Der kleine Häwelmann

Der kleine Häwelmann

Ein Kindermärchen

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Beschreibung

Die berühmte Geschichte vom kleinen Häwelmann, der mit seinem Bett durch die Welt segelt, wunderbar illustriert von Ingeborg Meyer-Rey.

Details

Verkaufsrang

47734

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 4 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

12.04.2010

Illustrator

Ingeborg Meyer-Rey

Verlag

Julius Beltz GmbH & Co. KG

Seitenzahl

30

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

47734

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 4 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

12.04.2010

Illustrator

Ingeborg Meyer-Rey

Verlag

Julius Beltz GmbH & Co. KG

Seitenzahl

30

Maße (L/B/H)

17.4/18.6/0.8 cm

Gewicht

270 g

Auflage

10. Auflage

Reihe

Beltz - Der Kinderbuch Verlag

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-407-77086-8

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Nostalgisches Märchen

Münevver Bolat aus Hamburg am 15.03.2018

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Bevor ich mit der eigentlichen Rezension beginne, möchte ich noch einige Worte zum Buch und auch zum Autor Theodor Storm sagen. Das Märchen, welches Theodor Storm im Jahr 1849 für seinen ältesten Sohn Hans schrieb, beschreibt ein Kind, dass übertrieben viel Aufmerksamkeit fordert. Deshalb auch der Ausdruck "Häwelmann". Dieser ist ungewöhnlich für unseren Alltag, da der Begriff aus dem Niederdeutschen entsprungen ist. Die Geschichte beginnt mit einem schlaflosen Häwelmann, der am liebsten weiterhin in seinem Rollbett umherfahren würde und deshalb seine tief schlafende Mutter nervt. Sie allerdings schläft so fest, dass sie den Knirps nicht hört. Und plötzlich hört der Häwelmann nicht mehr auf. Es dröhnt sein lautes "Mehr, mehr!" im ganzen Raum. Als der Mond den Häwelmann erblickt, fängt er an ihn zu fahren. So beginnt die abenteuerliche Nachtreise des Häwelmanns. Sie fahren durch die Stadt und durch den Wald. Alle Lebewesen jedoch scheinen schon längst zu schlafen, sogar die Sterne. Bei Sonnenaufgang passiert dann etwas Unerwartetes. "Der kleine Häwelmann" mag zwar ein Kindermärchen sein, doch durch die Formulierungen kann ich mir vorstellen, dass es von einigen Kindern nicht beim ersten Hören verstanden wird. Die Illustrationen wiederum sollen den Text unterstützen und erklären die Geschichte im Grunde. Mir persönlich haben sie nicht gefallen, da die Bilder zu abstrakt waren. Ein Märchen endet wie gewöhnlich mit einem Happy-End, das tut es hier auch. Insgesamt habe ich das Kinderbuch nicht vollständig spüren können, da die Bilder sehr kalt und distanziert wirkten. Normalerweise bin ich von einem Kinderbuch immer sehr angetan. Das mag vielleicht einfach daran liegen, dass das Märchen anders war. Anders kann auch gut sein, so ist es nicht. Es hat jedoch meinen Geschmack nicht vollständig treffen können. Der Protagonist, also der Häwelmann hingegen wurde realistisch genug dargestellt und spiegelt das Verhalten vieler Kinder heute wider. Etwas sehr übertrieben fand ich die Szene, in der, der Mond den Häwelmann ist Wasser "schmeißt", damit dieser erst einmal das Schwimmen lernt. Das Verhalten soll erzieherisch sein, jedoch wirkt es meiner Meinung nach sehr streng. Ich kann mir aber vorstellen, dass zu dieser Zeit Kinder genau so erzogen wurden. "Der kleine Häwelmann" ist sicherlich ein schönes Werk für nostalgische Leser und auch etwas ältere Menschen.

Nostalgisches Märchen

Münevver Bolat aus Hamburg am 15.03.2018
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Bevor ich mit der eigentlichen Rezension beginne, möchte ich noch einige Worte zum Buch und auch zum Autor Theodor Storm sagen. Das Märchen, welches Theodor Storm im Jahr 1849 für seinen ältesten Sohn Hans schrieb, beschreibt ein Kind, dass übertrieben viel Aufmerksamkeit fordert. Deshalb auch der Ausdruck "Häwelmann". Dieser ist ungewöhnlich für unseren Alltag, da der Begriff aus dem Niederdeutschen entsprungen ist. Die Geschichte beginnt mit einem schlaflosen Häwelmann, der am liebsten weiterhin in seinem Rollbett umherfahren würde und deshalb seine tief schlafende Mutter nervt. Sie allerdings schläft so fest, dass sie den Knirps nicht hört. Und plötzlich hört der Häwelmann nicht mehr auf. Es dröhnt sein lautes "Mehr, mehr!" im ganzen Raum. Als der Mond den Häwelmann erblickt, fängt er an ihn zu fahren. So beginnt die abenteuerliche Nachtreise des Häwelmanns. Sie fahren durch die Stadt und durch den Wald. Alle Lebewesen jedoch scheinen schon längst zu schlafen, sogar die Sterne. Bei Sonnenaufgang passiert dann etwas Unerwartetes. "Der kleine Häwelmann" mag zwar ein Kindermärchen sein, doch durch die Formulierungen kann ich mir vorstellen, dass es von einigen Kindern nicht beim ersten Hören verstanden wird. Die Illustrationen wiederum sollen den Text unterstützen und erklären die Geschichte im Grunde. Mir persönlich haben sie nicht gefallen, da die Bilder zu abstrakt waren. Ein Märchen endet wie gewöhnlich mit einem Happy-End, das tut es hier auch. Insgesamt habe ich das Kinderbuch nicht vollständig spüren können, da die Bilder sehr kalt und distanziert wirkten. Normalerweise bin ich von einem Kinderbuch immer sehr angetan. Das mag vielleicht einfach daran liegen, dass das Märchen anders war. Anders kann auch gut sein, so ist es nicht. Es hat jedoch meinen Geschmack nicht vollständig treffen können. Der Protagonist, also der Häwelmann hingegen wurde realistisch genug dargestellt und spiegelt das Verhalten vieler Kinder heute wider. Etwas sehr übertrieben fand ich die Szene, in der, der Mond den Häwelmann ist Wasser "schmeißt", damit dieser erst einmal das Schwimmen lernt. Das Verhalten soll erzieherisch sein, jedoch wirkt es meiner Meinung nach sehr streng. Ich kann mir aber vorstellen, dass zu dieser Zeit Kinder genau so erzogen wurden. "Der kleine Häwelmann" ist sicherlich ein schönes Werk für nostalgische Leser und auch etwas ältere Menschen.

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