Produktbild: Tschick

Tschick In Einfacher Sprache

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

15277

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

18.12.2013

Herausgeber

Spass am Lesen Verlag GmbH

Verlag

Spaß am Lesen

Seitenzahl

64

Maße (L/B/H)

20.7/13.2/0.7 cm

Gewicht

118 g

Farbe

Mauve / Ozeanblau

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Andreas Lindemann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-944668-03-1

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

15277

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

18.12.2013

Herausgeber

Spass am Lesen Verlag GmbH

Verlag

Spaß am Lesen

Seitenzahl

64

Maße (L/B/H)

20.7/13.2/0.7 cm

Gewicht

118 g

Farbe

Mauve / Ozeanblau

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Andreas Lindemann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-944668-03-1

Herstelleradresse

Spaß am Lesen Verlag
Friedrichstraße 9
48145 Münster
DE

Email: info@spassamlesenverlag.de

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  • MeenzerBuuchMeedsche

    4/5

    15.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    ein Roadtrip der besonderen Art

    Ich wollte mal wieder ein Buch lesen, das außerhalb meiner gewohnten Genre anzusiedeln ist und so griff ich zu diesem von Wolfgang Herrndorf aus dem Rowohlt Verlag. Schon auf den ersten Seiten wusste ich, dass ich einen Glücksgriff gemacht hatte. Erzählt wird die Geschichte aus Sicht von Maik, einem Teenager, in der Ich-Form. Entsprechend ist der Schreibstil nicht großartig anspruchsvoll, sondern jugendlich. Und verdammt unterhaltsam. Einnehmend nimmt uns Maik mit auf einen Roadtrip und das macht einfach nur Spaß. Ich habe nicht mitgezählt, wie oft ich lachen musste, aber es war nicht nur ein Mal. Maik bringt uns seine Gedanken sehr nahe, lässt uns die Geschehen hautnah miterleben. Und zwar so, dass wir eigentlich gemeinsam mit ihm mittendrin stecken und es nicht nur als Erzählung wahrnehmen. Ich mag es, wie er ausgearbeitet ist. Er ist realistisch dargestellt und daher absolut authentisch. Ich kann ihm all seine Handlungsausführungen abnehmen und nachvollziehen. Wenn mich jemand fragt, ob ich den Roman empfehlen kann, dann ist meine Antwort ein glasklares Ja. Ich fühlte mich richtig gut unterhalten. Das Buch besticht durch seine Einfachheit und macht es dadurch zu etwas Besonderem. Auch wenn es für ein Highlight bei mir nicht reicht, so kann ich doch tolle vier Sterne vergeben.

  • Stefi

    Orell Füssli Book Circle Community

    5/5

    11.05.2026

    eBook (ePUB)

    Leicht zu lesen, schwer zu vergessen

    Dieses Buch wurde mir vor Jahren von meiner Mitbewohnerin in Deutschland empfohlen, die meinte, es sei ein wirklich gutes Buch. Dann hatte ich es komplett vergessen, mich neulich wieder daran erinnert und angefangen habe zu lesen. Ich habe das Buch wirklich sehr genossen. Es ist unglaublich gut geschrieben. Besonders spannend fand ich, dass die Geschichte dass am Ende der Ereignisse beginnt. Dadurch denkt man beim Lesen ständig: „Ohh, jetzt passiert bestimmt das, oder?“, aber noch nicht. Ich fand es außerdem interessant, die ganz Geschichte durch die Perspektive dieser beiden Jungen zu erleben und ihre Unsicherheiten rund um soziale Zugehörigkeit zu beobachten. (spoiler alert) Beide werden zum Beispiel nicht zu der Party eines Mädchens eigeladen, aber sie gehen dann unterschiedlich damit um: Der eine ist total verletzt davon, während es den anderen kaum zu Interessen scheint. Es ist eine leichte zu lesende Geschichte, die trotzdem tiefere Themen anspricht und dadurch viel Raum für Austausch und Diskussion bietet. Ich kann gut verstehen, warum mir das Buch damals empfohlen wurde.

  • Raumzeitreisender

    aus Ahaus

    5/5

    26.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Mit dem Lada in die Walachei

    In unserer digitalen Welt, geprägt durch Internet, Computerspiele, Smartphones, Soziale Medien, Blogs und virtuelle Welten, sticht ein Buch, in dem es um reale Abenteuer, Probleme Heranwachsender, gestörte Beziehungen, Sehnsucht, innere Zerrissenheit und Anerkennung geht, besonders heraus. Wolfgang Herrndorf ist es gelungen, einen Roman zu schreiben, der nicht dem Zeitgeist entspricht, sondern als Antwort auf die heutige Zeit verstanden werden kann. Die Geschichte ist unterhaltsam, vielschichtig und lehrreich. Mehr kann man von einem guten Buch nicht verlangen.

