossen. War begeistert von ihren Wortbildern, habe die fast cineastische Umsetzung ihrer Wortbilder geliebt. Ich freue mich sehr auf den vierten Band.

  • Jonas1704

    aus Düsseldorf

    5/5

    18.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Höhen und Tiefen einer lebenslangen Freundschaft

    Lila und Elena sind altbewährte Freundinnen aus einem ärmlichen Dorf in der Nähe Neapels. Lila galt als Schülerin immer als die furchtloseste, schlaueste und kreativste vom beiden. Elena lebte meist in ihrem Schatten, war schüchterner aber sehr fleissig. Als Lila in jüngen Jahren einen reichen Mann heiratet um aus dem Elend rauszukommen, wählt Elena die Bildung und besucht trotz des Unwillens der Eltern die Schule. Die Zeiten ändern sich und nun befinden wir uns in den Erwachsenenjahren der beiden. Lila ist mit ihrem Sohn aus dem reichen Haus ausgezogen, nachdem ihr Mann sie betrügt hat und versucht nun indem sie in einer Wurstfabrik arbeitet, das nötige Geld zu verdienen um sich übers Wasser zu halten. Sie hat es nicht leicht jedoch gedenkt sie keinesfalls zurückzugehen. Elena hingegen hat studiert und ein Buch rausgebracht, dass sie bekannt gemacht hat. Beide Freundinnen verbindet eine Art Hassliebe und keine gönnt der anderen so richtig einen Erfolg. So ergeht es auch Elena die von Lila nicht die erwartete Anerkennung bekommt. Das dritte Buch beschreibt die nächsten Jahre ihrer Freundschaft und ihres Lebens wobei Elena heiratet, ein Kind bekommt, sich durch ihre Verantwortung als Ehefrau und Mutter beengt fühlt und Lila aus ihrer Armut wieder herausfindet. Ob es stimmt oder nicht, mir kommt es bei den Büchern immer wieder vor, dass keine der beiden Freundinnen gleichzeitig das Glück erlebt hat. Als ob eine glückliche Zeit der einen, das Elend der anderen bedeutete. In jeden Fall liest sich die gesamte Ferrante Saga sehr flüssig und in einem Zug (falls man die Bücher auch zeitnah lesen kann). Das grosse Lob und die guten Kritiken sind meiner Meinung nach gerechtfertigt.

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