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Andreas Marneros

Andreas Marneros, Prof. Dr. med. Prof. h.c. Dr. h.c. mult., ist emeritierter Ordinarius für Psychiatrie und Psychotherapie. Promotion in Mainz, Habilitation in Köln, Professuren in Köln, Bonn und Halle-Wittenberg. Seit 1992 bis zu seinem Ausscheiden 2012 war er Direktor der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik der Universität Halle-Wittenberg.Aus den wissenschaftlichen Schwerpunkten (Psychosenforschung und Forensische Psychiatrie) entstanden mehr als 600 Publikationen, davon über 40 Monographien, wie etwa „Das Neue Handbuch der bipolaren Erkrankungen“, „Delusional Disorders“, „Intimizid – die Tötung des Intimpartners. Ursachen, Tatsituationen und forensische Beurteilung“, „Affekttaten und Impulstaten. Forensische Beurteilung von Affektdelikten“. Seit seiner Emeritierung publiziert Andreas Marneros Bücher, die klinische Psychiatrie und Psychologie, griechische Mythologie und abendländische Literatur miteinander verbinden. So entstanden Bücher wie „Irrsal! Wirrsal! Wahnsinn! Persönlichkeit, Psychose und psychische Konflikte in Tragödien und Mythen“, „Homers Ilias psychologisch erzählt. Der Seele erste Worte“, „Homers Odyssee psychologisch erzählt. Der Seele erste Irrfahrt“, „Mein Bruder Sisyphos, mein Freund der Minotauros. Archetypen der griechischen Mythologie psychologisch erzählt“, „Warum Ödipus keinen Ödipus-Komplex und Adonis keinen Schönheitswahn hatte. Psychoanalyse und griechische Mythologie – eine Beziehungsklärung“ oder „Enzyklopädie der eponymen Syndrome und Begriffe in der Psychiatrie. Von Achilles-Komplex über Othello-Syndrom bis Zoonanthropie“.Er erhielt wiederholt Auszeichnungen und Wissenschaftspreise.Ausführliche Informationen: andreas-marneros.de

Die List (Wissen & Leben) von Andreas Marneros

Zuletzt erschienen

Die List (Wissen & Leben)
  • Die List (Wissen & Leben)
  • Buch (Taschenbuch)

- Facettenreich: Warum die List so viele Gesichter hat

- Amüsant: Von raffinierten Helden, cleveren Kaufleuten, bezirzenden Frauen, Schmeichlern und Trickbetrügern

- Dramatisch: Von listigen Überlebensstrategien und Intrigen

- Erotisch: Wie uns der Eros listig umgarnt

Von raffinierten Helden, cleveren Kaufleuten, bezirzenden Frauen, Schmeichlern und Trickbetrügern.

Seit

Beginn der Kulturgeschichte des Abendlandes gibt es Erzählungen über

die List, und seitdem prägt sie den Lauf der Menschheitsgeschichte mit.

Aber warum fesseln uns diese Erzählungen so sehr und warum erzählen sich

die Menschen seit jeher Geschichten über die List? Was steckt hinter

dem Faszinosum List und den zahlreichen Mythen, die sich um sie ranken?

Und was verrät sie über denjenigen, der von ihr Gebrauch macht?

Mythologie, Geschichte, Religion und Dichtung bieten einen unbeschreiblichen Reichtum an Erzählungen über die List: Zeus und seine Vorfahren, Odysseus und seine trojanischen Helden, Aphrodite und Eros, Aristoteles und Schopenhauer, Reinecke Fuchs und Till Eulenspiegel, Äsopos, Jean de la Fontaine, Shakespeare, Goethe und die Gebrüder Grimm – sie alle gehören zu den Schöpfern oder Erzählern von intelligenten Täuschungsstrategien, klugen Winkelzügen und Intrigen. 

Herodot und andere Historiker erzählen uns, wie durch List Imperien entstehen und untergehen. Selbst in der Bibel wimmelt es von List und christliche Theologen erklären uns den „listigen“ Jesus, ohne sich der Blasphemie schuldig zu machen. Im europäischen Kulturraum ist die List seit Jahrtausenden ein Zankapfel zwischen gut und böse, heiter und traurig, moralisch und unmoralisch, ja zwischen dem Hochintelligenten und dem Einfältigen.

 

Dieses Buch unternimmt einen ebenso spannenden wie amüsanten Streifzug durch die abendländische Kulturgeschichte, die voll von solchen Erzählungen ist. Pointiert, lehrreich und stets unterhaltsam zeigt der Autor auf, wie unterschiedlich die Motive und psychologischen Mechanismen, aber auch die Folgen einer List sein können. Und nicht zuletzt führt er uns vor Augen, warum wir so viel Vergnügen bei diesen Geschichten empfinden.

 

Dieses Buch richtet sich an:

- PsychowissenschaftlerInnen

- ReligionswissenschaftlerInnen

- PhilologInnen

- LinguistInnen

- HistorikerInnen

- MythologInnen

- interessierte Laien

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