  • Alice

    aus Marburg

    5/5

    25.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Modern und einfühlsam

    Schade, dass einige der Bewertungen "Tschick" so verteufeln. Sie rufen dazu auf, es nicht zu lesen, werfen ihm Rassismus und Homophobie vor. Mit dieser Bewertung möchte ich nun einen Gegenaufruf starten: In Gottes Namen, lest Tschick, wenn ihr verstehen wollt, wie Ausgrenzung, der Denkprozesse von Jugendlichen, Umgang mit Sexualität und häuslicher Gewalt in unserer Gesellschaft funktioniert und rezipiert wird. Tschick hat mich unglaublich tief berührt und an einigen Stellen sehr schön hervorgehoben, wie tiefsinnig-naiv Kinder doch sind, wenn sie darüber philosophieren ob wohl Aliens Menschen für absurd und nicht real halten oder alleine Urlaub machen wollen. Schade, dass sein Buch gerade von Schüler*innen so missverstanden wird. Bitte liebe Lehrkräfte, länger und ausführlicher behandeln! Wer weiß, vielleicht kommt die Botschaft dann doch noch an. Liebe Grüße einer 25 Jährigen

  • Angela J

    aus Neuengörs

    5/5

    04.04.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Buch, dass Themen wie Vorurteile , Alkoholsucht Ausgrenzung unter Jugendlichen aufgreift

    So ein tolles Buch, ich habe selten soviel gelacht beim Lesen. In dieser Geschichte begleiten wir Tschick, er ist ein Außenseiter, neu in der Klasse, nicht sehr gesprächig, trinkt gerne Alkohol, kommt auch mal voll zur Schule, hat seine Schulsachen in einer Aldi Plastiktüte und nimmt es mit dem Gesetz nicht so genau. Maik fühlt sich selbst ungeliebt, wird schon mal Psycho genannt, sein Vater ist Immobilienmakler, aber es läuft gerade gar nicht gut. Seine Mutter hat Probleme, die sie auf einer "Beautyfarm" bekämpft. Als die Sommerferien anfangen und beide Jungs Langeweile haben, fahren sie mit einem ausgeliehenen Ladacin die Walachei, zumindest ist das der Plan. Der Schreibstil ist lustig, locker und leicht, der Autor hat das ganze in Jugendsprache geschrieben, was es auflockert. Die Charaktere sind authentisch und der gesamte Roadtrip bildgewaltig beschrieben, so dass mein Kopfkino permanent lief. Der Autor hat Themen wie Vorurteile, Alkoholsucht und die erste Verliebtheit aufgegriffen und perfekt inszeniert.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (156)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Valentin Messmer

    Valentin Messmer

    Orell Füssli Bahnhof Winterthur

    Buchhändler*in

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    5/5

    28.03.2026

    eBook (ePUB)

    Tschick oder die Kunst das Leben zu nehmen wie es ist

    Wolfgang Herrendorf schrieb Tschick im Zusammenhang mit seiner Diagnose eines tödlichen Hirntumors. Dass er sich in diesem Buch existentiell mit dem Leben, dem Älterwerden und dem Thema Abschied beschäftigt liegt auf der Hand. Mit viel Humor wird erzählt, wie der Sohn einer alkoholkranken Mutter und eines Vaters, der aus der Klasse des Bürgertums absteigt, auf den "Asi" Tschick, einen Deutschlandrussen, stösst und so entdeckt wie das Leben auch sein kann. Zwei existentielle Aussenseiter finden sich und machen sich auf den Weg in die Wallachei, oder auch: Auf den Weg ihr bisher fremdbestimmtes Leben selbst in die Hand zu nehmen und so den Übertritt vom Kindes/Jugendlichen- ins Erwachsenenleben zu wagen. Mit viel Humor gibt der Roman auch zu denken. Jede Sekunde des Lesens wert!
  • Zum Bewerterprofil von Maik Eckenstein-Nassian

    Maik Eckenstein-Nassian

    Orell Füssli Basel

    Buchhändler*in

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    5/5

    29.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannung, Spiel und „Tschick“

    Der Roman „Tschick“, von Wolfgang Herrndorf ist ein Bestseller Jugendroman in form eines Taschenbuches aus dem Hause Rowohlt Verlag. Erschienen ist er im Jahre 2010 und handelt von der ungewöhnlichen Freundschaft zwischen einem 14-jährigen aus bürgerlichen Verhältnissen und einem eher verwahrlosten, jugendlichen Spätaussiedler aus Russland. Der Roman wurde 2011 mit dem Clemens-Brentano-Preis, sowie dem Hans-Fallada-Preis im Jahre 2012 ausgezeichnet. Maik Klingenberg ist eigentlich ein ganz normaler Teenager. Seine Familie ist relativ wohlhabend und dass die Mutter öfter auf Entziehungskur ist und der Vater mit seiner Geliebten auf Geschäftsreise fährt, ist praktisch schon Normalität geworden. Tschick dagegen ist ein hochintelligenter, aber asozialer Russlanddeutscher, der in einem Plattenbau lebt. Als Maik nicht zur Party seiner Flamme Tatjana eingeladen wird, brennt er mit Tschick in dessen gestohlenem Lada durch. Das Ziel der beiden ist die Walachei, wo ein Onkel von Tschick lebt. Der Weg durch Deutschland steckt für die beiden voller Abenteuer. Ständig fürchten sie, von der Polizei entdeckt zu werden und bauen auch den einen oder anderen Unfall. Doch so chaotisch diese Reise auch anmutet, sie steckt doch voll berührender Begegnungen. Ob Adel auf dem Radel oder die Bewohner einer Mülldeponie, Tschick und Maik lernen viele außergewöhnliche Menschen kennen. Am Ende kommen die beiden nicht an ihrem Ziel an und Maik landet im Krankenhaus und Tschick im Heim, aber ihr Roadtrip war definitiv nicht umsonst. Tatjana zeigt plötzlich Interesse an den Abenteuern von Maik und die schöne Isa, die er unterwegs kennengelernt hat, will ihn bald besuchen. Maiks Vater verlässt die Familie endgültig, aber mit seiner Mutter versteht er sich besser denn je, obwohl sie die Möbel im Gartenpool versenkt. Und schließlich endet ja auch die Kontaktsperre bald und Maik darf Tschick im Heim besuchen. Diese Lektüre ist ein ergreifender Roman, der süchtig macht! Im Stil eines Roadmovies und sehr jugendlich geschrieben, bringt es genau die Idee des „einen Sommers“ in der Jugend rüber, an den man sich noch im Alter gerne zurückerinnert. Ein einerseits unglaublich lustiges, rasant geschriebenes Abenteuer mit sehr sympathischen Protagonisten. Andererseits ein feinfühliges Herantasten an die Thematik der Integration unter Jugendlichen, an Ausgrenzung, Toleranz und Freundschaft – vor allem Freundschaft. Ich würde dieses Buch Schülern der 8-9 Klasse vorstellen, die sich im alter 15-18 Jahren befinden, weil es hin und wieder in Hinsicht auf Fäkalsprache doch zur Sache geht! Meine Meinung zu diesem Buch ist ganz klar, sehr überrascht und positiv. Ich finde das Buch sehr gut gelungen. Der Beginn klingt vielleicht nicht so super spannend, aber man muss sich einfach auf das Buch einlassen. Gut gelungen finde ich die Art wie der Autor versucht das Verhalten auf unsere heutige Jugend wiederzuspiegeln. Auch das Thema Integration wird ganz deutlich hervorgehoben und hat auf mich sehr positiv gewirkt. Man hat sich regelrecht gefreut, dass die beiden sich so gut über die Zeit des Abenteuers verstehen. Teilweise dauert es recht lange bis wieder eine spannende Passage kommt und da birgt sich die Gefahr der lese Langeweile. Langweilig ist dieser Roman aber auf keinen Fall, eher im Gegenteil. Auf mich wirkt er eher sehr erfrischend, witzig und rührend zugleich, wie in die Schulzeit von damals zurückversetzt.
  • Zum Bewerterprofil von Kathrin Bögelsack

    Kathrin Bögelsack

    Orell Füssli Bern

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.10.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Lieblingsbuch schlechthin

    Ein Buch zum immer-wieder-Lesen: «Tschick» von Wolfgang Herrndorf. Zuletzt von meiner Kollegin empfohlen, dann vermutlich auch Teil meiner Auswahl für eine Podcastfolge zum Thema Roadtrips und somit dringend Zeit, es erneut zu lesen. Worum geht’s? Einen spontanen Roadtrip mit einem geklauten Lada von Berlin in die Walachei im Juli 2010 – ohne Plan, ohne Führerschein, dafür mit vielen tollen, absurden, lustigen, nervenaufreibenden, herzerwärmenden Begegnungen und einigen Lebensweisheiten. Was hat mir so gefallen? Wie sich Herrndorf in seinen 14-jährigen Ich-Erzähler hineinversetzt hat und wie ausgewogen das Buch ist zwischen leichten und tiefgehenden Momenten. Wie liest sich das? Umgangssprachlich, enorm unterhaltsam, abenteuerlich und eben auch tiefsinnig. Was ist noch besonders? Maiks Beobachtungen zum Leben, zu Freundschaften, zur ersten Liebe und zur Liebe überhaupt und wie sehr das Buch unser Vertrauen in die Menschheit stärkt. Wer hat Freude dran? Alle von 12-99 Jahren (und darüber hinaus). Wer sich zudem etwas besser an 2010 erinnern kann, geht gleich noch auf Zeitreise. Bitte unbedingt lesen!

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Bewertungen (3)

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